­
­
­
­

Schmach für Volley Toggenburg: Das NLA-Team scheidet im Cup-Derby gegen das unterklassige Aadorf aus

Volley Toggenburg muss den nächsten Dämpfer dieser Saison hinnehmen. Das Team aus Wattwil verliert im Cup-Achtelfinal auswärts gegen Aadorf aus der NLB mit 1:3.
Das unterklassige Aadorf (in weiss) stellte Volley Toggenburg immer wieder vor grosse Probleme. (Bild: Mario Gaccioli)
Am Ende jubelten die Aadorferinnen über den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Volley Toggenburg scheidet aus. (Bild: Mario Gaccioli)

Als ob diese Saison für Volley Toggenburg nicht schon schwierig genug wäre: In der Nationalliga A liegt das Wattwiler Frauen-Team nach 13 Spielen auf dem zweitletzten Platz und konnte bisher nur gegen das Schlusslicht Academy Zürich punkten. Eigentlich hätte das Cup-Achtelfinalspiel gegen Volley Aadorf aus der NLB am Sonntag deshalb ein willkommenes Erfolgserlebnis sein können, um Selbstbewusstsein zu tanken.

Doch daraus wurde nichts. Volley Toggenburg verlor im Aadorfer Löhracker mit 1:3 nach Sätzen und ist somit sang- und klanglos aus dem Cup-Wettbewerb ausgeschieden.

In den ersten beiden Sätzen zu fehlerhaft

Die Wattwilerinnen starteten bereits verkrampft in den ersten Satz und konnten einen Dreipunkterückstand bei 7:4 bis zum Schluss nicht korrigieren. Oft waren die Toggenburgerinnen am Ball am Block, konnten aber nicht punkten und Aadorf spielte oft erfolgreich kurze Bälle am Netz. Die Rallys gingen in diesem Satz mehrheitlich ans Heimteam, welches den ersten Durchgang mit 25:20 gewann.

Im zweiten Durchgang konnte Volley Toggenburg mit 2:7 vorlegen. Generell wurden die Ballwechsel länger, es herrschte ein Hin und Her. Aadorf verteidigte mit letzter Kraft. Doch anstatt den Sack zuzumachen, unterliefen dem oberklassigen Favoriten zu viele Fehler. So kam es bei 10:10 und 17:17 zweimal zu einem Einstand. In der Folge gelang es Aadorf, vorzulegen. Die Nervosität war nun merklich spürbar und die Hektik machte das Spiel zwar spannend, aber weniger gehaltvoll. Aadorf holte in der Schlussphase jeden Ball und gewann den zweiten Satz mit letzter Kraft mit 25:23.

Am Ende jubelten die Aadorferinnen über den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Volley Toggenburg scheidet aus. (Bild: Mario Gaccioli)

Machtdemonstration im dritten Satz reichte nicht

Im dritten Satz kippte das Spiel komplett: Volley Toggenburg zog auf allen Positionen seine Register und gestand den Gegnerinnen praktisch nur bei Eigenfehlern Punkte zu. Tolle Services, schöne Angriffe und totale Präsenz am Netz machten den Klassenunterschied erstmals spürbar. Das Verdikt lautete somit klar und deutlich 10:25. Toggenburg war zurück im Spiel.

Doch anstatt daran im vierten Satz anzuknüpfen, liessen die Wattwilerinnen wieder nach. So steuerte das Spiel auf ein Hitchcock-Finale zu. Die Hektik nahm wieder zu und Toggenburg lag plötzlich sechs Punkte in Rückstand. Mit guten Services gelang es, zum Einstand auf 21:21, 23:23 und 24:24 zu stellen. Bei 24:25 und bei 25:26 kam Volley Toggenburg sogar zu zwei Satzbällen. Doch Fehler im Angriff verhinderten den Satzgewinn. Zwar stellte Cara Lewis noch zum 27:27, aber mit einem Fehler von Toggenburg, einem Angriff ins Out über die Pipe, gelang Aadorf das 29:27. Der NLB-Verein gewann letztlich mit 3:1 und zieht nun in den Cup-Viertelfinal in zwei Wochen ein.

Für Volley Toggenburg geht es kommenden Sonntag in der NLA weiter. In den fünf ausstehenden Spielen der Qualifikation gilt es, zu versuchen, doch noch den drittletzten Platz und somit die Playoffs zu erreichen. Der Rückstand auf Genf beträgt allerdings vier Punkte. (pd/mn)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Abo

Jennifer Hochstädter gewinnt Grand Prix in Belgien

Nach dem dritten Platz in St. Tropez belegte Jennifer Hochstädter in Oplagbbeek gleich zweimal den ersten Platz.
28.10.2025
AboBilder vertauscht

Wikipedia-Artikel sorgt für Verwirrung

Einem Editor der grössten digitalen Enzyklopädie ist ein Fehler unterlaufen. Er hat Christoph Beck mit Wendelin Lampert verwechselt.
30.07.2025
AboRang acht

Ein Fehler kostet Kaiser in Le Mans das Rennen

Matthias Kaiser beendet die 24-Stunden in Le Mans auf Rang acht. Bei einem Bremsmanöver rutschte er in das vordere Auto.
15.06.2025

Wettbewerb

3x2 Tickets für die «Törmleparty 2026» zu gewinnen
Törmleparty 2026

Umfrage der Woche

War der US-Angriff auf Venezuela aus Ihrer Sicht legitim?
­
­