Bürgermusik Wildhaus präsentiert nach 19 Jahren eine neue Uniform
Pink. Bestürzung, Gekicher, Erstaunen, Freude. Die Gefühlslage der Musikerinnen und Musiker der Bürgermusik Wildhaus schlägt am Samstagabend Kapriolen, als ein Musikant in der neuen, pinken Uniform die Bühne im Chuchitobel betritt. Geliefert durch einen Päkliboten direkt auf die Bühne. Selbst das Moderationsduo ist erstaunt – ebenso wie die eigens aus Paris eingeflogene Schneiderin.
Die Szene ist ein Teil des Unterhaltungsprogramms der Bürgermusik Wildhaus. An drei Abenden lädt die Bürgermusik Wildhaus zur Präsentation ihrer neuen Uniform ein – und lüftet damit ein gut gehütetes Geheimnis. Denn geschwiegen wurde eisern. Und wie das so ist, je stiller es bleibt, desto lauter wird die Fantasie. Über Farben, Schnitte und Stilrichtungen wurde im Vorfeld munter spekuliert.

Bereits 2023 fiel der Startschuss für das Projekt. «Nach 19 Jahren hat die alte Uniform ausgedient», erklärt Präsidentin Monika Brändle. Ein Uniformenkomitee wurde gegründet – gar kein leichtes Unterfangen. Denn die Wünsche waren so vielfältig wie das Orchester selbst: traditionell oder modern, figurbetont oder bequem, mit Bling-Bling oder lieber dezent, Rock oder Hose. Eine Musikerin brachte es trocken auf den Punkt: «Aber was wir alle tragen, sind schwarze Socken.»
Dirigent Christian Schlegel und die rund 40 Musikerinnen und Musiker unterhalten die Gäste musikalisch, dazu kommen Sketches des Moderationsduos. Nach der Pause steigt die Spannung spürbar. Zu «Final Countdown» marschieren die Musikerinnen und Musiker geschniegelt und sichtlich stolz ein. Die neuen Uniformen frisch in der Farbe, mit einem Hauch Glimmer und doch noch traditionell. Ein Abend, der zeigt, dass auch Uniformen Emotionen wecken können. Besonders, wenn ein kleines bisschen Pink im Spiel ist.
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