«Appenzeller Huus» in Gonten wird zum Hotel des Jahres gekürt
Noch gehöre Gonten im Gegensatz zu Interlaken und St.Moritz nicht zu den Fixpunkten auf der Tourismuslandkarte. Doch das dürfte sich bald ändern, wenn es nach Gault-Millau geht. Der Restaurantführer kürt das 120-Millionen-Projekt Appenzeller Huus von Jan Schoch zum Hotel des Jahres. Insbesondere der Spa auf drei Etagen sowie servierte Kulinarik hätten zur Auszeichnung beigetragen, heisst es auf der Website von Gault-Millau.
Der «heimatverbundene Visionär» Jan Schoch wird gelobt für die Geduld und das Herzblut, das er in das «Appenzeller Huus» gesteckt habe, sodass es sich organisch ins Dorfbild einfüge.

Der junge Küchenchef überzeugt
Der Österreicher Michael Gollenz übernahm mitte März in der Küche von Carsten Kypke. Kypke war nach nur wenigen Monaten in Gonten wieder weg. Unternehmer Jan Schoch erklärte den Wechsel mit der nächsten Entwicklungsphase des Resorts.
Schochs Rechnung scheint aufgegangen zu sein. Gault-Millau bezeichnet Gollenz als Bär von einem Mann, der wie seine Vorgänger die klassische französische Küche liebe. Die Menüs überzeugen – vom Restaurantführer gibt es dafür 16 Punkte.
Mit der Auszeichnung «Hotel des Jahres 2027» wolle Gault-Millau unternehmerischen Mut belohnen und zeichne ein Resort aus, das erst wenige auf dem Radar hätten. (red)

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