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Löschschaum gerät in Altenrhein bei einer Übung der Flughafenfeuerwehr in Seegraben

Am Dienstagvormittag geriet in Altenrhein schadstofffreier Schaum in den Bach Seegraben – die Kantonspolizei St.Gallen gibt Entwarnung.
Bei der Löschsschaumaustretung sind keine Tiere oder Pflanzen zu Schaden gekommen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Dienstagvormittag hat die Flughafenfeuerwehr Altenrhein eine Löschübung durchgeführt. Dabei gelangte schadstofffreier Schaum in den angrenzenden Bach Seegraben. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.

Anlässlich einer ab acht Uhr durchgeführten Löschübung der Flughafenfeuerwehr Altenrhein landeten geringe Anteile schadstofffreien Löschschaums im nahegelegenen Bach Seegraben. Durch die zuständige Feuerwehr konnte der Schaum mittels Sperre eingedämmt und anschliessend abgesaugt werden. Betroffene Kanäle und Leitungen wurden gereinigt. Um den Schaum vollständig zu beseitigen, bleiben die Bachsperren voraussichtlich noch während zwei Tagen bestehen.

Kantonspolizei möchte Umweltvorfälle kommunizieren

Wie es genau zum Vorfall kommen konnte, ist für Florian Schneider, stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St.Gallen, nicht klar. Es sei schwierig, den Ursprung festzustellen. Bei der Übung sei viel Wasser im Spiel gewesen, dieses habe sich kurzzeitig mit dem Löschschaum vermischt. «Dann ist das Wasser über die Start-und-Lande-Bahn in ein Auffangbecken gelaufen», sagt Schneider. «Und schliesslich dann über eine Pumpe in den Seegraben geraten.»

Dank der Umweltverträglichkeit des Löschschaums wurden Flora und Fauna nicht beeinträchtigt. «Wir haben uns trotzdem entschieden, transparent über den Vorfall zu kommunizieren», sagt Schneider. Das Ereignis sei schliesslich auch von aussen wahrgenommen worden. Heutzutage seien die Menschen sensibilisiert auf Umweltthemen. «Der Löschschaum wurde abgesaugt, weil er sonst weitertreibt und ihn Menschen fehlinterpretieren könnten.»

Vor Ort im Einsatz befanden sich nebst der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Angehörige der zuständigen Feuerwehr, Verantwortliche des Flugplatzes Altenrhein und ein Sachverständiger der Fischereiaufsicht des Kantons St.Gallen. Der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen hat die Einsatzkräfte beraten und führte eine Nachkontrolle durch. (kapo/nin)

 
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