Zwei Unfälle auf der A1 – zwei Gaffer angezeigt
Kurz vor 6.45 Uhr bremste eine 24-jährige Autofahrerin auf dem Überholstreifen Richtung Zürich verkehrsbedingt ab. Die Frau hinter ihr, ebenfalls 24 Jahre alt, habe rechtzeitig anhalten können, wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt. Der nachfolgende 38-jährige Lenker habe dies jedoch nicht mehr geschafft: Er prallte in das Auto der 24-Jährigen, das dadurch in das Fahrzeug der vordersten Frau geschoben wurde. Der 38-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst vor Ort betreut. Für die Bergung der Fahrzeuge musste der linke Fahrstreifen rund eine Stunde gesperrt werden, was einen Rückstau zur Folge hatte. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15'000 Franken.
Kurz nach 7.10 Uhr ereignete sich auf der Gegenfahrbahn Richtung St.Gallen ein zweiter Unfall. Eine 24-jährige Frau bremste auf dem linken Fahrstreifen ab, worauf eine nachfolgende 37-Jährige nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und ihr auffuhr. Verletzt wurde dabei niemand, der Sachschaden liegt bei rund 5000 Franken. Die Polizei geht davon aus, dass der stockende Verkehr in Richtung St.Gallen auf gaffende Verkehrsteilnehmende zurückzuführen war.
Während der Unfallaufnahme fielen zwei Männer im Alter von 33 und 45 Jahren auf, die beim Vorbeifahren mit dem Telefon Foto- oder Videoaufnahmen der Unfallstelle machten. Beide werden deswegen angezeigt. (kapo/ame)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.