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Grenzenlose Abenteuer: Jugendliche entdecken die Alpen mit Cipra

Für viele sind Schneeschuhwanderungen, das Stehen unter einem Gipfelkreuz oder eine Zugfahrt ins Ausland nichts Besonderes.
Die Cipra baut Barrieren ab: das Projekt «Via Alpina Youth» ermöglicht allen jungen Menschen den Zugang zu Bergen und zur Natur. (Bild: Marjeta Čic)

Für manche Jugendliche sind solche Erlebnisse hingegen Neuland – teils aus sozialen oder finanziellen Gründen, teils aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen. Das Cipra-Projekt «Via Alpina Youth» ermöglicht auch ihnen gemeinsame Berg- und Naturerlebnisse.

Zugänglichkeit und soziale Gerechtigkeit sind für die Berg- und Outdoor-Szene zentrale Herausforderungen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen brachte die Cipra junge Menschen aus verschiedenen Ländern und sozialen Hintergründen zusammen. Sie wanderten entlang der Via Alpina, übernachteten in der Natur oder in Berghütten und lernten spannende Projekte rund um Themen wie Klima- und Umweltschutz kennen. Zudem erlebten sie, wie spannend der Austausch über Grenzen hinweg sein kann. Das Highlight war ein internationales Sommercamp in den französischen Alpen, eingebettet in die majestätische Kulisse rund um den Mont Blanc. Junge Menschen aus Liechtenstein, Frankreich, Italien, der Schweiz und Slowenien tauchten gemeinsam in die Bergwelt ein. Es war mehr als Wandern – es war eine Woche voller Abenteuer, neuer Erfahrungen und gelebter Inklu-sion. «Das Camp hat meinen Horizont erweitert», erzählt Julia Bondar, die vor einem Jahr aus der Ukraine nach Liechtenstein gekommen ist und hier lebt. «Inmitten eines lebendigen kulturellen Austauschs durfte ich neues Wissen ge-winnen und faszinierende Einblicke in die Denkweisen von Menschen aus anderen Ländern erhalten.»

Viele hatten Premieren: Schlafen in Tipis oder auf 2000 Metern Höhe in einer Berghütte, den ersten Gletscher aus nächster Nähe sehen, eine Zugreise ins Ausland, französischem Käse probieren – und miteinander Englisch sprechen üben. Die gemeinsamen Wanderungen zeigten, wie Inklu-sion in der Praxis funktionieren kann. 

Die Begeisterung der Jugendlichen war der beste Beweis dafür. «Menschen, die sonst kaum Chancen gehabt hätten, die Alpen zu entdecken, konnten Freundschaften knüpfen, ihre Grenzen testen und unvergessliche Naturmomente erleben», freut sich Cipra-Projektleiterin Maja Kogovšek. «Via Alpina Youth beweist: Die Berge sind für alle da – und Abenteuer kennt keine Barrieren.» 
Das Projekt «Via Alpina Youth» wird durch das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht und läuft noch bis Jahresende. 

 

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