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19 Millionen Franken in vier Jahren

Gemeinde Ruggell braucht flüssige Mittel bis 2024 auf

Der Ruggeller Gemeinderat hat den Voranschlag für die Planperiode 2023 bis 2026 verabschiedet. Dabei fällt auf, dass in allen vier Jahren ein Verlust geplant ist und der Selbstfinanzierungsgrad jeweils unter 100 Prozent bleibt.
Rathaus Ruggell
Rathaus Ruggell (Bild: Gemeinde Ruggell)

Das Judozentrum (3 Millionen Franken), die Sanierung der Giessenstrasse inklusive Abwasserleitung (3,75 Mio.) und andere Grossprojekte haben wie das zugrundeliegende Bevölkerungswachstum alle ihren Preis. In den kommenden Jahren hat die Gemeinde Ruggell vor rund 19 Millionen Franken (netto) in die Infrastruktur zu investieren. Dies geht aus dem Voranschlag 2023 bis 2026 hervor. Nur zum Teil fliesst der Neubau von der Turnhalle auf dem Schulgelände ein. Dieses Projekt soll 8 Millionen kosten und sich von Herbst 2026 bis Frühjahr 2028 erstrecken .

Der Selbstfinanzierungsgrad wird über die gesamte Planperiode hinweg unter 100 Prozent bleiben. Am niedrigsten ist dieser Wert im Jahr 2023 (11 Prozent), wenn in der Gesamtrechnung ein Minus von 5 Millionen Franken budgetiert wird. In den folgenden Jahren wird er auf bis zu 75 Prozent ansteigen. Zu den grössten Bauvorhaben 2023 gehören die letzte Etappe der Landstrassensanierung (1,6 Mio.) sowie die Renovation der Kirche (0,7 Mio.). Die flüssigen Mitteln werden im Planjahr 2024 aufgebraucht sein. Zum ersten Mal seit 2009 wurde, analog zum Land, ein Teuerungsausgleich von 2,9 Prozent gewährt. 

 

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