­
­
­
­

Hurrikan Simon zieht an Mexikos Pazifikküste vorbei

In Mexiko schauen die Menschen derzeit bange in Richtung Pazifik. Gleich zwei Unwetterlagen sorgen an der Westküste des lateinamerikanischen Landes für Schäden.
Der Hurrikan «Simon» wird die mexikanische Küste offenbar doch nicht ganz so heftig treffen wie zunächst befürchtet. (Bild: Symbolbild: EPA)

Der Hurrikan «Simon» wird die mexikanische Pazifikküste offenbar doch nicht ganz so heftig treffen wie zunächst befürchtet. Es sei eine Kursänderung des Wirbelsturms festgestellt worden, die dazu führe, dass dieser vorerst nicht direkt auf Land treffe. Dies teilte der Wetterdienst des lateinamerikanischen Landes auf der Plattform X mit.

Der Hurrikan «Simon» wird die mexikanische Küste offenbar doch nicht ganz so heftig treffen wie zunächst befürchtet. (Bild: Symbolbild: EPA)

Stattdessen werde sich «Simon» parallel zum Land in nordwestlicher Richtung bewegen, wie Wetterdienst-Koordinator Fabián Vázquez Romaña ausführte. Grund zur Entwarnung sei dies aber nicht. Das Zentrum des Hurrikans befinde sich derzeit weniger als 50 Kilometer von der Küste Jaliscos entfernt, was an Land für anhaltend extreme Winde und Niederschläge von bis zu 250 Millimetern sorge.

Weiterhin vorsorgliche Evakuierungsmassnahmen

Laut der aktuellen Vorhersage soll «Simon» an Kraft einbüssen. Im Laufe des Montags sei mit einer Abstufung in die Kategorie 2 zu rechnen, erklärte der Wetterexperte. Am Sonntagvormittag war der Hurrikan noch in der Kategorie 4 geführt worden.

Angesichts der Bedrohung hat Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum die Bevölkerung der Küstenorte der Bundesstaaten Jalisco, Colima, Nayarit und Michoacán aufgefordert, sich bis auf Weiteres in Sicherheit zu begeben. Vorsorgliche Evakuierungsmassnahmen würden fortgesetzt. Die mexikanische Armee hat zum Katastrophenschutz fast 2.900 Soldaten in die betroffenen Gebiete entsandt.

Durch das Unwetter verursachte Todesfälle sind bislang nicht berichtet worden.

«Rachel» in Niederkalifornien

Weiter nördlich, in Niederkalifornien, ist der Tropensturm «Rachel» auf Land getroffen. Die mit dem Unwetter einhergehenden Regenfälle führten in verschiedenen Gemeinden der Halbinsel zu Sachschäden, Überschwemmungen und Stromausfällen, wie lokale Medien berichten. (dpa)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Beliebtes Fotomotiv auf Big Island verschwindet im Pazifik

Der Holei-Felsbogen entstand vor etwa 550 Jahren und war eine bekannte Attraktion im Hawaii-Volcanoes-Nationalpark. Nach dem Einsturz erinnert die Nationalparkverwaltung an die hohe Gefahr an der Küste.
03.10.2026

Zwei Tote und drei Vermisste in Mexiko wegen Sturm

Der Wirbelsturm hat die mexikanische Küste noch nicht erreicht. Nach starken Regenfällen werden aber bereits Todesopfer gemeldet. In Hawaii sorgt der vorbeiziehende «Nolo» für Starkregen.
28.09.2026

Hurrikan bringt Starkregen und Stromausfälle nach Hawaii

«Lala» ist zum Hurrikan geworden und zieht dicht an Big Island vorbei. Tausende sind ohne Strom, Strassen überflutet. Auch Maui und Oahu müssen sich auf Sturm und Starkregen einstellen.
15.08.2026

Wettbewerb

1x 2 Tickets für das Benefizkonzert «Balsam für die ...
Balsam für die Seele

Umfrage der Woche

Wie verbringen Sie dieses Jahr die Herbstferien?
­
­