Beliebtes Fotomotiv auf Big Island verschwindet im Pazifik
Der US-Pazifikstaat Hawaii ist um eine Touristenattraktion ärmer geworden. Der reizvolle Holei-Felsbogen an der wellenumtosten Küste von Big Island sei eingestürzt, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Möglicherweise habe der Tropensturm «Nolo» die 27 Meter hohe Felsformation in den Pazifik gestürzt. Der Nationalpark war wegen des Sturms in der vergangenen Woche gesperrt.

Der Holei-Felsbogen ist den Angaben zufolge vor etwa 550 Jahren entstanden und war ein beliebtes Fotomotiv. Der Einsturz komme nicht überraschend, markiere jedoch «die jüngste Veränderung an der abgelegenen und zerklüfteten Küste des Parks», schrieb die Nationalparkverwaltung auf Facebook.
Sie warnte Besucher davor, sich der Stelle zu nähern. Das Gebiet sei instabil und es bestehe erhebliche Absturzgefahr. «Fotos in sozialen Medien zeigen, wie Menschen den abgesperrten Bereich nahe der Stelle betreten, an der der Felsenbogen einst stand», erklärte die Nationalparkverwaltung. «Damit setzen sie sich und die Rettungskräfte einem hohen Risiko aus, abzustürzen und zu ertrinken.»
Der Name Holei stammt von einer kleinen, endemischen Pflanze aus der Familie der Seidenpflanzengewächse. (dpa)
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