Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert Zentralperu
Ein Erdbeben der Stärke 7,2 hat Zentralperu erschüttert. Zunächst gab es keine Berichte über Tote oder grössere Schäden, wie das Nachrichtenportal RPP berichtete.
Das Beben ereignete sich gegen 13.00 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag nach Angaben des Geophysikalischen Instituts von Peru (IGP) 35 Kilometer nördlich von Coracora in der Provinz Parinacochas in 108 Kilometern Tiefe. Erschütterungen waren unter anderem auch in Cusco, Arequipa, Junín und der Hauptstadt Lima zu spüren, wie RPP unter Berufung auf das IGP berichtete. Eine Tsunami-Gefahr für die peruanische Küste bestand nach Angaben der Direktion für Hydrografie und Navigation der peruanischen Marine zunächst nicht.
Erst kürzlich hatte ein Erdbeben der Stärke 7,4 das Nachbarland Kolumbien erschüttert und bisher mindestens 319 Todesopfer gefordert. Auch dieses Beben ereignete sich in grosser Tiefe von rund 100 Kilometern. (dpa)
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