Kampf-Boss als Sprecher? Das steckt hinter den wilden Gerüchten um Dana White
Dass Trump eher auf unkonventionelle Pressesprecherinnen und Pressesprecher setzt, ist nichts Neues. Zuletzt sorgte Katie Zacharia für Aufsehen, als sie das Amt Mitte Oktober nach nur wenigen Tagen wieder aufgab. Seitdem ist der Posten leer.
Am Samstag hat nun Trump in einem Post auf Truth Social bekannt gegeben, dass er den vakanten Posten UFC-Boss Dana White angeboten habe, einem «Kämpfer und Krieger», wie ihn der US-Präsident nennt.
«Ich habe ihn gebeten, seine Assistenten mitzubringen – auch wenn einige von ihnen nicht aus unserem Land stammen –, darunter Islam Makhachev, Khabib Nurmagomedov, Justin Gaethje, Daniel Cormier, Amanda Nunes und Kayla Harris.»
White werde ein Pressesprecher wie kein anderer sein, so Trump weiter und sagte: «Bitte nimm den Posten an!»
So weit, so gut.
Doch nun macht im Netz eine wilde Theorie die Runde. Denn offenbar basierte das Angebot Trumps an White auf einem Missverständnis.
Am Donnerstag soll Ex-Stabschefin Susie Wiles (gab den Posten am Freitag ab) den Job Dana W. White angeboten haben. Sie arbeitete unter anderem als Assistentin für das Verteidigungsministerium und fungierte als Chefsprecherin des Pentagons.

Doch Trump soll Dana W. White mit UFC-Boss Dana White verwechselt haben. Zumindest behauptet das Joe Gera, ein Chefkoch aus Pittsburgh. In einem Post auf X schreibt er von «sechs glaubwürdigen Quellen».
Der Beitrag geht seit der Veröffentlichung in den sozialen Medien viral. Gera schreibt, er habe zudem eine Quelle in der Küche des Weissen Hauses kontaktiert, die die Geschichte bestätigt hat.
Es bleibt ein Gerücht
Es muss allerdings klar betont werden: Bestätigt ist das Gerücht nicht, es gibt zwar viel Geschwätz in den sozialen Medien, eine vertrauenswürdige Quelle dazu gibt es allerdings nicht. Nichtsdestotrotz sorgt das Ganze für Spott und Häme im Netz.
Denn Gera verweist auf zwei Sachen, die Trump nun tun werde: die Sache verneinen sowie UFC-Boss White dazu zu bringen, das Angebot abzulehnen.
Gemäss CNN sei dies auch bereits passiert. Eine Quelle sagte dem US-TV-Sender, das Angebot sei nur «ein Witz» gewesen. Auf die Geschichte angesprochen sagte Dana White anlässlich einer Pressekonferenz lediglich, dass er am Montag nach Washington fliegen und mit dem Präsidenten sprechen werde.
Klar ist: Trump und White sind seit längerem befreundet, der US-Präsident taucht immer wieder an Kämpfen an der Seite des UFC-Bosses auf.
Ob Trump wirklich Dana White mit Dana W. White verwechselt hat, wird man wohl nie offiziell erfahren. Jegliche Kontaktversuche von US-Medien bezüglich der Gerüchte um White und White liess das Weisse Haus unbeantwortet.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben







Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.