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Gift in Babynahrung – Ermittlungen wegen Erpressungsversuch

Die Polizei ermittelt nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung wegen versuchter Erpressung. In Österreich suchen Beamte parallel dazu nach einem weiteren möglicherweise mit Gift verseuchten Glas.
Betroffen sind Babykost-Gläschen des Herstellers Hipp. (Bild: Stanislav Hodina/AP)

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat Ermittlungen wegen versuchter Erpressung des Babynahrungsmittel-Herstellers Hipp aufgenommen. Das Verfahren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt richte sich derzeit gegen Unbekannt, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. Bei der Kripo Ingolstadt wurde eine Ermittlungsgruppe «Glas» eingerichtet.

Betroffen sind Babykost-Gläschen des Herstellers Hipp. (Bild: Stanislav Hodina/AP)

Eine E-Mail mutmasslicher Täter sei am 16. April bekannt geworden. Danach seien sofort alle nötigen Massnahmen im In- und Ausland getroffen worden. In den drei benachbarten Ländern Österreich, Tschechien und der Slowakei seien insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt worden.

Laboruntersuchungen ergaben, dass die Gläser mit Rattengift versetzt worden waren. Ein manipuliertes Glas könnte in Österreich noch im Umlauf sein. In Deutschland wurden keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden. (dpa)

 
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