«Knoten in der Lunge»: Papst muss operiert werden
Papst Leo XIV. muss sich einer Operation unterziehen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche gab bei seinem Sonntagsgebet im Vatikan bekannt, dass bei ihm ein «Knoten in der Lunge» entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde. Der 71-Jährige steht seit Mai vergangenen Jahres als erster Pontifex aus den USA an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Im kommenden Monat steht für ihn eigentlich eine Reise nach Südamerika auf dem Programm.
Bei seinem sonntäglichen Angelus-Gebet wandte sich Leo überraschend mit einer persönlichen Nachricht an die Gläubigen auf dem Petersplatz: «Die Ärzte haben bei mir einen Knoten in der Lunge entdeckt, der sich im Anfangsstadium befindet und gut lokalisiert ist», sagte er. «Die Ärzte halten einen Eingriff für angebracht. Und daher habe ich mich auf ihren Rat hin entschlossen, mich operieren zu lassen, um ihn entfernen zu lassen. Der Eingriff ist bereits für die nächsten Tage geplant.»
Bislang keine gesundheitlichen Probleme bekannt
Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts wurden zunächst nicht bekannt. Leo - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - gehört in der Geschichte der katholischen Kirche zu den verhältnismässig jungen Päpsten. Einen Termin für die geplante Operation nannte er nicht.
Seit seiner Wahl zum Nachfolger des schwer kranken Papst Franziskus im vergangenen Jahr waren keine gesundheitlichen Probleme bekanntgeworden. Im Gegenteil: Leo hielt sich mit Tennis, Schwimmen und regelmässigen Übungen fit. In seiner Wohnung im Apostolischen Palast soll sich nach Presseberichten auch ein Fitnessstudio befinden.
Im kommenden Monat steht für Leo eigentlich eine fast zweiwöchige Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru auf dem Programm. In Peru war der frühere weltweite Chef des Augustinerordens viele Jahre als Missionar und Bischof tätig. Er hat auch die peruanische Staatsbürgerschaft.
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