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Zahl der Toten nach Himalaya-Flut steigt auf 1287 ++ 31 Tote und 531 Vermisste auf chinesischer Seite

Eine verheerende Sturzflut in Nepal hat ganze Häuser unter den Schlammlawinen begraben. Es gibt Tote und Verletzte und zahlreiche Vermisste.

Die Bilder der Lage in Nepal:

11:08 Uhr

Samstag, 5. September

Nach zehn Tagen: Retter bergen in Nepal zwei weitere Überlebende

Die unermüdlichen Retter in Nepal können zwei weitere Erfolge verbuchen. Sie finden einen weiteren Arbeiter in einem Tunnel und eine Frau in den Trümmern eines Hauses.

15:33 Uhr

Freitag, 4. September

31 Tote und 531 Vermisste auf chinesischer Seite

Bei der verheerenden Flutkatastrophe im Himalaya sollen auf der chinesischen Seite der Grenze 31 Menschen ums Leben gekommen sein. Weitere 531 Menschen würden vermisst, meldete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag.

In Nepal kamen nach Angaben der dortigen Katastrophenschutzbehörde mindestens 1287 Menschen ums Leben, mehr als 5000 werden noch vermisst. (dpa)

14:11 Uhr

Donnerstag, 3. September

Mehr als 1270 Tote bekannt

Acht Tage nach der verheerenden Sturzflut aus den Gletschergebieten des Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer in Nepal und Tibet auf mehr als 1270 erhöht. Allein in Nepal erreichte die Zahl der Toten nach Angaben der dortigen Polizei 1252. In Tibet stieg die Zahl von 16 auf 21, teilten die Behörden am Mittwochabend mit.

14:58 Uhr

Dienstag, 1. September

Zahl der Toten nach Himalaya-Flut steigt auf über 1000

13:37 Uhr

Dienstag, 1. September

Nepal: Helvetas verstärkt ihre Nothilfe

Helvetas hat eine erste Nothilfemassnahme im Distrikt Uttargaya gestartet, einem der am stärksten betroffenen Gebiete durch die Sturzfluten und Erdrutsche, die in den letzten Tagen mehrere Regionen Nepals verwüstet haben. Während die Such- und Rettungsarbeiten weitergehen, verteilen die Teams der Schweizer Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe lebensnotwendige Güter an die betroffenen Familien.

Der Zugang zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen stellt derzeit eine der grössten Herausforderungen der humanitären Hilfe dar. «Die Strassen wurden von der Schlammlawine weggerissen. Die Behörden haben einen Notdurchgang freigegeben, aber dieser ist sehr eng und schwer befahrbar», erklärt Niraj Acharya, Leiter der humanitären Hilfe von Helvetas in Nepal. Für Jürg Merz, Kontinentalkoordinator für Asien, der sich derzeit in Nepal aufhält, «beginnt für die betroffenen Familien die schwierigste Zeit erst jetzt». Dank der grossen Solidarität, die in der Schweiz zahlreiche Spenden eingebracht hat, wird Helvetas nun in der Lage sein, ihre Einsätze vor Ort auszuweiten. Helvetas hat in der Schweiz zu Spenden aufgerufen, um die Nothilfe für die Betroffenen zu ermöglichen. Dieser Aufruf stiess in der Schweiz bereits auf grosse Resonanz. Spendenkonto: IBAN: CH76 0900 0000 8000 3130 4 (Verwendungszweck: Nepal)

13:36 Uhr

Dienstag, 1. September

WHO warnt nach Himalaya-Flut vor Seuchengefahr

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya mit vielen Toten und Vermissten in Nepal und China warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor Seuchengefahr. Viele Vertriebene auf engem Raum, Überschwemmungen, stehendes Wasser - all dies erhöhe das Risiko, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten, sagte ein Sprecher in Genf. Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben bereits jede Menge Material nach Nepal gebracht. Dazu gehören neben Trinkwasser und Nahrungsmitteln auch Zelte, Nottoiletten, Medikamente, Impfstoffe und Schutzkleidung. Vier Gesundheitseinrichtungen seien völlig zerstört und zwei beschädigt worden, und zwei Kliniken seien nicht mehr erreichbar, sagte der WHO-Sprecher. (dpa)

10:26 Uhr

Dienstag, 1. Septemnber

Kritik an Chinas Informationspolitik

Menschenrechtsorganisationen kritisierten die Informationslage rund um die Sturzflut-Katastrophe in Chinas autonomer Region Tibet. Die Organisation Human Rights Watch (HRW) verwies auf Berichte, wonach Journalisten in China der Zutritt zum Katastrophengebiet sowie Interviews mit den betroffenen Familien untersagt worden seien. Ausländische Journalisten benötigen für eine Einreise nach Tibet schon seit Jahren eine Sondergenehmigung. Aus dem Südwesten Tibets berichteten bislang nur staatliche Medien. Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker warf der Führung in Peking vor, eine «anhaltende Informationsblockade» aufrechtzuerhalten. Videos vom zerstörten Grenzübergang Gyirong und dem Ausmass der Zerstörung auf tibetischer Seite seien binnen weniger Stunden von chinesischen Online-Plattformen verschwunden. Die Führung in Peking hatte Vorwürfe der Zensur zuletzt zurückgewiesen. (dpa)

10:20 Uhr

Dienstag, 1. September

Warnung vor gefährlichen Krankheiten

Experten warnen inzwischen vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten. Mitarbeiter der Hilfsorganisation Save the Children berichteten von katastrophalen hygienischen Bedingungen im Unglücksgebiet - und zahlreichen Leichensäcken entlang der Strasse, die von Kathmandu in die weitgehend zerstörte Stadt Trishuli Bazar führt. «Verwesende menschliche und tierische Überreste, nicht entsorgter Abfall und stehendes Wasser erhöhen zusätzlich das Gesundheitsrisiko für die Menschen in der Region», hiess es in einer Mitteilung der Organisation. Dass es in einigen der besonders betroffenen Regionen weiter regne, mache die Situation noch schlimmer. Überschwemmungen können Abwässer und Fäkalien in Trinkwasserquellen spülen, Latrinen können beschädigt, Kläranlagen überflutet sein.

In den Notunterkünften werden nach Angaben der Organisation bereits Kinder mit Fieber und Atemwegsinfektionen behandelt. Besonders gross ist die Sorge vor Durchfallerkrankungen wie Cholera und Hautinfektionen. Stehendes Wasser bietet zudem ideale Brutstätten für Mücken und erhöht damit das Risiko für Dengue-Fieber. (dpa)

10:19 Uhr

Dienstag, 1. September

Suche nach vermissten Kraftwerksarbeitern

Zuletzt wurde auch die Suche nach Hunderten vermissten Arbeitern verstärkt, von denen viele noch in den Tunnelsystemen verwüsteter Wasserkraftanlagen vermutet werden. Die Flutwelle traf nach Angaben des Verbands unabhängiger Stromerzeuger Nepals zwölf im Betrieb oder im Bau befindliche Wasserkraftprojekte. Fast 900 Beschäftige waren demnach nicht erreichbar. Die Zahl könnte jedoch noch deutlich höher liegen. Nepalesische Sicherheitskräfte arbeiten mit Spezialistenteams aus Indien und China zusammen, um mehrere Wasserkrafttunnel zu öffnen. (dpa)

10:18 Uhr

Dienstag, 1. September

Keine vollständigen Namenslisten

Das ganze Ausmass der Katastrophe ist weiter unklar. Die genannten Zahlen der Vermissten seien immer noch vorläufig, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe keine vollständigen Namenslisten, da die meisten Informationen telefonisch von Angehörigen, Freunden und anderen stammten. Die Erstellung einer vollständigen Liste werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Sprecher. Von vielen der geborgenen Toten seien zudem nur Knochenfragmente oder Leichenteile gefunden worden. Alle geborgenen sterblichen Überreste könnten jedoch per DNA-Analyse identifiziert werden, was den Familien möglicherweise später bei ihren Bestattungsriten helfen könne. (dpa)

10:17 Uhr

Dienstag, 1. September

24 Leichen in Gebäude entdeckt

In Betrawati, einer der am schwersten betroffenen Städte im Distrikt Nuwakot, wurden in einem einzigen Gebäude insgesamt 24 Leichen gefunden. Das ist eine der höchsten Zahlen von Leichen, die im Rahmen der laufenden Bergungsaktionen in einem einzigen Gebäude entdeckt wurden. «Wir haben bereits acht geborgen, aber 16 weitere Tote müssen noch geborgen werden», sagte der stellvertretende Polizeichef des Distrikts Nuwakot, Iqbal Hawari. Derweil erreichen die Rettungskräfte zunehmend auch auf dem Boden stark betroffene Gebirgsgegenden. (dpa)

10:15 Uhr

Dienstag, 1. September

Überall Leichensäcke: Mehr als 1000 Tote nach Himalaya-Flut

Fast eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya hat die Zahl der Toten eine erschütternde Marke überschritten: Die Polizei in Kathmandu meldete allein in Nepal mehr als 1000 Tote. China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet. Die Lage bleibt aber unübersichtlich - und die Zahl der Vermissten wächst immer noch, auf jetzt mehr als 5100. Der jüngsten Polizeistatistik zufolge gibt es allein in Nepal seit dem Unglück keinen Kontakt mehr zu fast 4600 Menschen. In Tibet gelten knapp 550 Menschen als vermisst.

12:21 Uhr

Montag, 31. August

900 Menschen vermisst: Retter kämpfen um das Leben Hunderter in Tunneln

Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal versuchen Rettungskräfte, Hunderte vermutlich in Tunneln von Wasserkraftwerken eingeschlossene Arbeiter zu befreien. Mindestens zwölf Projekte wurden beschädigt, rund 900 Menschen werden dort vermisst. Allein beim Projekt Upper Trishuli-1 sind es mindestens 576, etwa 300 davon sollen in einem Tunnel eingeschlossen sein.

Ein am Sonntag von der nepalesischen Armee veröffentlichtes Video zeigt Rettungskräfte bei dem Versuch, in dem Wasserkraftwerk in Nuwakot eingeschlossene Arbeiter zu retten.

Einige Eingeschlossene konnten mit Sauerstoff versorgt werden. Experten sprechen von einem Wettlauf gegen die Zeit, da auch Nahrung und Wasser benötigt werden. Ein weiteres beschädigtes Kraftwerk ist für die Stromversorgung von mehr als 20'000 Menschen wichtig.

Ausgelöst wurde die Katastrophe durch einen Gletscherabbruch am 7227 Meter hohen Langtang Lirung. In Nepal wurden bislang 903 Tote gemeldet, mehr als 4200 Menschen werden vermisst, darunter knapp 600 Ausländer. China meldete 16 Tote und 546 Vermisste.

Auf chinesischer Seite reparieren Einsatzkräfte eine wichtige Strasse zur nepalesischen Grenze. Regen und Überschwemmungen erschweren die Arbeiten. Chinesische Staatsmedien berichten ausführlich über die Rettungseinsätze, jedoch nur wenig über die Opfer. (dpa)

08:45 Uhr

Montag, 31. August

«Ich dachte, ich würde sterben»: Nepalesin schildert Überleben in der Flutkatastrophe

Die 20-jährige Nepalesin Rita Docha hat schwer verletzt die verheerende Flutwelle in der Himalaya-Grenzregion zu China überlebt. Sie sass mit Freunden in einem Haus im Dorf Timure Bazar, als die Wassermassen das Gebäude mitrissen. «Ich dachte, ich würde sterben», erzählt die alleinerziehende Mutter im Krankenhaus in Kathmandu.

Die Flut zog Docha flussabwärts und in einen Strudel, bevor sie ans Ufer geschleudert wurde und sich zu einem Felsen retten konnte. Fast alle Häuser im Ort seien verschwunden. Anwohner halfen Überlebenden aus dem Schlamm. Ein Rettungshubschrauber brachte Docha später nach Kathmandu. Sie erlitt unter anderem eine schwere Kopfverletzung.

Ihr Freund, der sie vor dem Einsturz noch in den vierten Stock gezogen hatte, wird weiterhin vermisst. In den Krankenhäusern Kathmandus hängen inzwischen Hunderte Suchmeldungen nach Vermissten. (dpa)

07:09 Uhr

Montag, 31. August

Massengräber in Nepal stossen auf Kritik – Suche geht weiter

Nach der verheerenden Flutkatastrophe werden in Nepal erste Opfer in Massengräbern beigesetzt. Das sorgt für Kritik, da die meisten Opfer Hindus sind und traditionell eingeäschert werden. Wegen fortgeschrittener Verwesung und möglicher Gesundheitsrisiken halten die Behörden schnelle Bestattungen jedoch für nötig. Zuvor werden DNA-Proben und weitere Daten zur späteren Identifizierung gesichert.

In Nepal und Tibet wurden bislang mehr als 900 Leichen gefunden, rund 4.800 Menschen werden vermisst, darunter Hunderte Ausländer und mindestens acht Deutsche. Rettungskräfte suchen zudem nach Hunderten Arbeitern, die in einem Tunnel an einem beschädigten Wasserkraftwerk vermutet werden. Spezialisten aus Indien und China helfen bei der Bergung.

Weitere Regenfälle erhöhen die Gefahr von Erdrutschen und erschweren die Arbeiten. Zerstörte Strassen und Brücken behindern die Versorgung. Hilfsorganisationen berichten von fehlendem Trinkwasser, Nahrung und medizinischer Hilfe in überfüllten Notunterkünften und warnen vor Krankheiten. Besonders gross ist die Sorge um betroffene Kinder. (dpa)

07:03 Uhr

Montag, 31. August

Zahl der Todesopfer in Nepal springt auf über 900

Die Zahl der geborgenen Todesopfer infolge der verheerenden Flutkatastrophe ist in Nepal auf 903 gestiegen. Das teilte der Katastrophenschutz des Himalayastaates mit. Damit haben zusammen mit den offiziell bestätigten Zahlen aus dem Katastrophengebiet in China mindestens 919 Menschen ihr Leben bei der Sturzflut am Mittwoch verloren.

Zudem sprang die Zahl der Vermissten in Nepal deutlich auf 4247, darunter 592 Ausländer. In China sind 546 Menschen als vermisst registriert, darunter drei Deutsche.

Insgesamt sind im Flutgebiet im Südwesten Tibets und in den betroffenen Regionen in Nepal weiter Tausende Rettungskräfte im Einsatz, um Opfer zu finden und zu bergen. Viele Leichen wurden laut nepalesischen Behörden im Süden des Landes und damit Dutzende Kilometer entfernt von den eigentlichen Flutgebieten gefunden. (dpa)

21:05 Uhr

Sonntag, 30. August

Menschen in Nepal suchen in zerstörten Häusern nach Habseligkeiten

In Nepal sind Einwohner in einer der schwersten von der Sturzflut heimgesuchten Regionen zurückgekehrt. Menschen aus dem Distrikt Dhading suchten am Sonntag in zerstörten Häusern nach Habseligkeiten. Einige durchstöberten Gebäude, von denen ganze Wände fehlten, holten Brauchbares aus dem Modder und spülten es ab. Andere schaufelten Schlamm und Trümmer von Balkonen. Ein Mann, der wegen seiner Hühner gekommen war, entdeckte die Tiere lebend, band sie fest und setzte sie in die Fahrerkabine seines Lastwagens.

«Nichts ist übrig, nicht einmal unser Zuhause», sagte Sharmila Tamang, die versuchte, einige Dinge aus ihrem Haus zu retten, der Nachrichtenagentur AP. Häuser und Geschäfte, die die Überschwemmungen unbeschädigt überstanden hatten, waren noch ohne Strom. Verbogene Strommasten und Kabel lagen verheddert im Schlamm.

In einem wichtigen Kraftwerk, das durch die Überschwemmungen schwer beschädigt worden war, inspizierten Arbeiter die Anlagen, um das Ausmass der Zerstörung zu erfassen. Das Kraftwerk versorgt mehr als 20'000 Menschen in vier Distrikten mit Strom. Entlang des Flusses ragten Häuser und Fahrzeuge aus dicken graubraunen Ablagerungen, die stellenweise ganze Dörfer bedeckten. Teile der Reisterrassen am Flussufer waren nach Erdrutschen in den Fluss abgerutscht. (dpa)

21:03 Uhr

Sonntag, 30. August

Geistesgegenwärtiger Direktor rettete wohl Hunderte Schüler

Ein geistesgegenwärtiger Schulleiter in Nepal hat mit einer sofortigen Evakuierung wohl rund 900 Schülerinnen und Schülern das Leben gerettet. Zudem konnte er Schulbusse mit Hunderten weiteren Kindern auf dem Weg zur Schule rechtzeitig umdirigieren. «Ich erfuhr durch Anrufe von der Flutwelle - etwa 15 Minuten, bevor sie unsere Schule tatsächlich erreichte», erzählte Rajenda Dawadi, Leiter der Sekundarschule in dem Ort Trishuli Baraar, der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatten die BBC und die britische Zeitung «Daily Mail» von der Rettung berichtet.

«Ich sagte mir: Wenn es keine Flut gibt, verlieren wir einen Schultag. Aber wenn es eine Flut gibt, verlieren wir alle unser Leben», erzählte Dawadi. Die 900 Kinder in der Schule flüchteten demnach zu Fuss und einige mit einem Bus. Kurzzeitig sei Panik in der Schule ausgebrochen. Eine in Ohnmacht gefallene Schülerin wurde mit einem Moped in Sicherheit gebracht. «Hätten wir die Entscheidung zur Flucht zehn Minuten später getroffen, könnten wir alle - einschliesslich der Schüler und mir - heute nicht mehr mit Ihnen sprechen», zitierte die BBC den Schulleiter. (dpa)

20:58 Uhr

Sonntag, 30. August

Nepal bestattet Sturzflutopfer provisorisch

Angesichts der grossen Zahl von Toten bei den Sturzfluten im Himalaya sind die Behörden in Nepal dazu übergegangen, Leichen in provisorischen Gräbern zu bestatten. Polizeiinspektor Anil Thapa sagte im Bezirk Chitwan, von 50 Toten würden DNA-Proben genommen, bevor sie am Sonntag bestattet werden sollten. Viele Leichen hätten etwa vier Tage lang im Hochwasser gelegen und seien schon deutlich verwest gewesen, als sie geborgen wurden.

Bereits am Samstag seien etwa 100 Opfer vorläufig beigesetzt worden, teilten die Behörden mit. Gerichtsmediziner kämen mit der Identifizierung nicht mehr nach. Hohe Luftfeuchtigkeit und drückende Hitze beschleunigten die Verwesung. Gesundheitsexperten warnten, unbestattete Leichen erhöhten das Krankheitsrisiko in der Region. Neue Erdrutsche blockierten am Sonntag die wichtigste Strasse zwischen der Hauptstadt Kathmandu und Chitwan. Dies erschwerte den Transport von Leichen und Hilfsgütern.

Anwohner kritisierten, die Toten würden ihrer Würde beraubt. Familien, die noch nach vermissten Angehörigen suchten, sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fragten, ob die Behörden voreilig gehandelt hätten. Der ehemalige Ministerpräsident Baburam Bhattarai sagte, es sei unangemessen, nicht identifizierte Leichen zu bestatten, bevor die Such- und Rettungsaktionen abgeschlossen seien. (dpa)

20:56 Uhr

Sonntag, 30. August

Behörden in China melden neuen Stausee im Katastrophengebiet

Nach der Sturzflut im Himalaya zwischen Nepal und China hat sich oberhalb eines chinesischen Grenzpostens erneut ein See angestaut. Wie der chinesische Katastrophenschutz mitteilte, überwachen Experten ihn mit einer Aufklärungsdrohne. Damit staute sich in der Region erneut Wasser an, das möglicherweise eine neue Flut auslösen könnte, sollte es den Schlamm und das Geröll durchbrechen, die das Wasser zurückhalten.

Am Fluss Purepuqiang-Zangbu hatte sich zuvor zeitweise ein See gebildet, der aber auf natürliche Weise wieder abfloss, wie die Behörden mitgeteilt hatten. Der neue See war laut Katastrophenschutz am Samstagabend entdeckt worden. Zuvor habe sich ein Erdrutsch ereignet, der die Bildung des Sees verursacht habe, hiess es. Rettungskräfte flussabwärts am Grenzübergang Gyirong wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Die chinesischen Rettungskräfte suchen hauptsächlich dort nach möglichen Opfern. Der Grenzposten im Südwesten Tibets war vor der Flutkatastrophe ein wichtiger Verbindungspunkt mit Nepal für Handel und Tourismus. Die Sorge vor weiteren Fluten beeinträchtigt die Arbeit der Rettungskräfte in Nepal und China immer wieder. Erst am Morgen (Ortszeit) hatte eine Flutwarnung im Katastrophengebiet in Nepal erneut für Unruhe gesorgt. (dpa)

20:53 Uhr

Sonntag, 30. August

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt auf 750

Nach der Flutkatastrophe in China und Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf 750 gestiegen. In Nepal wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes 734 Leichen geborgen. Chinas Behörden hatten zuvor bekanntgegeben, dass die Opferzahl im Katastrophengebiet im Südwesten der Region Tibet 16 erreicht habe.

Bislang fanden die Behörden in Nepal mit 259 die meisten Leichen im Bezirk Chitwan an der Grenze zu Indien und damit Dutzende Kilometer flussabwärts vom eigentlichen Katastrophengebiet. 184 beziehungsweise 82 Leichen wurden in den angrenzenden Bezirken Ost-Nawalparasi und West-Nawalparasi entdeckt. Rund 2'500 Menschen galten laut Behördenangaben in Nepal weiter als vermisst, darunter 589 Ausländer. Zusammen mit den Vermissten in Tibet wird noch nach rund 3'000 Menschen gesucht. (dpa)

20:47 Uhr

Sonntag, 30. August

«Alles ist weg»: Wie Flutopfer ums Überleben kämpfen

Die Nepalesin Bhagawati Khatiwada und ihr Mann sind müde, «sehr müde», wie sie sagen. Seit dem frühen Morgen haben sie in den Trümmern ihres Hauses in ihrem Heimatort Devighat nach Habseligkeiten gesucht, die sie bei der Flucht vor der Flutwelle zurücklassen mussten. «Es ist kaum möglich, irgendwas rauszunehmen. Alles ist von Schlamm begraben», sagt die 50-jährige Khatiwada. Sie hat ein Schreibwarengeschäft im Ort betrieben und bezweifelt, dass es wiederaufgebaut werden kann: «Alles ist weg.»

Das Ehepaar ist im Haus von Verwandten in der Nähe untergekommen. Devighat befindet sich in der an Tibet grenzenden nepalesischen Provinz Bagmati, die von der gewaltigen Sturzflut besonders schwer getroffen wurde. Der Ort liegt etwa 60 Kilometer nördlich von Kathmandu am Fluss Trishuli, den die Flutwelle, die aus den Gletschergebieten des Himalaya-Gebirges donnernd angerauscht kam, in eine reissende Lawine verwandelte. Rund 3'000 Menschen in Nepal und China galten am Wochenende als vermisst, die Zahl der Todesopfer allein in Nepal stieg auf mehr als 700. (dpa)

06:44 Uhr

Sonntag, 30. August

Nepal warnt vor weiterer Flut im Katastrophengebiet

Nach der Sturzflut im Himalaya hat Nepals Katastrophenschutz vor einer möglichen weiteren Katastrophe gewarnt. Die Warnung galt für den Fluss Bhotekoshi, wie der Katastrophenschutz auf der Online-Plattform X mitteilte. Die Behörden mahnten die Menschen in der Gegend Rasuwa, Nuwakot und Dhading zur Vorsicht. Am Mittwoch hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Abbruch an einem Gletscher im Grenzgebiet zwischen Nepal und China eine Sturzflut ausgelöst. Diese hatte sich anschliessend durch den Bhotekoshi von nepalesischem Territorium aus über den Südwesten Tibets zurück nach Nepal ihren Weg gebahnt und dabei massive Schäden verursacht.

Nach jüngsten Informationen der Behörden in China und Nepal wurden als Folge der Naturkatastrophe bislang 691 Todesopfer registriert. Zuvor hatten die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet die Zahl der Toten von 7 auf 16 erhöht. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite ging auf 546 zurück. Zusammen mit den mehr als 2400 in Nepal noch gesuchten Flutopfern galten damit rund 3000 Menschen weiter als vermisst - darunter Hunderte Ausländer. (dpa)

14:35 Uhr

Samstag, 29. August

Zahl der Todesopfer nach Sturzfluten in Nepal und Tibet steigt weiter

Nach den schweren Sturzfluten in Nepal und der autonomen chinesischen Region Tibet ist die Zahl der Todesopfer auf insgesamt mehr als 630 gestiegen. Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde teilte am Samstag mit, in dem Land seien mindestens 626 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 2.400 würden vermisst. Aus Tibet waren zuvor sieben Todesopfer und mehr als 550 Vermisste gemeldet worden. (dpa)

14:33 Uhr

Samstag, 29. August

Gesundheitsrisiko durch verwesende Opfer in Nepal befürchtet

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal und Tibet erschwert der Zustand der geborgenen Leichen zunehmend die Identifizierung der Opfer. Von 233 im Distrikt Chitwan an der Grenze zu Indien geborgenen Toten konnten bislang lediglich vier identifiziert werden, wie die dortige Bezirksverwaltung mitteilte. Viele der Opfer waren durch die Wucht der Flut viele Kilometer mitgerissen worden. Die Leichen und menschlichen Überreste verwesten zunehmend, sagte der zuständige Bezirksbeamte Ganesh Aryal. Gesundheitsexperten warnten deshalb vor einem möglichen Risiko für die öffentliche Gesundheit.

Die Behörden ordneten nun an, vor der Bestattung jeweils DNA-Proben von den Toten und gefundenen Überresten zu nehmen und nicht identifizierte Opfer dann an einem Ort im nepalesischen Devghat beizusetzen. Unabhängig von den von Leichenteilen stammenden Erregern steigt in den Überflutungsgebieten das Risiko etwa für Durchfallerkrankungen. Überschwemmungen können Abwässer und Fäkalien in Trinkwasserquellen spülen, Latrinen können beschädigt, Kläranlagen überflutet sein. In Notunterkünften und provisorischen Camps kann es an Hygiene mangeln. Eine häufig bei solchen Naturkatastrophen verstärkt auftretende Krankheit ist die Cholera. (dpa)

14:32 Uhr

Samstag, 29. August

Hilfe aus dem Ausland erreicht Katastrophengebiet in Nepal

Ausländische Helfer sind zur Unterstützung bei den Sucharbeiten im Flut-Katastrophengebiet in Nepal eingetroffen. Eine Rettungsmannschaft aus dem Nachbarland Indien sei eingetroffen, sagte Aussenminister Shishir Khanal in Kathmandu. Ein weiteres Team aus China werde bald erwartet. Nepals Regierung habe technische Unterstützung für die Such- und Rettungsarbeiten erbeten, sagte Khanal. Die Teams sollen bei der Suche nach Arbeitern helfen, die in Tunneln an Wasserkraftwerken entlang der von der Flut betroffenen Flüsse eingeschlossen sind. Bislang erreichten die Retter laut Khanal das Katastrophengebiet auf dem Landweg, weil das Gelände für Hubschraubereinsätze schwierig ist. «Aufgrund dieser komplexen Geografie und der Auswirkungen der Überschwemmungen gestalteten sich die Such- und Rettungsmassnahmen schwierig», sagte Khanal. (dpa)

14:30 Uhr

Samstag, 29. August

Retter suchen an Grenzübergang Gyirong Überlebende

Nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet von China und Nepal haben Rettungskräfte am Samstag am schwer getroffenen Grenzübergang Gyirong nach Überlebenden gesucht. Der chinesische Staatssender CCTV zeigte Bilder von Einsatzkräften, die den Grenzposten teils zu Fuss und teils mit Flössen erreichten. Andere wurden mithilfe von Drohnen in das Gebiet gebracht. «Jemand da?», riefen die Helfer bei ihrer Suche. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Überschwemmungen in dem Gebäude des Grenzübergangs aufgehalten hatten, war zunächst unklar. (dpa)

06:35 Uhr

Samstag, 29. August

Zahl der Toten steigt auf über 600

Wie die Polizei mitteilte, wurden bislang mindestens 616 Leichen geborgen. Zusammen mit den 7 in China gemeldeten Toten liegt die Gesamtzahl damit bei 623.

Einige Tausend Menschen konnten laut Angaben der nepalesischen Behörden bereits gerettet werden. Allerdings werden in Tibet und Nepal zusammengerechnet noch mehr als 2500 Menschen vermisst, darunter auch ausländische Touristen. Regenfälle im Katastrophengebiet drohten am Samstag, die Rettungsarbeiten der Behörden zu erschweren. (dpa)

13:09 Uhr

Freitag, 28. August

Vierköpfige deutsche Familie gerettet

Eine vierköpfige deutsche Familie ist aus dem Katastrophengebiet in Nepal gerettet worden. Sie wurde laut einem Armeesprecher zusammen mit weiteren Geretteten per Helikopter in ein Armeecamp gebracht. Gleichzeitig werden weiterhin Deutsche vermisst. Die Bundesregierung spricht von einer niedrigen zweistelligen Zahl vermisster deutscher Staatsangehöriger. Zuvor hatte die nepalesische Tourismusbehörde acht Vermisste aus Deutschland gemeldet. Das Auswärtige Amt bemühe sich um Aufklärung. (dpa)

12:40 Uhr

Freitag, 28. August

Warnung vor neuer Flut erschwert Arbeiten

Zuletzt hatte ausserdem die Sorge vor einer erneuten Sturzflut die Bergungsarbeiten auf chinesischer Seite in Tibet und in Nepal erschwert. An einer Flussmündung oberhalb des chinesisch-nepalesischen Grenzpostens Gyirong hatte sich ein See angestaut, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch gebildet hatte.

Weil das Gewässer bereits mehr als zwei Millionen Kubikmeter Wasser angestaut hatte – mehr als 800 olympische Schwimmbecken voll – drohte ein Bruch. Rettungskräfte in China und Nepal unterbrachen deshalb zeitweise ihre Such- und Bergungsarbeiten. Nach einer Warnung der Polizei in Nepal war zudem Panik in der Bevölkerung ausgebrochen. (dpa)

12:37 Uhr

Freitag, 28. August

543 Tote und noch immer mehr als 1400 Vermisste

Die Zahl der Toten in Nepal stieg unterdessen auf mehr als 500. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden nach der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge neben den 538 Toten weiterhin 977 Menschen vermisst, darunter 517 Ausländer.

China hatte bislang 5 Tote und 558 Vermisste gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der Toten, die durch die Sturzflut am Mittwoch an der Grenze zwischen China und Nepal ums Leben kamen, bei 543. Nepals Katastrophenschutz gab ausserdem an, dass 3742 Menschen bislang gerettet wurden, darunter 25 Ausländer.

Noch immer werden damit mehr als 1400 Menschen vermisst, darunter auch zahlreiche ausländische Touristen, die in Nepal unterwegs waren.  (dpa)

12:25 Uhr

Freitag, 28. August

Zahl der Todesopfer steigt auf 538

Die Zahl der Toten nach der Sturzflut im Himalaya liegt in Nepal mittlerweile bei mehr als 500. Der Katastrophenschutz meldete am Freitag 538 Tote. (dpa)

12:19 Uhr

Freitag, 28. August

Glückskette startet Spendensammlung

Die Glückskette ruft nach der verheerenden Katastrophe in Nepal die Schweizer Bevölkerung zu Spenden auf. Fast 500 Menschen kamen bislang ums Leben, Hunderte werden noch vermisst oder konnten nicht erreicht werden. Rund 100’000 Menschen sind nach ersten Schätzungen betroffen, mehr als 10’000 Haushalte benötigen dringend Hilfe. Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette (darunter Schweizerisches Rotes Kreuz, Helvetas, Terre des Hommes und Save the Children) sind vor Ort oder bereiten Hilfsmassnahmen vor. Sie versorgen Betroffene unter anderem mit Notunterkünften, Trinkwasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe. (cbe)

10:45 Uhr

Freitag, 28. August

China meldet fünf Tote nach Gletscherabbruch

Die Zahl der Toten in China nach dem Gletscherabbruch im Himalaya ist auf fünf gestiegen. Ausserdem würden in der autonomen Region Tibet an der Grenze zu Nepal noch 558 Menschen vermisst, meldete das Staatsfernsehen am Freitag. Die Behörden in Nepal bezifferten die Zahl der Toten auf ihrer Seite der Grenze auf 469. Weitere 977 Menschen würden noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz mit. (dpa)

10:08 Uhr

Freitag, 28. August

Nepal meldet Dammbruch auf der chinesischen Seite der Grenze

Nach dem Gletscherabbruch im Himalaya ist nach Angaben der Polizei in Nepal erneut ein Damm gebrochen. Der Damm sei in der zu China gehörenden Region Tibet geborsten, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Rettungseinsätze sollten fortgesetzt werden, allerdings unter höchster Alarmbereitschaft, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Nachrichtenagentur AP. Die Polizei mahnte alle Sicherheitskräfte, Rettungskräfte und Zivilisten zu grösster Vorsicht und wies sie an, sich bei Bedarf unverzüglich an einen sicheren Ort zu begeben. (dpa)

08:31 Uhr

Freitag, 28. August

Neue Flutgefahr in Nepal

Nach der Sturzflut vom Mittwoch drohen im Katastrophengebiet in Nepal weitere Überschwemmungen. Die nepalesische Polizei hat am Freitag eine entsprechende Warnung herausgegeben.

Grund ist Wasser, das aus einem See in Tibet austritt. Die Behörden rufen die Bevölkerung sowie Rettungs- und Sicherheitskräfte dazu auf, besonders wachsam zu bleiben. Menschen in den gefährdeten Gebieten sollen sich vorsorglich an sichere Orte begeben. Eine Entwarnung gibt es damit weiterhin nicht. (chm)

07:47 Uhr

Freitag, 28. August

Insgesamt mehr als 500 Ausländer vermisst

Nach Angaben des für Tourismus zuständigen Gremiums Nepals sind insgesamt 517 ausländische Staatsbürger unter den Vermissten, darunter 178 aus Indien. Nach diesen Angaben gelten zudem mehr als 60 US-Bürger als vermisst – deutlich weniger als die rund 90, von denen US-Behörden sprechen. Auch 30 weitere Länder seien betroffen, darunter die Ukraine, das Vereinigte Königreich, Südafrika und Japan. Das chinesische Aussenministerium teilte mit, nach vorläufigen Angaben würden in Tibet 260 Ausländerinnen und Ausländer vermisst. (dpa)

07:08 Uhr

Freitag, 28. August

Dammbruch befürchtet – China unterbricht Rettungsarbeiten

Wegen einer drohenden Flut haben Chinas Rettungskräfte im Katastrophengebiet in Tibet ihre Rettungsarbeiten vorübergehend unterbrochen. Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge entstand an einer Flussmündung stromaufwärts vom Grenzübergang Gyirong entlang eine «gefährliche Situation» an einem dort neu angestauten See. Die Rettungsarbeiten vor Ort seien ausgesetzt worden, hiess es in dem Bericht weiter.

Luftaufnahmen zeigten den See, der auf nepalesischem Gebiet liegen soll, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch neu gebildet hatte. Die chinesischen Behörden hatten bereits am Donnerstag vor der Lage dort gewarnt, weil darin weiter Millionen Kubikmeter an Wasser hineinfliessen könnten und er deshalb überlaufen und eine neue Sturzflut auslösen könnte. In dem Gebiet werden obendrein weitere Regenfälle erwartet. (dpa)

07:00 Uhr

Freitag, 28. August

Wissenschaftler: Gletscherabbruch war Ursache für Flutwelle

Wissenschaftler, die Satellitenaufnahmen ausgewertet haben, gehen davon aus, dass hoch oben im Himalaya das Gestein unter einem Gletscher abgebrochen war und einen Teil des Eises mitgerissen hatte. Gesteinsmassen und Schmelzwasser liessen die Flüsse in den darunterliegenden Tälern anschwellen. Dadurch entstand zeitweise eine mehrere Stockwerke hohe Wasserflut, die Gebäude, Brücken und Erdreich mit sich riss. (dpa)

06:06 Uhr

Freitag, 28. August

Eine Schweizerin weiterhin vermisst: Diplomat in Nepal schildert Lage vor Ort

Er ist die Nummer zwei der Schweizer Botschaft in Nepal: Matthias Meier spricht im Interview über die Lage nach der verheerenden Flutwelle, betroffene Landsleute und die Hilfe des Bundes. (chm)

05:40 Uhr

Freitag, 28. August

Polizei: Zahl der Toten nach Sturzflut in Nepal auf 469 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach der schweren Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge ist in Nepal auf 469 gestiegen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Rettungskräfte suchten weiter nach Hunderten Vermissten in der Region an der Grenze zu China. Zuvor hatten die Behörden von 390 Toten in Nepal und drei weiteren im angrenzenden Tibet berichtet. Zudem galten in beiden Gebieten mehr als 1400 Menschen nach den Unwettern vom Mittwoch als vermisst.

Nach Angaben der nepalesischen Behörden konnten bereits Hunderte Menschen gerettet werden. Dutzende wurden in der Hauptstadt Kathmandu medizinisch behandelt. (dpa)

04:12 Uhr

Freitag, 28. August

China: Regen in Katastrophengebiet im Himalaya erwartet

Im von der Sturzflut getroffenen Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal werden in den kommenden drei Tagen weitere Regenfälle erwartet. Starke Niederschläge könnten die laufenden Such- und Rettungsarbeiten erschweren.

Auf chinesischer Seite arbeiten Einsatzkräfte weiter daran, die unpassierbar gewordene Zufahrt zum Grenzübergang Gyirong freizuräumen. Er ist eine wichtige Verbindung zwischen China und Nepal für Tourismus und Handel.

In beiden Ländern werden weiterhin mehr als 1400 Menschen vermisst, darunter viele Touristen. Bislang bestätigten die Behörden insgesamt 392 Todesopfer. (dpa)

18:48 Uhr

Donnerstag, 27. August

Nepals Polizei: Nun 389 Tote nach Sturzflut geborgen

Bei der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen Nepal und China sind laut jüngsten Angaben der nepalesischen Polizei 389 Menschen ums Leben gekommen. Zuletzt war von 359 Toten allein in Nepal die Rede.

China hat bisher drei Tote bestätigt. Dort hatte die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong schwer getroffen. Damit liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer nun bei 392. Hunderte Menschen werden noch vermisst.

Nepals Polizei sprach in ihren jüngsten Angaben von 466 Geretteten und Verletzten. Premierminister Balen Shah schrieb bei Facebook, es seien mehr als 13'000 Kräfte aus Armee und Polizei für die Rettungsmassnahmen mobilisiert worden. Er erklärte, 573 Menschen hätten am Donnerstag mit insgesamt 69 Hilfsflügen gerettet werden können. (dpa)

18:16 Uhr

Donnerstag, 27. August

Eine Schweizer Staatsangehörige weiterhin vermisst

Zwei Schweizer Staatsangehörige konnten aus dem Krisengebiet gerettet werden. Das erklärt Matthias Meier von der Schweizer Botschaft in Nepal gegenüber diesem Portal. «Beide sind jetzt in Kathmandu, und wir stehen mit ihnen in Kontakt. Gemäss unseren Informationen geht es ihnen den Umständen entsprechend gut.»

Er spricht aber auch von einer weiteren Schweizerin, welche nach wie vor vermisst wird. Man stehe diesbezüglich in engem Kontakt mit den lokalen Behörden. (pin)

15:55 Uhr

Donnerstag, 27. August

Parmelin verspricht sofortige und langfristige Hilfe

Bundespräsident Guy Parmelin zeigt sich am Rande eines Medienanlasses betroffen von der Katastrophe im Himalaya. Die Situation der Menschen in Nepal und China sei «dramatisch», sagt er gegenüber «Schweiz heute». Bereits am Mittwoch habe das Aussendepartement die Lage analysiert, dringliche Massnahmen ergriffen und Mittel bereitgestellt.

Nun werde die Schweiz auch auf Ebene Bundespräsidium reagieren. «Jetzt geht es um Soforthilfe. Wir werden alles machen, was wir machen können, sofern Nepal uns darum bittet», sagt er. Danach gehe es darum, den Wiederaufbau voranzutreiben und den betroffenen Menschen eine Perspektive zu geben. Dafür brauche es wahrscheinlich internationale Unterstützung, etwa durch die Weltbank oder andere internationale Organisationen. (sbü.)

14:57 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Toten in Nepal nach Sturzflut auf über 350 gestiegen

Nach der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal ist die Zahl der Toten auf 359 gestiegen. Das teilte die nepalesische Polizei mit. Unterdessen berichtete die nationale Tourismusorganisation Nepal Tourism Board, dass 31 vermisste Ausländer gerettet worden seien. Darunter waren unter anderem zwei Italiener und eine Person aus der Schweiz. 667 Reisende aus Nepal und dem Ausland würden noch vermisst, hiess es weiter. Mit den 3 bestätigten Toten in China, wo die Flut unter anderem den Grenzübergang Gyirong schwer getroffen hatte, liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer damit bei 362. Hunderte Menschen werden noch vermisst. (dpa)

14:37 Uhr

Donnerstag, 27. August

Welthungerhilfe: Sturzflut gefährdet Lebensgrundlage

Die Sturzflut gefährdet nach Angaben der Welthungerhilfe in vielen Fällen die Existenzen der Menschen in der abgelegenen Himalaya-Region Nepals. «Viele Familien in der Region leben als Selbstversorger: Wenn das Haus weg ist und die Ernte, dann ist die gesamte Existenz gefährdet. Diese Menschen haben kein anderes Einkommen ausser das, was sie anbauen», sagte die Programmleiterin der Welthungerhilfe in Nepal, Tabea Seiz, der Deutschen Presse-Agentur. Problematisch ist demnach auch, dass die Katastrophe mitten in die Monsunzeit fiel: Erst vergangene Woche hatten massive Regenfälle und Erdrutsche Menschenleben gefordert und landwirtschaftliche Flächen zerstört. Am ehesten betroffen seien diejenigen Menschen, die ihre Häuser direkt am Fluss gebaut hätten sowie ältere Menschen. (dpa)

14:36 Uhr

Donnerstag, 27. August

Bergsteiger-Legende Messner: Leid in Nepal «herzzerreissend»

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hat sich zutiefst betroffen über die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China gezeigt. Der 81 Jahre alte Alpinist schrieb bei Instagram, das Leid in Nepal zu sehen, sei herzzerreissend. «Nepal ist ein Land, das so viele von uns mit Wärme, Freundlichkeit und einem herzlichen Namaste empfangen hat», schrieb er mit Blick auf den in der Region verbreiteten traditionellen Gruss. Seine Gedanken seien bei allen Betroffenen der Flutkatastrophe, bei den Familien, die Angehörige verloren haben, sowie bei denen, die noch immer auf eine Nachricht warten. «Wir sind bei euch», schrieb Messner in dem Post weiter. Messners Leben als Extrembergsteiger ist untrennbar mit den Bergen Nepals und dem Himalaya verbunden. (dpa)

14:28 Uhr

Donnerstag, 27. August

Person aus der Schweiz gerettet

Eine vermisste Person aus der Schweiz konnte gemäss den nepalesischen Behörden gerettet werden. Sie wurde zuvor als vermisst gemeldet. (watson.ch)

14:01 Uhr

Donnerstag, 27. August

EDA meldet: Vermisste ist Schweizerin

Das EDA teilt mit: Zu einer Schweizer Staatsangehörigen konnte bisher kein Kontakt hergestellt werden. Die Suche wurde eingeleitet. Die Schweizer Vertretung in Kathmandu steht mit den Behörden in Verbindung.

Bekannt ist dem EDA, dass rund 20 Schweizer Reisende im Gebiet registriert sind, zudem leben etwa 120 Auslandschweizer dort. Das EDA hat die Reisehinweise angepasst. Zudem stellt die Schweiz über die UNO rund eine Million US-Dollar für Trinkwasser, Unterkünfte, Nahrung, medizinische und psychosoziale Hilfe bereit. (has)

13:31 Uhr

Donnerstag, 27. August

Dalai Lama bestürzt über Flutkatastrophe in Nepal und China

Der Dalai Lama hat seine Bestürzung über die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China zum Ausdruck gebracht. Er bete für alle, die ihr Leben verloren hätten, und spreche den Hinterbliebenen sowie allen von dieser Tragödie Betroffenen sein Mitgefühl aus, teilte das Glaubensoberhaupt der Tibeter mit. Nach der Flutkatastrophe in Zentralnepal und dem Südwesten Tibets wurden Hunderte Menschen vermisst. «Da diese Region bereits in der Vergangenheit von Katastrophen heimgesucht wurde, sind dies sicherlich Anzeichen für eine tiefer liegende Ursache - sei es der Klimawandel oder andere Faktoren», hiess es in der Mitteilung weiter. Er hoffe, dass geeignete Folgemassnahmen ergriffen würden, damit sich solche Katastrophen nicht wiederholten, erklärte er.

Seit seiner Flucht ins Exil im Jahr 1959 lebt der 91-Jährige als staatenloser Tibeter in Indien, das er als seine zweite Heimat bezeichnet. China sieht Dalai Lama als Separatisten. Vielen gilt er noch immer als das personifizierte Symbol des tibetischen Widerstands gegen die chinesische Besetzung. (dpa)

13:04 Uhr

Donnerstag, 27. August

Nach Sturzflut: China warnt vor Risiko durch neuen See

Chinas Behörden befürchten nach der verheerenden Schlammlawine im Südwesten Tibets und in Nepal mögliche weitere Fluten. Auf nepalesischer Seite habe sich an einer Flussmündung ein Stausee gebildet, berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Ministerium für Wasserressourcen, es bestehe das Risiko eines Dammbruchs. In dem neuen See hätten sich bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt, weitere drei Millionen Kubikmeter könnten hinzukommen. Der See sei auch schon übergelaufen, hiess es.

Im Staatsfernsehen liefen Aufnahmen aus der Luft, die den See zeigten. Dieser soll nahe dem von der Sturzflut dramatisch überspülten Grenzposten Gyirong, doch noch auf dem Gebiet Nepals liegen. Die Behörden überwachten die Lage weiter und führten Berechnungen durch, hiess es. Das erhöhte Risiko schliesst sich damit an die ohnehin schwierigen Rettungsarbeiten an. Die betroffene Gebirgsgegend entlang der dortigen Flüsse ist schwer zugänglich. Chinas Rettungsmannschaften waren zunächst nach der Flut nur aus der Luft oder mit langen Autofahren an den von Schlammmassen eingeschlossenen Grenzübergang Gyirong herangekommen. (dpa)

11:57 Uhr

Donnerstag, 27. August

Nepals Armee fliegt Überlebende aus Katastrophengebiet

Die nepalesische Armee hat nach der Flutkatastrophe im Grenzgebiet zwischen Nepal und China Hunderte Menschen aus dem betroffenen Gebiet ausgeflogen. Unter den 336 Menschen seien auch 45 Ausländer, teilte die Armee auf Facebook mit. Nach Informationen, die über 20 Ausländer vorlagen, waren 11 von ihnen aus Indien, 6 aus China, 2 aus den USA und 2 aus Italien, wie Armeesprecher Raja Ram Basnet der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Armee hatte die Menschen nach eigenen Angaben aus den Gebieten Timure, Dhunche und Mailung aus der Luft evakuiert. 4000 Soldaten seien darüber hinaus an den Such- und Rettungsmassnahmen beteiligt und leisteten notfallmedizinische Hilfe, hiess es weiter. (dpa)

11:56 Uhr

Donnerstag, 27. August

Sturzflut in Nepal: Helvetas entsendet Team ins Katastrophengebiet und bereitet Nothilfe vor

Nach der verheerenden Sturzflut im Norden Nepals bereitet Helvetas konkrete Nothilfemassnahmen für die betroffene Bevölkerung vor. Ein Team lokaler Mitarbeitender ist heute Morgen in das Katastrophengebiet aufgebrochen, um das Ausmass der Schäden abzuklären und die Hilfe vor Ort vorzubereiten. Gleichzeitig sammelt Helvetas in der Schweiz Spenden für die Unterstützung der betroffenen Menschen. (ots)

11:55 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Toten nach Sturzflut in Nepal und Tibet steigt auf über 270

Die verheerenden Sturzfluten nach einem Gletscherabbruch im Himalaya haben in Nepal und Tibet mindestens 273 Menschen das Leben gekostet. In Nepal kamen nach Angaben der Polizei mindestens 270 Menschen ums Leben, in der chinesischen Region Tibet 3, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Auf beiden Seiten der Grenze wurden mehr als 1300 Menschen vermisst. (dpa)

11:31 Uhr

Donnerstag, 27. August

Schweizer unter den Vermissten

Laut Tourismusbehörde ist auch ein Schweizer unter den Vermissten. (has)

11:30 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Vermissten im Himalaya steigt auf mehr als 1300

Nach der gewaltigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet ist allein in Nepal Behördenangaben zufolge die Zahl der Vermissten auf 826 gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und in China auf mehr als 1300. (dpa)

06:15 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl Vermisster nach Himalaya-Flutwelle steigt dramatisch

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China ist die Zahl der Opfer und der Vermissten weiter angestiegen. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite mehr als verdoppelte sich auf 558 Menschen, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Am Vortag hatten die Behörden noch von insgesamt 265 Vermissten gesprochen. Die nepalesische Polizei gab die Zahl der Todesopfer mit 162 an, wie aus einem Beitrag auf der Plattform X hervorging.

Mehr als 40 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Von Hunderten Menschen fehlt allein auf nepalesischer Seite noch jede Spur. Chinas Staatsmedien meldeten bislang nur drei Todesopfer in dem betroffenen Kreis in Tibet. Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmass der Zerstörung nahe. Es war davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen würden.

Der Chef der nepalesischen Touristenpolizei, Bishow Raj Adhikari, sagte der Deutschen Presse-Agentur, derzeit seien mehr als 350 Touristen nicht erreichbar. Die Mehrheit der Vermissten seien Inder, zudem seien viele Menschen aus den USA und Grossbritannien darunter, erklärte Adhikari. Die Rettungskräfte in den Katastrophengebieten in Nepal und China suchten einen Tag nach dem Unglück weiter mit Hochdruck nach Verschütteten. (dpa)

05:44 Uhr

Donnerstag, 27. August

Mehr als 550 Menschen nach Sturzfluten in Tibet vermisst

Nach schweren Sturzfluten in einer Grenzregion zwischen Nepal und China werden Hunderte Menschen vermisst. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden allein in Tibet 558 Menschen vermisst. In Nepal meldete die Polizei am Donnerstagmorgen zudem mindestens 162 Tote. Die Fluten hatten in dem Gebiet plötzlich Gemeinden überrollt. Hunderte Touristen, Arbeiter und weitere Menschen werden vermisst. In einigen Gebieten kam der Reiseverkehr zum Erliegen. Drohnenaufnahmen zeigten zerstörte Strassen und Gebäude, die von tosendem, zementgrauem Wasser begraben wurden. (dpa)

05:00 Uhr

Donnerstag, 27. August

Zahl der Vermissten in China nach Sturzflut steigt auf 558

In China ist die Zahl der Vermissten nach der verheerenden Sturzflut im Südwesten Tibets an der Grenze zu Nepal auf 558 gestiegen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen. (dpa)

04:39 Uhr

Donnerstag, 27. August

Polizei: Mindestens 162 Tote nach Sturzflut in Nepal

Die Zahl der Toten nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 162 gestiegen. Das berichtete die nepalesische Polizei in einem Beitrag auf der Online-Plattform X. 41 Verletzte wurden demnach in Krankenhäusern behandelt. Unklar blieb weiterhin das Schicksal Hunderter vermisster nepalesischer und ausländischer Touristen. Das Gebirge an der Grenze zwischen Zentralnepal und dem Südwesten Tibets gilt als beliebtes Wandergebiet. (dpa)

03:40 Uhr

Donnerstag, 27. August

Weitere Helfer reisen ins Flut-Katastrophengebiet in Tibet

Nach der tödlichen Sturzflut im Himalaya an der Grenze zwischen China und Nepal sind weitere chinesische Rettungskräfte in das Katastrophengebiet im Südwesten Tibets aufgebrochen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, erreichte ein Flugzeug mit 111 Experten der Feuerwehr aus Sichuan und Peking den Flughafen in Tingri. Mit Autos würden sie von dort noch fünf bis sechs Stunden zum von der Flut überspülten Grenzübergang Gyirong benötigen, hiess es weiter. Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, erschwerten die grossen Schlammmassen in dem Gebiet den Zugang für grosse Fahrzeuge. Auf chinesischer Seite wurden bislang 3 Tote und 265 Vermisste gemeldet. (dpa)

02:15 Uhr

Donnerstag, 27. August

Mehr als 30 Australier nach Sturzflut in Nepal vermisst

Nach der gewaltigen Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China werden nach Informationen der Regierung in Canberra auch 34 Australier vermisst. «Nepal ist ein Entwicklungsland. Es verfügt nicht über die Ressourcen, die in Australien für ein solches Ereignis zur Verfügung stünden. Daher ist die Informationsbeschaffung schwierig», zitierten australische Medien Ministerpräsident Anthony Albanese. «Wir sprechen den von den schweren Überschwemmungen in Nepal und Tibet, China, Betroffenen unser tiefstes Mitgefühl aus», schrieb Albanese auf der Plattform X. «Australier in den betroffenen Gebieten sollten den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge leisten.» (dpa)

01:34 Uhr

Donnerstag, 27. August

USA unterstützen Opfer der Sturzflut in Nepal mit 500.000 Dollar

Mit Notunterkünften, frischem Wasser und anderen Hilfsgütern will die US-Regierung Betroffene der schweren Sturzflut in Nepal unterstützen. Insgesamt belaufe sich die Katastrophenhilfe auf 500.000 US-Dollar (rund 430.000 Euro), teilte das Aussenministerium mit. Ein Berater für Katastrophenhilfe sei in die Region entsandt worden, um den Hilfseinsatz zu unterstützen. «Die Vereinigten Staaten sprechen den Familien und Angehörigen derjenigen, die bei den verheerenden Sturzfluten im nepalesischen Bezirk Rasuwa ihr Leben verloren haben, ihr tiefstes Beileid aus», hiess es weiter. (dpa)

16:19 Uhr

Mittwoch, 26. August

Sturzflut in Nepal: Mehr als 150 Tote und Hunderte Vermisste

Eine heftige Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China hat zahlreiche Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer in der Gebirgsregion in Nepal ist auf mindestens 157 gestiegen. Das teilte die Polizei des Landes auf der Plattform X mit. China meldete für sich eine Zahl von mindestens drei Toten. Hunderte Menschen - darunter mehr als 400 Reisende aus Nepal und aus dem Ausland sowie Polizisten und Soldaten - werden vermisst. Was die Flutwelle auslöste, wird noch untersucht. (dpa)

 

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