­
­
­
­

US-Jury fällt Schuldspruch: Meta schadet Gesundheit von Kindern

Eine Jury im US-Bundesstaat New Mexico hat dem Facebook-Mutterkonzern Meta schwerwiegende Verstösse gegen das Verbraucherschutzrecht beim Umgang mit Kindern auf seinen Social-Media-Plattformen bescheinigt.
Meta CEO Mark Zuckerberg musste vor Gericht aussagen. (Bild: Keystone)

Die Geschworenen sahen Tausende Verstösse als erwiesen an, die sich zusammen auf eine Strafe im Umfang von 375 Millionen Euro beliefen. Nach einem siebenwöchigen Verfahren begründeten die Geschworenen ihren Schuldspruch am Dienstag damit, dass das Unternehmen den Profit über das Kindeswohl gestellt habe. Zu Meta gehören neben Facebook auch Instagram und WhatsApp.

Meta CEO Mark Zuckerberg musste vor Gericht aussagen. (Bild: Keystone)

Die Geschworenen schlossen sich der Auffassung der Staatsanwaltschaft an, dass Meta verschwiegen habe, was das Unternehmen über die Gefahren sexueller Ausbeutung von Kindern auf seinen Plattformen und über Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern gewusst habe. Sie stimmten auch Vorwürfen zu, dass Meta falsche oder irreführende Angaben gemacht habe. Der Konzern habe «gewissenlose» Geschäftspraktiken angewandt, die die Verletzlichkeit und Unerfahrenheit von Kindern in unfairer Weise ausgenutzt hätten.

Meta habe damit gegen Teile des «Unfair Practices Act» verstossen. Das Verbraucherschutzgesetz von New Mexico verbietet insbesondere unlautere oder irreführende Geschäftspraktiken im Handel und bei Dienstleistungen. (dpa)

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Abo

Verbot von Social Media, warum ein Medienpädagoge das für keine gute Idee hält

Australien hat Social Media für unter 16-Jährige verboten. Tatsächlich lauern Gefahren von TikTok & Co.. Der Medienpädagoge Mirco Manetsch hält Verbote aber für den falschen Weg.
23.03.2026
AboVerbot für unter 16-Jährige

Social-Media für Jugendliche: Andere Länder verbieten, Liechtenstein beobachtet

Die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche rückt international stärker in den Fokus der Politik. Während einzelne Länder zu Verboten greifen, verfolgt Liechtenstein einen anderen Ansatz.
27.01.2026
Abo

So kämpfen Eltern gegen die Social-Media-Sucht ihrer Kinder

Weltweit formiert sich Widerstand gegen die Macht der Techkonzerne. Auch in der Schweiz. Hier setzt sich ein neuer Verein für eine Kindheit ohne Smartphone und Social Media ein – und trifft damit den Nerv der Zeit. Immer mehr Eltern machen mit.
17.03.2026

Wettbewerb

Fürstenhütchen | limitierte Art-Edition by Daniel ...
Hedaco Art Edition 2026

Umfrage der Woche

Hat der Wolf einen Platz in Liechtenstein?
­
­