Gendarm am Pariser Triumphbogen angegriffen – Terrorverdacht
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat einen Gendarmen beim Triumphbogen in Paris angegriffen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm dazu Ermittlungen, wie die Behörde mitteilte. Wie es von der Gendarmerie hiess, wurde der Angreifer angeschossen. Zu den Hintergründen des Vorfalls am frühen Abend konnte ein Sprecher der Gendarmerie zunächst nichts sagen.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem versuchten Angriff während der Vorbereitung zur Entzündung der sogenannten Ewigen Flamme. Diese Flamme unterhalb des Triumphbogens erinnert an verstorbene Soldaten. Nuñez zufolge habe der Mann versucht, jemanden aus der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen. Der Grund dafür sei bisher nicht bekannt. Ein Gendarm habe daraufhin - regelkonform - seine Waffe genutzt.
Der Angreifer befindet sich dem Innenminister zufolge in einem ernsten Zustand. Laut der Zeitung «Le Parisien» schwebt er in Lebensgefahr. Er soll wegen Radikalisierung überwacht worden sein, berichtete der Sender France Info. Der Gendarm soll nicht verletzt sein, berichtete der Sender BFMTV unter Verweis auf Kreise.
Im Gegensatz zu Polizeibeamten gehören Gendarmen formell zur französischen Armee. Polizei und Gendarmerie haben als Sicherheitskräfte unterschiedliche Aufgabengebiete. (dpa)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben




Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.