­
­
­
­
Grosser Polizeieinsatz am Wochenende

Schüsse vor Nachtclub in Lustenau: Täter wurde noch nicht gefasst

In der Nacht auf Sonntag wurden vor dem Sender Club in Lustenau zwei Männer angeschossen. Das Lokal wurde geräumt. Die Landespolizeidirektion Vorarlberg informiert über den Stand der Ermittlungen.
Artikel anhören
Polizei Vorarlberg
Die Polizei Vorarlberg gibt ein Update zum Schusswaffendelikt in Lustenau.

Wie die LPD Vorarlberg bereits übers Wochenende berichteten, versuchten drei Männer im Alter von 31, 32 und 42 gegen 23:30 Uhr den Sender Club in Lustenau zu betreten. Der Zutritt wurde ihnen jedoch von den Security-Mitarbeitern verwehrt. Daraufhin begaben sie sich zurück zum auf der gegenüberliegenden Seite gelegenen Parkplatz. In der heutigen Medienmitteilung geben die Behörden nun weitere Details bzw. Beobachtungen bekannt.

In dem Moment, als die drei die Strasse überquerten, näherte sich ein bislang unbekannter Täter zu Fuß und schoss gezielt auf sie. Ein Mann wurde am Arm, ein anderer am Bein getroffen und schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Aufgrund der am Tatort sichergestellten Patronenhülsen gehen die Ermittler davon aus, dass der Täter zumindest sechs Schüsse abgab. Der Täter konnte unerkannt in Richtung Lustenau flüchten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter Komplizen hatte, die ihm zur Flucht verhalfen.

Erhebungen werden durch unkooperative Zeugen erschwert

Die in etwa 200 Gäste, welche sich zum Tatzeitpunkt im und um das Lokal befanden, wurden von der Polizei befragt. Beide Opfer konnten mittlerweile förmlich zum Sachverhalt einvernommen werden. Die Einvernahmen brachten den Ermittlern jedoch keine Erkenntnisse zur Identifizierung des Täters. Eine Täterbeschreibung liegt somit nicht vor. Die Opfer werden in den nächsten Tagen erneut zum Sachverhalt einvernommen werden.

Die Erhebungen gestalten sich für die Polizei aktuell schwierig, da die Kooperation von Seiten verschiedener Zeugen aber auch aus dem Umfeld der Opfer nur sehr verhalten vorliegt. Dennoch konnten bereits einige Hinweise erlangt werden, die für die Kriminalisten entsprechende Ermittlungsansätze bieten. Nähere Details können diesbezüglich derzeit aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben werden.

Die Spezialisten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Vorarlberg sicherten am Tatort bis in die frühen Morgenstunden Spuren und stellten Beweismittel sicher. Die kriminaltechnische Auswertung läuft derzeit auf Hochtouren und wird einige Tage in Anspruch nehmen. Fest steht, dass mindestens sechs Schüsse aus einer Waffe des Kalibers 9 mm abgegeben wurden.

Beziehung zwischen Täter und Opfer wahrscheinlich

Das Landeskriminalamt Vorarlberg geht davon aus, dass es eine Beziehung zwischen den Opfern und dem Täter gibt. Trotzdem wird weiter in alle Richtungen ermittelt und jeder Hinweis verfolgt. Dass willkürlich Personen angeschossen worden sind, schliessen die Ermittler derzeit aus. Ein Opfer verfügt über die tschechische, das zweite Opfer über die österreichische Staatsbürgerschaft. Der dritte Beteiligte, welcher unverletzt blieb, ist ebenfalls österreichischer Staatsbürger.

Beim Landeskriminalamt Vorarlberg wurde eine Ermittlungsgruppe für die weiteren Nachforschungen zu den Hintergründen der Tat und zur Ausforschung des Täters sowie möglicher Komplizen eingerichtet. Sobald weitere Erkenntnisse zur Tat vorliegen, werden diese in Form einer weiteren Pressemitteilung bekanntgegeben werden. (red)

aktion, angriff, arm, copy, drinnen, gefahr, gefährlich, gewalt, halten, hand, hinter, hobbys, konflikt, kriminalität, kriminell, leute, mann, menschlich, militär, mittelteil, mord, männer, mörder, nur, person, pistole, polizei, räuber, schießen, sc

Schüsse vor dem Sender Club in Lustenau

 
Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Gemeinsam geführtes Ermittlungsverfahren
Heute Morgen gelang es der Polizei Vorarlberg und St. Gallen während einem grenzüberschreitenden Polizeieinsatz und auf Grundlage europäischer Haftbefehle zwölf Tatverdächtige festzunehmen.
23.01.2024
Abo
Während einer Sitzung wurden am Auto der Lütisburger Schulpräsidentin Marianne Burger Studer offenbar vorsätzlich Radmuttern gelockert. Burger Studer würde der Täterin oder dem Täter gerne in die Augen schauen - auch die Polizei äussert sich zum Vorfall.
14.05.2024
Wettbewerb
EM 2024: Wöchentlich ein Harass Bier oder Softgetränke gewinnen
EM Harass Wettbewerb
Umfrage der Woche

Umfrage der Woche

Wo werden Sie die Fussball-EM verfolgen?
­
­