Stromausfall in der ganzen Stadt Biel: Jetzt ist die Ursache bekannt
Am Freitagmorgen ist es in Biel zu einem grösseren Stromausfall gekommen. Das meldeten die Behörden kurz nach 7 Uhr über den Warndienst Alertswiss. Der Strom fiel um exakt 06.42 Uhr aus. Laut dem lokalen Energieversorger ESB waren nicht nur Teile, sondern die ganze Stadt Biel betroffen. Das Handynetz war stark eingeschränkt, der öffentliche Verkehr – in Biel fahren hauptsächlich Trolleybusse – brach komplett zusammen. Zudem hätten etliche Läden nicht pünktlich öffnen können.

Gemäss dem ESB kam es um 06:42 Uhr im Unterwerk Mett zu einem Defekt an einem Schutzgerät auf Hochspannungsseite. Dabei kam es zu starker Rauchentwicklung. Die Blaulichtorganisationen wurden sofort alarmiert und waren unverzüglich vor Ort. Der Defekt hatte Rückwirkungen auf die gesamte Einspeisung der Stadt.
Der Defekt hatte zur Folge, dass die Schutzeinrichtungen in weiteren, damit verbundenen, Unterwerken ausgelöst wurden. Dies führte zu einem Stromausfall im gesamten Stadtgebiet. Grosse Teile der Stadt hatten nach 48 Minuten wieder Strom. In dem vom Unterwerk Mett versorgten Gebiet dauerte der Unterbruch bis 8:30 Uhr, schreibt der ESB in einer Mitteilung.
Äusserst seltener Störfall
Ein solch grossflächiger Störfall sei äusserst selten. Der ESB habe sein Sicherheitsprotokoll aktiviert und eng mit den Blaulichtorganisationen zusammengearbeitet. «Die Spezialisten des ESB waren umgehend vor Ort und konnten die Versorgung sukzessive wieder herstellen. Damit wurden weitere Auswirkungen verhindert.»
Die Kantonspolizei Bern (police bern) hatte zunächst von einem Brand in einer Trafostation in Brügg gesprochen, den Fehler aber etwas später korrigiert.
Um 14.39 Uhr vermeldete Alertswiss, dass nach Angaben der zuständigen Stellen die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sei. Am Morgen hatte es noch verschiedentlich geheissen, die Störungen könnten sich bis in den Abend hinein ziehen. Laut ESB hatten grosse Teile der Stadt bereits nach 48 Minuten wieder Strom, in dem vom Unterwerk Mett versorgten Gebiet dauerte der Unterbruch bis 8.30 Uhr.
Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Laut dem ESB kamen keine Personen während der Störung zu Schaden.
Der Betrieb des Spitalzentrums Biel wurde nicht beeinträchtigt, wie eine Sprecherin gegenüber dem Lokalradio Canal 3 sagte. Die Notstromgeneratoren hätten die Versorgung sofort übernommen.
Die Notrufnummern waren erreichbar. Die Kantonspolizei rief dazu auf, nur anzurufen, wenn tatsächlich ein Notfall vorliege. (om, watson.ch)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.