Ausgerechnet jetzt bricht die Leitung: Weesener sollen Wasserverbrauch aufs Nötigste beschränken
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führen die eigenen Quellen in Weesen seit mehreren Tagen kein Wasser mehr. Die Gemeinde bezieht deshalb derzeit das benötigte Trinkwasser über die Wasserversorgung von Glarus Nord. Nun ist an dieser Zuleitung ein Leck aufgetreten. Das teilt der Kanton St.Gallen am Donnerstag via «AlertSwiss» mit.
Die betroffene alte Eternitleitung liege an einer schwer zugänglichen Stelle. Die Reparatur sei deshalb aufwendig und benötige Zeit. Wegen dieses Lecks ist die Trinkwasserversorgung in Weesen eingeschränkt. Die Dauer der Einschränkung ist noch unklar.
Verhaltensempfehlungen
Der Kanton bittet die Bewohnenden der Gemeinde Weesen das Trinkwasser nur für absolut notwendige Zwecke zu verwenden. Dazu zählen Trinken, Kochen, Körperhygiene und die Versorgung von Tieren.
Zudem weist der Kanton darauf hin, den Verbrauch des Trinkwassers für nicht dringliche Zwecke, wie die Bewässerung von Garten, Pflanzen und Rasen, Fahrzeugreinigung, Befüllung von Pools, und Reinigungsarbeiten zu unterlassen.
Gemäss Gemeinde gelten die Massnahmen bis die Trinkwasserreservoire wieder auf dem normalen Weg ausreichend gefüllt werden können. Die Gemeinde informiere laufend über die weitere Entwicklung. (pd/aro)
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