Organisation dauerte eineinhalb Jahre: So verlief der Sicherheitstag mit Super-Puma und Piranha-Panzer
Schade, wenn berichtet werden muss, dass es ein Anlass in dieser Grössenordnung kein zweites Mal geben wird. Der Sicherheitstag unter dem Motto «Sicherheit im Toggenburg erleben», fand innerhalb der Jubiläumsaktivitäten 175 Jahre Offiziersgesellschaft Toggenburg zusammen mit der Kantonalen Offiziersgesellschaft St.Gallen statt.
Die Planung für den Sicherheitstag, der am Samstag in und um die Markthalle Wattwil stattfand, dauerte rund eineinhalb Jahre. «Solch ein 175-Jahr Jubiläum ist einmalig, so, wie es auch dieser Sicherheitstag sein wird», sagt OK-Mitglied Pascal Kopp. Lange habe sich das OK überlegt, wie es das Jubiläumsjahr begehen wolle. Kopp fügt an: «Schlussendlich nahmen wir die immens grosse Planungs- und Durchführungsarbeiten in Angriff und werden heute dafür belohnt.»
Gemeint hat Kopp damit unter anderem das trockene und milde Wetter und den Besucherandrang. «Aber auch, dass alles reibungslos abgelaufen ist, erachten wir nicht als selbstverständlich. Dafür geht der Dank an alle, die mit dabei waren», sagt Pascal Kopp. Insbesondere die Live-Demonstrationen der Super-Pumas oder Piranhas waren Publikumsmagnete schlechthin. Und auch die zahlreichen Fahrzeuge der Blaulichtorganisationen, der Armee und des Zivilschutzes wurden regelrecht in Beschlag genommen.
Panzerrundfahrten und Probesitzen im Super-Puma

Die Polizei und die Rettung St.Gallen zeigten ab 11 Uhr ihre Fahrzeuge und Einsatzmittel, der Zivilschutz die Trinkwasseraufbereitung, die Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig eine Strassenrettung und die Schweizer Armee ihre aktuelle Infanterie. Drohnenvorführungen, Hundestaffel, Ausbildungsformen, Kleinkaliberschiessen und mehr wurden bestaunt.
Die längste Warteschlange bildete sich jedoch für die Fahrten im Piranha-Panzertaxi. Eine kurze Rundfahrt in einem Panzer durch Wattwil, darauf haben hunderte Besucher gewartet. Heroisch steht gleichzeitig der Super-Puma, das Helikopter-Aushängeschild der Schweizer Luftwaffe, neben der Markthalle. Die Piloten erklären den Erwachsenen die technischen Begebenheiten, während sich die Kinder im Probesitzen ablösten.

OK-Mitglied Pascal Kopp gibt an, dass bereits am Freitag Hochbetrieb geherrscht habe. Rund 760 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Schulen aus der Region seien vorbeigekommen. «Uns liegt es am Herzen, die Kinder und Jugendlichen schon früh abzuholen und sie ‹gluschtig› zu machen, was Armee und Blaulichtorganisationen überhaupt alles zu leisten vermögen», sagt Kopp.
Die Podiumsdiskussionen und Referate am Samstagmorgen – mit ranghohen Angehörigen der Armee – sind gemäss Pascal Kopp von rund 400 Personen besucht worden. Dabei referierten Brigadier Stefano Trojani zur Sicherheitslage der Schweiz und Major Harald Düring zur Sicherheitslage im Kanton St.Gallen. Hans-Rudolf Forrer, ehemaliger Gemeindepräsident von Glarus Süd, berichtete über die Naturkatastrophe in Schwanden GL.

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