Wanderpreis von Kultur Toggenburg wandert zu Martin «Zeltino» Sailer
Seit 2014 zeichnet Kultur Toggenburg jedes Jahr Kulturschaffende aus, die Bewegung ins Kulturleben des Toggenburgs bringen. Als Wanderpreis wird er stets an eine Person oder Gruppe aus einer anderen Gemeinde und einer anderen Kunstsparte als im Vorjahr weitergegeben. Wer ihn erhält, bestimmt jeweils die vorherige Preisträgerin oder der vorherige Preisträger – und überreicht auch den symbolträchtigen Wanderstock persönlich.
In diesem Jahr wanderte die Auszeichnung vom Künstlerpaar Christa und Thomas «Fri» Freydl aus Lichtensteig weiter an Martin Sailer aus Unterwasser vom Kleintheater Zeltainer. Nebst dem Wanderstock besteht der Gewinn dieser Auszeichnung aus einem Preisgeld von 5000 Franken, einer Urkunde und einer Feier in der Wohngemeinde des Gewinners, die von Kultur Toggenburg ausgerichtet wird.
Viele Wegbegleiter feierten Martin Sailer
Durch die Verleihung vom Mittwochabend führte Renato Truniger, Präsident von Kultur Toggenburg, der die zahlreichen Gäste begrüsste und Martin Sailer als unermüdlichen Fürsprecher der Kulturszene würdigte. Unter den Gästen weilten nebst vielen Kulturschaffenden und Freunden von Martin Sailer auch viele Helferinnen und Helfer, die Sailer im Betrieb des Zeltainers stets unterstützt haben.
Ein langjähriger Wegbegleiter ist der Journalist und Kulturmanager Hans Bärtsch aus dem Sarganserland, der Sailer in seiner Laudatio als mutigen und überzeugenden Macher beschrieb. Grussworte und Gratulation überbrachte Thomas Diezig, Gemeindepräsident von Wildhaus-Alt St. Johann. Er betonte: «Kultur verbindet und bringt Menschen zusammen – das brauchen wir.»
Wohin die Reise des Preises als Nächstes führt, wird Martin «Zeltino» Sailer im kommenden Jahr entscheiden. Zuvor aber geht er selbst auf Tour: Mit «Zeltainer on tour» zieht er diesen Sommer durch zehn Stationen – vom Werdenberg über das Toggenburg bis ins Neckertal.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.