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15-Jähriger versprüht Pfefferspray an Oberstufenschulhaus in Uznach

Am Montagvormittag ist durch einen Schüler im Schulhaus Haslen in Uznach Pfefferspray versprüht worden. Rund 45 Schülerinnen und Schüler klagten danach über Reizhusten und brennende Augen. Sie wurden alle medizinisch begutachtet.
Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden unter anderem durch Fachpersonen des Rettungsdienstes medizinisch betreut. (Bild: Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen)

Kurz vor 10.45 Uhr hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass jemand in einem Gang des Schulhauses «Haslen Neubau» in Uznach einen Reizstoff versprüht habe und nun mehrere Schülerinnen und Schüler an Reizhusten und brennenden Augen leiden würden. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rückten die Einsatzkräfte umgehend an die Örtlichkeit aus.

Die rund 45 betroffenen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren wurden durch die Fachpersonen des Rettungsdienstes sowie die Angehörigen des Sanitätszugs der Feuerwehr Rapperswil-Jona medizinisch begutachtet. Sie alle konnten nach dem Untersuch wieder nach Hause entlassen werden. Der Unterricht am Nachmittag konnte normal aufgenommen werden.

Pfefferspray konnte sichergestellt werden

Durch die Chemiewehr Rapperswil-Jona sowie das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen konnte der Reizstoff als Pfefferspray identifiziert und die Gänge gelüftet werden, heisst es weiter im Communiqué. Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend Abklärungen ein und stellte bei einem 15-jährigen Schüler einen Pfefferspray sicher. Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen wurden aufgenommen.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Uznach-Schmerikon, die Chemiewehr Rapperswil-Jona, sechs Mitarbeitende des Sanitätszugs Rapperswil-Jona, mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei St.Gallen, fünf Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Sanität sowie dessen Stellvertretung. (kapo/vat)

 
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