15-Jähriger versprüht Pfefferspray an Oberstufenschulhaus in Uznach
Kurz vor 10.45 Uhr hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass jemand in einem Gang des Schulhauses «Haslen Neubau» in Uznach einen Reizstoff versprüht habe und nun mehrere Schülerinnen und Schüler an Reizhusten und brennenden Augen leiden würden. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rückten die Einsatzkräfte umgehend an die Örtlichkeit aus.
Die rund 45 betroffenen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren wurden durch die Fachpersonen des Rettungsdienstes sowie die Angehörigen des Sanitätszugs der Feuerwehr Rapperswil-Jona medizinisch begutachtet. Sie alle konnten nach dem Untersuch wieder nach Hause entlassen werden. Der Unterricht am Nachmittag konnte normal aufgenommen werden.
Pfefferspray konnte sichergestellt werden
Durch die Chemiewehr Rapperswil-Jona sowie das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen konnte der Reizstoff als Pfefferspray identifiziert und die Gänge gelüftet werden, heisst es weiter im Communiqué. Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend Abklärungen ein und stellte bei einem 15-jährigen Schüler einen Pfefferspray sicher. Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen wurden aufgenommen.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Uznach-Schmerikon, die Chemiewehr Rapperswil-Jona, sechs Mitarbeitende des Sanitätszugs Rapperswil-Jona, mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei St.Gallen, fünf Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Sanität sowie dessen Stellvertretung. (kapo/vat)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.