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Trainerduo verlängert in Kirchberg, schwierige Vorbereitung für Neckertal, Wechsel an der Linie bei Wattwil Bunt

Am Osterwochenende nehmen nun auch die Toggenburger Drittligisten den Wettspielbetrieb wieder auf. Während Wattwil Bunt hinter den beiden Aufstiegskandidaten Rapperswil-Jona und Glarus dem erweiterten Spitzenfeld angehört, müssen sich Kirchberg und vor allem Neckertal-Degersheim gewaltig strecken, um die Liga halten zu können.
Das Trainerduo Dave Obrist (links) und Andreas Hollenstein hat beim FC Kirchberg den Vertrag schon frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Am Osterwochenende nehmen auch die Toggenburger Drittligisten den Wettspielbetrieb wieder auf. Während Wattwil Bunt hinter den beiden Aufstiegskandidaten Rapperswil-Jona und Glarus dem erweiterten Spitzenfeld angehört, müssen sich Kirchberg und vor allem Neckertal-Degersheim gewaltig strecken, um die Liga halten zu können. So sieht es im Detail aus:

Chargenwechsel beim FC Wattwil Bunt

Bei den Wattwilern haben die Verantwortlichen an der Linie die Rollen getauscht. Neu steigt Ciro Marino zum Haupttrainer auf, während der bisherige Chef Sanin Muric nun als Co-Trainer amtet. Auch betreffend Kader hat es geringfügige Veränderungen gegeben. Edonit Gashi hat in der Winterpause seinen Rücktritt eingereicht. Vom FC Uznach stösst Denys Magno zu den Toggenburgern. Schon seit dem Herbst gehören Roger Sala (Schindellegi, 4. Liga), Omer Colovic (Bazenheid, 2. Liga) sowie Medis Latic (A-Junioren) zum Team.

In der Tabelle belegen die Wattwiler nach elf Runden Platz 5. Der Rückstand auf das Spitzenduo beträgt acht respektive neun Punkte. Betrachtet man die Reserve auf die Abstiegszone (fünf Zähler), muss sich die Mannschaft eher nach hinten orientieren. Im Startspiel empfängt man am Samstag um 16 Uhr auf der Grüenau den Tabellenzweiten Glarus und kann gleich beweisen, dass die Qualität für ein Spitzenteam vorhanden wäre.

Das Trainerduo in Kirchberg hat verlängert

Bevor der Ball wieder rollt, hat der FC Kirchberg die Zukunft über das Saisonende hinaus schon geregelt und den Vertrag mit dem Trainerduo Dave Obrist/Andreas Hollenstein um ein weiteres Jahr verlängert. Die beiden stehen seit Januar 2025 beim FC Kirchberg unter Vertrag.

Mit der Vorbereitung ist Chefcoach Dave Obrist nur bedingt zufrieden. Er sagt: «Wir hatten viele abwesende und verletzte Spieler, sodass wir oft nur mit 13 oder 14 Leuten trainieren konnten. Das ist natürlich nicht ideal.» Die Spieler, die da waren, hätten aber gut gearbeitet. Veränderungen im Kader habe es keine gegeben.

Gleich das erste Spiel ist für die Kirchberger wegweisend. Sie gastieren am Samstag um 17 Uhr beim punktgleichen Aadorf, das nur aufgrund der schlechteren Fairnesswertung gegenüber Kirchberg auf einem Abstiegsplatz überwinterte. Wenn die Alttoggenburger an die Leistung der Vorrunde anknüpfen können, dürfen sich die Fans auf den vierten Saisonsieg freuen. Am 19. August setzte sich Kirchberg dank Toren von Ramon Kuhn, Adrian Oberholzer und Jonas Brägger mit 3:0 durch.

Neckertal-Degersheim muss sich steigern

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Neckertal-Degersheim zählte in der Hinrunde zu den grossen Enttäuschungen. Mit lediglich zwei Saisonsiegen belegt das Team mit vier Punkten Rückstand auf den Abstiegsstrich den letzten Platz.

Mutationen im Kader gab es keine, aber immerhin kehren die Langzeitverletzten Julian Frischknecht und Roberto Arconzo zurück. «Resultatmässig waren die Testspiele leider nicht erfreulich, es ging ähnlich weiter wie letzten Herbst», sagt Präsident Stephen Bosshard. Jeder Fehler wurde vom Gegner gnadenlos ausgenutzt und führte zu einem Gegentor.

«Wir sind aber weiterhin überzeugt davon, mit Einsatz, Kampf und Willen die Saison doch noch positiv abschliessen zu können», sagt Bosshard weiter. Wie gut Neckertal-Degersheim in der Wettkampfpause seine Aufgaben erledigt hat, wird sich am Samstag um 17 Uhr beim Tabellendritten Bronschhofen zeigen.

Osterpause für FF Toggenburg, Bütschwil und Ebnat-Kappel

Die Frauen von FF Toggenburg (1. Liga) schnüren die Fussballschuhe erst am 12. April wieder, wenn sie auswärts bei den Zürcher Blue Stars spielen. Weniger lang ist die Pause für Bütschwil (2. Liga), das am nächsten Mittwoch den Henauern auf der Rüti auf den Zahn fühlt. Ebnat-Kappel hat sein «Osterspiel» bekanntlich vorgezogen und am letzten Sonntag in Rapperswil mit 2:4 verloren. Der nächste Auftritt folgt erst am 11. April mit dem Heimspiel gegen Uzwil 3.

 
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