Bütschwil gewinnt das Toggenburger Derby gegen Bazenheid dank Routinier Dani Fäh und Torhüter Noah Oswald
In der 2.-Liga-Tabelle hat der FC Bazenheid die Nase zwar noch vorn. Nach dem 1:0-Derbysieg am Freitagabend auf dem Ifang kratzt der FC Bütschwil aber ganz gehörig an den Toggenburger Hierarchien.
Nicht zum ersten Mal war Routinier Dani Fäh die Lebensversicherung des Aussenseiters. Er schoss den entscheidenden Treffer schon nach fünf Minuten. Flavio Gmür und Matthias Rüegg hatten die perfekte Vorarbeit geleistet.
Fäh, der in den letzten drei Spielen immer getroffen hat, zeigte sich nach Spielschluss überglücklich und sagte: «Egal, wer die Tore schiesst, die drei Punkte sind viel wichtiger.» Da ist was dran, denn die Bütschwiler Reserve auf den Strich beträgt weiterhin nur vier Punkte und noch sind neun Runden zu spielen.
Noah Oswald hält Elfmeter
Anders sah die Gemütslage auf der Gegenseite aus. «Es ist jede Woche dasselbe, wir versagen vor dem gegnerischen Tor», sagte Trainer Adrian Bernet ziemlich verärgert. Er sprach die vielen Chancen an, bei denen die Nerven der Bazenheider versagten. Die grösste zum Ausgleich vergab Goalgetter Adis Mamuti in der 88. Minute. Er scheiterte aber vom Elfmeterpunkt an Torhüter Noah Oswald, nachdem zuvor Timotei Stefan unsanft von den Beinen geholt worden war.
Für Mamuti war es schon der zweite Penalty innert acht Tagen, bei dem ihm seine Nerven einen Streich spielten. Er war schon die Woche zuvor in Romanshorn gescheitert. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte nach 85 Minuten für den Bazenheider Silvano Teixeira nach einer groben Unsportlichkeit.
Für Bütschwil, das sich den Sieg dank einer kämpferischen Leistung verdiente, geht es am Mittwoch mit dem Nachtragsspiel in Sirnach weiter. Gegen das punktelose Schlusslicht ist ein Sieg Pflicht. Die Bazenheider gastieren am 26. April in Tägerwilen. Nach zwei Niederlagen in Folge müsste es wieder einmal zu einem Erfolgserlebnis reichen.
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