Meldungen vom 16. Juni bis 16. Juli
17:13 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Turnhalle Mogelsberg wird für grössere Kapazität aufgerüstet

Nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans Montana hat der Neckertaler Gemeinderat die Kontrolle der verschiedenen, gemeindeigenen Räume angeordnet. Dabei wurde festgestellt, dass die für die Turnhalle Mogelsberg angenommene Höchstbelegung zu hoch angesetzt war. Die Nutzung wurde ab sofort auf eine Belegung von 200 Personen festgelegt. Dies verhindert grössere Veranstaltungen und führte auch zu einer konkreten Absage eines Anlasses (diese Zeitung berichtete).
Der Gemeinderat möchte die Kapazität der Halle wieder auf 500 Personen erhöhen, wie es im neusten Mitteilungsblatt heisst. Dazu sind gemäss der kantonalen Gebäudeversicherung verschiedene bauliche und betriebliche Massnahmen nötig. Dazu gehören: Fluchttüreneinbau in Hauptfassade, Umrüstung diverser bestehender Türen, Rauchabzugsanlage, Notleuchten.
Im Sinne der Dringlichkeit und der Notwendigkeit der baulichen Massnahmen hat der Gemeinderat beschlossen, einen Nachtragskredit in der Höhe von 96'500 für diese Umbauarbeiten zu erteilen. Der Auftrag wurde an Roth Holzbau erteilt. Die Umsetzung ist auf Herbst 2026 geplant. (pd)
16:56 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Zwei Brückensanierungen in Ebnat-Kappel

Die Gemeinde Ebnat-Kappel muss zwei kleine Brücken im Steintal sanieren. Zum einen die Brücke Steintal-Zuustrasse. Auf der Unterseite des Bachdurchlasses ist es zu einer Hangrutschung gekommen. Ohne zeitnahe Sanierung besteht die Gefahr schwerwiegender Folgeschäden mit potenziellen Auswirkungen auf die Standsicherheit, wie die Gemeinde in ihren Mitteilungen schreibt. Sie beabsichtigt nun die Instandsetzung der Brücke. Das Bauprojekt liegt noch bis am 4. August öffentlich auf.
Bei der anderen Brücke handelt es sich um jene beim Restaurant Speer. Über die Jahre haben die Wassermassen des Bachs die Bachsohle stark abgesenkt und örtlich zu massiven Unterspülungen der Widerlager geführt. Ohne zeitnahe Sanierung besteht auch hier die Gefahr schwerwiegender Folgeschäden mit potenziellen Auswirkungen auf die Standsicherheit. Das Bauprojekt zur Instandsetzung der Brücke liegt bis am 4. August auf. (pd)
10:27 Uhr
Donnerstag, 16. Juli
Laufenbrücke in Bütschwil wird saniert

Die Laufenbrücke in Bütschwil ist eine der ältesten Eisenfachwerkbrücken des Kantons St.Gallen ist. Das wurde 2025 im Rahmen der Revision der Schutzverordnung Ortsbild bekannt. Demnach sei sie von kantonaler Bedeutung, schutzwürdig und in die Schutzverordnung aufzunehmen, hiess es damals.
Diese Ausgangslage verhinderte den eigentlich geplanten Neubau der Laufenbrücke. Gemäss Kanton sei eine Sanierung anzustreben. Damit allerdings eingeschätzt werden konnte, ob eine Instandsetzung verhältnismässig wäre oder nicht, wurde eine Zustandserfassung durch die Conzett Bronzini Partner AG, Chur, durchgeführt.
Die Zustandserfassung wurde inzwischen abgeschlossen, schreibt nun die Gemeinde im Mitteilungsblatt. Es wurden verschiedene Instandsetzungs- und Neubauvarianten geprüft und miteinander verglichen. Gestützt auf die Ergebnisse der Vergleiche wurde die Instandsetzungsvariante mit Ertüchtigung auf 18 Tonnen der Neubauvariante einer Holz-Betonverbundbrücke gegenübergestellt.
Da sich mit einer Verstärkung und Instandsetzung der bestehenden Brücke die Chance bietet, eine der ältesten Stahlbrücken des Kantons für die nächste Generation zu bewahren, hat der Gemeinderat den Grundsatzentscheid getroffen, dass die Instandsetzungsvariante mit Ertüchtigung auf 18 Tonnen weiterverfolgt wird. Für die Umsetzung dieser Instandsetzungsvariante wurden zudem Beiträge der Denkmalpflege des Kantons zugesichert.
Um die ersten Schritte zur Instandsetzung aufzunehmen, hat der Gemeinderat die Ingenieurleistungen für die Projektierung des Vor- und Bauprojektes an die Conzett Bronzini Partner AG, Chur, vergeben. Weiter wurden die Vermessungsarbeiten und der Auftrag für die Erarbeitung der wasserbaulichen Grundlagen erteilt. (pd)
16:29 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
FDP Neckertal empfiehlt Michael Ledergerber

Die FDP Neckertal spricht sich bei der Ersatzwahl fürs Gemeindepräsidium für Michael Ledergerber von der Mitte aus. Wie die Partei mitteilt, stützt sich die Wahlempfehlung auf eine interne Mitgliederbefragung nach der Podiumsdiskussion mit Ledergerber und Bruno Schweizer von der SVP. Die Wahl findet am 16. August statt.
An der öffentlichen Podiumsdiskussion vom 24. Juni in der Turnhalle Brunnadern konnten die beiden Kandidaten ihre Positionen zu aktuellen Herausforderungen der Gemeinde darlegen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Die Durchführung des Podiums und die anschliessende Mitgliederbefragung waren an der Hauptversammlung der FDP Neckertal beschlossen worden.
Laut Mitteilung beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der anonymen Online-Umfrage. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden sprachen sich für eine Unterstützung Ledergerbers aus. Positiv bewertet wurden insbesondere seine politische und berufliche Erfahrung, seine Positionen zu aktuellen Gemeindethemen sowie sein Führungs- und Kommunikationsstil. (pd)
09:58 Uhr
Mittwoch, 15. Juli
Kanton verbietet Betreten mehrerer Bäche und Flüsse im Toggenburg

Wegen Trockenheit, tiefen Wasserständen und hohen Wassertemperaturen verbietet der Kanton St.Gallen das Betreten ausgewählter Fliessgewässer. Für das Toggenburg relevant sind insbesondere die Thur und die Luteren von Unterwasser bis Niederbüren, der Necker von Neckertal bis Lütisburg sowie der Gonzenbach von Mosnang bis Lütisburg.
Das Betretungs- und damit Badeverbot gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere, insbesondere Hunde und Pferde. Auch das Befahren der Gewässer ist verboten, wie der Kanton mitteilt. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei markiert die gesperrten Stellen gut sichtbar am Gewässer.
Hintergrund ist der Schutz von Fischen und Wasserlebewesen, die sich wegen der angespannten Lage in kühlere und tiefere Abschnitte zurückziehen. Laut Verfügung können zusätzliche Störungen die Tiere aus ihren Rückzugsräumen verdrängen und ihren Energie- und Sauerstoffbedarf erhöhen. Besonders gefährdet sind unter anderem Forellen, Nasen, Groppen und Äschen. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit einer Busse rechnen; die Massnahme gilt bis auf Widerruf. Einzelne Niederschläge oder Gewitter vermögen die Wasserführung nur kurzfristig zu verbessern. Eine nachhaltige Verbesserung der Lage ist damit nicht gegeben. (pd)
15:50 Uhr
Dienstag, 14. Juli
Toggenburg/Wil: Hier wird aktuell geblitzt

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen (ohne Stadt St.Gallen) Aktuell wird auch im Toggenburg und der Region Wil geblitzt. Die Aktualität der Liste wird nicht garantiert. Es kann sein, dass einzelne Standorte zwischen den Publikationsdaten versetzt werden.
- Degersheim, Degersheim, Hauptstrasse
- Lütisburg, Unterrindal, Flawilerstrasse
- Oberuzwil, Niederglatt, Wilerstrasse (kapo)
16:12 Uhr
Montag, 13. Juli
Mountainbike: Wattwilerin Ramona Forchini von Defekt ausgebremst
Nach zuletzt guten Resultaten im Mountainbike-Weltcup muss Ramona Forchini nun einen Dämpfer wegstecken. Die Wattwilerin vom Bixs Cross-Country Team wurde beim Rennen in Pal Arinsal in Andorra von technischen Defekten ausgebremst. Dies teilt ihr Team mit.
Nach einem kontrollierten Start arbeitete sie sich bereits in der ersten Runde bis an die Top Ten heran, ehe sie zweimal durch einen Kettenklemmer gestoppt wurde. Der zweite Defekt machte einen Stopp in der Tech Zone notwendig und kostete jede Chance auf ein Spitzenresultat.

«Ramona hatte heute das Potenzial für die Top 5. Das ist natürlich enttäuschend, gleichzeitig bestätigt ihre Leistung aber, dass sie einen grossen Schritt nach vorne gemacht hat», ordnet Team Manager Lukas Flückiger das Rennen ein.
Nach einer kurzen Wettkampfpause richtet sich der Fokus nun auf die Schweizer Meisterschaften in Leysin vom kommenden Wochenende sowie Ende Juli auf die Europameisterschaften am Monte Tamaro. (pd/mn)
09:45 Uhr
Montag, 13. Juli
Wattwil: Umfahrung wird an mehreren Tagen gesperrt

Die Umfahrung Wattwil (Etappe 2) zwischen Brendi und Stegrüti wird von Ende Juli bis Ende August tageweise für den Verkehr teilweise oder komplett gesperrt. Grund sind Überwachungsmessungen im Rahmen von Garantiearbeiten an Stützbauwerken. Dies teilt die Gemeinde mit.
Die Sperrungen im Juli betreffen beide Fahrspuren; während der Sperrungen im August ist die Fahrspur Wattwil-Ebnat Kappel gesperrt. Am Mittwoch, 22. Juli und Donnerstag, 23. Juli 2026 kommt es zur Komplettsperrung in beiden Fahrtrichtungen.
Am Mittwoch, 19. August und Donnerstag, 20. August sowie am Mittwoch, 26. August und Donnerstag, 27. August 2026 folgen Teilsperrungen in Fahrtrichtung Wattwil-Ebnat-Kappel.
Die Sperrungen dauern jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr. Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen verschieben sich die Termine. (pd)
10:41 Uhr
Sonntag, 12. Juli
Ennetbühl: Mann aus Traktor geschleudert und verletzt

Am Samstagvormittag transportierte ein 35-jähriger Mann im Bereich Hinderchüis mit seinem Traktor Strohballen. Dabei kam sein Traktor im abfallenden Gelände ins Rutschen und kippte seitlich weg. Mutmasslich wurde der Fahrer dadurch aus der Kabine geschleudert und zog sich eher schwere Verletzungen zu. Der 35-Jährige konnte die Rettungskräfte selber alarmieren. Der Mann wurde durch die Rega geborgen und ins Spital geflogen, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. (kapo/stm)
15:15 Uhr
Freitag, 10. Juli
Degersheim: Mobility muss Auslastung steigern

Der Degersheimer Mobility Standort ist dank einer Standortpatenschaft bis Ende 2026 gesichert. Damit der Standort jedoch langfristig betrieben wird, ist eine bessere Auslastung nötig. Mobility bietet deshalb 100 kostenlose Aktivierungen für ein Mobility-Abo an.
Das Angebot der Genossenschaft Mobility ist seit vielen Jahren ein Bestandteil des Verkehrsangebotes in der Schweiz – auch in Degersheim. Im Jahr 2025 drohte dessen Schliessung, da das hier stationierte Fahrzeug zu wenig Ertrag abwarf, um die Kosten zu decken. Die Gemeinde hat deswegen mit Mobility für die Jahre 2025 und 2026 eine Defizitgarantie vereinbart. Dabei fand sie mit der Arbeitgebervereinigung und der Raiffeisenbank Partner, die sich ebenfalls finanziell beteiligen.
Damit das Angebot längerfristig in Degersheim bestehen bleibt, ist es wichtig, dass die Bevölkerung das Angebot nutzt. Je mehr das Fahrzeug ausgelastet ist, desto weniger Kosten entstehen der Gemeinde. Das finanzielle Engagement von Gemeinde, Raiffeisenbank und Arbeitgebervereinigung endet nach zwei Jahren. Bis dahin sollte der Standort selbsttragend sein
Die Nutzerinnen und Nutzer können nach der kostenlosen Aktivierung entscheiden, ob Sie sich für das kostenlose MobilityEasy oder MobilityPlus (drei Monate kostenlos testbar) anmelden. Bei der Anmeldung kann der Promocode «DEGERSHEIM26» angegeben werden. (pd)
14:44 Uhr
Freitag, 10. Juli
Degersheim: Gülle in Hengelenbächli gelaufen

Am Donnerstagabend ist in Degersheim Gülle ausgelaufen, dabei kam es zu einer lokalen Verschmutzung des Hengelenbächlis. Die aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen.
Kurz vor 17:30 Uhr wurde die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen über eine Gewässerverschmutzung informiert. Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb wurde Gülle über eine Druckleitung umgepumpt. Während dieses Vorgangs floss rund ein Kubikmeter Gülle durch einen Meteorschacht auf dem Hofplatz in das nahegelegene Hengelenbächli. Nachdem der Landwirt das Auslaufen der Gülle bemerkt hatte, stellte er die Pumpe umgehend ab und informierte die Polizei.
Als die zuständige Feuerwehr vor Ort eintraf, errichtete sie rund 400 Meter unterhalb der Einleitstelle eine Bachsperre. Zu diesem Zeitpunkt war dort noch keine Gülle im Gewässer feststellbar. Anschliessend gab die Feuerwehr unterhalb der Bachsperre Frischwasser in das Gewässer und spülte dieses vom Einlaufschacht her. Das abgepumpte Wasser-Gülle-Gemisch wurde auf einer Wiese ausgebracht. Der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Im Einsatz standen die Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Feuerwehr und der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen. (kapo)

14:00 Uhr
Freitag, 10. Juli
Kirchberg: Schutzverordnung nach Einsprachen überarbeitet

Nach Erlass der Schutzverordnung für Baudenkmäler und archäologische Denkmäler im August 2023 gingen zahlreiche Einsprachen ein. Nach der Einholung einer Zweitmeinung und vertieften Abklärungen werden der Schutzplan und das Schutzverordnungsreglement überarbeitet und der Bevölkerung erneut zur Mitwirkung vorgelegt. Dies schreibt die Gemeinde Kirchberg im aktuellen Gmeindsblatt.
Zur Bearbeitung der Ortsbildschutzgebiete in den Dörfern Kirchberg und Bazenheid hat der Gemeinderat vom Raumplanungsbüro ERR AG eine Zweitmeinung eingeholt. In diversen Gebieten wurden erneute Begehungen durchgeführt. Der Gemeinderat hat die Zweitbeurteilung der ERR AG behandelt und sieht vor, im Vergleich zur ersten öffentlichen Auflage den Schutzumfang zu reduzieren. Damit nehmen die Eingriffe ins Eigentum ab. Die Einsprecherinnen und Einsprecher werden zu gegebener Zeit mit einem persönlichen Schreiben über das weitere Vorgehen informiert.
Als nächster Schritt werden der Schutzplan und das Schutzverordnungsreglement überarbeitet. Danach sollen der im 2023 erlassene Schutzplan und das Schutzverordnungsreglement widerrufen und durch die überarbeitete Fassung ersetzt werden. Der überarbeitete Schutzplan und das angepasste Schutzverordnungsreglement werden anschliessend erneut einem Mitwirkungsverfahren unterstellt. Parallel dazu erfolgt nochmals eine Anhörung der Denkmalpflege. (pd)
10:38 Uhr
Freitag, 10. Juli
Mogelsberg: Von Strasse abgekommen und in Strommast geprallt

Am frühen Freitagmorgen, 10. Juli, ist ein Auto in Mogelsberg von der Strasse abgekommen und in einen Strommast geprallt. Der 63-jährige Fahrer wurde leicht verletzt, seine 67-jährige Beifahrerin eher schwer. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Um 0.30 Uhr erhielt die Einsatz- und Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall Höhe Aachmüli. Ein 63-jähriger Mann fuhr mit seiner 67-jährigen Beifahrerin von Mogelsberg Richtung Nassen. Auf Höhe des Weilers Aachmüli geriet das Auto nach links, kam von der Strasse ab und prallte in der Wiese frontal in ein Strommast.
Der Rettungsdienst versorgte beide Personen vor Ort. Anschliessend flog die Rega die 67-jährige Frau ins Spital. Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 50'000 Franken. (kapo)
10:07 Uhr
Freitag, 10. Juli
Wildhaus: 1.-August-Feier im Berggasthaus Oberdorf

Die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann hat verkündet, dass die diesjährige Nationalfeier im Berggasthaus Oberdorf in Wildhaus stattfinden wird. Der Start erfolgt um 16 Uhr, bevor SVP-Kantonsrat Christian Vogel um 17 Uhr die 1.-August-Ansprache halten wird. Um 17.30 Uhr wird gemeinsam die Nationalhymne gesungen, ausserdem wird es eine musikalische Unterhaltung des Ländlertrios Blatter-Roth geben. Die Festwirtschaft ist «open end» geöffnet.
Die Anreise erfolgt mit der Sesselbahn Wildhaus-Oberdorf. Die Bahn fährt durchgehend, um 20.30 Uhr erfolgt die letzte Talfahrt – der Sesselbahnbetrieb ist nur bei Tageslicht möglich. Eine Bergfahrt Wildhaus-Oberdorf kostet 8 Franken, die Retourfahrt 10.50 Franken.
Es herrscht absolutes Feuerverbot. (pd)
18:03 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Lichtensteiger Badigäste geniessen sanierte Anlage

Wer diesen Sommer in der Lichtensteiger Badi schwimmt, sieht vor allem das frische Becken, die neue Folie und die moderne Abdeckung. Was man nicht sieht: wie viel Planung, Arbeit und Nerven hinter der Sanierung stecken. Einer, der es genau weiss, ist Jan Büchel. Der 44-jährige Lichtensteiger war Bauleiter des Projekts.
Für Jan Büchel war die Badi im vergangenen Winter fast vertrauter als im Sommer. «So oft wie während der Bauzeit war ich noch nie in der Badi», sagt er in einem aktuellen Newsbeitrag der Gemeinde Lichtensteig
Ausgangspunkt der Sanierung war die neue Beckenabdeckung. Weil das Schwimmbecken beheizt wird, braucht es gemäss kantonalem Energiegesetz eine Abdeckung. Gleichzeitig zeigte sich, dass die alte Beckenfolie rissig war und nicht mehr geflickt werden konnte. Die Bürgerversammlung im März 2025 bewilligte deshalb den Kredit für die Neuauskleidung des Beckens und die neue Abdeckung.
Gebaut wurde von Januar bis April 2026. Genau dann also, wenn im Toggenburg meistens Schnee und Kälte den Alltag bestimmen. «Ein Bauwerk ist immer ein Prototyp», sagt Jan Büchel. Jede Baustelle sei anders, nie ganz erprobt. Besonders in der Lichtensteiger Badi kam die Lage hinzu: rund 40 Prozent Gefälle, enge Zufahrten, schwere Materialien.
Der eindrücklichste Tag war kurz nach Ostern. Zwei Sattelschlepper brachten Material, das nicht einfach zur Badi hinuntertransportiert werden konnte. Also kam der Helikopter. In rund einer halben Stunde wurden zwölf Flüge gemacht. Auch die neue Abdeckungsfolie kam so in die Badi. Bei schlechtem Wetter wäre der Einsatz nicht möglich gewesen. (pd)
11:38 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Wildhaus: Stiftung Sunnehus stellt Betrieb ein

Die Stiftung Sunnehus Wildhaus betreibt ein Zentrum, in dem sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen und Menschen, die eine Auszeit suchen, einen Ort der Stille, der Begegnung und der individuellen Begleitung anbietet. Dazu gehören die Betreuung von sozial benachteiligten und behinderten Menschen sowie das Angebot und die Vermittlung von geschützten Arbeitsplätzen und einer Wohngemeinschaft im Haus.
Doch seit Mitte 2023 befindet sich das Sunnehus in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Anhaltende operative Verluste, ein deutlich verschlechtertes Verhältnis von Betriebsertrag zu Personalaufwand sowie strukturelle Defizite haben zu einer kritischen finanziellen Situation geführt, wie es in einer Medienmitteilung der Stiftung heisst.
Die Ursachen liegen sowohl in externen Marktveränderungen als auch in internen Schwachstellen, insbesondere steigenden Personalkosten, rückläufigen und überalterten Gästestrukturen, dem Wegfall bedeutender Zubringer, sinkender Belegung in der Wohn- und Arbeitsgruppe WAG sowie dem fehlenden Zugang zu neuen Gästegruppen. Die externen Faktoren sind geprägt durch den Wandel im Gesundheitsmarkt, durch die steigende Wettbewerbsintensität, durch technologische Entwicklungen und durch gesellschaftliche Befindlichkeiten.
Der Stiftungsrat hat daher beschlossen, den Betrieb des Sunnehus einzustellen und die Stiftung ordentlich zu liquidieren. Er sieht seinen Entscheid als positives und verantwortungsvolles Handeln gegenüber allen Anspruchsgruppen. Mit der ordentlichen Liquidation der Stiftung soll eine drohende Zahlungsunfähigkeit verhindert werden. Am Gelingen einer nachhaltigen Sanierung bestanden berechtigte Zweifel und das erforderliche Stiftungskapital dazu konnte nicht aufgebracht werden. Die operative Tätigkeit des Sunnehus wird darum per Ende Oktober eingestellt.
In der Mitteilung heisst es: «Der Stiftungszweck und das, was das Sunnehus bisher mit seinem Welt- und Menschenbild für die Menschen geleistet hat, gebührt der grösste Respekt und Anerkennung.» Das Nutzenversprechen bzw. die Marktleistung, die durch das Sunnehus erbracht wird, ist im Wesentlichen von den Menschen abhängig, die im Sunnehus arbeiten. Ihre Methodenkompetenz und Empathie sind und waren die Grundlagen für die Inspiration und Gesundung der Kur- und Feriengäste. Das werde in Erinnerung bleiben. (pd)
11:36 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Gähwil: Frontalkollision wegen Fahrunfähigkeit

Am Mittwochmorgen hat sich auf der Fischingerstrasse bei Gähwil eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Kurz vor 10.15 Uhr fuhr eine 34-jährige Frau von Mühlrüti nach Fischingen. Gleichzeitig fuhren ein 34-jähriger und ein 39-jähriger Mann in einem Auto in die entgegengesetzte Richtung.
Höhe Hindersenis geriet das Auto mit den beiden Männern in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn, wo es zur frontalen Kollision mit dem Auto der 34-Jährigen kam. Als die aufgebotene Polizeipatrouille vor Ort eintraf, hatte sich der 34-Jährige bereits von der Unfallstelle entfernt. Er konnte kurze Zeit später in der Nähe der Unfallstelle im Wald angetroffen werden, wie die Polizei mitteilt.
An den Autos entstand Sachschaden von rund 50'000 Franken. Bei den Abklärungen stellte sich heraus, dass beide Männer fahrunfähig waren. Aufgrund des unklaren Unfallhergangs mussten beide eine Blut- und Urinprobe abgeben. Zudem war der 34-Jährige nicht im Besitze eines Führerausweises. Die Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei St.Gallen mit den weiteren Abklärungen zum Unfall beauftragt. (kapo)
10:37 Uhr
Donnerstag, 9. Juli
Kantonsstrasse in Gähwil gesperrt

Seit Juni 2024 sind die umfangreichen Bauarbeiten an der Kirchberger- und Hulfteggstrasse in Gähwil im Gange. Mit dem Einbau des Deckbelags zwischen 7. und 9. August schliesst das kantonale Tiefbauamt die Arbeiten ab. Die Kantonsstrasse bleibt an diesen Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt, wie es im Mitteilungsblatt der Gemeinde heisst.
Der gesamte Abschnitt zwischen dem östlichen Dorfeingang und dem westlichen Dorfausgang wird an diesen Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Geh- und Radwege sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. Die Arbeiten sind vom Freitag, 7. August, ab 18.30 Uhr, bis Sonntag, 9. August, 18 Uhr, geplant.
Während der Vollsperrung wird der Verkehr grossräumig über Fischingen, Schalkhusen und Kirchberg umgeleitet. Die Zu- und Wegfahrt zur Lütenrietstrasse bleibt über Ötwil jederzeit gewährleistet. Die Bauarbeiten können Verkehrsbehinderungen sowie Lärmemissionen verursachen. Das Tiefbauamt und die beauftragten Unternehmen setzen alles daran, die Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken.
Die Deckbelagsarbeiten sind witterungsabhängig. Bei einer ungünstigen Wetterlage verschieben sich die Arbeiten auf Freitag, 14. August, 18.30 Uhr bis Sonntag, 16. August, 18 Uhr.
Die Buslinie 732 verkehrt gemäss normalem Fahrplan bis zum Ortseingang Gähwil. Der Busbetrieb wird ab Kirchberg mit kleineren Bussen bis zur provisorisch eingerichteten Bushaltestelle vor Gähwil sichergestellt. (pd)
17:38 Uhr
Mittwoch, 8.Juli
Schnappschuss vereint Postkutsche und Bus

Am vergangenen Sonntagmorgen hielt der Leser Fridolin Eisenring ein Stück Mobilitätsgeschichte fest: Er fuhr gerade auf dem Velo und überholte die Postkutsche von Sandro Scherrer aus Dietfurt.
Beim Restaurant Bodega Noi drückte er auf den Abzug. Just in diesem Moment erschien der Bus des Busbetriebs Lichtensteig – Wattwil – Ebnat-Kappel (BLWE). Eisenring gelang ein Schnappschuss. (pd)
10:06 Uhr
Mittwoch, 8.Juli
Ostschweizer Bergbahnen starten wegen Säntis-Umbau mit Minus

Die Ostschweizer Bergbahnen haben zum Start der Sommersaison 2026 deutlich weniger Gäste gezählt als im Vorjahr. Von Saisonbeginn bis Ende Juni lagen die Ersteintritte gemäss dem Verband Seilbahnen Schweiz 20 Prozent tiefer. Grund dafür ist vor allem die vorübergehende Betriebseinstellung der Säntis-Schwebebahn wegen Erneuerungsarbeiten.
Ohne diesen Sondereffekt präsentiert sich die Lage stabil: Laut Verband läge die Ostschweiz ohne Säntis gegenüber dem Vorjahr bei null Prozent. Auch im Vergleich mit dem Fünfjahresschnitt fällt das regionale Gesamtresultat wegen des Säntis-Umbaus negativ aus: Die Ostschweiz liegt neun Prozent darunter. Ohne Säntis wären die Ersteintritte dagegen zehn Prozent über dem Mittel der Jahre 2021 bis 2025.
Schweizweit sind die Bergbahnen gut in die Sommersaison gestartet. Die Ersteintritte lagen bis Ende Juni 5 Prozent über dem Vorjahr und 35 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Mehrere Toggenburger Bergbahnen sind Mitglied bei Seilbahnen Schweiz. (pd)
16:03 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Wattwil: Bundesfeier-Z'morge im Thurpark

Am Samstag, den 1. August 2026, lädt der Feuerwehrverein Wattwil/Lichtensteig in Zusammenarbeit mit der Kommission Kultur, Vereine und Integration (KVI) zur diesjährigen Bundesfeier ein. Die Feier findet wie 2025 im Thurpark Wattwil statt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.
Wie bereits im vergangenen Jahr wird die Bundesfeier mit einem reichhaltigen Z’morge-Buffet umrahmt. Von 9.45 bis 12.30 Uhr gibt es ein vielfältiges Frühstücksangebot. Die diesjährige Festansprache halten Michaela Bauer, Stellenleiterin der Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit, und Elena Policante, Stellenleiterin PEACKS Kirche mit jungen Erwachsenen.
Für die passende musikalische Umrahmung sorgt die Jungländlerformation «Dreiler Örgeler». Für den Z’morge wird ein Unkostenbeitrag in der Höhe von 20 Franken pro Person erhoben. Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren bezahlen einen Franken pro Altersjahr. Der Unkostenbeitrag ist am Veranstaltungstag direkt vor Ort zu bezahlen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis spätestens am 28. Juli per E-Mail an info@wattwil.ch nötig. (pd)
15:19 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Kirchberg: Die Eintracht lädt zum dreitägigen Sommerfest

Vom 9. bis 11. Juli 2026 verwandelt sich der Biergarten zum Häne neben dem Restaurant Eintracht in Kirchberg erneut in ein Open-Air-Fest. Das Sommerfest der Eintracht bietet an drei Abenden Live-Konzerte mit regionalen und internationalen Acts – bei freiem Eintritt für alle, wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 9. Juli, die Coverband The Noise Brothers (19.30 Uhr). Am Freitag, 10. Juli, legen Brüder Ferns (19.30 Uhr) los, bevor JJ's Hausband feat. Reggie Saunders ab 22.30 Uhr mit einem Soultrain-Programm für Stimmung sorgt. Den Abschluss bildet der Samstag, 11. Juli, mit gleich drei Acts: Caleb & the Bassischt (18.30 Uhr), Undercover Agents (20.30 Uhr) und die aus Italien anreisenden The Magnetics ab 23 Uhr.
Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Gastronomiestationen. (pd)
12:07 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Brunnadern: Holzbrücke wird wieder fürs Bruggekino gesperrt

Auch dieses Jahr konnte sich der Verein «Kultur im Dorf» für sein spezielles Openair-Event «Bruggekino» wieder die alte Holzbrücke von Brunnadern sichern. Am Samstag, den 15. August, wird die Brücke den ganzen Tag bis etwa Mitternacht für jeden Verkehr – auch für Fussgänger – gesperrt.
Dafür kann die Bevölkerung zwei Filme und gutes Essen in einem besonderen Ambiente geniessen. Ab 14 Uhr öffnet die Kino-Bar, um 15 Uhr beginnt der Kinderfilm «Mein Freund Barry», von 18 bis 20 Uhr gibt es ein Nachtessen und um 20.15 Uhr den Abendfilm «Die einfachen Dinge». Eine Bruggekino-Tageskarte kostet 15 Franken für Erwachsene. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt, da man auf der Holzbrücke vor Regen geschützt ist. (pd)
10:22 Uhr
Dienstag, 7. Juli
Toggenburg: Starker Anstieg der Stellensuchenden

Üblicherweise nimmt die Zahl der Stellensuchenden im Juni gegenüber dem Vormonat stark ab. Dieses Jahr gibt es im Kanton St.Gallen (und schweizweit) unerwartet praktisch einen Stillstand. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat kommt es zu einem deutlichen Anstieg der Stellensuchenden im Kanton und landesweit von rund 9 Prozent. In absoluten Zahlen heisst dies für den Kanton, dass Ende Juni 11'419 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet waren. Dies teilt das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement mit.
Dieser Trend zeigt sich auch in den Wahlkreisen, wobei grosse Unterschiede bestehen: Im Toggenburg beträgt die Zunahme der Stellensuchenden im Vergleich zum Juni 2025 hohe 24,4 Prozent. Dies ist der zweithöchste Wert aller Wahlkreise hinter See-Gaster (24,9%). Deutlich geringer und unterdurchschnittlich fiel die Zunahme mit 6,8 Prozent im Wahlkreis Wil aus.
Kantonal nahm nicht nur die Zahl der Stellensuchenden zu, sondern auch die offenen Stellen. Ende Juni waren 4443 offene Stellen gemeldet. das sind 819 mehr als vor Jahresfrist und 903 mehr als im Vormonat Mai. Am stärksten gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. (pd/mn)
17:12 Uhr
Montag, 6. Juli
Als die Transporte noch mit dem Fünfspänner erfolgten

Der ÖV in Lichtensteig damals und heute. Der ungewöhnliche Schnappschuss gelang Fridolin Eisenring am Sonntagmorgen, als er mit seinem Velo in Lichtensteig unterwegs war.
14:23 Uhr
Montag, 6. Juli
23-Jährige wird in Ebnat-Kappel fahrunfähig aus dem Verkehr gezogen

Zwischen Sonntagmorgen und Sonntagnacht ist es im Kanton St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen infolge Fahrunfähigkeit gekommen. In weiteren drei Fällen wurden Autofahrende an der Weiterfahrt gehindert, weil sie in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Die fehlbaren Personen werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen. Ein Fall ereignete sich in Ebnat-Kappel.
Dabei wurde im Doppeldorf am Sonntagmorgen, kurz vor 4 Uhr, laut Meldung der Kantonspolizei eine 23-jährige Autofahrerin an der Kappelstrasse von einer Polizeipatrouille zur Kontrolle angehalten. Die bei ihr durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen zu hohen Wert. Es wurde ein Fahrverbot für mehrere Stunden ausgesprochen. (kapo)
12:00 Uhr
Montag, 6. Juli
Ein erneuter Weltcup-Spitzenplatz für Ramona Forchini

Die Toggenburger Mountainbikerin Ramona Forchini zeigt sich weiterhin in guter Form. Sie überzeugt auf der technisch anspruchsvollen und staubigen Weltcup-Strecke im italienischen La Thuile und sichert sich Rang 11.
Die neue Strecke im Aostatal wurde von Fahrern und Teams sehr positiv aufgenommen. Technische Schlüsselstellen, steile Anstiege und viel Natur sorgten für spektakulären Rennsport.
Ramona Forchini startete nach einem schwierigen Short Track aus der vierten Startreihe, fand jedoch rasch ihren Rhythmus und arbeitete sich mit einer konstanten Fahrweise kontinuierlich nach vorne. «Ramona hat ein sehr solides Rennen gezeigt und sich Runde für Runde nach vorne gearbeitet. Das gibt ihr viel Selbstvertrauen für die kommenden Weltcups», sagte Teammanager Lukas Flückiger und ordnete den 11. Schlussrang von Forchini ein. Forchini sagte über ihre Leistung: «Ich fühle mich in der Höhe immer gut und bin ziemlich glücklich mit meinem Resultat.»
Gewonnen wurde das Premierenrennen im Aostatal von der Einheimischen Martina Berta vor Savilia Blunk aus den USA und der Österreicherin Laura Stigger. (pd)
08:35 Uhr
Montag, 6. Juli
Die Schwägalp hat jetzt einen Scheibenweg

Auf der Schwägalp gibt es jetzt einen Scheibenweg. Am 4. Juli fand die Eröffnung statt. Somit erhält die Schwägalp nicht nur ein neues Familienerlebnis, gleichzeitig sei es gemäss Mitteilung der schweizweiz erste Scheibenweg.
Der Appenzeller Scheibenweg verbinde Bewegung, Spiel und Wissensvermittlung auf unterhaltsame Weise. Begleitet vom Sennenbub «Sämi» würden die Besucherinnen und Besucher spielerisch die Natur, die Alpwirtschaft und die Tierwelt der Schwägalp entdecken. Gleichzeitig sensibilisiere der Weg für den respektvollen Umgang mit der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft.
Realisiert wurde der Appenzeller Scheibenweg in Zusammenarbeit mit dem Verein NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis, Appenzellerland Tourismus und dem Forstbetrieb am Säntis. Die zwölf Stationen entstanden gemeinsam mit vier Lernenden in zahlreichen Stunden Handarbeit aus heimischem Holz. Ergänzt wird das Angebot durch zwei neu geschaffene Grillstellen, die zum Verweilen einladen.
Als Mitglied des Vereins NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis freue sich die Säntis-Schwebebahn, mit dem neuen Angebot das Freizeit- und Familienerlebnis auf der Schwägalp weiter auszubauen. Der Appenzeller Scheibenweg ist jeweils von Mai bis Oktober geöffnet. Die Holzscheibe als Wegbegleiter kann an der Talstation der Säntis-Schwebebahn bezogen werden. (pd)
13:00 Uhr
Samstag, 4. Juli
Ebnat-Kappel: Auseinandersetzung am Bahnhof – zwei Verletzte
Bei einer Auseinandersetzung auf dem Bahnhofareal in Ebnat-Kappel sind am frühen Samstagmorgen zwei Männer verletzt worden. Kurz nach 5 Uhr kam es auf dem Bahnhofsareal an der Ebnaterstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden ein 26- und ein 35-Jähriger von zwei bislang unbekannten Männern angegriffen. Beide erlitten Schläge gegen den Kopf und wurden unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Die mutmasslichen Täter sind flüchtig.
Wie es zu der Auseinandersetzung kam und welche Hintergründe sie hatte, ist derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder zu den beiden unbekannten Männern machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Schmerikon unter 058 229 52 00 zu melden. (kapo/sae)
11:53 Uhr
Samstag, 4. Juli
Nesslau: Heuballen klemmt Mann ein
Ein 72-jähriger Mann ist am Freitagmorgen auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Nesslau von einem rund 400 Kilogramm schweren Heuballen eingeklemmt und eher schwer verletzt worden. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, war der Mann kurz nach 10 Uhr im Gebiet Jungholz-Lutenwil damit beschäftigt, Heuballen einzulagern. Aus noch unbekannten Gründen rutschte ein Heuballen vom Lagerplatz und klemmte ihn ein.
Dem 72-Jährigen gelang es, seinen Sohn mit dem Mobiltelefon zu alarmieren. Dieser verständigte die Rettungskräfte. Der Mann konnte anschliessend befreit und mit der Rega ins Spital geflogen werden. (kapo/sae)
17:02 Uhr
Freitag, 03. Juli
Blitzer stehen in Unterrindal und Niederglatt

Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Standorte der semistationären Messanlagen aktualisiert. Für die Region Toggenburg und die Region Wil sind derzeit drei Standorte relevant: In Degersheim steht ein Blitzer an der Hauptstrasse, in Unterrindal an der Flawilerstrasse und in Niederglatt an der Wilerstrasse.
Die Kantonspolizei veröffentlicht die Standorte nach eigenen Angaben als Beitrag zur Verkehrssicherheit. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass die Angaben ohne Gewähr sind und einzelne Messanlagen zwischen den Publikationsdaten versetzt werden können. (pd)
13:06 Uhr
Freitag, 03. Juli
Mit dem Alphorn auf die Dufourspitze

Daniel «Dänu» Wisler aus Oberhelfenschwil plant eine besondere Bergtour: Der 60-jährige Musiker und Autor will mit seinem Alphorn auf die Dufourspitze, den höchsten Gipfel der Schweiz. Der geplante Gipfeltag ist der kommende Montag, 6. Juli. Mit am Seil ist Cindy Guillet, eine französische Bergsteigerin, die unterwegs zu allen höchsten Gipfeln Europas ist.
Wisler war bereits auf dem Matterhorn, dem Mönch und dem Eiger. Die Idee zur Dufourspitze entstand aus seiner Beschäftigung mit Henri Dufour, über den er auch historische Geschichten erarbeitet. Das Alphorn nimmt er als zusätzliche Herausforderung mit: Das Instrument wiegt zerlegt etwas mehr als fünf Kilogramm, kann aber vor allem bei Wind den Aufstieg verkomplizieren..
Zur Vorbereitung trainiert Wisler täglich, unter anderem mit Joggen, Dehn- und Gleichgewichtsübungen. Sollte er den Gipfel erreichen, will er dort ein eigenes «Dufourstück» spielen, an dem er derzeit arbeitet. (pd)
11:43 Uhr
Freitag, 03. Juli
Schon wieder ein Unfall auf der Murgstrasse

Auf der Murgstrasse bei Gähwil ist es am Donnerstagmittag erneut zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, fuhr ein 23-jähriger Motorradfahrer kurz vor 13 Uhr in Richtung Mühlrüti, als er Höhe Hindermurg aus noch unbekannten Gründen rechts von der Strasse abkam. Er stürzte mit dem Motorrad eine Böschung hinunter und fiel weiter in den Murgbach, von wo aus er selbständig den Notruf verständigen konnte. Die Rega flog ihn mit unbestimmten Verletzungen ins Spital.
Es ist bereits der vierte Töffunfall auf der Murgstrasse innert weniger Wochen: Am 24. Mai stürzte ein 20-jähriger Motorradfahrer in einer Kurve, sein Motorrad rutschte gegen einen Fussgänger. Am 7. Juni kollidierten zwei Motorräder frontal, am 21. Juni prallte ein 26-jähriger Töfffahrer bei einem Selbstunfall gegen eine Steinmauer. Hinzu kommt ein Rennvelounfall vom 25. Mai, bei dem ein 60-jähriger Mann schwer verletzt wurde.
Im neuesten Fall vom Donnerstag stellten auch aufmerksame Verkehrsteilnehmende das Unfallmotorrad fest und alarmierten die Einsatzkräfte. Im Einsatz standen Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst, die Rega sowie die Feuerwehr. Die Murgstrasse zwischen Fischingen und Mühlrüti war während der Bergungs- und Rettungsarbeiten zwei Stunden gesperrt. (kapo/pd)
17:18 Uhr
Donnerstag, 2. Juli
Toggenburger Wasserversorgungen rufen zum Wassersparen auf

Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen führen derzeit zu einem deutlich höheren Trinkwasserverbrauch. Gleichzeitig gehen die natürlichen Zuflüsse von Quellen und Grundwasser zurück. Aus diesem Grund rufen die Wasserversorgungen im Toggenburg und Neckertal die Bevölkerung zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser auf.
Die Trinkwasserversorgung in der Region ist derzeit sichergestellt. Dank der guten Zusammenarbeit der regionalen Wasserversorgungen sowie der bestehenden Verbundleitungen kann die Versorgung gewährleistet werden. Dennoch ist ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser in der aktuellen Situation besonders wichtig.
Bereits mit einfachen Massnahmen könne jeder einen wertvollen Beitrag leisten, beispielsweise Rasenflächen möglichst nicht bewässern, Autos, Vorplätze und Terrassen nicht mit Trinkwasser reinigen und Pools und Schwimmbecken möglichst nicht oder nur zurückhaltend nachfüllen. Auch im Haushalt lasse sich einfach Trinkwasser sparen, zum Beispiel, indem wenn möglich geduscht statt gebadet wird, der Wasserhahn beim Zähneputzen und Einseifen geschlossen ist oder Lebensmittel in einer Schüssel statt unter fliessendem Wasser gewaschen werden.
«Jeder eingesparte Liter Trinkwasser trägt dazu bei, die wertvollen Wasserreserven zu schonen und die Versorgungssicherheit auch bei einer länger andauernden Trockenperiode sicherzustellen», schreiben die regionalen Wasserversorgungen in einer Mitteilung. Die Wasserversorgungen beobachten die Entwicklung laufend und stehen in engem Austausch mit den kantonalen Fachstellen. Sollten sich zusätzliche Massnahmen als notwendig erweisen, wird die Bevölkerung frühzeitig informiert. (pd)
15:46 Uhr
Donnerstag, 2. Juli
Bütschwil: Gemeinschaftsgrab für Sternenkinder

Anfangs 2026 beschloss der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil, ein Gemeinschaftsgrab für Sternenkinder zu realisieren. Damit soll ein würdiger Ort des Gedenkens für betroffene Familien geschaffen werden. Die Einweihung ist für den Herbst 2026 geplant.
Im Budget 2026 sind für das Sternenkindergrab 20'500 Franken eingestellt. Nun hat der Gemeinderat über den Standort und die Gestaltung des Grabes beschlossen. Das Gemeinschaftsgrab für die Sternenkinder wird auf dem Friedhof Dorf in Bütschwil geschaffen. Die Fläche für das Gemeinschaftsgrab wird ansprechend und liebevoll gestaltet und ein Grabmal aus Marmor beinhalten. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat die Gestaltung und Ausführung des Grabmals an die Brunschwiler Atelier GmbH aus Gossau erteilt. Das Grab soll Eltern und Angehörigen die Möglichkeit bieten, sich von ihren geliebten, viel zu früh gegangenen Kindern, in Würde zu verabschieden und Trost spenden.
Das Sternenkindergrab steht für die Bestattung von Sternenkindern zur Verfügung, deren Eltern ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in einer Kirchgemeinde auf dem Gebiet der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil haben. Für Bestattungen von Sternenkindern, deren Eltern keinen Wohnsitz in der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil haben, gelten die Gebühren für Auswärtige gemäss Friedhofreglement der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. (pd)
15:31 Uhr
Donnerstag, 2. Juli
Radrennen von Dietfurt aufs Älpli in Krinau

Am Dienstag, 18. August 2026, findet von Dietfurt auf das Älpli in Krinau ein Radrennen statt. Das Rennen wird auf öffentlichen Strassen im rollenden Verkehr und ohne Strassensperrungen durchgeführt. Es werden rund 30 bis 40 Teilnehmende erwartet. Die Veranstaltung erfolgt in Form von Einzelzeitfahren, wobei die Startenden im Abstand von jeweils 30 Sekunden auf die Strecke geschickt werden. Die Verkehrspolizei des Kantons St.Gallen hat für das Radrennen die Bewilligung erteilt.
Die Rennstrecke startet von Dietfurt und führt über die Bahnhofstrasse, Kengelbachstrasse und Krinauerstrasse durch das Gemeindegebiet Bütschwil-Ganterschwil sowie weiter über die Lochhaldenstrasse und Lohstrasse im Gemeindegebiet Wattwil. Das Ziel befindet sich in Krinau an der Aelplistrasse (Kapf).
Die Strecke wird am Startbereich in beiden Fahrtrichtungen sowie bei den einmündenden Strassen entsprechend signalisiert. Während der Veranstaltung kann es entlang der Rennstrecke vereinzelt zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. (pd)
10:22 Uhr
Donnerstag, 2. Juli
SVP nominiert Thomas Stetka für die GPK Mosnang

Vergangene Woche lud der Vorstand der SVP Mosnang zum traditionellen Grillabend ein. In diesem Jahr wurde der gemütliche Anlass durch ein offizielles Traktandum ergänzt. Präsident Alex Länzlinger durfte den Mitgliedern einen Kandidaten für den freiwerdenden Sitz in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Mosnang vorstellen. Der Vorstand empfiehlt Thomas Stetka aus Mosnang zur Nomination als GPK-Mitglied.
Thomas Stetka lebt seit zehn Jahren mit seiner Familie an der Weidlistrasse in Mosnang. Nach seiner Ausbildung zum Elektroniker bildete er sich im Bereich Beratung und Verkauf ICT weiter und absolvierte einen Executive Master in Digitaler Transformation. Bereits an seinem früheren Wohnort engagierte er sich während einer Amtsdauer in der Geschäftsprüfungskommission.
Die anwesenden Mitglieder nominierten Thomas Stetka einstimmig und mit grossem Applaus. (pd)
15:51 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Der neue Deckbelag an der Fürstenlandstrasse im Stelz wird eingebaut

Am Mittwoch, 8. Juli, baut das kantonale Tiefbauamt gemäss Mitteilung der Gemeinde Kirchberg den neuen Deckbelag auf der Fürstenlandstrasse im Abschnitt Rütihof bis Lamperswil ein. Damit schliesst das Amt die Arbeiten an der Fürstenlandstrasse ab.
Für eine effiziente Ausführung der Belagsarbeiten ist eine Sperrung des Strassenabschnitts nötig. Die Sperrung dauert von Mittwoch, 8. Juli, 5 Uhr, bis Donnerstag, 9. Juli, 5 Uhr.
Eine Umleitung ist signalisiert. Der öffentliche Verkehr fährt via Bazenheid. Bei ungünstiger Witterung verschieben sich die Arbeiten jeweils auf den folgenden Arbeitstag.
Das kantonale Tiefbauamt und die beauftrage Unternehmung setzen sich dafür ein, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren und bitten die Verkehrsteilnehmenden und die Anwohnenden um Verständnis. (pd)
13:37 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Die Wohnstudios der Futhura-Stiftung in Bazenheid sind eingeweiht

Der neue, dreistöckige Holzbau mit den neun Wohnstudios der Stiftung Futhura an der Wilerstrasse in Bazenheid konnte eingeweiht werden. Ab Anfang Juli beziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ihre neuen Studios. Vizepräsident Michel Thoma verdankte bei der Schlüsselübergabe das Engagement aller beteiligter Unternehmen. Zugegen war auch der Kirchberger Gemeindepräsident Roman Habrik.
Die Vorfreude vor dem Einzug sei gemäss Thoma riesig: Die Studios seien gelungen – sie würden ein wohnliches Zuhause bieten. Dank der neuen Studios müsse Futhura nicht mehr extern Studios zumieten. Die Anzahl Plätze, die angeboten werden, bleibe unverändert bei 26. Dank des guten Zusammenspiels zwischen Architekt Paolo D’Aloisio und Innenausbauspezialistin Ramona Bellaggio würden die Studios mit ihrer Raumaufteilung, den Materialien und der Farbwahl überzeugen. Und dank der Idee des Architekten, das Treppenhaus offen zu halten, verfügen die Studios für die warmen Jahreszeiten auch ohne Balkone zusätzlich über nutzbaren Aussenraum – je höher die Etage, desto besser die Aussicht in Richtung Churfirsten.
Futhura ist eine vom Kanton St.Gallen bewilligte Institution. Der Betrieb finanziert sich über die IV-Renten und Ergänzungsleistungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Pauschalen gemäss kantonaler Leistungsvereinbarung. Maximal 26 Personen leben in den zentralen Gebäuden an der Wilerstrasse 2 bis 6 in Bazenheid. (pd)
10:53 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Dritte Bachverschmutzung innert weniger Tage in der Region

Am Dienstagmorgen, 30. Juni, kurz vor 8 Uhr, meldete eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eine Verfärbung des Kähbachs in Degersheim. Abklärungen vor Ort ergaben, dass bei einem landwirtschaftlichen Betrieb während des Melkvorgangs rund 200 Liter Milch in die Meteorwasserkanalisation und von dort weiter in den Kähbach gelangt waren.
Umgehend wurden Kanalstopfen gesetzt, um ein weiteres Nachlaufen der Milch in den Bach zu verhindern. Zusätzlich wurden die betroffenen Schächte und die Meteorwasserkanalisation abgesaugt und gereinigt. Der Schaden kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden. Im Einsatz stand die Kantonspolizei St.Gallen, der Umweltschadendienst sowie ein Vertreter der Gemeinde Degersheim.
Ebenfalls am Dienstag sind in St.Peterzell mutmasslich mehrere hundert Liter Diesel in den Necker geflossen (diese Zeitung bereichtet). Auch hier konnte der Verursacher ermittelt werden. Die örtliche Feuerwehr errichtete mehrere Sperren. Nach der Gewässerverschmutzung ging die Empfehlung an die Bevölkerung, bis am Mittwochmorgen im Bereich St.Peterzell bis Lütisburg nicht im Necker zu Baden.
Der dritte Fall dieser Art, bei dem es zu einer Gewässerverschmutzung kam, ereignete sich am vergangenen Freitagmittag, 26. Juni. Von einem Tanklaster waren Milch in den Necker ausgelaufen. Die Feuerwehr konnte das verschmutzte Wasser abpumpen und mit Frischwasser spülen. Der Verursacher konnte durch die Polizei ermittelt werden. (kapo)
10:20 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Am 1. August sollen die Churfirsten wieder leuchten

Zum Nationalfeiertag sollen sie wieder lodern, die Höhenfeuer auf den Churfirsten. Sieben leuchtende Gipfel, die jedes Herz höher schlagen lassen. Bevor die Funken entfacht werden können, ist Tatendrang gefragt. Mit Unterstützung von Einheimischen, Zweitheimischen und Gästen, sollen laut Mitteilung sieben Ster Holz auf sieben Gipfel getragen werden. Die Holzträgete 2026 ist eröffnet.
Das Vorhaben ist im Grunde einfach: Für jeden Gipfel liegt das Holz am Fusse der Churfirsten bereit– direkt am Wanderweg, zur Beige aufgestapelt. Ob ambitionierte Berggängerin oder gemütlicher Gipfelstürmer: Wer auf dem Weg nach oben ein paar Holzscheite mitträgt, leistet einen wichtigen Beitrag zu einem ganz besonderen Leuchten über dem Toggenburg. Eindrücke von der Holzträgete dürften gerne unter #holzträgete auf Instagram geteilt werden – Toggenburg Tourismus freue sich auf die vielfältigen Perspektiven und Beweisfotos von unterwegs.
Je mehr Menschen sich in den kommenden Wochen an der Holzträgete beteiligen würden, desto schöner leuchte das Septett. Die Höhenfeuer sind am Freitag, 1. August, ca. 22 Uhr geplant. Sollte das Wetter eine Durchführung verunmöglichen, werden die Höhenfeuer am nächstmöglichen, wetterbedingt geeigneten Abend nach dem 1. August gezündet. (pd)
07:38 Uhr
Mittwoch, 1. Juli
Teil- und Vollsperrungen ab Lütisburg Station Richtung Bütschwil

An den Wochenenden vom 4. und 5. Juli sowie vom 11. und 12. Juli ersetzt das kantonale Tiefbauamt gemäss Mitteilung auf der Wilerstrasse in der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil im Abschnitt Tierhag bis Knoten Engi die Fahrbahnbeläge. Für eine effiziente Ausführung der Belagsarbeiten seien deshalb Teil- und Vollsperrungen notwendig.
Mit dem Belagseinbau schliesse das Tiefbauamt die Bauarbeiten ab. Die Teil- und Vollsperrungen würden am Freitag, 3. Juli, 19 Uhr, beginnen und am Montagmorgen, 6. Juli, 5 Uhr, enden. Richtung Wil gebe es eine einspurige Verkehrsführung. Die Fahrtrichtung Wattwil sei gesperrt, eine Umleitung werde signalisiert. Der Busbetrieb in Fahrtrichtung Bütschwil erfolge via Umleitung über die Langenrainstrasse und Grämigerstrasse.
Am darauffolgenden Wochenende erfolge die Teil- und Vollsperrung von Freitag, 10. Juli, 19 Uhr bis Samstag, 11. Juli, 19 Uhr. In Richtung Wil gebe es eine einspurige Verkehrsführung, die Fahrtrichtung Wattwil sei gesperrt, eine Umleitung werde signalisiert. Der Busbetrieb in Fahrtrichtung Bütschwil erfolge erneut via Umleitung über die Langenrainstrasse und Grämigerstrasse.
Ab Samstag, 11. Juli; 19 Uhr, bis Montag, 13. Juli; 5 Uhr, erfolge dann eine Vollsperrung ab Lütisburg Station bis Knoten Engi. Die Umleitung werde signalisiert. Der Busbetrieb führt in beide Fahrtrichtungen via Umleitung über die Langenrainstrasse und Grämigerstrasse.
Umfahrung Bütschwil wird ebenfalls gesperrt
Wegen Garantiearbeiten an den Brücken Dorfbach und Thur-Michelau wird die Umfahrung Bütschwil von Montag, 6. Juli, 19 Uhr, bis Donnerstag, 9. Juli, 12 Uhr, für den Verkehr gesperrt.
Laut Meldung werde bei den Brücken die mangelhafte Deckschicht auf den beiden Kunstbauten ersetzt. Auf der Brücke Dorfbach reduziere künftig ein lärmarmer Belag die Lärmbelastung und erhöhe den Fahrkomfort. Während der Arbeiten bleibe die Umfahrungsstrasse für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung werde signalisiert. Die Arbeiten seien witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen könnten sich die Termine verschieben. (pd)
17:49 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Wildhaus: Neue Mitfahrbänkli warten auf Autostöppler

Im Mai berichtete diese Zeitung, dass Ebnat-Kappel seine Mitfahrbänkli, die zum Autostöpplen auf Strecken ohne Busanbindung einladen sollen, aufgibt. Zu wenige Menschen nutzten das Angebot. Bereits damals war klar, dass die Bänkli nicht entsorgt, sondern nach Wildhaus-Alt St.Johann umziehen werden.
Wie Wildhaus nun mitteilt, konnten mittlerweile zwei neue Strecken mit Mitfahrbänkli ausgerüstet werden. Neben der bisherigen Strecke Wildhaus-Schwendi-Unterwasser steht das Angebot neu auch bei Alt St.Johann-Scharten und Unterwasser-Kühboden zur Verfügung. (pd/mn)
15:05 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Ebnat-Kappel: Auto kollidiert mit Motorrad

Am Dienstagmorgen ist es auf der Umfahrungsstrasse von Ebnat-Kappel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 71-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt von der Rettung ins Spital gebracht. Die Umfahrungsstrasse musste für rund eine Stunde gesperrt werden. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit.
Kurz vor 9.30 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall auf der Umfahrungsstrasse gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr eine 75-jährige Autofahrerin auf der Umfahrungsstrasse von Krummenau kommend in Richtung Wattwil. Zur gleichen Zeit fuhr ein 71-jähriger Motorradfahrer in entgegengesetzter Richtung.

Aus derzeit noch unbekannten Gründen bog die Autofahrerin nach links auf die Ebnaterstrasse ab, wobei es zur Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad kam. Durch die Kollision stürzten der 71-jährige Motorradfahrer und seine 64-jährige Mitfahrerin zu Boden, wobei der Mann leicht verletzt wurde. Die Autofahrerin und die 64-jährige Beifahrerin des Motorrades blieben unverletzt. Zufällig fuhr kurz darauf ein Rettungswagen an die Unfallstelle heran, wobei die Rettungssanitäter den 71-Jährigen medizinisch versorgten und ins Spital brachten. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 16'000 Franken. (kapo)
14:26 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Lütisburg: Zwei weitere Rücktritte aus dem Gemeinderat

Die Gemeinde Lütisburg kommt nicht zur Ruhe. Erst Ende Juli 2025 hatte Gemeinderat Werner Scherrer aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt aus dem fünfköpfigen Gremium gegeben. Nun nehmen auch die Gemeinderäte Andreas Rütsche und Joachim Näf mitten in der laufenden Legislatur den Hut.
Gemäss dem aktuellen Gemeindeblatt von Lütisburg tritt Rütsche per 31. Dezember 2026 zurück, Näf bereits per Ende Juli. Beide geben in ihren Rücktrittsschreiben persönliche Gründe an. Andreas Rütsche, der schon seit 2013 Mitglied des Gemeinderats ist, zieht Ende Jahr mit seiner Frau nach Bazenheid.
Joachim Näf wurde erst im Herbst 2024 in die Lütisburger Exekutive gewählt. Bei ihm sind gesundheitliche Gründe ausschlaggebend. Er schreibt: «Dieser Schritt ist mir nicht leicht gefallen. Nach sorgfältiger Abwägung bin ich zum Schluss gekommen, dass ich die Verantwortung und die Erwartungen, die mit diesem Amt verbunden sind, derzeit nicht in dem Umfang wahrnehmen kann, wie ich es gegenüber der Bevölkerung und mir selbst als richtig erachte.»
Der Gemeinderat von Lütisburg schreibt seinerseits, dass er die beiden Rücktritte bedaure, die Beweggründe aber nachvollziehen könne. Der Rat sei bestrebt und überzeugt, die Vakanzen gut überbrücken zu können. Die Ersatzwahl für diese beiden Sitze wird voraussichtlich auf den 28. Februar 2027 angesetzt.
Der Nachfolger von Werner Scherrer wurde erst jüngst bestimmt: Am 14. Juni wurde Thomas Rüegg im zweiten Wahlgang gewählt. Weiterhin im Gemeinderat verbleiben Peter Brunner und Gemeindepräsidentin Katharina Meier. (mn/pd)
09:52 Uhr
Dienstag, 30. Juni
Wattwil: Hembergerstrasse wird wegen Bauarbeiten gesperrt

In Wattwil wird die Hembergerstrasse im Abschnitt Kägi bis Dicken saniert. Im Rahmen dieser Arbeiten werden nun abschliessend die Deckbeläge eingebaut. Die Belags- und Fertigstellungsarbeiten erfolgen
in der Woche vom 6. bis 10. Juli 2026. Vorgängig wurden im Bereich Dicken seit Mitte Juni die Randabschlüsse ersetzt.
Wie die Gemeinde mitteilt, führen die Deckbelagsarbeiten zu einer Sperrung un Verkehrsbehinderungen. Nach den Vorarbeiten und den Belagsarbeiten der Vorplätze und Zufahrtsstrassen vom 6. bis 8. Juli erfolgt eine eintägige Sperrung.
Konkret wird die Hembergerstrasse vom Donnerstag, den 9. Juli um 7 Uhr, bis Freitag, den 10. Juli um 5 Uhr morgens gesperrt. Dann wird die Deckschicht der Fahrbahn eingebaut. Ab dem 10. Juli folgen danach noch die Fertigstellungsarbeiten.
Der Busbetrieb der Linie Wattwil – Hemberg wird während den Sperrzeiten eingestellt. Die Ortschaft Hemberg ist via Brunnadern / St. Peterzell erreichbar. Die Zu- und Wegfahrt zu den Grundstücken ist während der Sperrung nicht möglich. Die frisch eingebaute Deckschicht darf nicht überfahren werden. Bei ungünstiger Witterung verschiebt sich der Einbau der Deckschicht auf den nächstmöglichen Arbeitstag, heisst es in der Mitteilung weiter. (pd)
17:39 Uhr
Montag, 29. JUni
Lichtensteig: Wärmeverbund soll ab 2027 erste Gebäude versorgen

In Lichtensteig liegt ein tragfähiges Projekt für einen neuen Wärmeverbund vor. Die Wärme soll künftig in einer Energiezentrale im Gebiet «Brüch» hauptsächlich aus lokalem Waldrestholz erzeugt und über ein Fernwärmenetz an angeschlossene Liegenschaften geliefert werden.
Laut der Projektträgerin E+H haben zahlreiche Eigentümer ihr Interesse an einem Anschluss bekundet. Der Gemeinderat hat zudem einen Konzessionsvertrag mit der Wärmeverbund AG Lichtensteig ausgearbeitet, der bis zum 24. August öffentlich aufliegt. Parallel laufen die Arbeiten für die Baubewilligung. Die ersten Liegenschaften sollen voraussichtlich ab Herbst 2027 mit Wärme versorgt werden. (pd)
15:56 Uhr
Montag, 29. Juni
2534 Unterschriften für einen Ersatzbau der Mühlaubrücke

Die Mühlaubrücke zwischen Unterrindal und Bazenheid musste Ende April wegen Einsturzgefahr für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Wenige Tage später lancierte die SVP eine Petition, mit der sie einen Ersatzbau fordert, der für 40-Tönner ausgelegt ist.
Die Forderung scheint bei der Bevölkerung auf offene Ohren gestossen zu sein, denn innert weniger Wochen sind 2534 Unterschriften gesammelt worden. Die Unterschriften wurden am Montagnachmittag von Mike Lötterle, Präsident SVP Lütisburg, Marc Keller, Präsident SVP Kirchberg, und Christian Vogel, SVP-Kantonsrat aus Dietfurt, an die Lütisburger Gemeindepräsidentin Katharina Meier sowie an den Kirchberger Gemeindepräsidenten Roman Habrik übergeben.
Die Übergabe fand direkt vor der gesperrten Mühlaubrücke statt. Dabei äusserten die Vertreter der SVP den Wunsch, dass die neue Brücke im Jahr 2028 dem Verkehr übergeben werden kann. Sowohl Habrik als auch Meier wiesen darauf hin, dass die ordentlichen politischen Abläufe eingehalten werden müssten. (bl)
11:51 Uhr
Montag, 29. Juni
Vollenweider sorgt zweimal für volles Klanghaus

Zweimal ausverkauftes Haus und ein Konzert, das weit über Musik hinausging: Andreas Vollenweider hat am Samstag mit seinem Programm «Die Welt ist Klang» das Publikum im Klanghaus Toggenburg begeistert.
Aufgrund der grossen Nachfrage wurde neben dem Abendkonzert kurzfristig auch eine Nachmittagsvorstellung angesetzt – beide waren innert kurzer Zeit ausverkauft. Gemeinsam mit Cellistin Isabel Gehweiler sowie Sängerin und Multiinstrumentalistin Veronika Stalder schuf der Grammy-Preisträger ein immersives Klangerlebnis aus feinen Klangteppichen, improvisierten Passagen und kraftvollen Rhythmen. Das Publikum wurde mit Summen und gemeinsamen Gesängen aktiv in die Aufführung einbezogen.
Im Zentrum stand Vollenweiders Überzeugung, dass Musik weit mehr als Unterhaltung ist: Klang könne Menschen emotional, geistig und körperlich berühren sowie in schwierigen Lebenssituationen Orientierung und Kraft geben. Ergänzt wurde das Konzert durch Einblicke in seine künstlerische Arbeit und seine wissenschaftlichen Forschungsansätze zur Wirkung von Musik auf Bewusstsein und Wahrnehmung.
Bereits angekündigt ist die Fortsetzung im Juni 2027: Dann verwandelt sich das Klanghaus während eines ganzen Wochenendes in einen Ort für Konzerte, Gespräche und interaktive Formate. Unter dem Titel «Die Welt und wir – aus Klang geschaffen» verbindet Vollenweider Musik, Wissenschaft und gemeinschaftliche Erfahrungen – unter anderem mit seinem Forschungsprojekt «Musik für Frühgeborene» in Zusammenarbeit mit der Universität Genf. (pd)
10:42 Uhr
Montag, 29. Juni
Mosnang: FDP nominiert Peter Baumgartner für die GPK

An der Mitgliederversammlung der FDP Mosnang stand der personelle Wechsel in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) im Fokus. Dies nachdem Kurt Zweifel nach rund zehn Jahren seinen Rücktritt gegeben hatte.
Als Nachfolger nominierte die FDP den 60-jährigen Peter Baumgartner. Der gelernte Landwirt und Berufsoffizier war zuletzt im Range eines Brigadiers als Kommandant des Lehrverbands Infanterie tätig und damit für die Ausbildung von jährlich rund 7'000 Armeeangehörigen verantwortlich. Mit einem Master der ETH Zürich in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement sowie langjähriger Erfahrung in verschiedenen Funktionen in Bern ist Baumgartner, der seit über dreissig Jahren in Mosnang lebt, bestens mit Verwaltungsabläufen vertraut und seine grosse Führungserfahrung ausgewiesen.
Ortsparteipräsident Ruben Schuler zeigte sich überzeugt, dass Baumgartner aufgrund seiner vielfältigen Führungserfahrung die ideale Besetzung für die GPK sei. Die Freisinnigen blicken nun guten Mutes auf die Wahl vom 27. September zur Wahl. (pd)
09:53 Uhr
Montag, 29. Juni
Forchini gewinnt in Davos erneut
Ramona Forchini hat an der «Bike Revolution» in Davos ihre aufsteigende Form bestätigt. Die toggenburger Radsportlerin setzte sich auf der trockenen und anspruchsvollen Strecke wie schon im Vorjahr durch und feierte ihren zweiten Sieg in Folge in Davos.
Nach einem umkämpften Rennbeginn mit Seraina Leugger übernahm Forchini zur Rennhälfte die Kontrolle und entschied das Rennen souverän für sich. «Die Formkurve zeigt definitiv nach oben», sagte sie mit Blick auf die bevorstehenden Weltcups in La Thuile und Pal Arinsal.
Auch für das BIXS Race Team verlief das Heimrennen erfolgreich. Bei den Männern verteidigte Luca Schätti seinen Vorjahressieg, obwohl er das HC-Rennen bewusst aus dem vollen Training heraus bestritt. Marcel Guerrini belegte Rang fünf, Timon Rüegg wurde Achter und Janis Baumann klassierte sich als 17. in den Top 20. Für das Team stand neben den Resultaten vor allem ein wichtiger Formtest mit Blick auf die kommenden Weltcups und die Schweizer Meisterschaften im Vordergrund. (pd)
20:22 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Wattwil: Thur war am Sonntag 25 Grad warm
Die Juni-Hitzewelle ist vorbei. Und sie bleibt haften – im Gedächtnis, aber auch in den Statistikbüchern. So zum Beispiel bei den Wassertemperaturen der Flüsse. Eigentlich ist die Thur im Toggenburg ja bekannt daf¨r, eine Erfrischung zu sein. Nicht so dieser Tage. So wurde am späten Sonntagnachmittag bei der Messstation «Unterer Flooz» in Wattwil ein Wert von 25 Grad gemessen.
Einige Kilometer weiter flussabwärts war es noch extremer. Bei der Messstation Niederbüren, Golfplatz wurde am Samstag um kurz nach 17 Uhr ein rekordverdächtiger Wert von 30.2 Grad gemessen. Am Sonntag wurde das Wasser nicht mehr ganz so warm, weil es mehr Wolken am Himmel hatte. Die 30-Grad-Marke wurde aber nochmals erreicht. (sdu)
12:32 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Bazenheid/Jonschwil: 53 Meter lange Hängebrücke ist offen
Ein echter Ersatz für die Anfang Mai bis auf weiteres geschlossene Mühlaubrücke ist sie zwar nicht. Sie hat (noch) nicht einmal einen Namen. Und doch gibt es seit Freitag eine neue Möglichkeit, zwischen Wil und Bazenheid die Thur zu queren. Und das auf einer Hängebrücke, welche die Gebiete Au (Bazenheid) und Schachen (Jonschwil) verbindet. Es wurde damit auch ein neuer Wanderweg zwischen dem Toggenburg und dem Fürstenland geschaffen, der so genannte Thurstegweg.
Die Eröffnung erfolgte fast schon klammheimlich. Die offizielle Einweihung wird erst am 29. August um 10 Uhr erfolgen. Die Brücke ist nun vorzeitig dem Betrieb übergeben worden. Dies wegen der gesperrten Mühlaubrücke, aber auch mit Blick auf die anstehenden Sommerferien und das grosse kantonale Pfadilager in der Jonschwiler Degenau im Juli.
Noch ist bei der Umgebungsgestaltung der Brücke nicht ganz alles fertig. Aber die 53 Meter lange, 17 Tonnen schwere und nur 80 Zentimeter breite Brücke, welche auch Rohre der Fernwärmeleitung vom ZAB Bazenheid nach Jonschwil trägt, kann nun begangen werden. Es handelt sich um eine reine Fussgängerbrücke, welche nicht mit dem Fahrrad und schon gar nicht mit dem Auto befahren werden darf. (sdu)
09:14 Uhr
Sonntag, 28. Juni
Necker: Milch verschmutzt Fluss
Am Freitag, gegen 12 Uhr, wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen gemeldet, dass der Necker milchig und trüb sei. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt, entnahm die ausgerückte Patrouille Wasserproben. Durch den Umweltschadendienst des Kantons wurde der Sauerstoffgehalt des verschmutzten Wassers gemessen, welcher die Grenzwerte nicht unterschritt. Die örtliche Feuerwehr hat das verschmutzte Wasser abgepumpt und mit Frischwasser gespült.
Durch die Polizei konnte ein 28-jähriger Lastwagenfahrer als Verursacher ermittelt werden. Dieser hatte zuvor bei einem Landwirtschaftsbetrieb Milch abgepumpt. Dabei dürfte eine derzeit unbekannte Menge Milch über einen Meteorwasserschacht in den Necker gelangt sein.
Der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kamen keine Tiere zu Schaden. (kapo/aro)
15:02 Uhr
Samstag, 27. Juni
Gemeindepräsident von Schönengrund hört auf
Wie die Gemeinde Schönengrund mitteilt, wird sich Gemeindepräsident Thorsten Friedel für die nächste Legislaturperiode 2027 bis 2030 nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Diesen Schritt begründet er mit der hohen zeitlichen Belastung sowie den Herausforderungen, die sich aus der Kombination seiner Tätigkeit als Inhaber einer eigenen Firma und dem Amt des Gemeindepräsidenten ergeben. «Die vergangenen sieben Amtsjahre waren eine wertvolle Erfahrung und eine grosse persönliche Bereicherung», sagt er zur bisherigen Zeit als Gemeindepräsident von Schönengrund.
Gleichzeitig ermutigt er alle Einwohner, die in ihrer Wohngemeinde etwas bewegen und Verantwortung übernehmen möchten, sich für ein solches Amt zur Verfügung zu stellen. Der letzte Amtstag von Thorsten Friedel als Gemeindepräsident wird der 31. Mai 2027 sein. Er freut sich auf die letzten elf Monate als Gemeindepräsident und lässt verlauten: «Bis dahin stehen noch zahlreiche Projekte und Aufgaben an, die ich gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung weiter voranbringen möchte.» (pd)
16:10 Uhr
Freitag, 26. Juni
Bibliothek zieht in ehemaliges Gemeindehaus um
Die Bibliothek Hemberg zügelt bis im Herbst vom alten Standort an der Scherbstrasse in die neu umgebauten Räume im alten Gemeindehaus an der Dreiegglistrasse. Dort finden die Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer und die Mitarbeiterinnen laut Mitteilung schöne, helle und grosszügige Räume vor.
Für die Räume im zweiten Obergeschoss habe die Gemeinde Neckertal, zu der Hemberg gehört, noch keine Verwendung gefunden. Diskutiert werden die Nutzung für eine Spielgruppe oder für Therapieangebote der Schule. Die Wohnung werde wieder vermietet. Mit dem Umzug der Bibliothek hat die Gemeinde keinen öffentlichen Nutzen mehr für das Gebäude an der Scherbstrasse 6.
Der Gemeinderat habe deshalb entschieden, das Gebäude neutral schätzen zu lassen und dann zu verkaufen. Das Gebäude ist in einem guten Zustand und wurde immer wieder saniert und renoviert. Der Marktwert wurde auf 820'000 Franken festgelegt. Hinzu würden die Kosten für die Handänderungssteuer und die Grundbuchgebühren kommen. (pd)
13:46 Uhr
Freitag, 26. JUni
Der Hitze entflohen und sich bei den Thurwasserfällen fit gehalten
Die Bänkli-Fit-Gruppe unter der Leitung von Christiana Sutter trifft sich einmal wöchentlich. Die heissen Temperaturen haben nun erfinderisch gemacht.
Am letzten Mittwoch haben die Gruppe und Leiterin einen kühlenden Ort gesucht und diesen bei den Thurwasserfällen gefunden. Das Turnen werde jeweils dem Wetter angepasst. Bei der aktuellen Hitze, aber auch bei leichten Regenschauern, seien die Thurwasserfälle und die Galerie ein idealer Treffpunkt, um sich fit zu halten.
Beliebte Orte der Gruppe seien etwa auch der Schwendisee sowie der Thurweg zwischen Unterwasser und Alt St.Johann. Die Bänkli-Fit-Gruppe ist ein Angebot der Pro Senectute. In erster Linie gehe es um die Kräftigung und Koordination sowie um die Sturzprävention. Dies werde mit Gleichgewichtsübungen gefördert. (pd)
12:43 Uhr
Freitag, 26. Juni
Velofahrer verursacht in Wattwil einen Selbstunfall
Am Donnerstagmittag, 25. Juni, gegen 12 Uhr, ist es auf der Rumpfstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen. Der 75-jährige Mann wurde mit eher schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.
Laut Mitteilung wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Selbstunfall eines Velofahrers gemeldet. Der Mann fuhr allein auf der Rumpfstrasse in Richtung Steig, als er aus derzeit unklaren Gründen verunfallte. Der Mann wurde mit eher schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen den Unfallhergang ab. (pd)
12:19 Uhr
freitag, 26. Juni
Neues Energiekonzept für die Gemeinde Neckertal
Der Bundesrat hat im Jahr 2011 die Energiewende und die Klimaneutralität beschlossen und dies in der Energiestrategie 2050 festgehalten. Mit dem Energietal Toggenburg will die Region, und damit auch die politische Gemeinde Neckertal, die Energiewende als Chance nutzen und verantwortungsvoll mit Energie umgehen, die Wirtschaftskraft steigern und die Lebensqualität erhalten, wie in einer Mitteilung festgehalten wird.
Vor zwölf Jahren wurden in der Gemeinde Neckertal mit dem Energiekonzept – basierend auf Daten aus dem Jahr 2012 – wichtige Grundlagen für die energie-politische Entwicklung geschaffen. Die damaligen Handlungsfelder umfassten unter anderem die Bereiche Gebäude, erneuerbare Energien, Versorgung, Mobilität sowie Kommunikation.
Dieses Energiekonzept der Gemeinde Neckertal wurde nun überarbeitet. Im neuen Papier mit Daten aus dem Jahr 2023 sind die Ausgangslage, der zukünftige angenommene Energiebedarf sowie Potenziale und Massnahmen festgehalten. Zudem wird die Entwicklung des Verbrauchs sowie der erneuerbaren Energien seit dem letzten Energiekonzept aufgezeigt. Der Endenergieverbrauch für Wärme, Strom und Mobilität der Gemeinde Neckertal liegt für das Jahr 2023 bei 185 Megawattstunden.
Das sind im Durchschnitt 29’500 Kilowattstunden pro Einwohnerin/Einwohner und damit elf Prozent weniger als bei der Energiebilanzierung im Jahr 2012. Der Gesamtverbrauch pro Einwohnerin/Einwohner liege im Jahr 2023 allerdings gut 24 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt. Dies ist auf die Anteile Wärme und Mobilität zurückzuführen, denn Neckertal habe eine erhöhte Wohnlage (Voralpen) und verursache durch die Siedlungsstruktur mehr Verkehr.
Werde untersucht, wie der verbrauchte Strom hergestellt wird, zeige sich ein erfreuliches Bild in Richtung erneuerbare Energien. 2012 machte die Kernenergie einen Anteil von über 75,2 Prozent aus. Elf Jahre später betrug die Kernenergie noch 24,4 Prozent. Die Lücke wurde hauptsächlich durch Wasserkraft geschlossen. Deren Anteil nahm von 22,2 auf 68,0 Prozent zu.
Bemerkenswert sei auch der Zuwachs bei der Sonnenenergie. 2012 produzierten PV-Anlagen 0,4 Prozent des verbrauchten Stroms. Im Berichtsjahr 2023 waren es bereits 5,9 Prozent. In den Klimazielen des Bundes, aber auch in der Vision von Energietal Toggenburg, ist die 2000-Watt-Gesellschaft festgehalten. Die beschreibt als Zielwerte 2000 Watt Primärenergie Dauerleistung pro Person, null energiebedingte Treibhausgasemissionen und 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung.
Im Jahr 2012 betrug die Dauerleistung pro Person im Neckertal 6'086 Watt. Dieser Wert konnte um 25,3 Prozent auf 4'549 Watt im Jahr 2023 gesenkt werden. Näher betrachtet zeigen sich Einsparungen von Minus 20,6 Prozent in der Mobilität, Minus 13,5 Prozent bei der Wärme und Minus 41,3 Prozent beim Strom. Um die Klimaziele zu erreichen, seien aber weitere Anstrengungen nötig. (pd)
11:01 Uhr
Freitag, 26. Juni
Feuerverbot im Toggenburg im Wald und in Waldesnähe
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, der vorherrschenden Hitzewelle und der aktuell grossen Waldbrandgefahr, erlassen alle Gemeinden im Toggenburg auf Antrag des Regionalen Führungsstabes Toggenburg ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.
Die niederschlagsarmen Wochen, die hohen Temperaturen sowie der Wind hätten den Waldboden und die Vegetation stark ausgetrocknet. Es bestehe deshalb eine akute Waldbrandgefahr. Gemäss Einschätzung der Behörden sei die Situation weiterhin kritisch und dürfte sich in den kommenden Tagen weiter verschärfen. Das Verbot trete per sofort in Kraft und gelte bis auf Widerruf.
Verboten seien im Besonderen: Das Entzünden von Feuer im Wald und in Waldesnähe (innerhalb von 200 Metern), das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern oder Rauchwaren, das Abbrennen von Feuerwerk, sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen. Der Regionale Führungsstab Toggenburg bittet die Bevölkerung dringend, das Verbot strikt einzuhalten und mitzuhelfen, Brände zu verhindern. (pd)
09:34 Uhr
Freitag, 26. Juni
Christina Götte wird neue Präsidentin der Trefferei
An der zweiten Hauptversammlung des Vereins Gemeinschaftszentrum Trefferei in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann kam es zu personellen Veränderungen im Vorstand. Laut Mitteilung trat Christian Brunner aufgrund seiner Pension als Präsident zurück. Zur neuen Präsidentin wurde Christina Götte gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Eliane Ammann. Sie übernimmt künftig die Verantwortung und Betreuung des «Kaffi», welches das Herzstück der Trefferei ist.
Neben den personellen Veränderungen blickt die Trefferei auf einen lebendigen Herbst voraus. Es stehen mehrere Anlässe auf dem Programm: Im Oktober lädt die Trefferei zum Kürbisschnitzen ein – ein kreativer Anlass für Familien und Kinder. Im November folgt das Kerzenziehen, das jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher anzieht und eine stimmungsvolle Einstimmung auf die Adventszeit bietet. Den Abschluss bildet der Adventsanlass, für Gross und Klein. (pd)
07:44 Uhr
Freitag, 26. Juni
Gemeinde Lichtensteig erhöht Beitrag beim Familienzentrum
Seit zehn Jahren bietet das Familienzentrum Lichtensteig (FazLi) im Dachgeschoss des Stadthauses einen niederschwelligen Begegnungs-, Förder- und Vernetzungsort für Familien. Laut Meldung im Mitteilungsblatt der Gemeinde werde das Angebot rege genutzt: Rund 1200 Personen besuchen jährlich die offenen Treffpunkte und Veranstaltungen. Getragen werde das FazLi durch freiwillige Engagements. Rund 15 Personen würden jährlich etwa 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten.
Mit Angeboten wie dem FazLi-Café, dem Mini.Programm, Buchstart, Bewegungsangeboten, interkulturellen Familiennachmittagen und Engagements an Städtlianlässen leiste das Familienzentrum einen wichtigen Beitrag zur frühen Förderung, Integration und zum sozialen Zusammenhalt. Zur besseren Deckung der Betriebskosten erhöht die Gemeinde nun ihren jährlichen Beitrag ab 2027 von einem auf zwei Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Dies entspreche bei rund 2200 Einwohnerinnen und Einwohnern rund 4400 Franken pro Jahr. (pd)
17:38 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Lichtensteig: Sanierung des Rathauses rückt näher
Das Rathaus gehört zu den letzten grösseren Gebäuden in der Altstadt von Lichtensteig mit grösserem Sanierungsbedarf. Es steht unter integralem Denkmalschutz, weshalb hohe Anforderungen an das Bauprojekt gelten. Vorgesehen sind Arbeiten an der Fassade, den Fenstern und dem Dach. Zudem sollen die seit Jahren fehlenden Fensterläden wieder angebracht und der Innenbereich erneuert werden.
Auch nach der Sanierung soll das Rathaus kulturell genutzt werden. Zusammen mit der Kalberhalle soll es Vereinen sowie kulturellen Anlässen zur Verfügung stehen und damit das Zentrum beleben.
Die Planung des Projekts befindet sich in der Schlussphase. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 2,5 Millionen Franken geschätzt. Die Gemeinde soll nach heutigem Stand rund 900'000 Franken übernehmen. Über diesen Beitrag wird die Bürgerschaft an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung entscheiden.
Den restlichen Finanzierungsbedarf will der Verein Rathaus für Kultur mit Beiträgen von Stiftungen, Förderstellen und weiteren Geldgebern decken. Mit den Bauarbeiten soll erst begonnen werden, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist. (pd)
14:33 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Lichtensteig: Vier Kandidaturen für das Schulpräsidium eingegangen
Am Abstimmungssonntag, 27. September 2026, wählt die Lichtensteiger Bevölkerung eine neue Schulpräsidentin oder einen neuen Schulpräsidenten sowie ein neues Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK).
Bisher sind vier Kandidaturen für das Schulpräsidium und eine für die Geschäftsprüfungskommission eingegangen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die eingegangenen und geprüften Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang fortlaufend zu veröffentlichen.
Für das Schulpräsidium kandidieren bisher Margrit (Mädi) Bergamin (1986), Kindergartenlehrperson, parteilos; Pascal Brändle (1987), Polizist, FDP; Corinna Honegger (1982), Hausfrau, parteilos, sowie Simone Kramer (1975), Schulleiterin, Grüne. Für die GPK liegt die Kandidatur von Janine Brunner (1985), Coiffeuse, parteilos, vor.
Weitere Wahlvorschläge können bis Freitag, 17. Juli 2026, 12.00 Uhr, bei der Ratskanzlei eingereicht werden. Der Poststempel genügt dabei nicht. Die gültigen Kandidaturen werden laufend auf lichtensteig.ch veröffentlicht. (pd)
12:32 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Gemeinde-Ranking: Mosnang ist die bestplatzierte Toggenburger Gemeinde
Wo lebt es sich in der Schweiz besonders gut? Dieser Frage geht das aktuelle Gemeinde-Ranking der Bilanz nach. Rund 1000 Ortschaften wurden anhand verschiedener Standortfaktoren bewertet. In die Beurteilung flossen unter anderem die Steuerbelastung, die Wohnkosten, der Arbeitsmarkt, die Erreichbarkeit sowie weitere Kriterien ein, die die Attraktivität einer Gemeinde als Wohn- und Arbeitsort bestimmen.
Aus dem Kanton St.Gallen schaffen es lediglich drei Gemeinden unter die besten 100: Bad Ragaz belegt den ausgezeichneten 13. Rang, Balgach folgt auf Platz 52 und Rapperswil-Jona komplettiert die Top 100 auf Rang 100.
Aus dem Toggenburg findet sich die erste Gemeinde erst deutlich weiter hinten in der Rangliste. Mosnang ist auf Platz 325 die bestplatzierte Toggenburger Gemeinde. Besonders gut schneidet die Gemeinde in den Bereichen Sicherheit und Ökologie ab, mit denen sie sich im schweizweiten Vergleich positiv hervorhebt.
Das Bilanz-Ranking gilt als Standortvergleich der Schweizer Gemeinden und zeigt auf, wo die Voraussetzungen für Wohnen, Arbeiten und Leben besonders attraktiv sind. Die Rangliste berücksichtigt wirtschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche Faktoren. (zi)
08:09 Uhr
Donnerstag, 25. Juni
Bazenheid: Provisorische Brücke sichert Gasversorgung
An der einsturzgefährdeten Mühlaubrücke in Bazenheid war eine Gasleitung befestigt, von der die Gasversorgung im Toggenburg abhängt. Nachdem die Brücke gesperrt werden musste, hatte deren Sicherung Priorität. Am 10. Juni 2026 wurde eine provisorische Rohrleitungsbrücke über die Thur erstellt. Anschliessend wurde die Gasleitung eingezogen, an das bestehende Netz angeschlossen und wieder in Betrieb genommen.
Möglich wurde die rasche Umsetzung dank des Notrechts des Bundes. Ob die provisorische Brücke später auch weitere Werkleitungen aufnehmen oder für Fussgängerinnen und Fussgänger nutzbar gemacht werden kann, ist noch offen. Für zusätzliche Leitungen gelten die ordentlichen Bewilligungsverfahren, zudem sind hohe Auflagen des Bundes zu erfüllen. Die Gemeinden Kirchberg und Lütisburg wollen laufend über den weiteren Verlauf informieren. (pd)
17:05 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Nesslau bewilligt Kredit für Velowegplanung
Das neue Bundesgesetz über Velowege verpflichtet Kantone und Gemeinden, bis 2028 ein zusammenhängendes Velowegnetz zu planen und dieses innert 20 Jahren schrittweise umzusetzen. Im Toggenburg erfolgt die Planung gemeindeübergreifend durch die Region Toggenburg.
Für erste Sofort- und Begleitmassnahmen hat der Gemeinderat Nesslau einen Kredit von 2580 Franken bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 21'000 Franken. Für die weitere Planung in den Jahren 2027 und 2028 werden Kosten von insgesamt 128'400 Franken erwartet, wovon auf Nesslau voraussichtlich rund 16'000 Franken entfallen.
Ziel des Bundesgesetzes ist es, die Veloinfrastruktur zu verbessern und sichere, möglichst durchgehende Verbindungen für den Alltags- und Freizeitverkehr zu schaffen. Während der Kanton für die Haupt- und Nebenverbindungen zuständig ist, liegt die Verantwortung für lokale Erschliessungen und Freizeitwege bei den Gemeinden. (pd)
13:39 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Der 32-jährige Marc Ott wird Spielertrainer beim Zweiligisten Bütschwil
Der FC Bütschwil hat den Nachfolger für Trainer Ruedi Eisenhut gefunden. Allzu weit musste er nicht suchen – er wurde in den eigenen Reihen fündig. Neuer Spielertrainer wird Marc Ott. Der 32-Jährige wechselte vor zwei Jahren vom FC Bazenheid auf die Breite und war ein wichtiger Eckpfeiler in der Defensive des Zweitligisten.
Ott, der auch weiterhin auf dem Platz stehen wird, soll von noch zu bestimmenden Personen an der Seitenlinie Unterstützung erhalten. Erfahrung als Trainer hat er bereits. Er führte vor zwei Jahren die Frauen von FF Toggenburg von der 2. in die 1. Liga und schaffte mit ihnen vor einem Jahr den Ligaerhalt.
Dann übergab er das Amt an Vitor Domgjoni. Auch er konnte FF Toggenburg in der zu Ende gegangenen Saison in der 1. Liga halten. Nun hat Domgjoni für ein weiteres Jahr zugesagt. Weil er jedoch gleichzeitig die Frauen U16 des FC St.Gallen trainiert und nicht immer zur Verfügung steht, soll auch er eine Assistentin oder einen Assistenten erhalten.
Noch dauert es einen Moment, bis die Vorbereitung der nächsten Saison beginnt. Ein Grossteil der regionalen Fussballerinnen und Fussballer dürfte die fussballlose Zeit vor dem Fernseher, am Strand oder in den Bergen verbringen. Da bleibt zwischendurch sicher etwas Zeit, die neuen Gruppeneinteilungen zu studieren, die der Verband veröffentlicht hat. Sie sehen im Detail folgendermassen aus:
1. Liga Frauen, Gruppe 2: FC Staad, FC Eschenbach, FF Toggenburg, FC Bühler (Aufsteiger), FC Mels, SC Balerna, SC Schwyz, FC Baar, FC Luzern Frauen (Absteiger), FC Winterthur Frauen U21 (Aufsteiger), FC Blue Stars ZH, FC Wädenswil (Absteiger).
2. Liga Inter, Gruppe 5: FC Uzwil, FC Linth 04, KF Dardania SG, FC Frauenfeld (Aufsteiger), FC Ruggell (Aufsteiger), FC Altstätten, FC Balzers, FC Weesen, FC Rorschach-Goldach, SV Schaffhausen (Absteiger), FC Stäfa (Aufsteiger), FC Schaffhausen 2, FC Seefeld ZH, FC Seuzach.
2. Liga regional, Gruppe 2: FC Amriswil (Aufsteiger), FC Arbon (Absteiger), FC Bazenheid, FC Bütschwil, FC Henau, FC Romanshorn, FC Tägerwilen, FC Tobel-Affeltrangen, FC Uzwil 2, FC Wängi, FC Wil 2 (Absteiger), FC Winkeln, SC Brühl 2 (Aufsteiger).
3. Liga, Gruppe 4: FC Dussnang, FC Ebnat-Kappel, FC Flawil, FC Gossau 2 (Absteiger), FC Henau 2 (Aufsteiger), FC Münchwilen (Aufsteiger), FC Niederwil, FC Sirnach (Absteiger), FC Wattwil Bunt, FC Zuzwil, SC Aadorf, SC Bronschhofen.
Der Meisterschaftsstart der Saison 2026/2027 erfolgt am 15./16. August. Eine Woche zuvor wird die erste Cup-Vorrunde gespielt. (bl)
13:32 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Eigenheime im Toggenburg werden teurer
Im Frühjahr 2026 verzeichnete das Toggenburg den stärksten Nachfrageanstieg bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen im ganzen Kanton. Als Gründe gelten das weiterhin Zinsumfeld sowie die im kantonalen Vergleich nach weiterhin moderaten Immobilienpreise. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Immobilienmarktbericht der St. Galler Kantonalbank.
«Die robuste Nachfrage im Toggenburg und das begrenzte Angebot sorgen wiederum für massgebliche Preisanstiege», lässt der Leiter Privat- und Geschäftskundenm René Walser, wissen. Die Preise für Einfamilienhäuser legten innert Jahresfrist um 4.9 Prozent zu und damit deutlich stärker als im kantonalen Durchschnitt von 2.5 Prozent. Auch Stockwerkeigentum verteuerte sich weiter, wobei der Anstieg mit 3.6 Prozent etwas geringer ausfiel als im gesamten Kanton (4.3 Prozent).
Kaum Entlastung in Sicht
Dem grossen Interesse steht ein knappes Angebot gegenüber. Im ersten Quartal 2026 lag die Angebotsziffer bei Eigentumswohnungen bei 2,3 Prozent, bei Einfamilienhäusern sogar nur bei 1,9 Prozent. Damit liegen beide Werte deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt.
Auch von der Bautätigkeit sind vorerst kaum Impulse zu erwarten. In den vergangenen vier Quartalen wurden lediglich 40 Eigentumswohnungen und 19 Einfamilienhäuser bewilligt. Das geplante Bauvolumen liegt damit klar unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Preise steigen weiter
Die Folgen zeigen sich bei den Preisen. Einfamilienhäuser verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 4,9 Prozent und damit deutlich stärker als im kantonalen Durchschnitt. Bei Eigentumswohnungen betrug der Anstieg 3,6 Prozent.
Trotzdem bleibt Wohneigentum im Toggenburg vergleichsweise erschwinglich. Eine rasche Entspannung des Marktes erwarten die Experten nicht. Wegen des anhaltenden Bevölkerungswachstums und der weiterhin günstigen Finanzierungsmöglichkeiten dürfte die Nachfrage hoch bleiben. In Gemeinden mit besonders knappem Angebot ist deshalb auch künftig mit leicht steigenden Preisen zu rechnen. (pd/ahi)
12:17 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Neu St. Johann: Inseli-Feuerstelle aufgewertet
Die Offiziersgesellschaft Toggenburg (OGT) und das Johanneum haben die öffentliche Feuerstelle auf dem «Inseli» in Neu St.Johann gemeinsam erneuert. Das Projekt ist Teil des 175-Jahr-Jubiläums der OGT und soll der gesamten Bevölkerung langfristig zugutekommen.
In den Monaten April und Mai leisteten Mitglieder der Offiziersgesellschaft insgesamt 175 Stunden Frondienst. Die Feuerstelle erhielt eine neue Betonierung und Ausmauerung, zudem finanzierte die OGT einen hochwertigen Schwenkgrill. In der Schreinerei des Johanneums wurden die bestehenden Holzmöbel instandgestellt. Ergänzt wird die Anlage durch zwei neue Tische mit den dazugehörenden Sitzbänken.
Die Zusammenarbeit zwischen der Offiziersgesellschaft und dem Johanneum stand dabei im Zentrum des Projekts. Während Klientinnen und Klienten aktiv an den Arbeiten beteiligt waren, stellt das Johanneum auch künftig den Unterhalt der Anlage sicher. Die Feuerstelle auf dem öffentlich zugänglichen «Inseli» soll Familien, Wandernden, Schulklassen und Vereinen als Begegnungsort dienen. (pd)
09:07 Uhr
Mittwoch, 24. Juni
Toggenburg: Wasserentnahmen aus der Thur verboten
Es ist und bleibt heiss. Das hat Konsequenzen. Der Kanton St. Gallen hat am Dienstag die Gefahrenstufe teilweise erhöht – auch für gewisse Regionen des Thurtals. Im Untertoggenburg herrscht neu die Gefahrenstufe 3 (erheblich). Auf dieser Stufe war das Neckertal bereits zuvor. Das Obertoggenburg verbleibt aktuell noch bei Stufe 2 (mässig).
Die anhaltend warmen Temperaturen haben auch einen direkten Einfluss auf die Thur. Auffallend ist, wie stark sich der Fluss auf seiner Reise durch das Toggenburg und weiter erwärmt. Kurz nach den Quellen war sie am Dienstagnachmittag um 16.30 Uhr bei Unterwasser gerade einmal knapp 13 Grad warm. Schon in Wattwil wurde zur gleichen Zeit eine Wassertemperatur von rund 22 Grad gemessen. Damit aber noch nicht genug. Unterhalb des Toggenburgs erwärmte sich der Fluss weiter. Bei der Messstation in Niederbüren war das Wasser am Dienstagnachmittag teilweise über 28 Grad warm. Auch warme Zuflüsse von Uze und Glatt haben dazu beigetragen.
Ein weiterer Aspekt der Trockenheit: Die Abflussmengen in den Bächen werden weniger. Der Kanton hat darum den Gemeingebrauch von Oberflächengewässern im ganzen Kanton per sofort eingeschränkt. Will heissen: Ohne Bewilligung sind – mit einigen Ausnahmen ausserhalb des Toggenburgs – auf dem ganzen Kantonsgebiet ab sofort keine Wasserentnahmen mehr erlaubt. (sdu)
16:04 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Wattwil: Campus-Steg wird am 30. Juni eingehoben
Mit dem neuen Campus-Steg in Wattwil wird eine neue, direkte Verbindung zwischen dem Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) und der neuen Kantonsschule geschaffen. Am Dienstag, 30. Juni, ab 9 Uhr findet nun die Einhebung der Brücke statt. Die Bevölkerung ist eingeladen, diesen Projektmeilenstein mitzuerleben.
«Auf den Schulbeginn im August dieses Jahres ist der Campus-Steg für Schülerinnen und Schüler und alle Fussgängerinnen und Fussgänger begehbar», sagt Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner: Die Gemeinde Wattwil trage damit ein weiteres Element zum Campus bei. Gunzenreiner fügt an: «Und jetzt freuen wir uns, die Einhebung der Brücke mit den Schulen und der Bevölkerung gebührend zu begehen.»
Die Brücke wird in der Nacht vor dem Einhebe-Event mit einem Spezialtransport aus Cazis im Kanton Graubünden angeliefert. Ein Pneukran mit einem Gesamtgewicht von 175 Tonnen wird die Brücke an ihren Standort befördern – ein einmaliges und spektakuläres Ereignis. Auf beiden Seiten der Thur sind aus Sicherheitsgründen Sperrbereiche ausgeschieden, die Anweisungen der Verantwortlichen sind strikte einzuhalten. Interessierte Zuschauer können sich ausserhalb dieser Bereiche positionieren und das Spektakel verfolgen.
Der Wattwiler Gemeinderat hatte bereits 2018, als Bekenntnis zum Bildungsstandort, die Zustimmung der Bürgerschaft eingeholt, um den Bau dieser Fussgängerbrücke möglich zu machen. Damit wird gleichzeitig ein enger räumlicher Bezug zwischen Kantonsschule und BWZT geschaffen, wie auch eine wichtige innerörtliche Verbindung über die Thur. Zur damaligen Zeit war das eines der Signale an den Kanton, das Projekt «Campus Wattwil» definitiv umzusetzen. Für die Realisierung steht ein Kredit von 1,2 Millionen Franken zur Verfügung.
Die Brückenkonstruktion wurden über ein Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Das Bauwerk soll sich in die Thurlandschaft und das örtliche Erscheinungsbild einpassen. Die Brücke besteht aus einem Stahlhohlkastentragwerk mit einer Spannweite von 47,5 Metern und zirka 77 Tonnen Eigengewicht. Die Fahrbahnbreite beträgt drei Meter und der Belag besteht aus Gussasphalt. Ein Staketengeländer von 1,10 Meter Höhe mit Handlauf, in den ein LED-Beleuchtungsband eingelassen ist, sorgt für die Sicherheit beim Überqueren der Brücke.
Die Uferwege müssen auf beiden Seiten dem Bauwerk angepasst und im Bereich der Widerlager erhöht werden, das Durchflussprofil der geplanten Thursanierung ist im Projekt bereits berücksichtigt. (pd)
09:42 Uhr
Dienstag, 23. Juni
Autorennen: Wattwiler Herman Bollhalder gewinnt Bergslalom
Einmal im Jahr verwandelt sich der Arlbergpass, die meistbefahrene Passstrasse Österreichs, zur Rennstrecke. Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Juni, war es wieder so weit. Der Toggenburger Rennfahrer Hermann Bollhalder - Spitzname Bolle - setzte sich am 9. RRCV Bergslalom Arlberg besonders in Szene. Es bollte am Arlberg, wenn «dä Bolle» auf den engen Kehren den Arlbergpass mit Klassenbestzeit hinaufhämmerte.
Der Wattwiler siegte im Lotus Exige V6 Cup in der RCU Rennclub Untertoggenburg und in der Lotus Competition Klasse auf der 1500 Meter langen Rennstrecke von Stuben am Arlberg Richtung Arlbergpass. Der Toggenburger Extremsportler und passionierte Fallschirmspringer war am Arlberg der schnellste der immatrikulierten Tourenwagen.
Gute Leistungen zeigten auch andere Toggenburger Rennfahrer. Christian Nüssli aus Ebnat-Kappel erreichte in der Kategorie Lotus Competition Class Rang drei. Der selbständige Unternehmer Michi Widmer aus Mühlrüti fuhr seinen bärenstarken TCR Hyundai i30 in der E1 Klasse über 2000 ebenfalls auf Rang drei. Marco Brühlmann von Brühlmann Anhänger in Bazenheid fuhr seinen wunderschönen Shelby Cobra in der Klasse der historischen Fahrzeuge der Gruppe 5 auf Platz vier. Roland Graf aus Brunnadern fuhr im Toyota GR Yaris in der Kategorie F Plus bis 3000 auf Platz fünf.
Der nächste RRCV Renn und Rally Club Vorarlberg Slalom findet am Samstag, den 4. Juli, auf dem ÖAMTC Übungsgelände in Röthis statt. (elo)
17:26 Uhr
Montag, 22. Juni
Schwingen: Erstmals zwei Wochen «Königscamp» in Wildhaus
Das 14. Königscamp in Wildhaus wird erstmals während zwei Wochen durchgeführt, vom 27. Juli bis 31. Juli und vom 3. August bis 7. August 2026. Es ist das Schwingsport-Erlebnis für 10- bis 15-jährige Jungschwinger (Jahrgänge 2011-2016) aus der ganzen Schweiz. Das Nachwuchscamp ist das nationale Trainingslager für 160 Schwinger (80 pro Woche) in diesem Altersbereich. Bereits zum 14. Mal findet das Camp im Berggasthaus Oberdorf in Wildhaus statt. Dies teilt der Veranstalter mit.
Getreu dem Motto «Lerne von den Besten» kommen unter anderem die Schwingerkönige und TV-Experten Matthias Sempach (9. Teilnahme) und Arnold «Nöldi» Forrer (6. Teilnahme). Aus allen Regionalverbänden kommen 14 weitere Top-Schwinger, jeweils zwei pro Tag. Zum Abschluss der Woche werden die Jungschwinger, unter der Anleitung von Vertretern des Seilziehclubs Mosnang, zudem Bekanntschaft mit der traditionellen Sportart Seilziehen machen.
Am fünftägigen Jungschwingercamp können rund 80 Kids vom täglichen Schwingtraining und polysportiven Aktivitäten profitieren. In der Toggenburger Berglandschaft im modernen Berggasthaus Oberdorf in Wildhaus, auf über 1200 Metern, fühlen sich die Kids bei Vollpension und tollen Gruppenzimmern wohl und nehmen viele Erlebnisse mit nach Hause. Weitere Informationen unter www.koenigscamp.ch. (pd)
14:08 Uhr
Montag, 22. Juni
Gegen Littering: Neue Abfallsäckli im Alpstein installiert
Appenzellerland Tourismus geht das Thema Littering mit einer Sensibilisierungskampagne proaktiv an. Statt auf Verbote setzt das Pilotprojekt auf speziell designte Abfallsäckli, Alpstein-Ranger – und die Eigenverantwortung der Wandernden, heisst es in einer aktuellen Mitteilung.
Herzstück der Aktion sind Säckli, deren Design ganz bewusst an den Wert und die Pracht der Bergwelt erinnert. Designt von der Agentur «rondom» in Appenzell und produziert in Europa aus witterungsbeständigem Recyclingmaterial und mit 100 Prozent erneuerbarer Energie, motivieren sie Wandergäste, unterwegs unkompliziert eigenen und auch fremden Abfall einzusammeln und anschliessend fachgerecht im Tal zu entsorgen.
Bergwirte sehen Abfall als dringlichstes Problem
Eine Umfrage beim Bergwirteverein Alpstein im vergangenen September ergab, dass herumliegender Abfall als dringlichstes Problem anzugehen sei. Zum Mitnehmen verfügbar sind die Abfallsäckli an den wichtigsten Ausgangspunkten für Bergwanderungen: in Wasserauen, Jakobsbad, auf der Schwägalp und in Brülisau. Weitere Säckli-Spender sind bei Luftseilbahnen und Berggasthäusern platziert und werden regelmässig aufgefüllt. Plakate im Weltformat auf Deutsch und Englisch schaffen die nötige Sichtbarkeit.
Erfahrungen aus anderen Tourismusdestinationen zeigen, dass herumliegender Abfall sichtbar abnimmt, wenn Gäste die passenden Hilfsmittel zur Verfügung haben. Unterstützt wird die Aktion durch die Alpstein-Ranger. Sie sind bereits seit Auffahrt unterwegs, um das Gespräch mit Gästen zu suchen und die neuen Säckli direkt zu verteilen.
In den kommenden Monaten wird fortlaufend beobachtet, ob es im Tal – wie etwa in Brülisau – zusätzliche Entsorgungsstellen oder mehr Säckli-Spender braucht und wie die Aktion bei Gästen und Einheimischen ankommt. (pd)
13:48 Uhr
Montag, 22. Juni
Johanneum mit zwei neuen Vorstandsmitgliedern
An der Vereinsversammlung des Johanneum in Neu St. Johann haben die Mitglieder am 18. Juni auf ein ereignisreiches und zukunftsweisendes Jahr zurückgeblickt. Dies schreibt der Verein in einer Mitteilung. Mit der Verabschiedung der Strategie 2035 hat das Johanneum wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt.
Ein bedeutender Meilenstein war die Eröffnung des neuen Begegnungszentrums «Mikado» im September 2025. Nach einer rund zehnjährigen Planungsphase entstand ein moderner Treffpunkt mit Restaurant, Café, Shop, Grossküche und Veranstaltungssaal. Das Gebäude steht sinnbildlich für Offenheit, Begegnung und Inklusion und soll die Verbindung zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen stärken. Mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher nutzten den Tag der offenen Tür, um das neue Zentrum kennenzulernen.
Zwei Verabschiedungen aus dem Vorstand
Die Institution betreut heute mehr als 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Insgesamt kümmern sich rund 252 Mitarbeitende um deren Förderung, Ausbildung, Begleitung und Betreuung. Die Auslastung in den Bereichen Schule, Ausbildung, Arbeit und Wohnen bewegte sich auf einem erfreulichen Niveau, heisst es weiter.
Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Gewinn von 60'000 Franken ab. Bei den Wahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Daniel Baumgartner (Flawil), Urs Cavelti (Wil), Hansjörg Huser (Ennetbühl) und Imelda Stadler (Lütisburg) für eine weitere Amtsdauer bestätigt.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Christine Kobelt (Amriswil) und Valeska Zemke (Schwändi bei Schwanden). Als Vereinspräsident wurde Hansjörg Huser für die Amtsdauer 2026 bis 2030 wiedergewählt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Beat Ernst und Götz Rübsaamen. (pd)
10:51 Uhr
Montag, 22. Juni
Mountainbike: Wattwilerin Ramona Forchini mit bestem Saisonresultat
Vor 8000 Zuschauern zeigte die Toggenburgerin Ramona Forchini am Wochenende beim Mountainbike-Heimweltcup in der Lenzerheide ihre stärkste Leistung der bisherigen Saison. Die Fahrerin des Bixs Race Team fuhr bei den Frauen auf Rang neun. Dies schreibt das Team in einer Mitteilung.
Auf der schnellen und staubigen Strecke zeigte Forchini ein aktives Rennen und belohnte sich - trotz plattem Reifen bei Rennhälfte - mit Rang neun. Für die 32-jährige Wattwilerin ist es das bislang beste Resultat der laufenden Weltcup-Saison und eine weitere Bestätigung der positiven Entwicklung der vergangenen Wochen. «Ich bin super happy und zufrieden», sagte Forchini nach dem Rennen mit einem Strahlen im Gesicht und ihrem Fanclub im Rücken. Den Sieg sicherte sich Jenny Rissveds (SWE) vor der Schweizerin Ronja Blöchlinger und Savilia Blunk (USA). (pd)
10:11 Uhr
Montag, 22. Juni
Gähwil: Töfffahrer prallt frontal in Steinmauer
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Murgstrasse von Gähwil zu einem Selbstunfall eines 26-jährigen Töfffahrers gekommen. Er wurde von der Rega mit eher schweren Verletzungen ins Spital geflogen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.
Kurz vor 16.45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung eines Selbstunfalls eines Motorradfahrers. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 26-jährige Motorradfahrer von Fischingen kommend in Richtung Mühlrüti. Dabei fuhr das Motorrad in einer Rechtskurve über die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen eine Steinmauer. Der 26-Jährige stürzte zu Boden und blieb auf der Fahrbahn liegen. Er wurde eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 5000 Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen klärt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Unfallursache. (kapo)
10:00 Uhr
Montag, 22. Juni
Thur- und Neckerweg mit drei speziellen Naturbühnen
Der Thur- und Neckerweg verbindet auf über 80 Kilometern die Flusstäler von Thur und Necker. Entlang der Route laden Kunstwerke, Klanginstallationen, Ruheoasen sowie Geschichten zu Natur, Kultur und Brauchtum dazu ein, die Region auf neue Weise kennenzulernen. Der Weg versteht sich dabei nicht nur als Wanderroute. Er schafft auch Raum für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben.
Diesen Gedanken greifen die drei Naturbühnen Holzegg, Flöözli und Hohenrain in Nesslau, Lichtensteig und Necker auf. Eingebettet in die Landschaft und gefertigt aus regionalem Holz bieten sie Raum für Workshops, Kurse, Vereinsanlässe, Sitzungen, Lesungen, Musikproben oder gemeinsame Zeit unter freiem Himmel. Die Bühnen sind frei zugänglich, können aber auch reserviert werden und verfügen über eine einfache Infrastruktur mit Sitzgelegenheiten, Kissen und Arbeitsmaterialien.
«Der Thur- und Neckerweg soll Menschen mit der Landschaft, ihren Geschichten, Traditionen und den Besonderheiten der Region in Verbindung bringen», sagt Carmen Carretero, Leiterin Kommunikation bei Toggenburg Tourismus und Teilprojektverantwortliche, in einer Mitteilung. «Die Naturbühnen ergänzen diesen Gedanken auf ihre eigene Weise. Sie laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam Zeit zu verbringen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.»
Kunstworkshops für Schulklassen
Der Weg dorthin wird Teil des Erlebnisses. Dank der guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr lassen sich die Bühnen mit kurzen Spaziergängen, Familienwanderungen oder längeren Touren verbinden. So entstehen neue Möglichkeiten, Natur, Bewegung und Begegnung miteinander zu verknüpfen.
Wie vielfältig der Thur- und Neckerweg genutzt werden kann, zeigt sich auch in der Kunstvermittlung. In Zusammenarbeit mit der Dogo Residenz für Neue Kunst und Artefix Kultur und Schule entstanden unter dem Titel «Kunst am Fluss» drei Workshops für Schulklassen. Die Kinder setzen sich dabei direkt vor Ort mit den Kunstwerken entlang von Thur und Necker auseinander, entdecken die Landschaft mit allen Sinnen und nähern sich den Werken durch Beobachtung, Gespräche und eigene gestalterische Aufgaben. Die Workshops eröffnen einen niederschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Kunst und machen die Landschaft selbst zum Lernort.
Die Naturbühnen und die Kunstvermittlung stehen beispielhaft für den Grundgedanken des Thur- und Neckerwegs: Die Landschaft soll nicht nur Kulisse sein, sondern Ausgangspunkt für neue Erfahrungen, Begegnungen und Perspektiven. So entstehen entlang von Thur und Necker Angebote, die zum Austausch einladen und zugleich Raum für individuelle Entdeckungen und persönliche Momente in der Natur lassen. (pd)
10:10 Uhr
Sonntag, 21. Juni
Brand in Treibhaus in Necker richtet hohen Sachschaden an
Am Samstagabend ist es an der Hauptstrasse in Necker zu einem Brand in einem Treibhaus gekommen. Das Treibhaus dient als Materiallager. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Samstagabend um 23 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung von einem Brand in einem Treibhaus ein. Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und vollständig löschen. Beim Brandobjekt handelt es sich um ein Treibhaus, welches als Materiallager genutzt wird. Personen wurden keine verletzt. Wie die Polizei in ihrer Mitteilung schreibt, beläuft sich der Sachschaden auf über 100'000 Franken.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen mit der Brandursachenermittlung beauftragt. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst sowie die örtliche Feuerwehr mit rund 70 Angehörigen. (kapo/chs)
13:16 Uhr
Samstag, 20. Juni
Alt St.Johann: Blitz schlägt in Scheune ein – 100'000 Franken Schaden
Am Freitagabend hat ein Blitz während eines heftigen Gewitters eine Scheune an der Hauptstrasse in Alt St.Johann getroffen. Mehrere Anwohner beobachteten gegen 21.15 Uhr, wie der Blitz einschlug und Rauch aus dem Dach aufstieg. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr, die vor Ort weder einen Brand noch Rauch feststellte.
Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, entstanden durch den Einschlag Beschädigungen am Stall sowie an der elektrischen Einrichtung. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken. Auch umliegende Gebäude waren ohne Strom. Zudem wurde ein Sicherungskasten in der Umgebung beschädigt. Wegen Einsturzgefahr musste der Stall gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz standen die Feuerwehr Wildhaus – Alt St.Johann mit rund 20 Angehörigen, der vorsorglich aufgebotene Rettungsdienst, eine Patrouille der Kantonspolizei sowie ein Mitarbeiter der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke. (kapo/red)
17:57 Uhr
Freitag, 19. Juni
Tour de Suisse im Obertoggenburg
Auf einer Strecke von rund 26 Kilometern wurde gestern aus der Tour de Suisse temporär eine Tour de Obertoggenburg. Die dritte Etappe der diesjährigen Landesrundfahrt mit Start und Ziel in Bad Ragaz führte via Wildhaus, Unterwasser und Nesslau hinauf auf die Schwägalp und dann via Appenzellerland wieder zurück ins Rheintal. In Wildhaus und auf der Schwägalp gab es je Spezialpunkte in Form einer Bergpreiswertung zu gewinnen. Wer auf eine Toggenburger Werbeshow im Fernsehen gehofft hatte, wurde aber enttäuscht. Zwar übertrug SRF die Etappe live, stieg aber erst ein, als das Feld gerade das Toggenburg wieder verliess. (sdu)
17:01 Uhr
Freitag, 19. Juni
Erster Scheibenweg der Schweiz entsteht auf der Schwägalp
Wer in den letzten Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits bemerkt. Dort entsteht mit dem «Appenzeller Scheibenweg am Säntis» der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli können Familien und weitere Gäste die Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Spannendes über Natur, Alpwirtschaft und die einzigartige Kulturlandschaft erfahren. Der neue Themenweg soll Familien sowie weitere Gäste für die Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp sensibilisieren. Das schreibt der Verein Natur-Erlebnispark Schwägalp/Säntis in einer Mitteilung.
Entlang des rund zwei Kilometer langen Weges entstehen zwölf Stationen zu den Themen Alpwirtschaft, Natur, Tiere, Wald und Kultur. Die Inhalte werden spannend für Erwachsene, aber natürlich auch kindgerecht vermittelt und sollen den Gästen einen besseren Zugang zur Landschaft und ihrer Bedeutung ermöglichen.
Der Appenzeller Scheibenweg ist Teil eines 2025 gestarteten NRP-Projekts des Vereins Natur-Erlebnispark Schwägalp/Säntis und Appenzellerland Tourismus. Ziel ist es, das aktive Naturerlebnis mit Umweltbildung zu verbinden und gleichzeitig die Besucherinnen und Besucher auf den bestehenden Wegen durch das sensible Gebiet zu lenken.
Die Schwägalp ist ein wertvoller Natur- und Kulturraum mit Mooren, Biotopen sowie Lebensräumen zahlreicher Pflanzen- und Tierarten. Durch attraktive und informative Angebote sollen Gäste die Landschaft bewusst erleben und deren Schutz durch tieferes Verständnis auch aktiv mittragen. Die Planung und Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen «Forstbetrieb am Säntis». Gemeinsam mit vier Lernenden werden die Stationen aus heimischem Holz gefertigt. (pd)
15:41 Uhr
Freitag, 19. Juni
Berufsschule: Lernende entdecken regionale Lebensmittel hautnah
Woher kommen die regionalen Lebensmittel, mit denen Lernende in Küche und Service täglich arbeiten? Antworten auf diese Frage erhielten die Lernenden des ersten Lehrjahres am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) in Wattwil bei einer Genusstour durch das Toggenburg. Mitorganisiert wurde der Erlebnistag von der Chääswelt Toggenburg, die 38 Lernende und drei Lehrpersonen mit regionalen Produzenten zusammenbrachte und Einblicke in das Lebensmittelhandwerk ermöglichte. Das schreibt die Chääswelt in einer Mitteilung.
Am Vormittag führte die Genusstour in die Städtlichäsi Lichtensteig. Käsemeister Willi Schmid öffnete den Lernenden die Türen zu seinem Käsekeller und gab spannende Einblicke in die Käseherstellung – von der regionalen Milch bis zum gereiften Käse. Dabei zeigte er die einzelnen Arbeitsschritte und vermittelte zahlreiche interessante Details rund um die Käseproduktion. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung Regionalität, Qualität und kurze Wertschöpfungsketten für hochwertige Lebensmittel haben.
Am Nachmittag standen die Wurstküche der Metzgerei Metzger AG und die Alpsteinmühle auf dem Programm. In der Metzgerei konnten die angehenden Berufsleute die Herstellung von Wurstwaren hautnah miterleben. Wer wollte, durfte unter fachkundiger Anleitung sogar selbst Würste herstellen und diese natürlich auch degustieren. Den Abschluss bildete der Besuch der Alpsteinmühle. Dort zeigte Mitinitiant Michael Lieberherr den Schülerinnen und Schülern den Weg vom Getreide bis zum fertigen Mehl.
Mit der Genusstour wurde der gastronomische Berufsnachwuchs direkt mit den Menschen hinter den regionalen Lebensmitteln zusammengebracht. Die Begegnungen mit Käsern, Metzgern und Müllern vermittelten nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern stärkt auch das Verständnis für die Herkunft der Produkte und die Arbeit der Produzenten.
Als Organisator und Bindeglied zwischen Ausbildung und regionalem Lebensmittelhandwerk brachte die Chääswelt Toggenburg die Besuche bei den Produzenten auf den Weg. Der Verein vernetzt zahlreiche Betriebe aus den unterschiedlichsten Genussbranchen und engagiert sich dafür, regionale Spezialitäten und ihre Hersteller sichtbarer zu machen. Solche Begegnungen fördern die Wertschätzung für hochwertige Lebensmittel und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Genussregion Toggenburg, wie die Mitteilung festhält. (pd)
11:28 Uhr
Freitag, 19. Juni
Gamsalpbahn noch im Wochenendbetrieb
Das frühe Sommerwetter lockt die Menschen in die Berge. Aber wie haben die Bergbahnen der Region geöffnet? Noch bis zum 27. Juni befindet sich die Gamsalpbahn im Wochenendbetrieb, erklärt die Bergbahnen Wildhaus AG auf Anfrage. «Aufgrund des ausserordentlichen Wetterberichts haben wir intern geprüft, ob es allenfalls nächste Woche schon möglich wäre, auch werktags auf die Gamsalp zu fahren. Das ist technisch aber nicht möglich.» So bleibt die Gamsalpbahn über die Woche geschlossen. Am Wochenende jedoch ist sie von 8.45 bis 17 Uhr in Betrieb.
Bereits seit Mai im täglichen Betrieb sind die Bahnen am Chäserrugg. Die Standseilbahn Unterwasser-Iltios fährt täglich von 8.30 bis 17 Uhr, 17.30 Uhr gibt es die letzte Talfahrt. Die Luftseilbahn auf den Chäserrugg fährt täglich von 8.43 bis 16.43 Uhr, letzte Talfahrt ist da um 17.13 Uhr. (pd/ser)
16:39 Uhr
Donnerstag, 18. Juni
Olympionike gibt Schoggi-Job bei Kägi auf
Im Oktober 2024 wurde Cédric El-Idrissi neuer Chef der Toggenburger Schoko-Biscuit-Firma Kägi. Der Berner, der 2004 im Hürdenlauf an den Olympischen Spielen teilnahm, tritt nun aber bereits wieder ab. Er wird ab August Chef der Getränkefirma Aqva welche die Mineralquellen Adelboden und die Marke Peaq umfasst. Dies gibt er auf der Onlineplattform Linkedin bekannt Zu den Aqva-Investoren gehören unter anderem Sportstars wie Yann Sommer, Roman Josi, Stan Wawrinka und Christian Stucki. (bwe)
16:27 Uhr
Donnerstag, 18. Juni
Mond und Venus begegnen sich
Vergangene Nacht kam es zu einem besonderen Himmelsschauspiel. Mond und Venus gaben sich ein tête-à-tête. Der Anblick wird sich so schnell nicht wiederholen. Hanspeter Steidle von der astronomischen Vereinigung Toggenburg fotografierte die Begegnung. (red)
14:25 Uhr
DOnnerstag, 18. Juni
Bütschwil: Roli's Wythek schliesst
Nach fast 29 Jahren schliesst das Weingeschäft Roli's Wythek in Bütschwil. Das ist dem aktuellen Mitteilungsblatt zu entnehmen. Das Weingeschäft im Dorf wird Ende Juni seine Türen schliessen. «Es war ein Ort der Begegnung und der Leidenschaft für guten Wein und passende Delikatessen», steht in der Abschiedsbotschaft. Auch wenn das Ladengeschäft schliesst, verabschiedet sich das Team von Roli's Wythek nicht endgültig. Über den Onlineshop werden weiterhin beliebte Weine, Destillate und Geschenksspezialitäten angeboten. (pd)
09:58 Uhr
Donnerstag, 18. Juni
Rickenstrasse soll in Teilprojekten ausgebaut werden
Die Regierung hat den Synthesebericht zum Ausbaukonzept der Rickenstrasse im Abschnitt Wattwil bis Neuhaus zur Kenntnis genommen. Sie hat das Tiefbauamt damit beauftragt, die nächsten Planungsschritte für die Ortsdurchfahrten und Ausserortsstecken aufzunehmen. Das schreibt das Bau- und Umweltdepartement des Kantons in einer Mitteilung.
Die Regierung sieht vor, die Rickenstrasse zwischen Wattwil und Neuhaus verkehrlich zu optimieren. Dabei sollen langfristige Funktionsfähigkeit der Verkehrsachse gesichert, die Verkehrssicherheit verbessert, die Lärmemissionen minimiert und die Aufenthaltsqualität im Siedlungsgebiet erhöht werden.
In den vergangenen Jahren hat das Tiefbauamt eine umfassende Zweckmässigkeitsbeurteilung für die Rickenstrasse im Abschnitt zwischen Wattwil und Neuhaus erstellt.
In den Jahren 2023 bis 2025 fanden eine öffentliche Mitwirkung, Informationsveranstaltungen sowie Gespräche mit Gemeinden, lokalen Interessengruppen sowie politischen Parteien statt. In den vergangenen Monaten hat das Tiefbauamt den Synthesebericht für das Ausbaukonzept der Rickenstrasse finalisiert, welches die Regierung behandelt hat.
Um den Ausbau möglichst effizient zu gestalten, hat die Regierung festgelegt, das Konzept in mehrere Teilprojekte aufzuteilen. So trägt der Prozess den unterschiedlichen Zuständigkeiten und den unterschiedlichen Zeithorizonten Rechnung.
Abgestimmt auf die Bau- und Unterhaltsprogramme sollen die Bauarbeiten an den Ausserortsstrecken sowie die Umsetzung der Betriebs- und Gestaltungskonzepte in den nächsten fünf bis zehn Jahren starten. In frühestens zehn bis fünfzehn Jahren kann mit dem Baubeginn der Umfahrung St.Gallenkappel und Betzikon gerechnet werden. Das Tiefbauamt und die Gemeinden koordinieren das weitere Vorgehen. (pd)
17:22 Uhr
Mittwoch, 17. Juni
Neue Tierschutzbeauftragte für Wattwil
Christoph Schwabe aus Ebnat-Kappel hat als Tierschutzbeauftragter per Ende Dezember 2026 demissioniert. Während zehn Jahren konnte die Politische Gemeinde Wattwil auf die Dienste von Christoph Schwabe zählen, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Melanie Haab aus Ebnat-Kappel stellt sich als Nachfolgerin zur Verfügung und wurde zur neuen Tierschutzbeauftragte mit Amtsantritt per 1. Januar 2027 gewählt. (pd)
14:35 Uhr
Mittwoch, 17. Juni
Mitsing-Projekt für den Frieden im Mittleren Toggenburg
Der evangelische Kirchenchor Mittleres Toggenburg lädt zu einem Singprojekt ein. Im diesjährigen Projekt sollen Lieder zum Thema Frieden, Nächstenliebe und Respekt im Bettags-Gottesdienst kraftvoll erklingen. Der gemischte Chor zählt über 30 Mitglieder und freut sich über jede zusätzliche Stimme für das Konzert.
«We are the world» von Michael Jackson & Lionel Richie ist einer der ergreifendsten Popsongs aus den 80er-Jahren. Er wurde als Benefizsong für die hungernde Bevölkerung in Afrika komponiert und aufgenommen. Das hebräische «Shalom chaverim» oder der bekannte Kanon «Dona nobis pacem» in einem Arrangement der Jazzsängerin Winnie Brückner zeigen zudem eindrücklich die Vielfalt der Kompositionen von Friedensliedern auf.
Die Proben finden dienstags von 20 bis 21.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindesaal Lichtensteig statt (11., 18., 25. August, 1., 8. September). Die Hauptprobe ist am 15. September, der Gottesdienst findet am Sonntag, 20. September, um 9.45 Uhr in Lichtensteig statt. Damit sich der Chorklang gut entwickeln kann, sollte man höchstens eine Probe fehlen.
Anmeldung bis 1. August an Dirigentin Heidi Preisig: Tel. 079 748 29 04, Mail preisig.heidi@bluewin.ch. (pd)
09:15 Uhr
Mittwoch, 17. Juni
Vorzeitige Öffnung Hängebrücke Jonschwil-Bazenheid
Im Rahmen der Fernwärme-Verbindung von Bazenheid nach Jonschwil wurde eine neue Hängebrücke über die Thur erstellt. Damit kann gleichzeitig ein neues Wanderwegprojekt realisiert werden. Der neue Wanderweg mit dem Namen «Thurstegweg» verbindet die Gemeinden Kirchberg und Jonschwil zwischen den Gebieten Au (Bazenheid) und Schachen (Jonschwil).
Der Bau der Brücke konnte in der Zwischenzeit abgeschlossen werden. Die umliegenden Arbeiten am Fernwärme- und Trinkwassernetz dauern nach wie vor an, kommen aber sehr gut voran, wie die Gemeinde Jonschwil in einer Medienmitteilung schreibt. Aufgrund des derzeit gesperrten Übergangs in der Mühlau kann deshalb nun in Absprache mit der Regionalwerk Toggenburg AG (RWT) sowie den Gemeinden Kirchberg und Jonschwil die Brücke bereits vorzeitig geöffnet werden, nämlich kommende Woche, am 26. Juni. Da die Bauarbeiten beim Quellwasserpumpwerk auf der Seite Bazenheid noch nicht abgeschlossen sind, muss jedoch nach wie vor mit kleineren Behinderungen gerechnet werden.
Die offizielle Eröffnung findet wie geplant nach Abschluss sämtlicher Bauarbeiten am 29. August, um 10 Uhr statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Die RWT wie auch die Gemeinden Kirchberg und Jonschwil freuen sich, dass die Verbindung von Fussgängerinnen und Fussgängern jedoch bereits ab dem 26. Juni genutzt werden kann. Dies insbesondere auch im Hinblick auf die bevorstehenden Sommerferien und das in Jonschwil stattfindende kantonale Pfadilager. (pd)
16:45 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Wattwil: Fensterersatz im Archivraum
Die Holzfenster im Untergeschoss des Gemeindehauses sind veraltet und entsprechen hinsichtlich Wärmedämmung und Abdichtung nicht mehr den heutigen Anforderungen. Um den Schutz und die sachgerechte Aufbewahrung der Archivbestände sicherzustellen, werden die bestehenden Fenster ersetzt und mit einer speziellen UV-Schutzfolie ausgestattet, welche die Archivmaterialien vor schädlicher Lichteinwirkung schützt. Der Gemeinderat hat den Auftrag an die Gebrüder Scheiwiller AG, Ebnat-Kappel, vergeben. Das schreibt der Gemeinderat von Wattwil in einer Mitteilung. (pd)
16:22 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Rieden: Drohmeldung löst Polizeieinsatz aus
Am Dienstag ist in der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Drohmeldung eines Mannes eingegangen. Dies löste ein grösseres Aufgebot von Einsatzkräften aus. Der Mann konnte ohne Gegenwehr festgenommen werden. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung.
Kurz vor 12 Uhr hat ein Mann die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen angerufen und drohende Aussagen getätigt. Die anschliessenden Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen haben ergeben, dass es sich dabei um einen 43-jährigen Schweizer handelt, welcher sich an seinem Wohnort befinden dürfte. Darauf gestützt rückten verschiedene Einsatzkräfte und Fachspezialisten vor Ort aus. Kurz vor 15 Uhr konnte der 43-Jährige dazu bewogen werden, das Gebäude zu verlassen. Dort wurde er ohne Gegenwehr festgenommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei St.Gallen, ein Rettungswagen mit einem Einsatzleiter Sanität sowie ein Notarzt. (kapo)
15:37 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Wattwil: Ausbesserung des Parkplatzes Schomatten
Der Belag des Parkplatzes Schomatten weist starke Verschleissspuren auf und hat grosse Löcher. Es ist eine doppelte Oberflächenbehandlung vorgesehen, schreibt nun der Gemeinderat von Wattwil in einer Mitteilung. Der Belag wird gereinigt und durch ein Bindemittel versiegelt. Anschliessend wird eine erste Schicht Splitt aufgetragen. Durch das Abstreuen einer zweiten, feineren Splittkörnung wird die Oberfläche neu bedeckt. Die Arbeit wurde an die Firma Neuteerbit AG aus Salmsach TG vergeben. (pd)
14:32 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Verkehrszählung in Lütisburg
Das kantonale Tiefbauamt führt zwischen 23. Juni, und Mittwoch, 1. Juli, Verkehrsmessungen beim Knoten Toggenburger-/Flawilerstrasse in Lütisburg durch. Das schreibt das Amt in einer Mitteilung. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für allfällige Verbesserungen der Verkehrssituation am Knoten.
Im Rahmen der Planung zur Optimierung des Verkehrsflusses am Knoten Toggenburger-/Flawilerstrasse in Lütisburg prüft das kantonale Tiefbauamt mittel- bis langfristige Optimierungsmassnahmen für den motorisierten Individualverkehr, sowie für den Fuss- und Veloverkehr. Die Mühlaubrücke zwischen den Gemeinden Lütisburg und Kirchberg ist momentan gesperrt. Das Tiefbauamt will nun die verkehrlichen Auswirkungen der Sperrung auf den Knoten Toggenburger-/Flawilerstrasse messen. So soll auch herausgefunden werden, ob mögliche kurzfristige Optimierungsmassnahmen an der bestehenden Lichtsignalsteuerung nötig sind.
Videokameras zeichnen Verkehrsabläufe, Stauerscheinungen und Verkehrsfrequenzen auf. Die Bildqualität ist so gewählt, dass weder Autonummern noch Personen erkennbar sind. Der Datenschutz wird durch eine Verschlüsselung direkt bei der Erfassung der Daten gewährleistet. (pd)
10:53 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Toggenburger Umfahrungen: Schon wieder ein Unfall in einem Tunnel
Am frühen Dienstagmorgen ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 im Wattwiltunnel zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der 53-jährige Autofahrer wurde eher schwer verletzt. Der Streckenabschnitt musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. Bereits an Pfingsten kam es in einem Toggenburger Umfahrungstunnel zu einem Unfall – damals bei Bazenheid.
Ein 53-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto kurz vor 5:30 Uhr auf der H16 in Richtung Wil. Im Wattwiltunnel geriet sein Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Notnische. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück auf die Fahrbahn abgewiesen, wo es auf dem Dach zum Stillstand kam. Der Mann wurde durch den Unfall eher schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entsprechende Streckenabschnitt musste während der Unfallaufnahme für rund anderthalb Stunden gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.
Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen rückten zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Mitarbeiter des Unterhaltsdienstes aus. Wie es zu dem Unfall kam, wird nun durch die Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Unfälle geben auf den Toggenburger Umfahrungsstrassen immer wieder zu reden. 2024 war es zu einer Unfallserie auf der Umfahrung H16 gekommen. Es starben bei mehreren Ereignissen zehn Personen auf dem Abschnitt zwischen Bazenheid und dem Ricken. Als Massnahme wurden Poller errichtet – allerdings nicht in den Tunnels. In einem solchen Tunnel ist es nun schon der zweite schwere Unfall innerhalb eines Monats. Am Pfingstsonntag hatte sich im Bazenheider Wihaldetunnel eine Frontalkollision ereignet, bei welcher sich drei Personen verletzten, eine davon schwer. (kapo/ser)
10:00 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Ricken: Öl ausgelaufen
Am Montagmorgen ist an der Uznacherstrasse in Ricken bei einem Sattelmotorfahrzeug Öl ausgelaufen. Dieses floss über einen Schacht in den nahegelegenen Bildhausweiher. Die örtliche Feuerwehr konnte rasch Ölsperren verlegen. Das Öl wurde aus dem Weiher abgesaugt.
Kurz vor 8.45 Uhr meldete sich ein 39-jähriger Mann bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen und gab an, dass er an seinem Sattelmotorfahrzeug einen Knall wahrgenommen und anschliessend angehalten habe. Daraufhin habe er festgestellt, dass am Fahrzeug Öl ausgelaufen sei. Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten fest, dass rund 10 Liter Öl in einen Schacht und anschliessend in den nahegelegenen Bildhausweiher gelangt waren. Die örtliche Feuerwehr verlegte anschliessend Ölsperren beim Auslauf des Weihers. Mit einem Saugwagen wurde das Öl abgesaugt.
Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen stand der Umweltschadendienst des Amts für Umwelt sowie die örtliche Feuerwehr mit 10 Angehörigen im Einsatz.
Der Schaden kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Er wird durch die zuständigen Fachstellen weiter abgeklärt. (kapo)
09:47 Uhr
Dienstag, 16. Juni
Toggenburger Kantonsrat will Wahlen und Abstimmungen zusammenlegen
Der Obertoggenburger SVP-Kantonsrat Lukas Huber plädiert in einer Motion dafür, Abstimmungen und Wahlen möglichst zusammenzulegen, damit die Stimmberechtigten nicht häufiger als nötig an die Urne gerufen werden. Er erhofft sich von seinem Vorstoss eine höhere Wahl- und Stimmbeteiligung und dadurch eine bessere Legitimation der Wahl- und Abstimmungsergebnisse.
Hintergrund seines Vorstosses sind die nächsten Kantonsrats- und Regierungswahlen von 2028. Die Regierung hat den 13. Februar als Wahltermin festgelegt, obwohl am 19. März einer von vier eidgenössischen Abstimmungssonntagen wäre. Kommt es bei den Regierungswahlen zu einem zweiten Wahlgang (der bereits auf den 9. April terminiert wurde), ergäben sich in jenem Jahr sechs Urnengänge. Huber fürchtet, dass dies die Stimmberechtigten abstimmungsmüde macht und die Stimmbeteiligung darunter leidet. Er verweist dazu auf Zahlen von den letzten kantonalen Erneuerungswahlen von 2024. Das Zusammenlegen von Wahl- und Abstimmungsterminen entlaste zudem die Staatskasse, weil Kosten für den Versand von Abstimmungsunterlagen und fürs Auszählen reduziert werden, schreibt er weiter.
Lukas Huber beantragt aus diesen Gründen, das Gesetz über Wahlen und Abstimmungen dahingehend zu ändern, dass kantonale Wahlen auf eidgenössische Abstimmungstermine gelegt werden, und dies bereits aufs Wahljahr 2028. (mt)
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Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
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