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Kantonsrat Schuler kritisiert Regierung wegen Bauzonen+++ Mosnang unterstützt Ausbau des Hallenbads Bütschwil

Im Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix aus News, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thur- und Neckertal.
Der Toggenburger Kantonsrat Ruben Schuler (FDP) kritisiert die Kantonsregierung. (Bild: Benjamin Manser)
Das Hallenbad Bütschwil soll aus Sicht der Gemeinde Mosnang den Menschen in der Region erhalten und ausgebaut werden. (Bild: zvg)
Das Alters- und Pflegeheim Sonnegrund in Kirchberg wird zurzeit umgebaut und erweitert. (Bild: Beat Lanzendorfer)
So viel Schnee wie auf diesem Bild, hatte es im Gebiet des Skilifts Tanzboden in den letzten Jahren nur noch selten. (Bild: zvg)
Die Oberstufe Lerchenfeld in Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Neckertal-Degersheim-Präsident Stephen Bosshard, er ist gleichzeitig auch Spieler, hat den Vertrag mit dem Trainerduo trotz Abstieg verlängert. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Kantonsrat Martin Sailer wird verabschiedet. (Bild: Benjamin Manser)
Der Thurpark-Spielplatz im vergangenen Februar. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das alte Gebäude der Kantonsschule Wattwil. (Bild: Alec Nedic)
Neue Herausforderung für Antonio Gioiosa aus Ebnat-Kappel: Der 26-Jährige leitet seit Kurzem den Coop in Unterwasser. (Bild: zvg)
Das Gemeindehaus von Wattwil wird bereits zum zweiten Mal der Arbeitsort von Renate Brändli. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das Auto des 31-Jährigen überschlug sich beim Selbstunfall in Kirchberg. (Bild: Kapo SG)
Das Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. (Bild: Kapo SG)
Volley Toggenburg organisiert ein Sommercamp für 10- bis 16-Jährige. (Bild: Teresa De Cristofaro)
Miriam Lendfers aus Bazenheid ist neue Präsidentin des St.Galler Verwaltungsgerichtes. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Andrea Abderhalden (FDP, Nesslau) ist von der Vizepräsidentin zur Kantonsratspräsidentin aufgestiegen und ist damit höchste St.Gallerin. (Bild: Benjamin Manser)
Der Bütschwiler Adrian Gmür vertritt seit 2021 das Toggenburg im Kantonsrat. (Bild: Benjamin Manser)
Irma Diethelm (rechts) wurde nah 22-jähriger Tätigkeit in der Musikschule Toggenburg verabschiedet, auf dem Bild mit Joséphine François, welche die Geschichte der «Zaubertrommel» erzählte. (Bild: zvg)
Der Büelensaal in Nesslau war zur Aufführung der «Zaubertrommel» bis fast auf den letzten Stuhl gefüllt. (Bild: zvg)
Voltige Lütisburg lädt zur Sommershow ein – im Bild Sven Ris bei den Schweizer Meisterschaften. (Bild: zvg/Lorena La Spada)
Bei einem Unfall in Gähwil wurden eine 20-jährige Töfffahrerin und ein 85-jähriger Töfffahrer leicht verletzt. (Bild: Kapo St.Gallen)
Das Unfallfahrzeug des 24-Jährigen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)
Im Toggenburg und in der Region Wil stieg die Zahl der Menschen, die nach Jobs suchen. (Bild: zvg)
Thomas Stadelmann, Präsident der Sektion St.Gallen/Appenzell des Automobilclubs Schweiz, führte am 2. Juni durch die Generalversammlung in Wildhaus. (Bild: zvg)
Wie hier im vergangenen Jahr treffen sich bald wieder Oldtimer-Begeisterte auf der Schwägalp. (Bild: zvg)
Wie hier im Gebiet Hard-Härdli sehen Kiesgruben auch im Toggenburg aus. (Bild: Symbolbild: Philipp Zimmermann)
Der Blauring feiert in Bütschwil Jubiläum. (Bild: zvg)
Die gesperrte Mühlaubrücke beschäftigt die Bevölkerung. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Beim Brand entstand ein Sachschaden von rund 210'000 Franken. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)
Die Ottilienstrasse in Bütschwil soll im Rahmen der flankierenden Massnahmen saniert werden. (Bild: Josef Bischof)
Am UBS Kids Cup in Mosnang traten rund 150 Kinder in verschiedenen Disziplinen zum Wettkampf an. (Bild: zvg)
Am Dienstag musste die Feuerwehr wegen einer chemischen Reaktion an einen Betrieb an der Kirchbergerstrasse in Gähwil ausrücken. (Bild: Kapo St.Gallen)
Hanes Sturzengger stellt regelmässig seine Kunstwerke aus, hier zum Beispiel Aminosaucen im Rathaus für Kultur in Lichtensteig. (Bild: Andrea Tina Stalder)
Die Gemeindeverwaltung in Wildhaus-Alt St.Johann war am Mittwochmorgen wegen einer Störung telefonisch nicht erreichbar. (Bild: Symbolbild: Imago/Fleig / Eibner-Pressefoto)
Roman Kipfer wird nächste Saison Trainer beim FC Wattwil Bunt. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das Hallenbad Bütschwil gab auch an der Hauptversammlung der Mitte-Ortspartei zu reden. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Blick auf Tufertschwil, das zur Gemeinde Lütisburg gehört. (Bild: Viviana Troccoli)
Der Täter konnte festgenommen werden. (Bild: Symbolbild: Kapo AI)
Der abtretende Präsident Joël Schnellmann, Neumitglied Steven Oberhänsli. (Bild: zvg)
Ramona Forchini. (Bild: Maxime Schmid)
Am Auto entstand ein Totalschaden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)
Hier im Wattwiler Gebiet Hummelwald war ein 35-Jähriger von der Strasse abgekommen. (Bild: Kapo SG)
Nach dem Abflug in die Wiese erlitte das Auto in Uetliburg Totalschaden. (Bild: Kapo SG)
Die Bürgermusik Wildhaus unter der Leitung von Christian Schlegel beim Dankeschön-Konzert im Chuchitobel. (Bild: Adi Lippuner)
Die Kinder der Dietschwiler Basisstufe bei ihrem Auftritt auf der Bühne. (Bild: Beat Lanzendorfer)
OK-Präsident Urs Huser, rechts, heisst die Besucherinnen und Besucher am Jubiläumsfest willkommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Die Post war in Ganterschwil in den Dorfladen integriert und ist seit dessen Schliessung am 11. Mai ebenfalls zu. (Bild: zvg)
Der Mofafahrer wurde eher schwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)
Blick über den Toggenburger Bauernmarkt in der Markthalle. (Bild: Adi Lippuner)
Mobiles Radargerät im Einsatz (Bild: Urs Bucher)

Feedback: toggenburgmedien@chmedia.ch

10:47 Uhr

Freitag, 12. Juni

Kantonsrat Schuler kritisiert Regierung wegen Bauzonen

Der Toggenburger Kantonsrat Ruben Schuler (FDP) kritisiert die Kantonsregierung. (Bild: Benjamin Manser)

Der Toggenburger Kantonsrat Ruben Schuler (FDP) zeigt sich unzufrieden mit der Antwort der St.Galler Regierung auf die Interpellation von 86 Kantonsrätinnen und Kantonsräten zur Bauzonendimensionierung. Im Zentrum steht die Kritik, dass der Kanton an Berechnungsmodellen festhält, obwohl die Bauzonen gesamtkantonal nicht überdimensioniert seien.

Besonders stört Schuler die Situation im Toggenburg. Die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung liege dort laut Regierung deutlich über dem verwendeten Szenario. Trotzdem wolle die Regierung die regionale Dynamik derzeit nicht anpassen. Für Schuler ist das unbefriedigend: Auszonungen seien erhebliche Eingriffe in die Eigentumsfreiheit und könnten die wirtschaftliche Entwicklung hemmen.

Positiv wertet Schuler einzig, dass die Regierung im Rahmen der Berichterstattung zum Richtplan 2026 eine Überprüfung der Modelle in Aussicht stellt. Sollte daraus keine Anpassung folgen, kündigt er politischen Druck an: Denkbar sei eine Motion, die dem Kantonsrat mehr Mitsprache beim Erlass des Richtplans einräumen würde. (pd)

09:38 Uhr

Freitag, 12. Juni

Mosnang unterstützt Ausbau des Hallenbads Bütschwil

Das Hallenbad Bütschwil soll aus Sicht der Gemeinde Mosnang den Menschen in der Region erhalten und ausgebaut werden. (Bild: zvg)

Der Gemeinderat Mosnang spricht sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Hallenbads Bütschwil aus. Wie es im Gemeindemitteilungsblatt heisst, befürwortet der Rat eine Sanierung mit gezielter Erweiterung, um den Schwimmunterricht langfristig zu sichern und die Infrastruktur zu modernisieren.

Für die Schule Mosnang sei das Hallenbad Bütschwil der zentrale Standort. Ohne dieses Angebot könnte der Schwimmunterricht nur mit deutlich höherem Aufwand durchgeführt werden. Teilweise wäre er im heutigen Umfang unmöglich.

Auch Vereine, Familien und Freizeitsportlerinnen und -sportler nutzen das Hallenbad seit Jahren. Gleichzeitig stösst das bestehende Angebot zunehmend an Grenzen, und die Infrastruktur ist in die Jahre gekommen. Technische Anlagen, Gebäudeteile und betriebliche Einrichtungen müssen erneuert werden, damit ein Betrieb langfristig gewährleistet bleibt.

Der Gemeinderat hält deshalb eine reine Minimalvariante für unnachhaltig. Mit einem Hubbodenbecken könnten flexiblere Nutzarten für Schulen, Kurse, Vereine und verschiedene Altersgruppen geschaffen werden. Die Kombination von Sanierung und Ausbau bringe aus Sicht der Gemeinde das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis und einen Mehrwert für die ganze Region. (pd)

13:11 Uhr

Donnerstag, 11. Juni

Kirchberger Gemeinderat bewilligt Nachtragskredit

Das Alters- und Pflegeheim Sonnegrund in Kirchberg wird zurzeit umgebaut und erweitert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Sonnegrund in Kirchberg und das Seniorenzentrum Solino in Bütschwil prüfen einen Zusammenschluss in Form eines Zweckverbands (diese Zeitung berichtete). Ziel ist es laut Meldung im Kirchberger Mitteilungsblatt, die Langzeitversorgung im unteren Toggenburg langfristig zu sichern.

Für die laufenden Abklärungen seien bereits verschiedene Ausgaben angefallen. Im Budget 2026 wurde ein Kredit von 10'000 Franken für den Beizug Dritter vorgesehen. Voraussichtlich sei für die notwendigen Abklärungen zum geplanten Zusammenschluss mit Mehrkosten von knapp 15'000 Franken für die Gemeinde Kirchberg zu rechnen.

Der Gemeinderat hat deshalb einen Nachtragskredit für die Mehrausgaben beschlossen. Über den Zusammenschluss des Sonnegrund und des Solino zum Zweckverband entscheidet die Bevölkerung mit einer Urnenabstimmung. Die politischen Entscheide sind für das Jahr 2027 vorgesehen. (pd)

10:49 Uhr

Donnerstag, 11. Juni

Der Skilift Tanzborden steht vor unsicherer Zukunft

So viel Schnee wie auf diesem Bild, hatte es im Gebiet des Skilifts Tanzboden in den letzten Jahren nur noch selten. (Bild: zvg)

Die im Jahr 2011 gegründete Skilift-Genossenschaft wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Skilift Tanzboden, den letzten Dorfskilift von Ebnat-Kappel, zu erhalten und weiterzubetreiben. Die angespannte finanzielle Lage zwingt die Verantwortlichen nun, die Situation zu überdenken. Zudem ist eine ausserordentliche Generalversammlung geplant.

Die finanzielle Ausstattung der Genossenschaft war laut Mitteilung ursprünglich so kalkuliert, dass drei aufeinanderfolgende, schlechte Winter vollständig überstanden werden könnten. Während die ersten Jahre im Durchschnitt noch über 50 Betriebstage ermöglichten, sank der Schnitt in den Folgejahren auf rund 40 Tage, was dennoch ansprechende finanzielle Ergebnisse lieferte. Die letzten vier Winter fielen jedoch so schwach aus, dass die gebildeten liquiden Mittel mittlerweile aufgebraucht sind.

Neben der akuten Liquiditätslage erschweren die klimatischen Bedingungen den Betrieb. Gleichzeitig stehen mittelfristig zwingende, gesetzlich und technisch notwendige Investitionen an, um einen sicheren und bewilligungskonformen Betrieb gewährleisten zu können. Die Abklärungen ergaben, dass finanzielle Aufwendungen im Umfang von 140’000 Franken nötig sind.

Diese Mittel kann die Genossenschaft aus eigener Kraft nicht aufbringen. Bevor weitreichende Beschlüsse gefasst werden, möchte der Verwaltungsrat die Situation aufzeigen sowie den Genossenschaftern sowie der Bevölkerung die Möglichkeit geben, Vorschläge zu Verbesserung der Situation einzubringen.

Formelle Anträge über die Zukunft des Skilifts würden dann an der kommenden ausserordentlichen Generalversammlung (GV) detailliert dargelegt und gemeinsam beraten. (pd)

09:52 Uhr

Donnerstag, 11. Juni

Die Gemeinde Kirchberg übernimmt PV-Anlagen des Regionalwerks RWT

Die Oberstufe Lerchenfeld in Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die RWT Regionalwerk Toggenburg AG hat dem Kirchberger Gemeinderat im vergangenen Jahr beantragt, die zwei PV-Anlagen auf dem Oberstufenschulhaus und der Turnhalle Lerchenfeld in Kirchberg zu übernehmen.

Gemäss Mitteilungsblatt hat der Gemeinderat dem Kauf der beiden Anlagen zugestimmt. Die Bürgerschaft hat mit dem Budget 2026 eine neue Ausgabe im Umfang von 80'400 Franken für die PV-Anlage auf der Oberstufe respektive 78'200 Franken für die PV-Anlage auf der Turnhalle genehmigt.

Zusammen ergibt sich der Kaufpreis von 158'600 Franken. Die Übernahmebedingungen wurden in einem Vertrag geregelt. Der Erwerb der PV-Anlagen auf dem Oberstufenschulhaus und der Turnhalle Lerchenfeld durch die Politische Gemeinde Kirchberg erfolgt per 1. Juli 2026. (pd)

07:16 Uhr

Donnerstag, 11. Juni

Trotz Abstieg bleibt das Trainerduo beim FC Neckertal-Degersheim

Neckertal-Degersheim-Präsident Stephen Bosshard, er ist gleichzeitig auch Spieler, hat den Vertrag mit dem Trainerduo trotz Abstieg verlängert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

In der Saison 2016/2017 ist der FC Neckertal-Degersheim mit 57 von 60 möglichen Punkten souverän in die 3. Liga aufgestiegen.

Ein dritter Platz war die wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/2020 beste Platzierung, die die Mannschaft in den vergangenen neun Jahren erreichte. Aber auch darüber hinaus, konnte sie die Liga immer ziemlich problemlos halten.

Nicht so in dieser Saison, die die Mannschaft am Samstag um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen Uzwil 3 abschliesst. Sie war von Anfang an nicht wunschgemäss verlaufen, schon im Winter lag man ziemlich abgeschlagen am Tabellenende. Der Abstieg in die 4. Liga stand denn auch schon vor mehreren Wochen fest.

Trotzdem hält der Verein am vor einem Jahr verpflichteten Trainerduo Domenico Troccoli/Salva Tolino fest. Hierzu sagt Präsident Stephen Bosshard: «Die beiden stehen auch in der Saison 2026/2027 an der Seitenlinie.»

Klar, sei die Saison mit dem Abstieg herausfordernd gewesen. Der Verein sei aber überzeugt davon, die richtigen Schlüsse gezogen zu haben. Einer davon sei, am bisherigen Trainerduo festzuhalten. «Im Team steckt Qualität, der Wille ist da, darauf bauen wir auf. Es muss unser Anspruch sein, wieder vorne anzugreifen», sagt Bosshard. (bl)

17:15 Uhr

Mittwoch, 10. Juni

Zwei Kantonsräte hören auf

Kantonsrat Martin Sailer wird verabschiedet. (Bild: Benjamin Manser)

Am letzten Tag der Sommersession des Kantonsrats wurden fünf Kantonsrätinnen und Kantonsräte von der Kantonsratspräsidentin offiziell gewürdigt und einzeln verabschiedet. Zum Qunintett gehören der frühere Kantonsratspräsident Bruno Cozzio (Henau, Die Mitte) und SP-Vertreter Martin Sailer (Wildhaus). Beide erhielten sehr langen Beifall. (mkn)

16:03 Uhr

Mittwoch, 10. Juni

Wattwil reagiert auf Petition zu Spielplätzen

Der Thurpark-Spielplatz im vergangenen Februar. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im Frühjahr wurde in Wattwil eine Petition eingereicht, welche die Sanierung und Aufwertung der Spielplätze forderte (diese Zeitung berichtete). Der Gemeinderat hat sich in den vergangenen Jahren verschiedentlich mit den öffentlichen Spielplätzen beschäftigt, schreibt er nun in seinen Mitteilungen. Es wurde ein Analysebericht durch ein Fachbüro beauftragt. Die Schlussfolgerungen wurden mit der Schulgemeinde abgestimmt. Wie die Gemeinde bereits gegenüber dieser Zeitung angekündigt hatte, wurde für die Umsetzung der Massnahmen ein Investitionskredit von 300'000 Franken eingestellt.

Eine Delegation des Gemeinderates führte ein Gespräch mit der Petitionärin, um weitere Aspekte in Erfahrung zu bringen. Dabei wurde auf das erarbeitete Spielplatzkonzept hingewiesen, das unter anderem eine Zustandsanalyse der Spiel- und Freizeitanlagen sowie eine Einschätzung des jeweiligen Entwicklungspotenzials umfasst. Die schrittweise Umsetzung des Konzepts hat in diesem Jahr begonnen. «Dieses Vorgehen wurde von der Petitionärin begrüsst», schreibt der Gemeinderat.

Auf die Installation von Aschenbechern auf den Spielplätzen verzichtet die Gemeinde bewusst, da der Spielplatz ein Ort für Kinder und das Rauchen darum nicht erwünscht ist. Der Gemeinderat verzichtet ausserdem darauf, Sandspielzeug auf den öffentlichen Spielplätzen dauerhaft zur Verfügung zu stellen, und setzt stattdessen auf eine robuste, zweckmässige und unterhaltsame Ausstattung der Spielplätze. Frei zugängliches Sandspielzeug verschwinde erfahrungsgemäss schnell oder werde beschädigt, heisst es weiter. Zudem entstünden regelmässige Kosten für Reinigung, Ersatzbeschaffungen sowie sicherheits- und hygienebedingte Kontrollen. (pd)

14:48 Uhr

Mittwoch, 10. Juni

Vorstoss zur Zukunft der alten Kanti Wattwil

Das alte Gebäude der Kantonsschule Wattwil. (Bild: Alec Nedic)

Der Neubau der Kanti Wattwil an der Ebnaterstrasse dürfte schon zu klein sein, wenn er eingeweiht wird. Die Folge: Das alte Kantigebäude an der Näppis-Ueli-Strasse beim Bahnhof Wattwil könnte als Ausweichschulhaus diesen.

Das gibt zwei Kantonsräten der Partei Die Mitte, Adrian Gmür (Bütschwil-Ganterschwil) und Mathias Müller (Lichtensteig), zu denken. Sie weisen in einer Interpellation darauf hin, dass man bisher davon ausging, dass die alte Kanti die Berufsschule beherbergt, während deren Gebäude saniert wird. Die Kantonsräte fragen nun, wie das gehen soll, wenn die Kanti noch einen Teil des Gebäudes an der Näppis-Ueli-Strasse belegt.

Wird die alte Kanti unter Schutz gestellt?

Zugleich fragen die Interpellanten, was der Kanton mit dem Areal der alten Kanti – es misst 8145 Quadratmeter – tun will. Sie bitten deshalb den Regierungsrat um Auskunft, wie er die Kapazität des Campus beurteilt und was er plant, wenn der Neubau schon zu klein sein sollte.

Sodann möchte sie wissen, wie sich der Regierungsrat zu einer Unterschutzstellung des alten Kantigebäudes stellt und was das für die künftige Nutzung bedeute. Schliesslich fragen sie, ob eine Nutzung für öffentliche und gemeinnützige Zwecke geprüft werde.

Die Aussage, dass die neue Kanti zu klein sei, widerspreche der Abstimmungsbotschaft. Es gebe zudem Hinweise, dass eine Unterschutzstellung wegen der speziellen Bauweise der alten Kanti geplant sei, sagt Gmür. Das würde eine Umnutzung verunmöglichen, befürchtet er. Ganz abgesehen davon habe es früher immer geheissen, die Bausubstanz der alten Kanti sei so marode, dass man das Gebäude nicht mehr retten könne.

Den Interpellanten schwebt laut Gmür eine gescheite und zeitgemässe Arealentwicklung auf dem Areal an der Näppis-Ueli-Strasse vor. Sie wollen deshalb klären, wie diese Entwicklung aussehen könnte. Dabei solle es in Zukunft auf diesem Areal keinen Schulbetrieb mehr geben. (mkn)

08:59 Uhr

Mittwoch, 10. Juni

Ein Toggenburger leitet neu den Coop Unterwasser

Neue Herausforderung für Antonio Gioiosa aus Ebnat-Kappel: Der 26-Jährige leitet seit Kurzem den Coop in Unterwasser. (Bild: zvg)

Per 1. Juni übernahm Antonio Gioiosa die Geschäftsführung im Coop Unterwasser. Der 26-jährige Toggenburger absolvierte bereits die Lehre zum Detailhandelsfachmann im Unternehmen – im Supermarkt in Wattwil. Im Coop Nesslau sammelte er anschliessend Berufserfahrungen, unter anderem als Rayonleiter Backwaren/Molkerei, und bildete sich laufend intern weiter. Im Sommer 2023 war es dann Zeit für eine neue Herausforderung und Antonio Gioiosa wechselte als stellvertretender Geschäftsführer nach Ebnat-Kappel – seinen Wohnort.

Nun leitet Antonio Gioiosa mit dem Coop Unterwasser erstmals selbst einen Supermarkt. Gemäss einer Medienmitteilung von Coop sagt der 26-Jährige: «Ich habe keinen Augenblick gezögert, als das Angebot kam, nur 20 Minuten von meinem Wohnort entfernt einen Laden zu übernehmen.» Etwas Respekt habe er aber schon gehabt – vor allem vor den besonderen Herausforderungen eines Saisonladens. «In der Winter- und Wanderzeit brummt der Coop. Darum ist es umso wichtiger, dass wir im elfköpfigen Team auch in Stresssituationen am gleichen Strang ziehen und füreinander da sind.»

Seine Vorgängerin in Unterwasser, die bisherige Geschäftsführerin Nadine Roth, erwartet zum dritten Mal Familienzuwachs und arbeitet nach ihrer Rückkehr aus dem Mutterschutz in einem kleineren Pensum bei Coop weiter. (pd)

17:31 Uhr

Dienstag, 9. Juni

Wattwil: Renate Brändli wird neue Ratsschreiberin

Das Gemeindehaus von Wattwil wird bereits zum zweiten Mal der Arbeitsort von Renate Brändli. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Gemeinderat hat Renate Brändli aus Schmerikon als neue Ratsschreiberin von Wattwil gewählt. Sie tritt die Stelle am 7. September 2026 an und folgt auf Sarina Wenk, die in der Gemeinde Uzwil eine neue Funktion übernimmt. Dies teilt die Gemeinde Wattwil mit.

Renate Brändli ist keine Unbekannte. Von Oktober 2018 bis Januar 2025 war sie bereits als stellvertretende Ratsschreiberin für die Gemeinde tätig und ist daher mit den Abläufen der Verwaltung und der Organisation bestens vertraut. Dank ihrer langjährigen Verbundenheit mit der Gemeinde sowie ihres fundierten Fachwissens bringt sie ideale Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe mit. Der Gemeinderat und das Personal freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit, heisst es in der Mitteilung weiter. (pd)

14:59 Uhr

Dienstag, 9. Juni

Kirchberg: Auto überschlägt sich bei Selbstunfall mehrfach

Das Auto des 31-Jährigen überschlug sich beim Selbstunfall in Kirchberg. (Bild: Kapo SG)

Am Dienstagmorgen ist es auf der Fürstenlandstrasse in Kirchberg zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei hat es ein Auto mehrmals überschlagen. Der 31-jährige Autofahrer wurde eher leicht verletzt, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Um 8.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Auto in Richtung Wil. Dabei dürfte er während eines Überholmanövers die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Das Auto prallte gegen einen Baum, überschlug sich mehrfach und kam schliesslich am Fahrbahnrand auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 31-Jährige konnte sein Auto selbstständig verlassen. Er wurde eher leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht.

Das Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. (Bild: Kapo SG)

Für die Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung musste die Strasse für rund zwei Stunden teilweise gesperrt werden. Der Forstdienst musste zudem einen Baum fällen. Es entstand ein Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken. Das Auto wurde sichergestellt.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst, das zuständige Strassenkreisinspektorat sowie der örtliche Forstdienst. (kapo)

13:14 Uhr

Dienstag, 9. Juni

Volley Toggenburg: Fünftägiges Sommercamp in Wattwil

Volley Toggenburg organisiert ein Sommercamp für 10- bis 16-Jährige. (Bild: Teresa De Cristofaro)

Volley Toggenburg führt für 10- bis 16-Jährige in der ersten Sommerferienwoche ein Sommercamp mit Indoor- und Beachvolleyball in der Rietwis-Sportanlage Wattwil durch. Es hat noch Plätze frei. Anmeldungen via Webseite sind noch bis Ende Juni möglich. Dies schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Volley Toggenburg bietet für Volleyballerinnen und Volleyballer mit oder ohne Erfahrung ein mehrtägiges Camp von Montag, 6. Juli, bis Freitag, 10. Juli. Gespielt wird Indoor- und Beachvolleyball. An einem Nachmittag wird ein Alternativprogramm geboten (Badi, Minigolf, je nach Witterung). Das Programm beginnt täglich um 9 Uhr in der Rietwis-Sportanlage von Wattwil und dauert bis 17 Uhr.

Alle Teilnehmenden erhalten zudem ein Sommercamp-T-Shirt und ein kleines Präsent. Inklusive sind Pausensnacks, Getränke und jeweils ein Mittagessen. Geleitet wird das Camp von Celebi Harmanci, der ab Juli als Head-Coach der 1. Liga und Leiter des Juniorinnenbereichs in Wattwil starten wird. Es hat noch Plätze frei. Anmeldungen erfolgen mit Vorteil via Webseite www.volleytoggenburg.ch bis spätestens Ende Juni. Auf Anfrage sind auch einzelne Tage möglich. (pd)

10:29 Uhr

Dienstag, 9. Juni

Eine Bazenheiderin präsidiert neu das Verwaltungsgericht

Miriam Lendfers aus Bazenheid ist neue Präsidentin des St.Galler Verwaltungsgerichtes. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der St.Galler Kantonsrat wählte die bisherige Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichts, Miriam Lendfers aus Bazenheid, am Dienstagmorgen zur neuen Präsidentin des Verwaltungsgerichts. Sie erhielt 92 Stimmen. Es handelte sich um eine Ersatzwahl für die Amtsdauer bis 2027. Der bisherige Präsident, Arthur Brunner aus Zuckenriet, wechselt vollamtlich ans Bundesgericht (diese Zeitung berichtete). (mkn)

17:12 Uhr

Montag, 8. Juni

Nesslau: Andrea Abderhalden zu Kantonsratspräsidentin gewählt

Andrea Abderhalden (FDP, Nesslau) ist von der Vizepräsidentin zur Kantonsratspräsidentin aufgestiegen und ist damit höchste St.Gallerin. (Bild: Benjamin Manser)

Am ersten Tag der Sommersession werden traditionell der Präsident respektive die Präsidentin und der Vizepräsident des Kantonsparlaments gewählt. Erwartungsgemäss und mit einem sehr guten Resultat schaffte die bisherige Vizepräsidentin, die FDP-Vertreterin Andrea Abderhalden aus Nesslau, die Wahl. Damit stellt das Toggenburg in diesem Jahrhundert zum fünften Mal den Kantonsratspräsidenten.

Nach der Wahl erfolgt ebenfalls traditionsgemäss eine kurze Einlage. Der Jodlerclub Männertreu erfreute das Parlament mit drei Liedern. Am Dienstagnachmittag erfolgt der offizielle Empfang der neuen Kantonsratspräsidentin in Nesslau. (mkn)

14:51 Uhr

Montag, 8. Juni

Bütschwil: Adrian Gmür zum Präsidenten der Rechtspflegekommission gewählt

Der Bütschwiler Adrian Gmür vertritt seit 2021 das Toggenburg im Kantonsrat. (Bild: Benjamin Manser)

Am ersten Tag der Sommersession im St.Gallen Kantonsrat wurde Adrian Gmür (Die Mitte, Bütschwil-Ganterschwil) einstimmig zum Präsidenten der Rechtspflegekommission gewählt.

Adrian Gmür vertritt seit dem Jahr 2021 den Wahlkreis Toggenburg im Kantonsparlament. (mkn)

14:30 Uhr

Montag, 8. Juni

Nesslau: Irma Diethelm verabschiedet sich mit der «Zaubertrommel»

Irma Diethelm (rechts) wurde nah 22-jähriger Tätigkeit in der Musikschule Toggenburg verabschiedet, auf dem Bild mit Joséphine François, welche die Geschichte der «Zaubertrommel» erzählte. (Bild: zvg)

Am vergangenen Samstag verwandelte sich der Büelensaal in Nesslau in eine märchenhafte Klangwelt: Die Musikschule Toggenburg lud zur Aufführung der «Zaubertrommel» ein, einem musikalischen Märchen voller Fantasie, Spannung und berührender Momente. Der Büelensaal war gefüllt; zahlreiche Familien fanden den Weg zur Aufführung.

Gleichzeitig stand der Anlass im Zeichen eines besonderen Abschieds: Nach 22 Jahren engagierter Tätigkeit wurde die langjährige Musiklehrperson Irma Diethelm feierlich verabschiedet.

Die Geschichte der «Zaubertrommel» entführte das Publikum von Beginn weg in eine geheimnisvolle Welt. Erzählt wurde sie von der Schauspielerin Josephine François, deren lebendige und feinfühlige Interpretation sowohl Kinder als auch Erwachsene in ihren Bann zog. Im Zentrum des Geschehens stand ein Kind, das die geheimnisvolle Trommel findet und zum Klingen bringt, mit überraschenden und magischen Folgen.

Die musikalische Umsetzung lag in den Händen der Blockflötenschülerinnen und -schüler der Musikschule Toggenburg und ihren Lehrpersonen. Mit viel Engagement, Präzision und sichtbarer Freude an der Musik interpretierten sie die Komposition von Johannes Bornmann. Ergänzt wurde das Klangbild durch Perkussion mit vielfältigen Rhythmen und Effekten der Geschichte zusätzliche Spannung und Dynamik verliehen.

Ein besonders emotionaler Moment folgte am Ende des Konzerts: Irma Diethelm, die während 22 Jahren mit grossem Einsatz die Musikschule Toggenburg geprägt hat, wurde von ihren Kolleginnen und Wegbegleiterinnen herzlich verabschiedet. Mit persönlichen Worten, viel Applaus und sichtbarer Dankbarkeit würdigte man ihr langjähriges Wirken und ihr Engagement für die musikalische Ausbildung zahlreicher Kinder und Jugendlicher im Toggenburg. (pd)

Der Büelensaal in Nesslau war zur Aufführung der «Zaubertrommel» bis fast auf den letzten Stuhl gefüllt. (Bild: zvg)

13:51 Uhr

Montag, 8. Juni

Voltige Lütisburg lädt zur Sommershow ein

Voltige Lütisburg lädt zur Sommershow ein – im Bild Sven Ris bei den Schweizer Meisterschaften. (Bild: zvg/Lorena La Spada)

Am Sonntag, 21. Juni 2026, lädt Voltige Lütisburg zur traditionellen Sommershow auf dem Gelände des Stalls Bischofberger in Lütisburg ein. Ab 10 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um den Voltigiersport.

Von den Kleinsten bis zur Elite präsentieren unsere Voltigiererinnen und Voltigierer ihre Küren, die sie im intensiven Wintertraining für die neue Saison einstudiert haben. In abwechslungsreichen Vorführungen im Einzel-, Doppel- und Gruppenvoltigieren zeigen sie ihr Können und geben Einblicke in die Faszination des Voltigiersports.

Im Anschluss an die Vorführungen findet der vereinsinterne Sponsorenlauf statt, der einen wichtigen Bestandteil für Voltige Lütisburg darstellt. Dabei werden alle Vereinsmitglieder ihr Bestes geben, zahlreiche Runden zu laufen und damit einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Vereins leisten.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein Grillplausch mit reichhaltigem Salatbuffet sowie eine grosse Auswahl an Desserts laden zum Verweilen ein. Zur besseren Planung freut sich das Organisationsteam über eine Anmeldung unter www.voltige-luetisburg.ch. (pd)

09:57 Uhr

Montag, 8. Juni

Gähwil: Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern

Bei einem Unfall in Gähwil wurden eine 20-jährige Töfffahrerin und ein 85-jähriger Töfffahrer leicht verletzt. (Bild: Kapo St.Gallen)

Am Sonntagnachmittag ist es auf der Murgstrasse zu einem frontalen Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen. Eine 20-jährige Töfffahrerin wurde mit eher leichten Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen. Der zweite Töfffahrer, ein 85-jähriger Mann, wurde durch die Rettung mit eher leichten Verletzungen ins Spital gefahren.

Kurz nach 15.30 Uhr fuhr eine 20-jährige Töfffahrerin auf der Murgstrasse in Richtung Mühlrüti. In einer Rechtskurve kam sie aus bislang unbekannten Gründen zu Fall und rutschte mit ihrem Motorrad über die Fahrbahn. Zur gleichen Zeit fuhr ein 85-jähriger Töfffahrer in entgegengesetzter Richtung. Dabei kam es zur frontalen Kollision zwischen den beiden Motorrädern. Beide Personen blieben mit eher leichten Verletzungen liegen. Gemäss der Kantonspolizei entstand an den beiden Töffs Sachschaden im Wert von 12'000 Franken.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei, die Rega, der Rettungsdienst sowie die örtliche Feuerwehr. (kapo)

11:42 Uhr

Samstag, 6. Juni

Alkoholisierter Autofahrer prallt gegen Leitplanke in Lichtensteig

Ein 24-jähriger Autofahrer ist am Freitagabend auf der Wasserfluhstrasse verunfallt. Der Unfall ereignete sich kurz nach 19 Uhr, als der Mann von Lichtensteig in Richtung St.Peterzell unterwegs war. In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn, konnte sein Auto jedoch zurücklenken. Dennoch kam er von der Strasse ab und prallte gegen die Leitplanke, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Das Unfallfahrzeug des 24-Jährigen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Der Fahrer blieb unverletzt. Eine Atemalkoholprobe ergab laut Mitteilung 0,48 mg/l, also 0,96 Promille, woraufhin ihm der Führerausweis entzogen wurde. Der Sachschaden beträgt rund 10'000 Franken. (kapo/sae)

15:28 Uhr

Freitag, 5. Juni

Stellensuche nimmt im Toggenburg deutlich zu

Im Toggenburg und in der Region Wil stieg die Zahl der Menschen, die nach Jobs suchen. (Bild: zvg)

Im Toggenburg ist die Zahl der Stellensuchenden innert Jahresfrist deutlich gestiegen. Wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen mitteilt, verzeichnete der Wahlkreis Ende Mai einen Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit gehört das Toggenburg zu den Regionen mit der stärksten Zunahme im Kanton.

Kantonsweit waren Ende Mai 11'428 Personen bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als stellensuchend gemeldet. Gegenüber dem Vormonat nahm die Zahl zwar saisonbedingt leicht ab, im Jahresvergleich zeigt sich jedoch weiterhin eine Zunahme. Gleichzeitig waren bei den RAV 3540 offene Stellen gemeldet.

Besonders gesucht werden derzeit Hilfsarbeitskräfte, Mitarbeitende im Dienstleistungsbereich, Verkaufspersonal sowie Fachkräfte im Handwerk.(pd)

12:50 Uhr

Freitag, 5. Juni

ACS diskutiert in Wildhaus über die Mobilität der Zukunft

Thomas Stadelmann, Präsident der Sektion St.Gallen/Appenzell des Automobilclubs Schweiz, führte am 2. Juni durch die Generalversammlung in Wildhaus. (Bild: zvg)

Die Mobilität von morgen stand im Zentrum der 122. Generalversammlung der ACS-Sektion St.Gallen/Appenzell in Wildhaus. Wie der Automobil Club Schweiz mitteilt, nahmen 63 Mitglieder an der Versammlung teil. Neben den ordentlichen Vereinsgeschäften sorgte insbesondere das Referat von Martin Osterwalder, Co-CEO der Osterwalder Gruppe, für Diskussionen.

Zunächst nutzte Präsident Thomas Stadelmann die Versammlung, um auf aktuelle verkehrspolitische Herausforderungen hinzuweisen. Mit Blick auf das Bundesprojekt «Verkehr ’45» betonte er die Bedeutung einer langfristigen Planung der Verkehrsinfrastruktur. Leistungsfähige Verkehrswege seien für Bevölkerung und Wirtschaft auch künftig unverzichtbar. Für die Ostschweiz sei insbesondere die geplante dritte Röhre des Rosenbergtunnels von grosser Bedeutung.

Den Schwerpunkt des Abends bildete die Frage, wie die Dekarbonisierung des Verkehrs gelingen kann. Martin Osterwalder machte deutlich, dass der Weg zu einer klimaneutralen Mobilität aus seiner Sicht nicht über eine einzige Technologie führen werde. Neben Elektroantrieben nannte er Wasserstoff, synthetische Treibstoffe, Biogas und Methanol als mögliche Bausteine für die Zukunft.

Dabei plädierte er ausdrücklich für Technologieoffenheit. Die Anforderungen an Personenwagen, Lastwagen, Schiffe oder Flugzeuge seien zu unterschiedlich, um alles auf eine einzige Lösung auszurichten. Gleichzeitig verwies Osterwalder auf Herausforderungen bei Stromversorgung und Energiespeicherung. Der Umbau des Energiesystems werde Zeit benötigen und müsse mit praxistauglichen Lösungen erfolgen. Verbote bestimmter Technologien seien dabei nicht zielführend.

Zum Abschluss der Versammlung wurden mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Club geehrt. Die Generalversammlung klang bei einem gemeinsamen Nachtessen aus. (pd)

11:25 Uhr

Freitag, 5. Juni

Oldtimertreff auf der Schwägalp fast ausgebucht

Wie hier im vergangenen Jahr treffen sich bald wieder Oldtimer-Begeisterte auf der Schwägalp. (Bild: zvg)

Wer am Oldtimertreff auf der Schwägalp teilnehmen möchte, muss sich beeilen: Für die Veranstaltung vom kommenden Sonntag, 7. Juni, sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Die Organisatoren melden, dass der Anlass praktisch ausgebucht ist und eine Anmeldung nur noch kurze Zeit möglich sein wird.

Erwartet werden zahlreiche historische Automobile, Motorräder und Nutzfahrzeuge ab einem Alter von 20 Jahren. Zum Programm gehören neben der Fahrzeugpräsentation auch der traditionelle Säntis Concours, eine Festwirtschaft, musikalische Unterhaltung mit «Charlie & the East Side Five» sowie verschiedene Attraktionen für Besucherinnen und Besucher.

Beim Säntis Concours bewertet eine Jury die teilnehmenden Fahrzeuge nach Kriterien wie Zustand und Originalität. Zusätzlich kann auch das Publikum sein Lieblingsfahrzeug wählen. Die Preisverleihung findet am frühen Nachmittag statt.

Der Anlass wurde in diesem Jahr um drei Wochen vorverlegt und findet bereits Anfang Juni statt. Besucherinnen und Besucher ohne Oldtimer haben freien Eintritt. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Zufahrt zur Schwägalp nur über die offiziellen Empfangsstellen in Urnäsch oder Nesslau möglich ist, um Verkehrsstaus zu vermeiden. (pd)

10:02 Uhr

Freitag, 5. Juni

Nach 159 Jahren: Grob Kies AG regelt Nachfolge

Wie hier im Gebiet Hard-Härdli sehen Kiesgruben auch im Toggenburg aus. (Bild: Symbolbild: Philipp Zimmermann)

Die Grob Kies AG aus Wattwil stellt ihre Zukunft neu auf. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die verschiedenen Geschäftsbereiche im Rahmen einer Nachfolgelösung an zwei Schweizer Familienunternehmen übergeben. Damit endet nach 159 Jahren die direkte Führung durch die Familie Grob, die das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1867 über fünf Generationen hinweg aufgebaut und geprägt hat.

Der Bereich Baustoffe mit Kies, Beton, Transport, Recycling und Entsorgung wird ab Juli 2026 von der KIBAG Holding AG übernommen. Die Standorte in Bütschwil, Degersheim, Nassen und Nesslau werden in die KIBAG integriert. Die Bauunternehmen Pozzi AG Wattwil und Slongo AG Herisau sowie die kürzlich in die Pozzi AG eingegliederten Firmen Mock AG und Egloff AG gehen ab August 2026 an die E. Weber AG über.

Insgesamt wechseln rund 170 Mitarbeitende zu den neuen Eigentümern. Laut Mitteilung bleiben die Standorte in der Region sowie die Arbeitsplätze erhalten. Auch für Kundinnen und Kunden soll sich wenig ändern, da Ansprechpartner und Dienstleistungen bestehen bleiben. Die Eigentümerfamilie betont, bei der Nachfolgeregelung grossen Wert auf eine langfristige Perspektive, gemeinsame Werte und die regionale Verankerung gelegt zu haben. (pd)

15:05 Uhr

Donnerstag, 4. Juni

60 Jahre Blauring in Bütschwil

Der Blauring feiert in Bütschwil Jubiläum. (Bild: zvg)

Seit 60 Jahren darf sich Bütschwil nun schon mit dem Blauring erfreuen und durch all die Leiterinnen konnte die Schar immer gut bestehen, bleiben und wachsen. Das schreibt der Verein im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil.

Aktuell besteht der Verein aus rund 100 Mädchen und 35 Leiterinnen, welche die Gemeinschaft leben und pflegen. Mit grossem Stolz darf auf erfolgreiche 60 Jahre Vereinsgeschichte zurückgeblickt werden. Das 60-jährige Bestehen des Blaurings Bütschwil soll gebührend mit der ganzen Gemeinde gefeiert werden.

Gestartet wird mit dem Ehemaligenabend am 5. Juni 2026. Es werden ehemalige Mitglieder und Freunde des Blaurings zu einem Ehemaligenabend eingeladen. Dieser Abend bietet die perfekte Gelegenheit, alte Erinnerungen aufzufrischen, neue Kontakte zu knüpfen und die Erfolgsgeschichte des Blaurings gemeinsam zu feiern. Neben einem geselligen Beisammensein werden den Gästen sicher spannende Rückblicke auf die letzten 60 Jahre präsentiert.

Der zweite Tag, der 6. Juni 2026, steht ganz im Zeichen der Kinder und den Partygängern. Es steht ein abwechslungsreiches Programm bereit, mit vielen Überraschungen, wie der Rätselweg oder die Chilbi. Die Verantwortlichen möchten sicherstellen, dass auch die jüngsten Mitglieder der Gemeinde einen unvergesslichen Tag erleben und die Freude des Jubiläums hautnah miterleben können. Am Abend wird die grosse Jubiläumsparty steigen. (pd)

14:16 Uhr

Donnerstag, 4. Juni

Mühlaubrücke: Petition zustande gekommen

Die gesperrte Mühlaubrücke beschäftigt die Bevölkerung. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Eine Petition auf Petitio.ch, die sich mit einer Ersatzlösung für die dauerhaft gesperrte Mühlaubrücke zwischen Kirchberg und Lütisburg beschäftigt, hat ihr Sammelziel von 200 Unterschriften übertroffen. Gesamthaft sind 597 Unterschriften in 30 Tagen zusammengekommen.

Die Petition wendet sich an die politischen Gemeinden von Kirchberg und Lütisburg. Die Petitionäre verstehen die sicherheitstechnischen Gründe, weshalb eine Sperrung unausweichlich war. Der Schutz von Menschenleben müsse oberste Priorität haben. «Gleichzeitig führt die abrupteSchliessung dieser wichtigen Verbindung zu erheblichen und massiven Einschränkungen für diegesamte Region insbesondere für die Bevölkerung, das Gewerbe zwischen Bazenheid,Unterrindal und Jonschwil», so die Petition.

Die Petitionäre ersuchen die Gemeinden, eine rasche Umsetzung einer Ersatzlösung anzugehen. Der Ersatzneubau soll mit höchster Priorität vorangetrieben werden, eine Umsetzung erst in mehreren Jahren sei für die betroffene Bevölkerung nicht tragbar. Des weiteren schlägt die Petition vor, eine provisorische Ersatzbrücke für Fussgänger und Velofahrende zu errichten. Denn besonders für den Langsamverkehr stelle die aktuelle Situation eine grosse Belastung dar. Als dritten und letzten Punkt bitten die Petentinnen und Petenten um regelmässige und transparente Information der Bevölkerung.

Die Petition auf Petitio.ch ist nicht die einzige, die sich mit der Mühlaubrücke beschäftigt. Eine Petition der SVP fordert ebenfalls einen raschen Ersatzneubau der Brücke sowie eine temporäre Übergangslösung für den Langsamverkehr. Diese Petition strebt 2500 Unterschriften an, Stand 2. Juni sind bereits 2200 Unterschriften erreicht. (ser)

10:19 Uhr

Donnerstag, 4. Juni

Maschinenbrand in Kirchberg

Beim Brand entstand ein Sachschaden von rund 210'000 Franken. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Mittwochmittag ist es in einer Firma an der Gerenstrasse in Kirchberg zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte die starke Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen und eindämmen. Als Ursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.

Kurz vor 12.10 Uhr meldeten Mitarbeitende einer Firma Rauch aus einer Maschine. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung an einer Produktionsmaschine festgestellt werden. Offenes Feuer war nicht sichtbar. Polizei und Feuerwehr evakuierten sämtliche Personen aus dem Gebäude. Die örtliche Feuerwehr konnte die starke Rauchentwicklung komplett eindämmen und den Brand löschen. Die Mitarbeitenden wurden durch das Rettungspersonal untersucht, es wurde jedoch niemand verletzt. Das Gebäude musste anschliessdend durch die Feuerwehr gelüftet werden. Danach konnten die Mitarbeitenden das Gebäude wieder betreten. Im Bereich der Maschine und an der Maschine selbst entstand ein Sachschaden im Wert von rund 210'000 Franken.

Im Einsatz stand die örtliche Feuerwehr, die Kantonspolizei St.Gallen sowie der Rettungsdienst. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben. (kapo)

09:47 Uhr

Donnerstag, 4. Juni

Flankierende Massnahmen Bütschwil: Vier Stellungnahmen eingegangen

Die Ottilienstrasse in Bütschwil soll im Rahmen der flankierenden Massnahmen saniert werden. (Bild: Josef Bischof)

Die Ottilienstrasse wurde mit der Eröffnung der Umfahrung Bütschwil anstelle der Kirchgasse / Mosnangerstrasse ins Kantonsstrassennetz (Kantonsstrasse 2. Klasse) aufgenommen. Die Politische Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil erarbeitete im Zusammenhang mit den flankierenden Massnahmen zur Umfahrung Bütschwil ein Gestaltungskonzept, welches sich vom Knoten Engi bis zum Anschluss Neudietfurt erstreckt.

Das Strassenbauprojekt wurde an mehreren gemeinsamen Sitzungen zwischen dem Bau- und Umweltdepartement, der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil und den Motionären überarbeitet und verbessert. Das Resultat ist das aktuell vorliegende Projekt.

Als Strasseneigentümerin ist das kantonale Tiefbauamt verpflichtet, die Ottilienstrasse den geltenden Richtlinien anzupassen. Der Teilstrassenplan Ottilienstrasse wurde der Bevölkerung vom 12. März 2026 bis 8. April 2026 zur Mitwirkung unterbreitet.

Innerhalb der Mitwirkungsfrist gingen vier Stellungnahmen ein. Der entsprechende Mitwirkungsbericht wird öffentlich aufgelegt und ist auf der Gemeindewebseite einsehbar.

Als nächstes folgt nun die öffentliche Planauflage koordiniert mit dem Kantonsstrassenprojekt, dem Lärmsanierungsprojekt und der Verkehrsanordnung, schreibt der Gemeinderat von Bütschwil-Ganterschwil im aktuellen Mitteilungsblatt. (pd)

14:15 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Mosnang: 150 Kinder und Jugendliche am UBS Kids Cup

Am UBS Kids Cup in Mosnang traten rund 150 Kinder in verschiedenen Disziplinen zum Wettkampf an. (Bild: zvg)

Am Samstag, 30. Mai, trafen sich 151 Kinder und Jugendliche in Mosnang zum UBS Kids Cup. In den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Ballwurf kämpften sie um gute Resultate und die Qualifikation für den kantonalen Final. Für die jüngsten Sportlerinnen und Sportler wurde zusätzlich eine Kids Olympiade mit knapp 40 teilnehmenden Kindern organisiert.

Nach der Ausgabe der Startnummern am Mittag versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren jeweiligen Kategorien. Nach einem kurzen Einwärmen mit den Gruppenleitenden des Jugendturnens Mosnang wurde der Wettkampf eröffnet. Zwischen den einzelnen Disziplinen blieb genügend Zeit, sich in der Festwirtschaft zu verpflegen und den Anlass gemeinsam zu geniessen.

Zeitgleich fand auch die Kids Olympiade für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Mit viel Freude und Einsatz meisterten die Kinder verschiedene abwechslungsreiche Posten wie Wassertransport, Geschicklichkeits- und Wurfspiele.

Nach dem Wettkampfende fand die Rangverkündigung in der Halle statt. Alle Teilnehmenden erhielten als Dankeschön ein Geschenk. Die Kinder auf den Podestplätzen durften sich zusätzlich über grosszügige Naturalpreise und ein Diplom freuen. Auch die Teilnehmenden der Kids Olympiade wurden mit einem Preis belohnt. (pd)

11:41 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Gähwil: Feuerwehraufgebot wegen chemischer Reaktion

Am Dienstag musste die Feuerwehr wegen einer chemischen Reaktion an einen Betrieb an der Kirchbergerstrasse in Gähwil ausrücken. (Bild: Kapo St.Gallen)

Am Dienstagnachmittag, dem 2. Juni, kam es bei einem Betrieb an der Kirchbergerstrasse in Gähwil zu einer chemischen Reaktion mit Glycerin. Die ausgerückte Feuerwehr fand keinen Brand vor, jedoch musste das Gebäude gelüftet werden. Es wurde ausserdem niemand verletzt.

Kurz nach 14 Uhr stellten Mitarbeitende eines Produktionsbetriebs bei einem automatisierten Kessel mit Glycerin fest, dass dieser überkocht. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die örtliche Feuerwehr alarmiert. Durch die heissen Rauchwolken sind diverse Kunststoffelemente geschmolzen. Das Gebäude wurde evakuiert und durch die Feuerwehr während mehreren Stunden gelüftet.

Einzelne Mitarbeitende klagten über Atembeschwerden, mussten jedoch keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Gemäss der Kantonspolizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung. An den Maschinen der Firma enstand jedoch hoher Sachschaden, welcher aktuell noch nicht beziffert werden kann.

Die Ursache für die chemische Reaktion wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt. (kapo)

11:10 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Lichtensteig: Hanes Sturzenegger erhält kantonalen Werkbeitrag

Hanes Sturzengger stellt regelmässig seine Kunstwerke aus, hier zum Beispiel Aminosaucen im Rathaus für Kultur in Lichtensteig. (Bild: Andrea Tina Stalder)

Der Kanton St.Gallen vergibt jährlich Werkbeiträge an Kulturschaffende. Dieses Jahr gingen 106 Gesuche bei der kantonalen Kulturförderung ein. Die Fachjury hat daraus 18 Kulturschaffende ausgewählt, die nun mit einem Werkbeitrag von je 20'000 Franken unterstützt werden – darunter auch Hanes Sturzenegger aus Lichtensteig.

Sturzenegger wird mit dem Werkbeitrag Skulpturen im öffentlichen Raum entwickeln, in denen sich die Natur einnisten darf. Der 34-Jährige ist in Hombrechtikon im Kanton Zürich aufgewachsen und hat in Basel bildende Kunst studiert. Seine Kunst findet meist auf der Strasse oder in der Natur statt und ist nicht selten politisch gefärbt. Mit dem grössten Plakat der Welt machte er sich 2016 in Genf stark für die Abstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Die Abstimmung scheiterte, aber Hanes Sturzenegger sicherte sich mit der Aktion einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. (pd/alr)

10:49 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Obertoggenburg: Telefon der Gemeindeverwaltungen funktioniert wieder

Die Gemeindeverwaltung in Wildhaus-Alt St.Johann war am Mittwochmorgen wegen einer Störung telefonisch nicht erreichbar. (Bild: Symbolbild: Imago/Fleig / Eibner-Pressefoto)

Das Telefon der Gemeindeverwaltung war am Mittwochmorgen nicht erreichbar, teilte die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann auf ihrer Website mit. Nicht nur die eigene Verwaltung, auch die umliegenden Gemeinden waren von der Störung betroffen.

Um 10:45 Uhr teilte die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann auf ihrer Website mit, dass die Störung in der Zwischenzeit behoben werden konnte und die Verwaltungsabteilungen wieder telefonisch erreichbar sind. (pd)

08:05 Uhr

Mittwoch, 3. Juni

Roman Kipfer kehrt zum FC Wattwil Bunt zurück und wird Trainer

Roman Kipfer wird nächste Saison Trainer beim FC Wattwil Bunt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Drittligist Wattwil Bunt regelt die Verantwortung an der Seitenlinie neu. Ab nächster Saison wird Roman Kipfer neuer Trainer. Der 37-Jährige kehrt somit zu seinem Stammverein zurück. Die vergangenen vier Jahre war er beim FC Ebnat-Kappel. Zuerst zwei Jahre Spieler, anschliessend zwei Saisons Trainer.

Das bisherige Wattwiler Führungsduo Ciro Marino/Sanin Muric bleibt dem Verein aber erhalten. Marino wird Kipfers Assistenztrainer, Muric übernimmt in erster Linie administrative Aufgaben im Umfeld der ersten Mannschaft.

Die Bekanntgabe zum jetzigen Zeitpunkt entbehrt nicht einer gewissen Brisanz, denn sowohl Ebnat-Kappel als auch Wattwil Bunt stecken noch mitten im Abstiegskampf der 3. Liga. Und was die Situation zusätzlich speziell macht: In der Schlussrunde kommt es am Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr, auf dem Ebnater Untersand zum Direktduell. Es könnte somit sein, dass die Ebnater, mit Roman Kipfer an der Linie, Wattwil Bunt in die 4. Liga schiessen – umgekehrt könnte dies allerdings auch zutreffen.

Die Nachfolge Kipfers bei Ebnat-Kappel ist schon seit ein paar Wochen geregelt. Als Chef-Trainer rückt Stefan Hinterberger nach, bisher Assistent. Ihm zur Seite stehen Roman Bollhalder und Dominik Scheiwiller. (bl)

17:46 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Mitte Bütschwil-Ganterschwil: Erweiterungsprojekt Hallenbad überzeugt Parteimitglieder

Das Hallenbad Bütschwil gab auch an der Hauptversammlung der Mitte-Ortspartei zu reden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Am vergangenen Samstag fand die Hauptversammlung der Mitte Bütschwil-Ganterschwil statt. Die ordentlichen Traktanden wurden effizient behandelt. Ortspartei-Präsident Patrik Raschle zeigte sich erfreut über die stabile Mitgliederzahl von über 100 Personen.

Wie eine Mitteilung der Ortspartei festhält, stand im Anschluss an die Hauptversammlung ein Thema im Mittelpunkt, das die Aufmerksamkeit der Anwesenden besonders auf sich zog: Die Zukunft des Hallenbads Bütschwil. Ein Mitglied des Verwaltungsrats des Zweckverbands präsentierte die beiden Varianten «Sanierung» sowie «Sanierung mit Erweiterung» und erläuterte die Hintergründe, Chancen und Herausforderungen des Projekts.

Zu Beginn der Präsentation waren durchaus kritische Stimmen zu hören. Die Höhe der Investitionskosten sowie die notwendige Zustimmung weiterer Verbandsgemeinden führten verständlicherweise zu Fragen und einer gewissen Zurückhaltung. Im Verlauf der Diskussion wandelte sich die Stimmung jedoch spürbar. Viele Mitglieder erkannten, dass eine reine Sanierung zwar den heutigen Betrieb sichern würde, die bestehenden Kapazitätsengpässe jedoch nicht beseitigen könnten.

Besonders überzeugend war dabei auch die betriebswirtschaftliche Betrachtung. Die vorgestellten Berechnungen zeigten auf, dass das Betriebsergebnis bei der Erweiterungsvariante sogar besser ausfällt als bei einer reinen Sanierung. Damit erweist sich das Projekt nicht nur aus gesellschaftlicher und regionalpolitischer Sicht, sondern auch aus finanzieller Perspektive als nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung.

Der Verwaltungsrat verdient aus Sicht der Mitte Bütschwil-Ganterschwil Anerkennung dafür, dass er nicht den einfachsten, sondern den langfristig sinnvollsten Weg verfolgt und den Mut aufbringt, eine nachhaltige Lösung für die Region vorzuschlagen. Die Mitglieder waren sich abschliessend einig: Bei einem Generationenprojekt dieser Bedeutung sollten sich alle Stimmberechtigten direkt informieren und ihre Entscheidung auf der Grundlage von Fakten und nicht von Vorurteilen oder Hörensagen treffen. (pd)

11:08 Uhr

Dienstag, 2. Juni

Lütisburg: Bericht zur Mitwirkung Richtplan liegt vor

Blick auf Tufertschwil, das zur Gemeinde Lütisburg gehört. (Bild: Viviana Troccoli)

Der Richtplan, der Zonenplan, das Baureglement sowie die Schutzverordnung der Gemeinde Lütisburg wurden überarbeitet und an die neuen Bestimmungen und Anforderungen angepasst. Die Richt- und Rahmennutzungsplanung sowie die Schutzverordnung wurden der Bevölkerung vom 4. November bis 16. Dezember 2024 zur Mitwirkung unterbreitet.

Insgesamt haben 22 Personen, Organisationen und Firmen mitgewirkt, wie dem aktuellen Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Die Eingaben wurden vom Gemeinderat in Zusammenarbeit mit dem begleitenden Planungsbüro ausgewertet und geprüft. Einige Anregungen und Vorschläge konnten berücksichtigt werden. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Mitwirkungsbericht nun erstellt und verabschiedet. In diesem Bericht nimmt der Gemeinderat zu den einzelnen Eingaben Stellung.

Der Mitwirkungsbericht kann auf der Website der Gemeinde eingesehen werden. Die Mitwirkenden werden persönlich informiert. Aktuell befasst sich der Gemeinderat noch mit den letzten offenen Fragen. Anschliessend folgt der Erlass der Planungsinstrumente durch den Gemeinderat, die öffentliche Auflage sowie das fakultative Referendum. (pd)

16:12 Uhr

Montag, 1. Juni

Lichtensteig: Einbrecher bemerkt – verhaftet

Der Täter konnte festgenommen werden. (Bild: Symbolbild: Kapo AI)

Am Sonntag, kurz nach 5.45 Uhr, meldete eine Anwohnerin, dass sie soeben eine Person in ihrer Wohnung an der Loretostrasse festgestellt habe, welche nun geflüchtet sei. Infolge der Fahndung durch mehrere Polizeipatrouillen konnte ein 18-jähriger Marokkaner in Lichtensteig angehalten werden, welcher der Beschreibung der Anwohnerin entsprach. Der nicht in der Region wohnhafte Mann wurde festgenommen, schreibt die Kantonspolizei in einer Meldung. (kapo)

15:58 Uhr

Montag, 1. Juni

Fahrunfähig in Wattwil unterwegs

Am Samstag, kurz vor 8 Uhr, verlor ein 35-Jähriger auf der Rickenstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem Leitpfosten und das Auto kam im Wiesland zum Stillstand. Anschliessend fuhr er über die Wiese zurück auf die Rickenstrasse. Eine Patrouille konnte das Auto noch auf der Rickenstrasse anhalten. Der 35-Jährige fuhr trotz Führerausweisentzug und wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste eine Blut- und Urinprobe abgeben, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung schreibt. (kapo)

11:36 Uhr

Montag, 1. Juni

Guggemusig Moslig: Neuer Präsident

Der abtretende Präsident Joël Schnellmann, Neumitglied Steven Oberhänsli. (Bild: zvg)

Im Vorstand der Guggemusig Moslig tat sich anlässlich der Hauptversammlung, die vor Kurzem in der Krone Mosnang durchgeführt wurde, einiges. Das ist einer Mitteilung der Gugge zu entnehmen. Es verabschiedete sich der langjährige Vizepräsident Pascal Artho aus seinem Amt. Der Präsident Joël Schnellmann übernimmt dieses und macht Platz für jüngeres Blut an der Spitze des Vereins. Mauro Widmer wurde als neuer Präsident gewählt. Ein junges Mitglied, welches schon seit Jahren mit seinem Engagement für den Verein und vollem Einsatz am Instrument glänzt. Da er bereits im Vorstand als Planer wirkte, wird diese Lücke nun von Jan Rüttimann aufgefüllt.

Auch Philipp Kaufmann, der seine letzte Saison als Kassier fast auf den Rappen genau budgetiert hat, zieht sich aus dem Vorstand zurück. Durch seine Vorerfahrung als Maskenball-Kassier und die enge Zusammenarbeit wird dieses Amt ab jetzt Tim Rüttimann übernehmen. Als Neumitglied der Guggemusig Moslig wurde Steven Oberhänsli willkommen geheissen. (pd)

09:35 Uhr

Montag, 1. Juni

Ramona Forchini gewinnt in Savognin

Ramona Forchini. (Bild: Maxime Schmid)

Ramona Forchini feierte bei sommerlichen Temperaturen ihren ersten Saisonsieg, wie ihr Bike-Team in einer Mitteilung festhält. Auf der trockenen und anspruchsvollen Strecke in Savognin zeigte Ramona Forchini einen souveränen Auftritt. Die Gesamtsiegerin des Swiss Bike Cup 2025 übernahm ab der zweiten Runde die Kontrolle über das Rennen und fuhr ihren ersten Sieg der Saison 2026 selbstbewusst nach Hause.

Der Erfolg kommt zum richtigen Zeitpunkt und gibt zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden internationalen Einsätze. Mit Blick auf den Weltcup in Leogang liefert der Sieg wichtige Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Nun steht eine kurze Wettkampfpause an, bevor sich der Fokus auf den dritten Weltcup-Stopp der Saison vom 12. bis 14. Juni in Leogang richtet. (pd)

12:04 Uhr

Sonntag, 31. MAi

Auto in Ebnat-Kappel in Flammen – Totalschaden

Am Auto entstand ein Totalschaden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Samstagabend ist in Ebnat-Kappel ein Auto vollständig ausgebrannt. Kurz nach 18:30 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung ein, dass im Unterbächen ein Fahrzeug brenne. Die Feuerwehr rückte umgehend aus, konnte jedoch nicht verhindern, dass das Auto komplett zerstört wurde, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Im Einsatz waren 20 Feuerwehrleute, die Kantonspolizei St.Gallen sowie ein vorsorglich alarmierter Rettungsdienst. Die Ursache des Brandes ist derzeit nicht bekannt. (kapo/sae)

10:44 Uhr

Sonntag, 31. Mai

Auto kollidiert auf Gegenfahrbahn – Lenker schwer verletzt

Ein 37-jähriger Autofahrer ist am Samstagnachmittag in Mühlrüti schwer verletzt worden, als er auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Der Unfall ereignete sich laut einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen kurz nach 14:30 Uhr auf der Staatsstrasse von der Passhöhe Hulftegg in Richtung Mühlrüti. Der Mann verlor aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und stiess frontal mit dem Auto einer 21-jährigen Lenkerin zusammen.

Durch den Aufprall wurde der 37-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn befreien, bevor er mit der Rega ins Spital geflogen wurde. Die junge Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Im Einsatz waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Rega sowie 25 Feuerwehrleute. Der betroffene Strassenabschnitt blieb für etwa fünf Stunden gesperrt, um die Unfallstelle zu sichern und die Fahrbahn zu reinigen. (kapo/sae)

16:56 Uhr

Samstag, 30. Mai

Gleich zwei Unfälle auf der Rickenstrasse

Hier im Wattwiler Gebiet Hummelwald war ein 35-Jähriger von der Strasse abgekommen. (Bild: Kapo SG)

Binnen weniger Stunden haben sich auf der Rickenstrasse zwei Unfälle ereignet. Am Samstagmorgen hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Autofahrer beobachtet, der einen Selbstunfall verursachte und sich von der Unfallstelle entfernen wollte. Im Bereich Hummelwald auf Wattwiler Ortsgebiet war der 35-jährige Lenker in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Er war in einer Rechtskurve von der Strasse abgekommen, hatte einen Leitpfosten umgefahren und war im Wiesland zu stehen gekommen. Danach fuhr er einige Meter weiter im Wiesland und bog wieder in die Strasse ein, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Er konnte laut Polizeiangaben keinen gültigen Führerschein vorweisen und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.

Schon ein paar Stunden zuvor war es am Freitagnachmittag auf der Rickenstrasse zu einem Unfall gekommen. Ein Auto und ein landwirtschaftlichen Fahrzeug stiessen zusammen. Ein 37-jähriger Mann fuhr kurz vor 14 Uhr mit seinem Auto von Gommiswald Richtung Ricken. Vor ihm waren diverse weitere Fahrzeuge in die gleiche Richtung unterwegs. Gemäss Erkenntnissen der Kantonspolizei St.Gallen beabsichtigte der Lenker, bei Uetliburg die Fahrzeuge vor sich zu überholen. Dabei kam es zur Kollision mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eines 82-Jährigen. Durch den Zusammenprall drehte sich das landwirtschaftliche Fahrzeug, während das Auto geradeaus in eine Bushaltestellentafel fuhr und im Wiesland zum Stillstand kam. Der 82-Jährige wurde unbestimmt verletzt und ins Spital gebracht. Am Auto des 37-Jährigen entstand Totalschaden im Wert von rund 80'000 Franken. Am landwirtschaftlichen Fahrzeug entstand laut Polizeiangaben Sachschaden von rund 15'000 Franken. (kapo/red)

Nach dem Abflug in die Wiese erlitte das Auto in Uetliburg Totalschaden. (Bild: Kapo SG)

11:58 Uhr

Samstag, 30. Mai

Wildhaus: Ein musikalischer Dank

Die Bürgermusik Wildhaus unter der Leitung von Christian Schlegel beim Dankeschön-Konzert im Chuchitobel. (Bild: Adi Lippuner)

Die Spenderinnen und Spender, die einen Beitrag an die im März präsentierte neue Uniform der Bürgermusik Wildhaus geleistet hatten, wurden am Freitagabend mit einem Konzert bedacht. Sowohl Blasmusik als auch ein überraschender Gesang gehörten zusammen mit dem Vorstellen der Uniformen im Chuchitobel zum Programm. (adi)

07:13 Uhr

Samstag, 30. Mai

Das Dietschwiler Schulhaus ist 60 Jahre alt

Die Kinder der Dietschwiler Basisstufe bei ihrem Auftritt auf der Bühne. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Zu Beginn der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts war in Dietschwil der Wunsch vorhanden, ein neues Schulhaus zu bauen. Treiber in jenen Jahren war Schulrat und Dorfkäser Paul Dudli. 1965 hatte er es nach unermüdlichem Kampf geschafft, die Bauarbeiten begannen. Ein Jahr später wurde das neue Schulhaus eingeweiht.

Das Ereignis «60 Jahre Schule Dietschwil» nahm ein achtköpfiges OK zum Anlass, den Schulhausplatz am Freitag in einen Festplatz zu verwandeln. Zum Programm gehörte auch ein Auftritt der Kinder der Dietschwiler Basisstufe.

OK-Präsident Urs Huser, rechts, heisst die Besucherinnen und Besucher am Jubiläumsfest willkommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Jubiläums-Aktivitäten bildeten quasi das Einlaufen für ein noch viel grösseres Ereignis. Im kommenden Jahr feiert das 400-Seelen-Dorf sein 1200-jähriges Bestehen. Vom 13. bis 15. August 2027 wird ein Strassenfest organisiert, für das die Fäden im Hintergrund schon jetzt gesponnen werden. (bl)

16:33 Uhr

Freitag, 29. Mai

Ebnat-Kappel: Plauschturnier am Flüchtlingstag

Am Samstag, 20. Juni 2026, ist nationaler Flüchtlingstag. Im Toggenburg führen wir ihn 2026 als Spielnachmittag und als Fussball-Plausch-Turnier in Ebnat Kappel durch. Das schreiben die Organisatoren in einer Einladung. Nach dem Turnier wird ein Abendessen offeriert. Ein Kässeli für freiwillige Beiträge an die Unkosten wird bereitgestellt. Das Turnier findet ab 14 Uhr statt beim Schulhaus Gill, Badistrasse 31 in Ebnat-Kappel. Abendessen ab 18 Uhr. Die Teilnahme ist gratis. (pd)

15:37 Uhr

Freitag, 29. Mai

Postfiliale Ganterschwil: Lösung zeichnet sich ab

Die Post war in Ganterschwil in den Dorfladen integriert und ist seit dessen Schliessung am 11. Mai ebenfalls zu. (Bild: zvg)

Vor knapp drei Wochen musste in Ganterschwil der Dorfladen Ga-La unerwartet schliessen. Davon war auch die dort integrierte Postagentur betroffen und seither zu. Bis anhin muss die Dorfbevölkerung auf Postfilialen, wie etwa in Bazenheid oder Uzwil, oder die Partnerfiliale Fischbacher-Beck in Bütschwil ausweichen.

Kundinnen und Kunden brennt nun die Frage auf der Zunge, ob das Postangebot bald nach Ganterschwil zurückkommt. «Die Bevölkerung wird informiert, sobald eine neue Lösung spruchreif ist», heisst es vonseiten der Post auf Anfrage dieser Zeitung. Weiterhin gilt demnach die Übergangslösung. Die Anzahl an Postfilialen schrumpft jedoch landesweit: In zwei Jahren sollen in der ganzen Schweiz 170 Filialen schliessen.

Durch eine Zusammenarbeit mit Gemeinden und Partnerstellen, wie in Ganterschwil, möchte die Post aber weiterhin ihren Service gewährleisten. Das Prinzip von Partnerfilialen ermöglicht es der Post nämlich, die Räumlichkeiten der Partner zu nutzen und dadurch praktisch alle ihre Dienstleistungen anzubieten. Dabei wird das Angebot von Betreibenden des Geschäftes geführt, wie es bei der Post auf Anfrage dieser Zeitung heisst.

Nicht nur Öffnungszeiten von mindestens 30 Stunden pro Woche, sondern auch ein Grundsortiment an Briefen und Paketen sowie das Angebot von bargeldlosen Einzahlungen und Bargeldbezug sind durch solche Partnerschaften möglich. So sei es für die Post attraktiv, in Partnergeschäften ihren Service anzubieten: «Das Modell bewährt sich», heisst es vonseiten der Post. Schliesslich bestehen Partnerschaften vielerorts bereits seit mehreren Jahren.

So auch im Thurtal: Neben sieben sogenannten «My Post Service Stellen», wo Pakete versandt und empfangen werden können, erbringt die Post in insgesamt 15 Partnerfilialen im Toggenburg ihre Dienstleistungen. Neben Unterwasser, Mühlrüti oder Hemberg war dies bis vor knapp drei Wochen auch in Ganterschwil möglich. So viele Vorteile das System der Zusammenarbeit für die Post haben mag, der Fall Ganterschwil zeigt einen Nachteil: Schliesst die Partnerfiliale, steht die Post vor der Aufgabe, eine entsprechende Nachfolgelösung zu finden. (lia)

14:45 Uhr

Freitag, 29. Mai

Nesslau: Verkehrsunfall zwischen Auto und Mofa

Der Mofafahrer wurde eher schwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Donnerstagabend ist es auf der Haupstrasse bei Nesslau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen. Dabei wurde der 17-jährige Mofafahrer eher schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung.

Kurz nach 17:30 Uhr fuhr eine 30-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse von Krummenau kommend in Richtung Stein und überholte dabei ein vorausfahrendes Auto. Zur gleichen Zeit bog ein 17-jähriger Mofafahrer von einer Nebenstrasse auf die Hauptstrasse ein und fuhr in Richtung Krummenau. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Auto der 30-Jährigen und dem Mofa. Durch die Kollision stürzte der 17-jährige Mofafahrer und wurde eher schwer verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und durch die Rega ins Spital geflogen. Am Auto und am Mofa entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo)

13:44 Uhr

Freitag, 29. Mai

Erfreuliches Jahr für die Markthalle Wattwil

Blick über den Toggenburger Bauernmarkt in der Markthalle. (Bild: Adi Lippuner)

«Das Jahr 2025 darf vorneweg als erfolgreich bezeichnet werden.» Das schreibt Reto Meile, Präsident Markthalle Toggenburg, im aktuellen Jahresbericht. Über das ganze Jahr sei die Auslastung der Markthalle in Wattwil gut gewesen: «Es wird diesbezüglich als eines der besten Jahre in die bisherige Geschichte der Markthalle eingehen», so Meile. Viele wiederkehrende Anlässe hätten das möglich gemacht. Zentral sei die enge Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern und Markthalle. Die Betriebskommission würde vor der Vertragsunterschrift jeweils mit Vertretern des jeweiligen Organisationskomitees zusammensitzen und eine Besprechung zum geplanten Anlass durchführen. So könne man sich am Tisch über «Möglichkeiten und Unmöglichkeiten» austauschen, wie es Meile ausdrückt.

Baulich hebt der Präsident eine Neuerung hervor. Nebst den verschiedenen üblichen Unterhaltsarbeiten wurde im vergangenen Jahr im oberen Teil der Seitenwände eine schallschluckende Platte angebracht. Diese soll helfen, die anspruchsvolle Akustik in der Markthalle zu verbessern.

Etwas weniger positiv sieht die Situation beim Kälbermarkt aus. Der wird wöchentlich, 50-mal im Jahr, vom Verein Kälbermarkt durchgeführt. Wurden 2024 noch 3957 Kälber aufgeführt, waren es 2025 nur noch 3709. Auch die Anzahl an Kühen, Rindern, Stiere, Schafe und Ziegen hat abgenommen: Wurden 2024 noch 861 Tiere gezeigt, waren es 2025 deren 729, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Präsident Reto Meile spricht von «leicht sinkenden Auffuhr-Zahlen». Diese seien aber nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Verein zurückzuführen. Man sei auf der Suche nach Lösungen, um die Zahlen wieder zu erhöhen. Das sei eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. (ser)

09:51 Uhr

Freitag, 29. Mai

Radar: Hier gibt es die teuren Bilder

Mobiles Radargerät im Einsatz (Bild: Urs Bucher)

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. In der Region Wil/Toggenburg sind zurzeit Geräte an den folgenden Positionen im Einsatz:

-       Ebnat Kappel, Kantonsstrasse

-       Kirchberg, Gähwilerstrasse

-       Neckertal, Hoffeld, Hoffeldstrasse

-       Oberuzwil, Niederglatt, Wilerstrasse (kapo)

17:00 Uhr

Donnerstag, 28. Mai

Die Gewitter-Saison hat begonnen

In der Region Toggenburg/Wil ist der Sommer angekommen – beziehungsweise die Sommergewitter. Mit dem gestrigen Wolkenbruch ist die diesjährige Hitzegewitter-Saison eingeläutet. Roland Hof hat in Kirchberg fotografiert. (red)

14:47 Uhr

Donnerstag, 28. Mai

Zeitgut Toggenburg verzeichnet kontinuierliches Zuwachs

Die bereits neunte Generalversammlung der Genossenschafterinnen und Genossenschafter von Zeitgut Toggenburg wurde zur Information, aber auch zum Austausch unter den engagierten Zeitgebenden und -nehmenden genutzt. Das schreibt die Genossenschaft in einer Mitteilung. Wie Präsident Markus Windirsch gegenüber den gut 80 Stimmberechtigten betonte, zeige das kontinuierliche Wachstum auf aktuell 730 Mitglieder «sowohl das grosse Bedürfnis als auch die Bereitschaft der Bevölkerung, einen Teil ihrer wertvollen Zeit zu verschenken.» Bei Zeitgut werden Einsätze, die man leistet, auf ein Konto gutgeschrieben. Die Stunden können dann später selbst bezogen werden.

Die Aula im Berufs- und Weiterbildungszentrum in Wattwil war am Mittwochabend Treffpunkt für die Mitglieder von Zeitgut Toggenburg. Vor Ort waren der Vorstand, die Koordinatorinnen und Koordinatoren, Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen sowie, als wertvollstes Gut, die aktiven Zeitgebenden und Zeitnehmenden, ohne die Zeitgut Toggenburg die vielfältigen Aufgaben im Dienste der Gesellschaft nicht wahrnehmen könnte. Der ehrenamtlich tätige Vorstand mit Präsident Markus Windirsch, Ralph Rütsche, Jeanine Blatter, Peter Baumgartner und Daniel Mitteldorf wurden bestätigt.

Die Rechnung 2025 konnte, trotz budgetiertem Verlust, dank grosszügiger, privater Unterstützung, mit einer «schwarzen Null» abgeschlossen werden. Um die Strukturen an die wachsende Mitgliederzahl anpassen zu können, müsse auch die Finanzierung längerfristig gesichert werden, so Markus Windirsch. Für das laufende Jahr muss, bei Erträgen von 69'100 Franken und Aufwendungen in der Höhe von 102'100 Franken, ein Verlust von 33'000 Franken budgetiert werden. (pd)

10:18 Uhr

Donnerstag, 28. Mai

Mosnang: Kurt Zweifel tritt aus der GPK – Peter Baumgartner kandidiert

Kurt Zweifel (FDP) tritt aus der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der politischen Gemeinde Mosnang zurück. Während rund zehn Jahren hatte sich der Bauführer und Fachschätzer der Gebäudeversicherung in der GPK engagiert. Kurt Zweifel konnte mit seinem fundierten Bauwissen und seiner Führungserfahrung eine überaus wertvolle Sichtweise in die Prüfungstätigkeit der GPK einbringen und überzeugte durch seine seriöse und stets korrekte Arbeitsweise, schreibt die FDP Mosnang in einer Mitteilung.

Die FDP-Ortspartei ist erfreut, mit Peter Baumgartner eine ausgewiesene Persönlichkeit als Nachfolger von Kurt Zweifel präsentieren und der Bürgerschaft zur Wahl vorschlagen zu können. Der zweifache Familienvater war bis zum 31. Januar 2026 im Range eines Brigadiers Kommandant des Lehrverbands Infanterie der Schweizer Armee und damit verantwortlich für sämtliche Infanterieschulen. Peter Baumgartner machte zunächst eine Ausbildung zum Landwirt und trat 1990 in das Berufsoffizierskorps ein, absolvierte den Lehrgang für Generalstabs- und Admiralstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und erwarb an der ETH Zürich einen Master in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement. Der 60-Jährige lebt seit über zwanzig Jahren in Mosnang, wo auch seine beiden Söhne zur Schule gegangen sind, und ist hier bestens verankert. (pd)

09:31 Uhr

DOnnerstag, 28. Mai

Kirchberg hat einen neuen Kunstrasenplatz

Nach dem offiziellen Spatenstich im November des vergangenen Jahres wurde die Sportanlage Sonnmatt umfassend saniert und modernisiert. Die bedeutendste Neuerung auf der Sportanlage ist der neue Kunstrasenplatz, der anstelle des stark sanierungsbedürftigen Allwetterplatzes erstellt wurde. Das schreibt die Gemeinde Kirchberg im aktuellen Mitteilungsblatt.

Das neue Kunstrasenspielfeld entspricht den Ausführungsbestimmungen des Schweizerischen Fussballverbands und wurde als 9er-Fussballfeld für die Juniorenkategorie D realisiert. Das Feld misst 66 x 50 Meter, inklusive Sicherheitsbereich 72 x 56 Meter. Für die Beleuchtung des neuen Kunstrasenfeldes wurden vier Masten angebracht.

Am 12. Mai 2026 konnte das neue Kunstrasenfeld feierlich eröffnet werden. Gemeindepräsident Roman Habrik und Ruben Schönenberger, Präsident des FC Kirchberg, durchschnitten dazu das Eröffnungsband. Auch zahlreiche Juniorinnen und Junioren des FC Kirchberg nahmen an der Eröffnung teil.

Die modernisierte Sportanlage Sonnmatt umfasst neben dem Kunstrasenfeld zwei Naturrasenfelder. Im Rahmen des Gesamtprojekts wurden die Beleuchtungen dieser beiden Naturrasenfelder auf moderne LED-Technologie umgerüstet sowie je eine automatische Bewässerungsanlage installiert. Verantwortlich für die Planung der Bauarbeiten der Sportanlage ist die Fässler Freiraumplanung AG. Im nächsten Schritt werden die Abschlussarbeiten der Einfriedung ausgeführt. Mit der Fertigstellung der Arbeiten auf der Sportanlage Sonnmatt kann das gesamte Bauprojekt rund um die beiden Sportanlagen Sonnmatt in Kirchberg und Ifang in Bazenheid erfolgreich abgeschlossen werden. Es folgt die Fertigstellung der Bauabrechnungen. (pd)

16:51 Uhr

Mittwoch, 27. Mai

Neckertal hat ein Mobility-Auto

Ab sofort steht in Neckertal ein Elektroauto von Mobility zur geteilten Nutzung bereit. Die Gemeinde ermöglicht damit eine einfache und nachhaltige Mobilität für alle Einwohnerinnen und Einwohner, wie sie mitteilt.

Das Elektroauto wurde zusammen mit der Mobility-Genossenschaft am Standort Brunnadern platziert. Es steht sowohl der Gemeindeverwaltung als auch allen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung. Das Auto ist für Kurzmieten von wenigen Stunden oder Tagesausflüge geeignet. Voraussetzung ist eine Anmeldung und ein Abo bei Mobility unter www.mobility.ch. (pd)

15:10 Uhr

Mittwoch, 27. Mai

Verkauf Elektrizitätsnetz Wolfertswil ist besiegelt

Die Dorfkorporation Wolfertswil und die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) haben heute Mittwoch den Kaufvertrag für das Elektrizitätsnetz in Wolfertswil unterzeichnet. Mit dem Vertragsabschluss ist der Verkauf formell besiegelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die operative Übernahme durch die SAK erfolgt per 1. Januar 2027. Vorausgegangen war die Zustimmung der Stimmberechtigten an der Bürgerversammlung.

Das Elektrizitätsnetz versorgt rund 140 Liegenschaften im Korporationsgebiet und umfasst Mittel- und Niederspannungsleitungen, Trafostationen, Verteilkabinen sowie die öffentliche Beleuchtung. Per Ende 2025 waren 33 Photovoltaikanlagen an das Netz in Wolfertswil angeschlossen. Sie speisten im vergangenen Jahr rund 300’000 Kilowattstunden Strom ein. Der gesamte Strombedarf in Wolfertswil liegt bei rund 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags setzt die Dorfkorporation Wolfertswil den Beschluss der Bürgerversammlung um und schafft eine langfristige Lösung für den Betrieb ihres Elektrizitätsnetzes. Ausschlaggebend waren insbesondere die steigenden Anforderungen an Technik, Regulierung und Betriebsführung sowie die Sicherstellung von Versorgungssicherheit und Weiterentwicklung des Netzes.

Bereits in der Vergangenheit arbeitete die SAK mit der Dorfkorporation und übernahm den Pikettdienst sowie weitere Aufgaben. Im übrigen Gemeindegebiet von Degersheim ist die SAK bereits heute Netzbetreiberin und das Mittelspannungsnetz Korporation ist bereits jetzt an jenes der SAK angebunden. «Zudem könnte durch zusätzliche von der SAK in Aussicht gestellte Massnahmen die Versorgungssicherheit für Wolfertswil weiter erhöht werden», heisst es in der Mitteilung der SAK. Das Energieunternehmen investiert mit der Übernahme in eine zukunftsfähige Energieinfrastruktur für Bevölkerung und Unternehmen in Wolfertswil.

«Mit der Übernahme des Elektrizitätsnetzes der Dorfkorporation Wolfertswil stärken wir die Versorgungssicherheit vor Ort und schaffen die Grundlage, das Netz gezielt auf künftige Anforderungen auszurichten», wird Jürg Solenthaler, Leiter Geschäftsbereich Netz SAK, in der Medienmitteilung vom Mittwoch zitiert. (pd)

11:55 Uhr

Mittwoch, 27. Mai

Baustart bei Bahnhalle Lichtensteig Anfang Juli

Die erste Theatersaison unter der Ägide der Stiftung Zukunft Bahnhof geht zu Ende. Ein letzter Höhepunkt im alten Theatersaal läuft noch bis Ende dieser Woche mit der Eigenproduktion des Chössi Theater. Anschliessend, genauer am 6. Juli, startet der Umbau der Bahnhalle.

Im Wesentlichen wird in der Bahnhalle ein neues Theater in den alten Fassaden gebaut, schreibt die Stiftung in einem Newsletter. Erneuert werden Boden, Wände und Decke, die Theater-, Haus- und Sicherheitstechnik sowie Foyer und Künstlergarderobe. Gleichzeitig wird die ursprüngliche Höhe des historischen Ballsaals wieder hergestellt. Die Wiedereröffnung ist für Herbst 2027 mit einem Festival geplant. Danach soll die Bahnhalle wieder regelmässig zum Ort für Bühnenkunst aller Genres und Stile werden.

«Wir verneigen uns vor dem, was das Chössi Theater in den letzten 45 Jahren aufgebaut hat, und freuen uns darauf, diese Geschichte gemeinsam weiterzuschreiben – mit neuen Räumen, neuen Möglichkeiten und weiterhin viel Chössi-Geist in der Bahnhalle», schreibt die Stiftung im Newsletter weiter.

Für den teuren Umbau des denkmalgeschützten Hauses hat die Stiftung beim Amt für Kultur des Kantons St.Gallen eine Unterstützung aus dem Lotteriefonds für die Kulturinfrastruktur des neuen Theatersaals beantragt. Im Newsletter heisst es: «Der Regierungsrat ist uns wohlgesinnt, der finale Entscheid fällt Anfang Juni im Kantonsrat.» (pd)

10:09 Uhr

Mittwoch, 27. Mai

Neues Projekt für Sanierung Hochmoor Chellen

Das Hochmoor Chellen beim Bendel in der Gemeinde Ebnat-Kappel gehört zu den ökologisch wertvollsten Hochmooren der Region und ist gar im Inventar der national bedeutenden Hochmoore aufgeführt. Doch der Zustand des Gebiets auf rund 1104 m ü. M. ist seit Jahren kritisch und eine Sanierung ist notwendig. Nun gibt es einen wichtigen Fortschritt: Die überarbeiteten Sanierungspläne wurden am 20. April von allen Beteiligten unterzeichnet und zur Prüfung eingereicht, wie die Gemeinde Ebnat-Kappel mitteilt.

Die Gemeinde setzt das Projekt als Bauherrin um. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Kanton, den Grundeigentümern und weiteren Beteiligten konnte bei der Überarbeitung eine tragfähige Lösung erarbeitet werden. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich über Biodiversitätsgelder des Bundes und des Kantons.

Ziel der Massnahmen ist es, den Wasserhaushalt zu stabilisieren, die Austrocknung zu stoppen und die typischen Moorlebensräume langfristig zu erhalten und wiederherzustellen. Das Hochmoor kann dann auch wieder als wichtiger CO2-Speicher zum Klimaschutz beitragen.

In der Vergangenheit wurde im Hoochmoor Chellen mehrere Meter tief der Torf abgebaut. Diese Eingriffe haben den natürlichen Wasserhaushalt stark gestört. Dadurch entstanden Bedingungen, die für die sehr seltenen Moorarten zu trocken sind. Statt eines zusammenhängenden Moorgebiets existieren heute nur noch drei voneinander getrennte, hydrologisch isolierte Teilbereiche. Besonders betroffen ist das Moorzentrum, das zunehmend austrocknet und sich in einem schlechten Zustand befindet. (pd)

22:54 Uhr

Dienstag, 26. Mai

Der FC Kirchberg ergreift den Strohhalm und siegt bei Neckertal mit 2:1

Drittligist Kirchberg scheint doch noch auf den letzten Drücker die Kurve zu kriegen. Nachdem vor Wochenfrist mit Glarus der Leader der Gruppe 4 dran glauben musste, kann das Team nachdoppeln und schlägt am Dienstagabend im Duell der Abstiegskandidaten Neckertal-Degersheim mit 2:1.

Das hat Auswirkungen auf die Tabelle. Erstmals seit Monaten liegt die Mannschaft um das Trainerduo Obrist/Hollenstein nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Diesen nimmt nun das punktgleiche Wattwil Bunt ein, das aber die deutlich schlechtere Fairnesswertung aufweist.

Bei Halbzeit sah es allerdings nicht nach einem Kirchberger Erfolg aus. Die Gastgeber führten durch einen von Roberto Manzo verwandelten Hands-Penalty mit 1:0. Und mit Ausnahme einer Riesenchance von Aaron Ress, der einen Verteidiger auf der Linie anschoss, blieb die Kirchberger Offensive ziemlich harmlos.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nun waren auf Kirchberger Seite Bemühungen erkennbar, die Partie zu wenden – es gelang. Nach einem Eckball stieg Sandro Loser am höchsten und vollendete ins weite Eck zum Ausgleich. Vier Minuten später war es Captain Mario Kuhn, der Kirchberg zum zweiten Mal jubeln liess. Den knappen, aber nicht unverdienten Vorsprung verteidigten die Gäste problemlos.

Während Kirchberg die Abstiegsplätze verlassen hat, ist Neckertal bei noch drei ausstehenden Runden und mit neun Zählern Rückstand nicht mehr zu retten. Für Kirchberg geht es bereits am Freitag in Bronschhofen weiter. Neckertal-Degersheim empfängt tags darauf Wattwil Bunt. (bl)

15:33 Uhr

Dienstag, 26. Mai

Wattwil: Kinderbaustelle ist geöffnet

Die Kinderbaustelle Wattwil hat am Samstag nach Auffahrt die Tore für die neue Saison geöffnet. Der Start ist gelungen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Das Angebot der Kinderbaustelle ist für Kinder bis zwölf Jahre. Kinder bis zur zweiten Klasse müssen in Begleitung einer erwachsenen Person sein. Ältere Kinder dürfen das Angebot auch alleine nutzen.

Auf dem Areal stehen Holz, Schrauben, Nägel, Farbe und noch mehr Material bereit. Die Kinder dürfen nach ihren Ideen Hütten, Schiffe, Autos oder sonstige Fantasiegebilde bauen. Für kleinere Arbeiten ist eine Werkbank eingerichtet. Auch steht eine Bastelecke für allerlei künstlerische Ideen zur Verfügung. Wer keine Lust auf Bauen hat, kann sich im Sandkasten verweilen oder in den gebauten Hütten spielen. Während des Betriebes ist ein kleines Beizli mit Getränken und kleinen Snacks geöffnet. Wer eine schöpferische Pause braucht, darf sich auch gerne in die Lounge unter den Bäumen zurückziehen.

Das Angebot ist kostenlos und ohne vorgängige Anmeldung nutzbar. Das Gelände der Offenen Kinderbaustelle liegt beim Schulhaus Wis an der Churfirstenstrasse. In einem Holzpavillon ist eine kleine Werkstatt für die kleinen und grösseren Gäste eingerichtet. Samstags gibt es die Möglichkeit zu grillieren, sei dies mit Selbstmitgebrachtem oder eine Kleinigkeit vom Beizli (Fleisch oder Vegan).

Die Baustelle ist während der Schulzeit bis Samstag, 19. September 2026, folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch von 14.00 – 18.00 Uhr und am Samstag von 10.00 – 16.00 Uhr. Während den Sommerferien ist die Baustelle ab Samstag, 11. Juli 2026, bis Dienstag, 4. August 2026, geschlossen. (pd)

10:40 Uhr

DIenstag, 26. Mai

Unterhaltsarbeiten auf den Toggenburger Umfahrungen

In den kommenden Wochen stehen die alljährlichen Unterhaltsarbeiten auf Toggenburger Umfahrungen an. Das gibt das Bau- und Umweltdepartement des Kantons in einer Mitteilung bekannt. Das kantonale Tiefbauamt nimmt im Juni auf den Umfahrungen im Toggenburg Strassenunterhaltsarbeiten, die Tunnelreinigungen sowie die Sicherheitsschnitte vor. Für diese Arbeiten sind die Umfahrungen in den betroffenen Abschnitten gesperrt. Die Umfahrungen werden abschnittsweise gesperrt, jeweils von 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr:

Umfahrung Ebnat-Kappel, Stegrüti bis Gieselbach: Dienstag, 2. Juni und Mittwoch, 3. Juni.

Umfahrung Bütschwil, Engi bis Dietfurt: Montag, 8. Juni und Dienstag, 9. Juni.

Umfahrung Wattwil, Brendi bis Stegrüti: Mittwoch, 10. Juni und Donnerstag, 11. Juni.

Umfahrung Wattwil, Flooz bis Brendi: Dienstag, 23. Juni und Mittwoch, 24. Juni.

Umfahrung Lichtensteig, Neudietfurt bis Flooz: Donnerstag, 25. Juni und Freitag, 26. Juni. (pd)

09:31 Uhr

Dienstag, 26. Mai

FDP Lütisburg empfiehlt Thomas Rüegg

Am 14. Juni findet in Lütisburg der zweite Wahlgang für die Vakanz im Gemeinderat statt. Für die FDP-Ortspartei ist klar: Die wahl wird die Zukunft von Lütisburg lenken. Denn es stehen neben der finanziellen Herausforderung viele grosse Projekte an.

Die FDP Lütisburg empfiehlt Thomas Rüegg zur Wahl, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Rüegg sei tief in der Region verwurzelt und bringe eine klare, pragmatische Haltung mit. Er setze sich seit vielen Jahren aktiv für das Dorfleben ein und als langjähriger Präsident des Verkehrsvereins Lütisburg habe Thomas Rüegg bewiesen, dass er Projekte führen, Menschen zusammenbringen und Verantwortung übernehmen kann. (pd)

17:18 Uhr

Montag, 25. Mai

Gähwil: Schon wieder ein Unfall auf der Murgstrasse

Am Montagmorgen ist ein Mann mit seinem Rennvelo auf der Murgstrasse gestürzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 60-Jährige fuhr mit seinem Rennvelo auf der Murgstrasse von Mühlrüti kommend in Richtung Fischingen.

Nach der Verzweigung Murgstrasse/Hüsliweidstrasse kam der Mann mit dem Velo aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die angrenzende Felswand. Dadurch stürzte der Mann zu Boden und wurde eher schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es war der zweite Unfall mit Verletzungsfolge binnen weniger Stunden auf dieser Strasse (siehe untenstehende Meldung von Montag, 12.00 Uhr). (kapo/lus)

16:53 Uhr

Montag, 25 Mai

Wattwil: Motorrad prallt gegen Steinmauer

Am Montagmorgen ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Motorrad im Bereich Eggberg zwischen Hemberg und Ricken auf Wattwiler Gemeindegebiet gegen eine Steinmauer geprallt. Der Motorradfahrer wurde dabei laut Polizeiangaben eher schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann kurz nach 10 Uhr mit seinem Motorrad auf der Hembergstrasse von Hemberg in Richtung Ricken. Im Bereich Eggberg prallte das Motorrad aus bislang unbekannten Gründen im Bereich einer Linkskurve gegen eine Steinmauer. Dabei wurde der Lenker eher schwer verletzt. Die Rega flog den Mann ins Spital. Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

10:53 Uhr

Montag, 25. Mai

Töfflenker gestürzt – Unbeteiligter verletzt

Am Sonntagabend ist ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Murgstrasse in Gähwil in einer Kurve gestürzt. Der Töff rutschte daraufhin gegen einen 21-jährigen Mann, der am Strassenrand stand. Der Fussgänger wurde unbestimmt verletzt, der Rettungsdienst musste ihn ins Spital fahren.

Der Töfflenker war laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei gegen 19.45 Uhr auf der Murgstrasse in Richtung Fischingen unterwegs. In einer Linkskurve auf Höhe Vorderer Gadenwis stürzte er aus bislang unbekannten Gründen. Sein Fahrzeug rutschte über den rechten Strassenrand hinaus und prallte dort gegen einen dastehenden Mann. Anschliessend rutschte der Töff weiter und kam auf der Murgstrasse zu liegen.

Der Motorradfahrer begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Am Töff entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken, wie die Kantonspolizei schreibt. (kapo/dwa)

21:11 Uhr

Sonntag, 24. Mai

Volley Toggenburg: Eraldo Buonavita ist neuer Cheftrainer

Volley Toggenburg präsentiert einen neuen Trainer für sein NLA-Frauen-Team. Es handelt sich um Eraldo Buonavita aus Italien. Buonavita bringt Erfahrung als Trainer in der NLA mit. So führte er einst Lugano und Cheseaux. Zudem hat er mehrere Jahre als Nachwuchstrainer im Tessin gearbeitet. In Italien betreute der Sardinier verschiedenen Ligen Frauen-Teams. Dies berichtet Volley Toggenburg auf seiner Homepage. Buonavita wird Nachfolger von Detlev Schönberg. Mit ihm war die Zusammenarbeit nach einem Jahr zum Ende der abgelaufenen Saison nicht verlängert worden. (pd/sdu)

10:29 Uhr

Sonntag, 24. Mai

Motorrad stürzt nach Unfall in Mühlrüti Abhang hinunter

Am späten Samstagabend ereignete sich zwischen Passhöhe und Mosnang ein Unfall. Verkehrsteilnehmende meldeten der Polizei kurz vor 23.30 Uhr, dass ein Motorrad auf der Hulfteggstrasse einen Abhang hinuntergerutscht sei. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort jedoch keine Unfallstelle finden.

Wie sich später herausstellte, war das Motorrad von Privatpersonen geborgen worden, teilt die Polizei in einem Communiqué mit. Ein Spital meldete zudem eine verletzte Person nach einem Motorradunfall. Die Polizisten konnten den 18-jährigen Fahrer im Spital antreffen. Er wurde beim Unfall leicht verletzt. Der junge Mann wird nun angezeigt. (kapo/nat)

23:34 Uhr

Samstag, 23. Mai

St.Galler Schwinger holen in Ebnat-Kappel 89 Zweige

Bei schönstem Pfingstwetter fand am Pfingstsamstag in Ebnat-Kappel das St.Galler Kantonale Nachwuchsschwingfest statt. Organisiert wurde es vom Schwingclub Wattwil und Umgebung. Rund 1100 Zuschauer fanden den Weg zum Oberstufenzentrum Wier, um die künftigen Spitzenschwinger zu bestaunen.

Dabei wurde im Obertoggenburg ein Teilnehmerrekord gebrochen. Seit über 15 Jahren gab es noch nie so viele Jungschwinger am St.Galler Kantonalschwingfest wie in diesem Jahr. Die 445 Jungschwinger präsentierten sich von ihrer besten Seite. Der Kanton St.Gallen war mit 239 Jungschwingern auf Platz und erkämpfte sich von 175 Zweigen deren 89.

Einteilungschef Hans Trummer zeigte sich am Abend mit dem Fest zufrieden. Er sagte: «Die St.Galler Jungschwinger präsentierten sich von ihrer besten Seite. Sie waren motiviert und erkämpften sich dadurch die meisten Zweige.» Die Festsiege mussten sich die St.Galler Schwinger jedoch mit den Gästen aus Appenzell sowie aus dem Kanton Glarus teilen. Die Sieger heissen: Sandro Fitze, Gais, Manuel Albin, Büriswilen und Nino Marti, Haslen GL, Jamiro Brägger, Ebnat-Kappel, Joel Hässig, Flawil, sowie Tijs Fässler, Appenzell. (ps)

Die Schlussgänge
Kat. A - 2009/2010 - Sandro Fitze gewinnt gegen Marco Graf nach 5 Minuten mit Kurz.

Kat. B - 2011/2012 - Manuel Albin gewinnt gegen Nino Streuli nach 5:30 Minuten mit Kurz. Nino Marti klassiert sich mit Manuel Albin punktgleich auf Rang 1b.

Kat. C - 2013/2014 - Jamrio Brägger gewinnt gegen Gian Beck nach 2:01 Minuten mit Bodenhüfter.

Kat. D - 2015/2016 - Joel Hässig gewinnt gegen Marco Tschiermer nach 1:32 Minuten mit Gammen.

Kat. E - 2017/2018 - Tijs Fässler gewinnt gegen Sandro Brülisauer nach 2:34 Minuten mit Armschlüssel.

12:26 Uhr

Samstag, 23. Mai

Wahlen Kirchberg: SP unterstützt Scheidegger nicht mehr

An der Jahresversammlung der SP Alttoggenburg war die Gemeinderats-Ersatzwahl in Kirchberg ein Thema. Der Parteivorstand hat im Vorfeld des ersten Wahlgangs Gespräche mit den Kandidaten Christoph Kauz (Mitte) und Myriam Scheidegger (parteilos) geführt. Beide Persönlichkeiten hätten einen engagierten und kompetenten Eindruck hinterlassen, heisst es in einer Meldung der SP Alttoggenburg. Im ersten Wahlgang sprach die SP Scheidegger ihre Unterstützung aus. Für den zweiten Wahlgang beschloss sie Stimmfreigabe. In diesem kandidiert neben Scheidegger und Kauz auch der parteilose Dominik Schönenberger. Gewählt wird am 14. Juni. Nicht mehr antreten wird Ronny Roth, der im ersten Wahlgang am meisten Stimmen gemacht hatte. Er zieht aus Kirchberg weg.

Zudem hat die SP Alttoggenburg an ihrer Hauptversammlung Dominik Agosti einstimmig als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Lütisburg nominiert. Agosti, Jahrgang 1976, lebt seit 2011 in Lütisburg Station. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von 10, 13 und 15 Jahren. Er ist ausgebildeter Schreiner, Polizist und Sozialpädagoge FH und arbeitet heute in einem 80‑Prozent‑Pensum als Mitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Zürichsee‑Linth. Zuvor war er während zehn Jahren als Geschäftsführer tätig gewesen. Bei der Gemeinderats-Ersatzwahl von Lütisburg geht es am 14. Juni darum, einen vakanten Sitz zu besetzen, nachdem Werner Scherrer (Mitte) bereits im vergangenen Sommer aus persönlichen und familiären Gründen zurückgetreten war. Es kommt zu einer Kampfwahl zwischen Agosti und SVP-Vertreter Thomas Rüegg. Dies im Rahmen des zweiten Wahlgangs. Im ersten Wahlgang hatten weder Rüegg noch Marianne Burger Studer das Absolute Mehr erreicht. Burger Studer tritt nun nicht mehr an. (pd/red)

10:11 Uhr

Samstag, 23. Mai

Mosnang/Wattwil: Zweimal alkoholisiert, einmal Unfall

Am Freitagabend um 20.15 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Unfall im Bereich Bitzi bei Mosnang gemeldet. Ein 22-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto von der Fahrbahn in die Wiese abgekommen und dieses hatte einen Randleitpfosten touchiert. Eine beim Mann durchgeführte Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 0.37 mg/l, was umgerechnet rund 0,7 Promille entspricht. Der Mann wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt. Er war unverletzt geblieben und es entstand Sachschaden laut Polizeiangaben von rund 1000 Franken.

Bereits am Freitagmorgen um kurz nach 1.20 Uhr war anlässlich einer Verkehrskontrolle ein 24-jähriger Autofahrer auf der Wilerstrasse in Wattwil angehalten worden. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 0.51 mg/l, was umgerechnet rund einer Promille entspricht. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Beide Lenker werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt. (kapo)

17:00 Uhr

Freitag, 22. Mai

Semistationäre Messanlagen in den Regionen Toggenburg und Wil

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Die Liste dient der Verkehrssicherheit. Die Aktualität der Angaben wird nicht garantiert, da einzelne Anlagen zwischen den Publikationsdaten verschoben werden können.

Aktuell aufgeführte Standorte in den Regionen Toggenburg und Wil:
Ebnat-Kappel, Kantonsstrasse
Dicken, Schwellbrunnerstrasse
Hoffeld, Hoffeldstrasse
Schwarzenbach, Wilerstrasse

15:05 Uhr

Freitag, 22. mai

Neckertal setzt auf Transparenz und klare Rollen

Vertretungen des Gemeinderats, der Verwaltung und der Schule Neckertal haben sich im vergangenen Monat zur halbjährlichen Klausurtagung getroffen. Im Zentrum stand die Zusammenarbeit innerhalb der Einheitsgemeinde. Dabei ging es um die Frage, ob die gesetzten Ziele erreicht und wie rechtmässiges Handeln sichergestellt werden kann.

Der Gemeinderat beurteilt die Zusammenarbeit mit der Verwaltung als vertrauensvoll und respektvoll. Bewährt hätten sich direkte Absprachen zwischen den Verantwortlichen. Auch der Informationsfluss wurde als transparent beschrieben. Nach Ansicht des Gemeinderats unterstützt diese Arbeitsweise die Zusammenarbeit zwischen strategischer und operativer Ebene.

Ein Thema war zudem die Kommunikation mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat möchte an Bürgerversammlungen weiterhin sichtbar präsent sein. Unter dem Motto «Wer etwas zu sagen hat, soll berichten» sollen verantwortliche Personen ihre Themen selbst vorstellen. Damit will die Gemeinde den Austausch mit der Bevölkerung stärken.

Ein Thema war zudem die Kommunikation mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat möchte an Bürgerversammlungen weiterhin sichtbar präsent sein. Unter dem Motto «Wer etwas zu sagen hat, soll berichten» sollen verantwortliche Personen ihre Themen selbst vorstellen. Damit will die Gemeinde den Austausch mit der Bevölkerung stärken.

Die Schulkommission plant eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihren Aufgaben und Zuständigkeiten. Dazu soll ein Projekt gestartet werden. Gleichzeitig hat der Gemeinderat seine Grundsätze der Zusammenarbeit geschärft. Im Vordergrund stehen Vertrauen, Verlässlichkeit und Kollegialität. (pd/red)

13:47 Uhr

Freitag, 22. Mai

Neckertal: Lehmbergbach-Durchlass wird saniert

Das Ausserrhoder Tiefbauamt saniert ab Juni 2026 den Bachdurchlass des Lehmbergbachs an der Strasse zwischen Schönengrund und Hemberg. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr einspurig geführt.

Der Lehmbergbach quert ausserorts die Strasse von Schönengrund nach Hemberg. Gleichzeitig bildet der Bach die Gemeindegrenze zwischen Schönengrund und Neckertal sowie die Kantonsgrenze zwischen Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen. Das Projekt und die Bewilligungsverfahren wurden deshalb mit der Gemeinde Neckertal und dem Kanton St.Gallen koordiniert.

Der bestehende Bachdurchlass weist altersbedingte Schäden auf und muss instandgesetzt werden. Vorgesehen sind Betoninstandsetzungen an Wänden, Sohle und Gewölbe. Zudem werden die Ein- und Auslaufbauwerke mit den Flügelmauern neu erstellt oder vorbetoniert und teilweise erhöht.

Geplant sind auch neue Absturzsicherungen. Auf den Flügelmauern und Brüstungen werden Röhrengeländer montiert. Zusätzlich entsteht im Durchlass ein einseitiges Kleintierbankett. Dieses wird in den Anschlussbereichen weitergeführt, damit Kleintiere den Bachbereich künftig queren können.

Die Gesamtkosten für Planung und Realisierung betragen 575'000 Franken. Die Gemeinde Neckertal beteiligt sich anteilsmässig an den Kosten, da die Strasse auf St.Galler Seite eine Gemeindestrasse ist. Das Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat Projekt und Kredit genehmigt. Die Arbeiten sind vergeben, der Baustart ist ab Juni 2026 vorgesehen. Während der Bauzeit wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch die Baustelle geführt. (pd/red)

12:01 Uhr

Freitag, 22. Mai

St. Peterzell: Mitwirkung am Bushaltestellen-Projekt

Die Gemeinde Neckertal legt das Strassenbauprojekt bei den Bushaltestellen Dorf in St.Peterzell öffentlich auf. Die Bevölkerung kann sich bis 8. Juli 2026 zum Vorhaben äussern.

Für das Strassenbauprojekt bei den Bushaltestellen Dorf in St.Peterzell wird das gesetzlich vorgeschriebene Planverfahren durchgeführt. Dieses ersetzt gemäss Strassengesetz das Baubewilligungsverfahren. Gleichzeitig eröffnet die Gemeinde Neckertal die Mitwirkung der Bevölkerung.

Die Unterlagen liegen vom 8. Juni bis 8. Juli 2026 im Gemeindehaus Mogelsberg bei der Bauverwaltung auf. Zusätzlich können die Dokumente auf der Website www.neckertal.ch eingesehen werden.

Während der Mitwirkungsfrist sind schriftliche Stellungnahmen möglich. Diese können per Post an die Bauverwaltung Neckertal an der Lettenstrasse 3 in 9122 Mogelsberg oder per E-Mail an bauverwaltung@neckertal.ch eingereicht werden.

Fragen zum Projekt beantwortet Simon Schlumpf, Leiter Bauverwaltung. Er ist unter der Telefonnummer 058 228 33 14 oder per E-Mail erreichbar. (pd)

09:09 Uhr

Freitag, 22. Mai

Autofahrer erfasst Mädchen in Neu St.Johann und flüchtet

Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Toggenburgerstrasse in Neu St.Johann zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Das elfjährige Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Die Person, welche mit dem Auto unterwegs war, ist geflüchtet. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

In der Zeitspanne zwischen 14.20 und 14.50 Uhr querte ein elfjähriges Mädchen von der Johanneumstrasse her die Toggenburgerstrasse in Richtung Sidwaldstrasse. Gleichzeitig fuhr eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Toggenburgerstrasse in Richtung Krummenau. Dabei kam es zum Zusammenprall zwischen dem Auto und dem Mädchen. Dieses wurde dabei zu Boden geschleudert und leicht verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt.

Gemäss aktuellem Kenntnisstand dürfte die unbekannte Person im Auto kurz angehalten, dann aber die Unfallstelle in Fahrtrichtung Krummenau verlassen haben, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben machen können zum Unfallhergang, zum gesuchten Auto oder zur Person, die am Steuer sass, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Schmerikon, Tel. 058 229 52 00, zu melden. Gemäss den vorliegenden Erkenntnissen dürfte es sich dabei um ein eher dunkles Auto gehandelt haben. (kapo/wol)

10:03 Uhr

Donnerstag, 21. Mai

Totalschaden nach einem Selbstunfall in Mühlrüti

Am Mittwochabend, 20. Mai, ist es auf der Staatsstrasse in Mühlrüti zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 27-jähriger Mann landete mit seinem Auto im Wiesland. Er wurde laut Kantonspolizei nicht verletzt, das Auto erlitt Totalschaden.

Der Mann fuhr kurz nach 22 Uhr mit seinem Auto von der Hulftegg-Passhöhe Richtung Dreien. Auf Höhe Toggenburger Höhenweg kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet ins angrenzende Wiesland, wo es nach einigen Metern frontal in ein Bachbett prallte und zum Stillstand kam. (pd)

07:52 Uhr

Donnerstag, 21. Mai

Die Hospizgruppe Toggenburg-Neckertal hat eine neue Präsidentin gewählt

Am 7. Mai fand die jährliche Hauptversammlung der Hospizgruppe Toggenburg-Neckertal statt. Weil die an der letzten Versammlung gewählte Präsidentin ihr Amt nach kurzer Zeit wieder abgab, musste eine neue Lösung gefunden werden.

Lea Guggisberg aus Hemberg stellte sich zur Wahl und erhielt die Zustimmung der Stimmberechtigten. Gewählt wurde mit Walter Kroiss auch der neue Vertreter der katholischen Kirche.

Den Abend rundete ein Vortrag des Spitalseelsorgers Sepp Koller ab. Titel des Referats: «Spirituelle und seelsorgliche Begleitung am Krankenbett, von Sterbenden und Angehörigen». (pd)

14:35 Uhr

Mittwoch, 20. MAi

IG empfiehlt Ausbau des Hallenbads Bütschwil

Die IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil spricht sich klar für die Variante «Sanierung mit Erweiterung» aus. Sie sieht darin die langfristig sinnvollere Lösung für Bevölkerung, Schulen und Vereine.

Die heutige Wasserfläche des Hallenbads Bütschwil ist aus Sicht der IG bereits zu klein. Während laut Richtwerten des Bundes für die Region 750 bis 880 Quadratmeter nötig wären, stehen aktuell rund 400 Quadratmeter zur Verfügung. Mit der Erweiterung würde die Fläche um rund 40 Prozent auf etwa 560 Quadratmeter wachsen. Eine reine Sanierung würde die Kapazitätsprobleme dagegen nicht lösen. Bereits heute bestehen Nutzungskonflikte zwischen Schulschwimmen, Vereinen, Kursen und öffentlichem Badebetrieb.

Entscheid mit Wirkung für Jahrzehnte

Da das Hallenbad seit 1978 besteht und die nächste Lösung die Region für weitere 40 bis 50 Jahre prägen dürfte, spricht die IG von einem «Generationenentscheid». Ein Entscheid allein aufgrund der aktuellen Finanzlage greife zu kurz.

Die Erweiterungsvariante verbinde die notwendige technische Sanierung mit zusätzlichem Nutzen. Geplant sind mehr Angebote für Schulen, Vereine, Familien und ältere Menschen. Mit einem neuen Hubbodenbecken könnten zusätzliche Kurse stattfinden. Gleichzeitig entstünde erstmals ein Bereich für Familien mit kleinen Kindern – ein Angebot, das bisher fehle.

Langfristig wirtschaftlicher

Gemäss Businessplan bietet nur die Erweiterung zusätzliches Ertragspotenzial durch mehr Besucher, neue Kurse und eine bessere Auslastung. Die Unterschiede bei den laufenden Betriebsbeiträgen seien dagegen vergleichsweise gering. Deshalb fordert die IG, nicht nur die Investitionskosten zu betrachten, sondern auch langfristigen Nutzen und Standortattraktivität.

Die IG zählt nach eigenen Angaben rund 430 Mitglieder aus der Region. Rückmeldungen aus Bevölkerung, Schulen und Vereinen hätten die Überzeugung gestärkt, dass eine Sanierung mit Erweiterung die zukunftsfähigere Lösung sei. (pd/ahi)

11:40 Uhr

Mittwoch, 20. Mai

Wattwil: Campus-Steg wird Ende Juni eingebaut

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Wattwil entsteht auch ein neuer Campus-Steg über die Thur. So wird es künftig eine direkte Fussverbindung zwischen dem Berufs- und Weiterbildungszentrums und der neuen Kantonsschule geben, die im August 2026 öffnen soll.

Der Wattwiler Gemeinderat teilt nun mit, dass die Campus-Brücke am Dienstag, 30. Juni 2026, eingesetzt werden soll. «Dies stellt einen wichtigen Meilenstein des Projekts dar», schreibt der Gemeinderat. Verlaufen die Vorbereitungen nach Plan und lassen es die Witterungsverhältnisse zu, starte der öffentlich verfolgbare Brückeneinhebungs-Event ab 9 Uhr. Der Gemeinderat Wattwil wird zu gegebener Zeit über weitere Details informieren. (pd)

11:28 Uhr

Mittwoch, 20. Mai

Wattwil: Dorfplatz wird umgestaltet

Das kantonale Tiefbauamt beginnt am Montag, 29. Juni, mit Sanierungsarbeiten an der Kreuzung Poststrasse, Wilerstrasse und Ebnaterstrasse beim Dorfplatz Wattwil. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen und dauern voraussichtlich bis Ende September 2026. Dies schreibt der Wattwiler Gemeinderat in den aktuellen Mitteilungen. Im Zuge der Arbeiten wird die Verkehrsführung im Bereich der betroffenen Kreuzung angepasst und optimiert. Gleichzeitig werden der Strassenoberbau, die Entwässerung sowie die öffentliche Beleuchtung erneuert.

Während der Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen sowie Umleitungen zu rechnen, so der Wattwiler Gemeinderat. Der Verkehr wird während den Arbeiten einspurig geführt, und einzelne Zu- und Wegfahrten sind zeitweise eingeschränkt oder gesperrt, ebenso die Ein- und Ausfahrt in die Poststrasse. Auch im öffentlichen Verkehr sind temporäre Anpassungen vorgesehen. Detaillierte Informationen zum Bauablauf, zu den einzelnen Bauetappen sowie zur Verkehrsführung werden mit der ausführlichen Medienmitteilung zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. (pd)

10:58 Uhr

Mittwoch, 20. Mai

Lütisburg: Verkehrsunfall mit fünf Autos

Am Dienstagmorgen, 19. Mai, ist es auf der Neugonzenbach in Lütisburg zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.

Kurz vor 7 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann auf der Neugonzenbach von Wattwil Richtung Wil. Als vor ihm ein Auto nach links abbog, verlangsamte er seine Fahrt. Daraufhin kam es hinter ihm zu einer Auffahrkollision mit insgesamt vier weiteren beteiligten Autos, wobei drei Männer im Alter von 27, 44 und 60 Jahren und eine Frau im Alter von 29 Jahren beteiligt waren.

Auch das Auto des 35-Jährigen wurde dabei beschädigt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden im Wert von rund 30'000 Franken. Während der Dauer der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. (kapo)

10:40 Uhr

Mittwoch, 20. Mai

Neckertal: Neue Schiessanlage im Aachboden offiziell eröffnet

Die Sportschützen Neckertal haben am Freitag, 15. Mai 2026, ihre neue Schiessanlage Aachboden der Öffentlichkeit vorgestellt und am Abend zusammen mit Sponsoren, Gönnern, Behörden und Verbänden formell eröffnet. Der Tag der offenen Tür war mit über 80 Besucherinnen und Besuchern sehr gut besucht. Besonders die Präsentation der verschiedenen Disziplinen sowie die begleiteten Probeschüsse wurden rege genutzt.

«Die Anlage führt die olympischen Distanzen 10 Meter, 25 Meter und 50 Meter an einem Standort zusammen und schafft damit zeitgemässe Trainings- und Wettkampfbedingungen für den Schiesssport im Neckertal», schreiben die Sportschützen Neckertal in einer Mitteilung. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat der Verein die Schiessanlage Aachboden für 1,2 Millionen Franken umgebaut und erweitert.

Der nächste öffentliche Anlass folgt bereits am Samstag, 23. Mai: Von 13:30 bis 20:00 Uhr findet ein weiterer Tag der offenen Tür auf der Schiessanlage Aachboden statt. Höhepunkt ist das Probetraining für Juniorinnen und Junioren mit Weltmeister Jan Lochbihler um 14:30 Uhr auf der 10-Meter-Luftgewehranlage mit anschliessender Autogrammstunde. (pd)

10:06 Uhr

Mittwoch, 20. Mai

Geplanter Windpark: SP kritisiert Vorgehen von «Pro Lebensraum Kirchberg»

Die SP Alttoggenburg hat in einer Medienmitteilung Stellung zum geplanten Windpark in Kirchberg bezogen. Dies nach Aufforderung der Gruppierung «Pro Lebensraum Kirchberg», die sich vehement gegen die geplanten Windräder wehrt.

Die SP Alttoggenburg unterstütze die Idee eines Windparks grundsätzlich, selbstverständlich begrüsse sie aber auch eine gründliche Abklärung im Vorfeld, die im Bewilligungsverfahren des Kantons jedoch vorgesehen sei. Die SP Alttoggenburg schreibt: «Die Windenergie ist unerlässlich, um den Schweizer Strombedarf – insbesondere im kritischen Winterhalbjahr – zu decken, die Klimaziele zu erreichen und das Land langfristig unabhängiger von ausländischen Energieträgern zu machen.»

Aus Sicht der Ortspartei laufe das Verfahren bisher absolut korrekt und der Gemeinderat verhalte sich angemessen neutral und informiere die Bevölkerung laufend. Die SP Alttoggenburg verweist zudem darauf, dass ein Mitwirkungsverfahren in der Bevölkerung vorgesehen ist.

Dass die Gegenseite – besonders «Pro Lebensraum Kirchberg» – nicht akzeptieren wolle, dass der gesetzlich vorgegebene Prozess nur wenig Spielraum für eine Mitbestimmung des Gemeinderats vorsieht, führe immer wieder zu aufwendigen und ergebnislosen Auseinandersetzungen. «Der wiederholte Vorwurf, der jetzige Prozess werde ungenügend demokratisch und intransparent geführt, greift zu kurz», schreibt die SP-Ortspartei, hinsichtlich der mehrfachen Gelegenheiten der Bevölkerung, auf nationaler und kantonaler Ebene an der Urne über die Energiepolitik zu entscheiden.

Auch die wiederholten, penetranten Störaktionen von «Pro Lebensraum Kirchberg» an öffentlichen Anlässen würden einen konstruktiven Dialog keineswegs fördern, so die SP Alttoggenburg weiter. Sie schreibt: «Eine kritische Haltung zur Windenergie ist durchaus legitim. Wer sich jedoch auf der Homepage von ‹Pro Lebensraum Kirchberg› umsieht, stellt schnell fest, dass die Gruppierung zumindest eine offenkundige Nähe zu Klimaleugnern und wissenschaftsfernen Behauptungen aufweist.» Insbesondere werde auf der Homepage mehrfach auf das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) verwiesen. Der Verein wurde von Wissenschaftern mehrfach der deutschen Klimaleugnerszene zugewiesen. (pd/alr)

16:05 Uhr

Dienstag, 19. MAi

Stephan K. Haller überraschend verstorben

Der Toggenburger Kunstschaffende Stephan K. Haller ist vor wenigen Tagen am 11. Mai völlig unerwartet 58-jährig verstorben. Stephan K. Haller hat im Toggenburg tiefe Spuren hinterlassen, vor allem im kulturellen Bereich. Er war Mitinitiant und Geschäftsleiter der Klangwelt Toggenburg, die nun das Klanghaus betreibt. Er war auch Programmverantwortlicher des Klangfestivals Naturstimmen, welches es mittlerweile nicht mehr gibt. Beim Chössi-Theater Lichtensteig zeichnete er für die Intendanz und das Marketing verantwortlich. Haller war später Mitinitiant und Präsident des Gofechössi und der Jungen Bühne Toggenburg. Ferner war er im Opernverein Zürich Mitinitiant sowie Vorstandsmitglied und auch Inhaber der Agentur Kultur Esprit. Man kannte ihn als Mitgründer und Geschäftsleiter des Büro für Ideen und Lösungen sowie des Büro Toggenburg. Ferner war er Manager und künstlerische Begleitung von Urs Wehrli in dessen Projekt «Kunst aufräumen».

Der einstige Chefredaktor des Toggenburger Tagblatt war auch Chefredaktor des Toggenburger Magazin. Später zog es ihn in den Aargau, um als Pädagoge tätig zu sein.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die öffentliche Abdankung ist auf den kommenden Pfingstsamstag, 23. Mai um 14 Uhr in der katholischen Kirche St.Gallus in Lichtensteig anberaumt. (sdu)

14:27 Uhr

dienstag, 19. Mai

Wattwil: Auflage der Sondernutzungspläne Thurraum

Der Gemeinderat hat den neuen Sondernutzungsplänen Thurraum zugestimmt. Während der Mitwirkung im Zeitraum vom 27. Februar bis 18. März waren neun schriftliche Anträge und Eingaben zuhanden der Gemeinde eingereicht worden. Diese wurden bearbeitet bzw. beurteilt, wie dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist.

Daraus ergeben sich punktuelle Ergänzungen der Besonderen Vorschriften für die Sondernutzungspläne Thurraum Flooz, Nord und Süd. Insbesondere die Bestimmungen zu Bebauung und Gestaltung in Artikel 4 wurden überarbeitet: Die baulichen Möglichkeiten sowie die Einschränkungen im Planperimeter sind nun neu gegliedert, ergänzt und präziser formuliert. Die Anträge und Eingaben aus der Mitwirkung wurden schriftlich beantwortet und die Mitwirkung formell abgeschlossen.

Die Änderungen des Rahmennutzungsplans und des Gemeindestrassenplans sowie die Sondernutzungspläne Thurraum werden vom 26. Mai bis 24. Juni 2026 öffentlich aufgelegt.(pd)

10:58 Uhr

DienstAg, 19. Mai

Toggenburger holen Podestplätze in Hünikon

Am bereits fünften Motocross in Hünikon bei Amlikon-Bissegg TG sicherten sich die Toggenburger zwei Podestplätze. Pepe DeSimone (#100), der zweifache Oldtimer-250-Schweizermeister der Jahre 2023 und 2024, gewann auf seiner KTM 250 aus dem Jahr 1979 die Oldtimer-Klasse.

Randy Büchler (#134) aus Lütisburg eroberte auf der 1,7 Kilometer langen Motocross-Strecke im Mittelthurgau den dritten Platz in der Quad-Klasse. Im ersten Lauf belegte er Rang drei, im zweiten Lauf fuhr er auf den starken zweiten Platz. Der erste Sieg scheint in Reichweite.

In der Clubklasse CCT Cross Team Toggenburg erreichte Roman Scheiwiller (#32) aus Ulisbach den fünften Rang. Philip Oberholzer (#48) aus Dietfurt fuhr auf Rang sechs. Larina Wiedemeier (#991) aus Lichtensteig belegte in der Kategorie MX-Woman Rang acht.

Die nächsten Motocross-Rennen finden am 30./31. Mai in Sézegnin GE sowie am 20./21. Juni in Feldkirch (A) statt.

08:37 Uhr

Dienstag, 19. Mai

Bütschwil-Ganterschwil: Kanton saniert Wilerstrasse

Ab Dienstag, 26. Mai, saniert das kantonale Tiefbauamt die Wilerstrasse in Bütschwil-Ganterschwil im Abschnitt Tierhag bis Knoten Engi. Es werden die Randabschlüsse instand gestellt und die Fahrbahnbeläge erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli.

Die Arbeiten finden etappenweise statt. Während der Bauzeit regelt eine Lichtsignalanlage oder ein Verkehrsdienst den Verkehr. Die Strasse bleibt jederzeit passierbar. Während der Stosszeiten wird auf den Berufsverkehr, soweit es der Baufortschritt zulässt, Rücksicht genommen. Der Geh- und Radweg ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen zugänglich.

Der Belagseinbau findet dann an zwei Wochenenden im Juli statt. Für diese Arbeiten wird der Strassenabschnitt gesperrt. Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustandes der Wilerstrasse notwendig. (pd)

10:12 Uhr

Montag, 18. Mai

Hallenbad Bütschwil: SVP fordert Sanierung und Einsparungen

Die SVP-Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lütisburg und Neckertal bekennen sich zum Hallenbad Bütschwil. Um dieses zu erhalten, müsse die Sanierungsvariante zur Abstimmung kommen. Nur sie finde in allen vier Gemeinden eine Mehrheit. Dies schreibt die SVP in einer aktuellen Mitteilung.

Alle vier Zweckverbandsgemeinden müssen der Variante «Sanierung» oder der Variante «Erweiterung inklusive Sanierung» bei der Abstimmung im Herbst 2026 zustimmen. Bei beiden Varianten fallen deutlich höhere Kosten an als ursprünglich geplant. Bei der Sanierung 13,9 Millionen Franken statt 1,28 Millionen und bei der Sanierung mit Erweiterung 20,2 Millionen statt 6,46 Millionen Franken. Doch die Gemeinden sind derzeit knapp bei Kasse, speziell Lütisburg.

Da die Sanierung sowohl bei den Baukosten als auch beim jährlichen Defizit deutlich günstiger ist, hat nur die Sanierung eine Chance auf vier Ja-Entscheide aus Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lütisburg und Neckertal, schreibt die SVP. Sie empfiehlt dem Verwaltungsrat somit, im Herbst den Bürgern die Sanierungsvariante des Hallenbades Bütschwil vorzulegen.

SVP fordert Einsparungen von 2,7 Millionen Franken

Das Hallenbad Bütschwil wird technisch sowie energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch bei einer Sanierung erhalten die Kinder eine neue Rutschbahn. Die SVP schlägt ausserdem vor, die Sanierung so zu planen und umzusetzen, dass eine spätere Erweiterung baulich und technisch einfach realisiert werden kann.

Zudem fordert die SVP bei der Sanierungsvariante Einsparungen von mindestens 2,7 Millionen Franken. Insbesondere sollen beim Café die Betriebsabläufe optimiert werden. Zudem soll auf den grosszügigen Ausbau des Eingangsbereichs verzichtet werden.

Weitere Kostenoptimierungen sollen bei der Beleuchtung sowie bei der Audio- und Telefonanlage erfolgen. Wie vom Verwaltungsrat selbst vorgeschlagen, soll auf den Ausbau der Saunalandschaft für eine Million Franken verzichtet werden. Die SVP erwartet zudem vom Verwaltungsrat, dass er die Öffentlichkeit bis zum 28. Mai 2026 detailliert über das bisher nicht erläuterte «separate Projekt Heizungsanlage» informiert. (pd)

12:51 Uhr

Freitag, 15. Mai

Kein spätes Saisonende auf dem Chäserrugg

Trotz der Schneefälle dieser Tage wird auf dem Chäserrugg in diesem Frühjahr kein Skibetrieb mehr möglich sein. Wie die Toggenburg Bergbahnen gegenüber dieser Zeitung mitteilen, sei der Schnee deutlich schneller geschmolzen als erwartet. Selbst auf dem Gipfel liege inzwischen zu wenig Schnee auf dem Lifttrasse.

In früheren Jahren war der Skilift auf dem Chäserrugg teils noch im Mai oder sogar im Juni kurzfristig geöffnet worden. Dieses Jahr reicht die Schneelage dafür jedoch nicht mehr aus. Die Verantwortlichen halten sich zwar offen, flexibel auf Wetteränderungen zu reagieren, rechnen derzeit aber nicht mehr mit einer Wiederaufnahme des Skibetriebs im laufenden Halbjahr. Für Ausflugsgäste bleibt der Chäserrugg dennoch weiterhin täglich geöffnet. (pd)

11:13 Uhr

Freitag, 15. Mai

Wildhaus-Unterwasser gewinnt Tennisderby

Der TC Wildhaus-Unterwasser hat im Derby der Nationalliga A 65+ gegen den TC Sevelen einen wichtigen 4:2-Sieg gefeiert. Das berichtet die Zeitung «Werdenberger & Obertoggenburger». Mit dem Sieg sicherten sich die Toggenburger Rang drei in ihrer Gruppe und treffen im entscheidenden Abstiegsspiel nun auf Thun.

Für die Punkte sorgten Andy Hämmerli, René Bolliger und Werner Staub bereits in den Einzeln. Besonders Bolliger dominierte seine Partie klar. Mit der 3:1-Führung war der dritte Gruppenrang bereits gesichert, dennoch wurden auch die Doppel engagiert zu Ende gespielt.

Dank des Erfolgs wartet im Kampf um den Ligaerhalt nun die aus Sicht der Toggenburger günstigere Ausgangslage. (pd)

09:18 Uhr

Freitag, 15. Mai

Mosnang regelt Nutzung von Schulanlagen neu

Die Gemeinde Mosnang führt ein neues Benützungsreglement für ihre Schul- und Sportanlagen ein. Das geht aus dem aktuellen Gemeindeblatt hervor. Gleichzeitig hat der Gemeinderat auch den Gebührentarif überarbeitet, weil die bisherigen Ansätze laut Mitteilung nicht mehr kostendeckend und teilweise veraltet waren.

Das Reglement gilt für sämtliche Anlagen in Mosnang, Mühlrüti und Libingen – darunter Turn- und Mehrzweckhallen, Spezialräume sowie Aussenanlagen. Vereine und weitere Interessierte können die Infrastruktur weiterhin ausserhalb des Schulbetriebs nutzen, benötigen dafür jedoch eine Bewilligung. Priorität haben schulische Veranstaltungen, danach folgen Anlässe der Gemeinde sowie lokale Vereine. Weitere Nutzungen behandelt die Gemeinde nachrangig. Für jede ausserschulische Nutzung braucht es eine vorgängige Bewilligung vom Schulpräsidium.

Neu geregelt werden auch Haftungsfragen, Sicherheitsvorgaben und Zuständigkeiten bei Veranstaltungen. Zudem unterscheidet der Tarif künftig stärker zwischen lokalen und auswärtigen Nutzenden sowie zwischen Vereins-, Privat- und kommerziellen Anlässen. (pd)

15:58 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Lichtensteig: Pascal Brändle für das Schulpräsidium an Hauptversammlung nominiert

Am 11. Mai 2026 führte die FDP Wattwil-Lichtensteig ihre jährliche Hauptversammlung durch. Die Mitglieder nominierten an der Hauptversammlung Pascal Brändle einstimmig als Kandidaten für die am 27. September 2026 anstehende Ersatzwahl für das Schulpräsidium in Lichtensteig. Für den führungserfahrenen und entscheidungsfreudigen Kantonspolizisten, welcher als Leiter der Polizeistation Uznach-Schänis arbeitet, ist eine intakte Schule in Lichtensteig ein wichtiger Identitäts- und Standortfaktor für Lichtensteig.

Pascal Brändle steht für eine Schule, in der die Kinder und deren positive Entwicklung im Zentrum stehen, schreibt die FDP Wattwil-Lichtensteig in einer Mitteilung. «Dafür müssen Lehrpersonen gute Rahmenbedingungen erhalten und den Bildungsauftrag konsequent erfüllen.» Ebenso ist ihm eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern wichtig. (pd)

06:23 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Neckertal-Degersheim schöpft im Abstiegskampf wieder Hoffnung

Drittligist Neckertal-Degersheim gibt ein starkes Lebenszeichen von sich und schlägt im Derby Flawil mit 2:0. Es war ein etwas hitziges Spiel, in dem die Entscheidung erst in der zweiten Halbzeit fiel. Beide Tore schoss Routinier Roberto Manzo, wobei er beim zweiten vom Elfmeterpunkt aus traf.

Spieler und Präsident Stephen Bosshard sprach danach von einer guten Leistung, die mit drei Punkten belohnt wurde. Wobei der Abend für ihn nicht zu hundert Prozent befriedigend verlaufen ist. Nach 75 Minuten war für ihn der Arbeitstag beendet. Nachdem er schon zuvor Gelb hatte, schickte ihn der Unparteiische nach einem weiteren Foul mit Gelb/Rot vorzeitig unter die Dusche.

Nach dem dritten Saisonsieg schöpfen die Neckertaler im Abstiegskampf plötzlich wieder Hoffnung. Bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 10, den Uzwil 3 zurzeit inne hat, noch sieben Punkte. Dazu Bosshard: «Klar sieht die Situation weiterhin nicht gut aus, wir haben den Kampf aber noch nicht aufgegeben.»

Nach dem vorgezogenen Spiel gegen Flawil hat das Team am Wochenende Pause. Weiter geht es am Mittwoch, 20. Mai, mit dem Gastauftritt beim Tabellenachten Aadorf. (bl)

16:53 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

SP Alttoggenburg ist für Erweiterung des Hallenbads Bütschwil

Die SP Alttoggenburg bekennt sich in einer Medienmitteilung klar zum Erhalt des Hallenbads Bütschwil. Das Hallenbad sei für das Schulschwimmen unverzichtbar und stelle gleichzeitig ein zentrales Sport- und Freizeitangebot für die Bevölkerung der Region dar. Aus Sicht der SP Alttoggenburg muss alles darangesetzt werden, diese wichtige Infrastruktur langfristig zu sichern.

Die SP Alttoggenburg spricht sich für die Variante Sanierung und Erweiterung aus. «Eine reine Ertüchtigung eines Baus aus den 1980er-Jahren greift zu kurz», schreibt die Partei. Die dringend notwendige Sanierung soll genutzt werden, um das Hallenbad zeitgemäss und massvoll zu erweitern und damit zukunftsfähig zu machen. Nur mit einer Erweiterung könnten bestehende Defizite – insbesondere das fehlende Angebot für Kleinkinder – behoben werden. Auch brauche es heute mehr Wasserfläche, da die Bevölkerung deutlich gewachsen ist. Die Mehrkosten für die Erweiterung bewegen sich aus Sicht der SP Alttoggenburg in einem vertretbaren Rahmen und stehen in einem guten Verhältnis zum zusätzlichen Nutzen für Schulen, Familien und die gesamte Bevölkerung.

Sparmassnahmen am falschen Ort lehnt die SP Alttoggenburg ab. Weder bei der notwendigen Asbestsanierung noch bei zentralen Angebotsbestandteilen wie dem Sport-Café oder einem Sauna-Angebot sollte gespart werden. Diese Elemente tragen für die Partei zur Attraktivität des Hallenbads und zur Reduktion des laufenden Betriebsbeitrags bei. Die SP Alttoggenburg sieht entsprechend kein wesentliches Sparpotenzial.

Die SP Alttoggenburg ist sich bewusst, dass die Kosten für die Sanierung und Erweiterung hoch sind und es eine Herausforderung sein wird, eine Mehrheit der Bevölkerung in allen Zweckverbandsgemeinden zu überzeugen. Entsprechend brauche es viel Überzeugungsarbeit aller Beteiligten. Den Bürgerinnen und Bürgern müsse aufgezeigt werden, dass es um eine sinnvolle Investition mit einer vernünftigen und massvollen Erweiterung gehe, die wir uns zugunsten von uns allen und der nächsten Generation leisten sollten. (pd)

15:48 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Nesslau lädt zum Empfang für Andrea Abderhalden

Die Nesslauer Kantonsrätin Andrea Abderhalden wird an der Juni-Session zur Kantonsratspräsidentin gewählt. Als «höchste St.Gallerin» vertritt sie während eines Jahres den Kantonsrat nach aussen und nimmt repräsentative Aufgaben wahr.

Am Dienstag, 9. Juni, bereitet die Gemeinde seiner Kantonsrätin und Schulratspräsidentin auf dem Büelenareal einen herzlichen Empfang. Die Bevölkerung ist zum Apéro mit Beginn um 17 Uhr eingeladen, wie dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Bei trockener Witterung findet der Apéro auf dem roten Sporthartplatz statt, bei schlechter wird in die Sporthalle ausgewichen. (pd)

13:50 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Zwei 100. Geburtstage in Bazenheid

In den vergangenen Wochen durften gleich zwei Einwohnerinnen von Bazenheid ihren 100. Geburtstag feiern. Am 10. April erreichte Adelheid Stillhard ihr 100. Lebensjahr und am 20. April 2026 feierte Paulina Ammann ihren 100. Geburtstag. Anlässlich dieser besonderen Jubiläen überbrachte Gemeindepräsident Roman Habrik den beiden Jubilarinnen die besten Wünsche. Dies ist dem Kirchberger Mitteilungsblatt zu entnehmen. (pd)

11:41 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Neuer Schulleiter für Kirchberger Primarschule Sonnenhof

Ab August übernimmt Dominik Bayer als Nachfolger von Jürg Seitter die Schulleitung im Sonnenhof, eine Primarschule der Gemeinde Kirchberg. Nach mehreren Jahren als Mittelstufenlehrer in Winterthur und Schulleiter in Aadorf sowie zuletzt als Leiter Bildung der Volksschulgemeinde Aadorf freut er sich sehr darauf, wieder nah am Schulalltag, bei den Kindern und im Team zu arbeiten. Dies ist dem Kirchberger «Gmeindsblatt» zu entnehmen.

Dominik Bayer bringe viel Erfahrung in der Schulführung und Schulentwicklung mit und lege grossen Wert auf eine offene, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schule verstehe er als gemeinsamen Lebens- und Lernort, der mit Engagement, Freude und Humor gestaltet wird. Privat lebt er mit seiner Familie in Münchwilen und findet Ausgleich beim Volleyball, Skifahren, Wandern oder Lesen. (pd) 

10:02 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Regio-Turnier für World Robot Olympiad in Degersheim

In der Mehrzweckhalle in Degersheim wurde kürzlich eifrig gebaut, getüftelt und programmiert. Die Regionalausscheidung der «World Robot Olympiad» fand in Degersheim statt. 34 Teams mit 86 Teilnehmerinnen und Teilnehmern massen sich in den verschiedenen Altersklassen von 8 bis 19 Jahren mit ihren Robotern auf dem Spielfeld.

Die Aufgaben der Roboter waren je nach Kategorie unterschiedlich. Bei den Jüngsten bestand das Ziel darin, durch automatisierte Abläufe ein Konzert zu unterstützen. So mussten beispielsweise Kabel für die Lautsprecher an den richtigen Platz gebracht, Musikinstrumente in den Backstage-Bereich transportiert oder verschiedene Noten an den korrekten Ort für das Lied verschoben werden.

In den älteren Kategorien wurde es zunehmend anspruchsvoller, schreibt der Verein Robotikfreunde Ostschweiz in einer Medienmitteilung: Dort mussten Blöcke gehoben und gestapelt sowie über ein Zufallsprinzip die richtige Farbe an einen bestimmten Ort gebracht werden.

Der Wettbewerbstag begann mit der Vorstellung einer Überraschungsaufgabe. Danach hatten die Teams 75 Minuten Zeit, ihre Roboter zu testen und ihre Programme anzupassen, bevor die Roboter zur ersten Wettbewerbsrunde zugelassen wurden. Es folgten drei weitere Wettbewerbsrunden, wobei jeweils erneut gebaut und programmiert werden konnte. Für die Schlusswertung wurden bei jedem Team die zwei besten Durchgänge berücksichtigt.

In der Kategorie Juniors holte sich am Ende des Tages das Degersheimer Team Robo Masters den zweiten Platz. Und in der ältesten Kategorie platzierte sich das Team TPP aus Degersheim auf dem dritten Rang.

Die Gewinner haben nun teilweise die Möglichkeit, sich direkt für das Schweizer Finale am 20. Juni im Kanton Aargau zu qualifizieren. Dort werden sie sich mit den besten Teams aus der ganzen Schweiz messen. (pd)

09:24 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Der bisherige Co-Trainer wird in Ebnat-Kappel Nachfolger von Roman Kipfer

Der FC Ebnat-Kappel hat seine Hausaufgaben betreffend Trainerfrage gemacht. Für Roman Kipfer, der den Verein auf Ende Saison verlässt, er war zwei Jahre Co- und zwei Jahre Chef-Trainer, rückt sein bisheriger Assistent Stefan Hinterberger nach. Ihm zur Seite stehen Roman Bollhalder und Dominik Schweiwiller.

Der Verein betont auf Anfrage, dass das Trio gleichberechtigt in der Verantwortung stehen wird. Stefan Hinterberger war bis vor zwei Jahren Spieler und Captain bei den Obertoggenburgern und freut sich nun, die erste Mannschaft seines Stammvereins als Headcoach führen zu dürfen.

Der 28-jährige Roman Bollhalder wäre im Grunde genommen im besten Fussballeralter, hat sich nun aber aus gesundheitlichen Gründen entschieden, vom Rasen an die Seitenlinie zu wechseln. Dritter im Bunde ist der 45-jährige Dominik Schweiwiller, der den Verein bis anhin als Juniorentrainer unterstützt hat.

Der Drittligist belegt in der Gruppe 4 zurzeit Platz 7. Gemäss Auskunft des Vereins darf es mit dem neuen Trio durchaus noch einen Schritt nach vorne gehen. Ein konkretes Ziel wird nicht genannt, ein Platz in der ersten Tabellenhälfte sei mit der jungen und ambitionierten Mannschaft aber im Bereich des Möglichen. (bl)

17:01 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Die Mitte: Ortsparteien sind für Erweiterung des Hallenbades Bütschwil

Die Mitte – Ortsparteien empfehlen dem Verwaltungsrat, den Zweckverbandsgemeinden die Variante «Sanierung mit Erweiterung» vorzulegen. Mit dieser Variante schafft der Zweckverband Zukunft für weitere 50 Jahre Hallenbad Bütschwil und für die Region Unteres Toggenburg. Das schreiben die Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Lütisburg, Neckertal und Mosnang in einer gemeinsamen Mitteilung.

Das Hallenbad Bütschwil wurde vor rund 50 Jahren erbaut und mittlerweile besteht baulicher Handlungsbedarf. Die Variante «Sanierung mit Erweiterung» deckt mit der geplanten Vergrösserung der Wasserflächen die stetig steigenden Frequenzen im Schulschwimmen und bei der Freizeitnutzung ab. Die umfassenden technischen und energetische Arbeiten am Bau erfüllen die neuesten Standards und senken die Betriebskosten. Diese Variante fokussiert sich gezielt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen. Auf den ersten Blick bringt die Variante «Sanierung mit Erweiterung» höhere Kosten und ein höheres Defizit mit. Die Mitte-Ortsparteien weisen jedoch darauf hin, dass aufgrund der hohen Attraktivität eines erweiterten Hallenbads gegenüber dem Verlust an Attraktivität eines nur sanierten Hallenbads die Mehrkosten der Erweiterung nicht stark ins Gewicht fallen werden.

Die Mitte fordert aber auch, dass im Sinne der Machbarkeit mögliche Kostenoptimierung geprüft werden. Sollte erkannt werden, dass sich einzelne Teile des Projekts wie z.B. die Sauna negativ auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs auswirken, sollte dort auf eine Erweiterung verzichtet werden. Diese Beurteilung ist mit den aktuell veröffentlichten Zahlen nur schwer vorzunehmen, weshalb dieser Entscheid vom Verwaltungsrat zu treffen ist. Zudem sind die Kosten für die Zweckverbandsgemeinden bei beiden Varianten beträchtlich. Die Mitte - Parteien erwarten deshalb, dass der Verwaltungsrat bis zur Vorlage der Abstimmung aufzeigt, welche Mittel bei Dritten über Baukostenbeiträge etc. beschafft werden können und wie schlussendlich die Nettobelastung für die Zweckverbandsgemeinden aussehen wird. (pd)

15:53 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Mühlaubrücke: Nein aus Lütisburg sei Dank

Nachdem die Bürgerversammlung Lütisburg einen Projektierungskredit zur Mühlaubrücke aus Spargründen ablehnte, wurde erst die vertiefte Überprüfung des Bauwerkes ausgelöst. «Eine Überprüfung, die sich im Nachhinein als entscheidend erwiesen hat», schreibt die FDP Lütisburg in einer Medienmitteilung. Die Ortspartei dankt daher den Antragstellern, welche die Ablehnung des Kredits beantragt haben.

Die Resultate der statischen Analyse sind eindeutig: Die Mühlaubrücke stellt ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Ohne die angestossene Überprüfung wäre dieser Zustand nicht erkannt worden, schreibt die FDP. Die Brücke könne im schlimmsten Fall spontan – sogar unter ihrem Eigengewicht – einstürzen.

Das führt die Ortspartei zu einer Frage: «Hätten wir dieses Risiko wirklich noch Jahre bis zum geplanten Neubau tragen wollen? Und falls die Brücke unerwartet eingestürzt wäre: Wer hätte die Verantwortung getragen?»

In der Medienmitteilung heisst es weiter: «Die Gemeinderäte von Lütisburg und Kirchberg haben in dieser schwierigen Situation einen mutigen, verantwortungsvollen und weitsichtigen Entscheid getroffen.» Für die Ortspartei Lütisburg ist auch klar: Es braucht jetzt eine rasche, nachhaltige und zugleich kostenbewusste Lösung, um die Verkehrssituation für Bevölkerung, Gewerbe und Landwirtschaft verlässlich zu bewältigen. (pd)

15:12 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Phenomenon Orchestra and Chorus spielte im Klanghaus Toggenburg

Mit einem ausverkauften Werkstattkonzert im Klanghaus Toggenburg hat das noch junge Phenomenon Orchestra and Chorus unter der Leitung von Matthias Ammann seine neue Konzertreihe «AufFahrt durch Hollywood» eindrucksvoll eröffnet. Das Publikum erlebte einen Abend, der musikalische Präzision, Offenheit und spürbare Nähe verband. Die Reaktionen waren überwältigend: Begeisterter Applaus und eine Standing Ovation würdigten die besondere Atmosphäre dieses Auftakts. Das schreiben die Organisatoren in einer aktuellen Mitteilung.

Das professionelle Sinfonieorchester, erweitert durch semiprofessionelle Musiker sowie einen stimmenstarken Chor mit Mitgliedern aus dem Toggenburg und der Region, bietet zudem jungen Talenten eine einzigartige Plattform, um auf hohem musikalischem Niveau zu wachsen. Charakteristisch und einzigartig ist die bewusste Entscheidung der Initianten zu Gunsten eines tieferen Kammertons. Statt der üblichen 442 Hertz spielt das Orchester auf 438 Hertz, perspektivisch 432–435 Hertz. Diese Stimmung verleiht den Streichern Wärme, den Bläsern eine goldene Rundung und dem Chor eine sinnliche Resonanz. Das Publikum erlebt dadurch einen Klang, der vertraut wirkt und doch neu – ein Klang, der nicht nur gehört, sondern körperlich gespürt werden kann.

Die dreijährige Konzertreihe widmet sich dem schottischen Filmkomponisten Patrick Doyle, dessen Musik weltweit Kinogeschichte geschrieben hat. Im Werkstattkonzert präsentierte das Ensemble erste Ausschnitte aus seinem Schaffen, darunter zwei Uraufführungen neuer Orchesterfassungen, die exklusiv für das Phenomenon Orchestra and Chorus entstanden sind.

Das Werkstattformat bot zudem Einblicke in musikalische Prozesse: klangliche Experimente, Probenmomente und Erklärungen zu künstlerischen Entscheidungen machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Nach diesem erfolgreichen Auftakt folgen zwei Konzerte am 13. und 14. Mai in der Tonhalle Wil, und zwei weitere am 22. und 24. Mai im Würth Haus Rorschach und im Verrucano Mels. (pd)

10:32 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Eisheilige schlagen im Obertoggenburg zu

Für einmal ist nicht Frau Holle, sondern die Herren Pankratius, Sevatius und Bonifazius für den Schneefall im Mai verantwortlich. Am Dienstagmorgen, dem Tag von Pankratius, schneite es in Wildhaus wie mitten im Winter. Als Übergang zu Servatius sagten die «Wetterfrösche» dann eine kühle Nacht voraus. Wie ein Blick auf die Wetterstatistik zeigt, ist im Mai oft mit einem Kälteeinbruch zu rechnen. Dass dies allerdings pünktlich zu den Eisheiligen passiere, komme nicht jedes Jahr vor, war von Meteorologe Thomas Bucheli zu hören.

Ein kurzer Rundgang in Wildhaus zeigte am Dienstag, dass die schon frühlingshafte Vegetation unter dem nassen Schnee litt. So wurden die Äste der Bäume und Büsche nach unten gedrückt und die blühenden Blumen liessen ihre Köpfe hängen. Wer nicht musste, verzichtete am Vormittag auf den Aufenthalt im Freien. (adi)

 
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