Ebnat-Kappel: Plauschturnier zum Flüchtlingstag +++ Postfiliale Ganterschwil: Bevölkerung soll über Lösung informiert werden
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16:33 Uhr
Freitag, 29. Mai
Ebnat-Kappel: Plauschturnier zum Flüchtlingstag
Am Samstag, 20. Juni 2026, ist nationaler Flüchtlingstag. Im Toggenburg führen wir ihn 2026 als Spielnachmittag und als Fussball-Plausch-Turnier in Ebnat Kappel durch. Das schreiben die Organisatoren in einer Einladung. Nach dem Turnier wird ein Abendessen offeriert. Ein Kässeli für freiwillige Beiträge an die Unkosten wird bereitgestellt. Das Turnier findet ab 14 Uhr statt beim Schulhaus Gill, Badistrasse 31 in Ebnat-Kappel. Abendessen ab 18 Uhr. Die Teilnahme ist gratis. (pd)
15:37 Uhr
Freitag, 29. Mai
Postfiliale Ganterschwil: Lösung zeichnet sich ab

Vor knapp drei Wochen musste in Ganterschwil der Dorfladen Ga-La unerwartet schliessen. Davon war auch die dort integrierte Postagentur betroffen und seither zu. Bis anhin muss die Dorfbevölkerung auf Postfilialen, wie etwa in Bazenheid oder Uzwil, oder die Partnerfiliale Fischbacher-Beck in Bütschwil ausweichen.
Kundinnen und Kunden brennt nun die Frage auf der Zunge, ob das Postangebot bald nach Ganterschwil zurückkommt. «Die Bevölkerung wird informiert, sobald eine neue Lösung spruchreif ist», heisst es vonseiten der Post auf Anfrage dieser Zeitung. Weiterhin gilt demnach die Übergangslösung. Die Anzahl an Postfilialen schrumpft jedoch landesweit: In zwei Jahren sollen in der ganzen Schweiz 170 Filialen schliessen.
Durch eine Zusammenarbeit mit Gemeinden und Partnerstellen, wie in Ganterschwil, möchte die Post aber weiterhin ihren Service gewährleisten. Das Prinzip von Partnerfilialen ermöglicht es der Post nämlich, die Räumlichkeiten der Partner zu nutzen und dadurch praktisch alle ihre Dienstleistungen anzubieten. Dabei wird das Angebot von Betreibenden des Geschäftes geführt, wie es bei der Post auf Anfrage dieser Zeitung heisst.
Nicht nur Öffnungszeiten von mindestens 30 Stunden pro Woche, sondern auch ein Grundsortiment an Briefen und Paketen sowie das Angebot von bargeldlosen Einzahlungen und Bargeldbezug sind durch solche Partnerschaften möglich. So sei es für die Post attraktiv, in Partnergeschäften ihren Service anzubieten: «Das Modell bewährt sich», heisst es vonseiten der Post. Schliesslich bestehen Partnerschaften vielerorts bereits seit mehreren Jahren.
So auch im Thurtal: Neben sieben sogenannten «My Post Service Stellen», wo Pakete versandt und empfangen werden können, erbringt die Post in insgesamt 15 Partnerfilialen im Toggenburg ihre Dienstleistungen. Neben Unterwasser, Mühlrüti oder Hemberg war dies bis vor knapp drei Wochen auch in Ganterschwil möglich. So viele Vorteile das System der Zusammenarbeit für die Post haben mag, der Fall Ganterschwil zeigt einen Nachteil: Schliesst die Partnerfiliale, steht die Post vor der Aufgabe, eine entsprechende Nachfolgelösung zu finden. (lia)
14:45 Uhr
Freitag, 29. Mai
Nesslau: Verkehrsunfall zwischen Auto und Mofa

Am Donnerstagabend ist es auf der Haupstrasse bei Nesslau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen. Dabei wurde der 17-jährige Mofafahrer eher schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung.
Kurz nach 17:30 Uhr fuhr eine 30-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse von Krummenau kommend in Richtung Stein und überholte dabei ein vorausfahrendes Auto. Zur gleichen Zeit bog ein 17-jähriger Mofafahrer von einer Nebenstrasse auf die Hauptstrasse ein und fuhr in Richtung Krummenau. Dabei kam es zur Kollision zwischen dem Auto der 30-Jährigen und dem Mofa. Durch die Kollision stürzte der 17-jährige Mofafahrer und wurde eher schwer verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und durch die Rega ins Spital geflogen. Am Auto und am Mofa entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo)
13:44 Uhr
Freitag, 29. Mai
Erfreuliches Jahr für die Markthalle Wattwil

«Das Jahr 2025 darf vorneweg als erfolgreich bezeichnet werden.» Das schreibt Reto Meile, Präsident Markthalle Toggenburg, im aktuellen Jahresbericht. Über das ganze Jahr sei die Auslastung der Markthalle in Wattwil gut gewesen: «Es wird diesbezüglich als eines der besten Jahre in die bisherige Geschichte der Markthalle eingehen», so Meile. Viele wiederkehrende Anlässe hätten das möglich gemacht. Zentral sei die enge Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern und Markthalle. Die Betriebskommission würde vor der Vertragsunterschrift jeweils mit Vertretern des jeweiligen Organisationskomitees zusammensitzen und eine Besprechung zum geplanten Anlass durchführen. So könne man sich am Tisch über «Möglichkeiten und Unmöglichkeiten» austauschen, wie es Meile ausdrückt.
Baulich hebt der Präsident eine Neuerung hervor. Nebst den verschiedenen üblichen Unterhaltsarbeiten wurde im vergangenen Jahr im oberen Teil der Seitenwände eine schallschluckende Platte angebracht. Diese soll helfen, die anspruchsvolle Akustik in der Markthalle zu verbessern.
Etwas weniger positiv sieht die Situation beim Kälbermarkt aus. Der wird wöchentlich, 50-mal im Jahr, vom Verein Kälbermarkt durchgeführt. Wurden 2024 noch 3957 Kälber aufgeführt, waren es 2025 nur noch 3709. Auch die Anzahl an Kühen, Rindern, Stiere, Schafe und Ziegen hat abgenommen: Wurden 2024 noch 861 Tiere gezeigt, waren es 2025 deren 729, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Präsident Reto Meile spricht von «leicht sinkenden Auffuhr-Zahlen». Diese seien aber nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Verein zurückzuführen. Man sei auf der Suche nach Lösungen, um die Zahlen wieder zu erhöhen. Das sei eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. (ser)
09:51 Uhr
Freitag, 29. Mai
Radar: Hier gibt es die teuren Bilder

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. In der Region Wil/Toggenburg sind zurzeit Geräte an den folgenden Positionen im Einsatz:
- Ebnat Kappel, Kantonsstrasse
- Kirchberg, Gähwilerstrasse
- Neckertal, Hoffeld, Hoffeldstrasse
- Oberuzwil, Niederglatt, Wilerstrasse (kapo)
17:00 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Die Gewitter-Saison hat begonnen

In der Region Toggenburg/Wil ist der Sommer angekommen – beziehungsweise die Sommergewitter. Mit dem gestrigen Wolkenbruch ist die diesjährige Hitzegewitter-Saison eingeläutet. Roland Hof hat in Kirchberg fotografiert. (red)
14:47 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Zeitgut Toggenburg verzeichnet kontinuierliches Zuwachs

Die bereits neunte Generalversammlung der Genossenschafterinnen und Genossenschafter von Zeitgut Toggenburg wurde zur Information, aber auch zum Austausch unter den engagierten Zeitgebenden und -nehmenden genutzt. Das schreibt die Genossenschaft in einer Mitteilung. Wie Präsident Markus Windirsch gegenüber den gut 80 Stimmberechtigten betonte, zeige das kontinuierliche Wachstum auf aktuell 730 Mitglieder «sowohl das grosse Bedürfnis als auch die Bereitschaft der Bevölkerung, einen Teil ihrer wertvollen Zeit zu verschenken.» Bei Zeitgut werden Einsätze, die man leistet, auf ein Konto gutgeschrieben. Die Stunden können dann später selbst bezogen werden.
Die Aula im Berufs- und Weiterbildungszentrum in Wattwil war am Mittwochabend Treffpunkt für die Mitglieder von Zeitgut Toggenburg. Vor Ort waren der Vorstand, die Koordinatorinnen und Koordinatoren, Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen sowie, als wertvollstes Gut, die aktiven Zeitgebenden und Zeitnehmenden, ohne die Zeitgut Toggenburg die vielfältigen Aufgaben im Dienste der Gesellschaft nicht wahrnehmen könnte. Der ehrenamtlich tätige Vorstand mit Präsident Markus Windirsch, Ralph Rütsche, Jeanine Blatter, Peter Baumgartner und Daniel Mitteldorf wurden bestätigt.
Die Rechnung 2025 konnte, trotz budgetiertem Verlust, dank grosszügiger, privater Unterstützung, mit einer «schwarzen Null» abgeschlossen werden. Um die Strukturen an die wachsende Mitgliederzahl anpassen zu können, müsse auch die Finanzierung längerfristig gesichert werden, so Markus Windirsch. Für das laufende Jahr muss, bei Erträgen von 69'100 Franken und Aufwendungen in der Höhe von 102'100 Franken, ein Verlust von 33'000 Franken budgetiert werden. (pd)
10:18 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Mosnang: Kurt Zweifel tritt aus der GPK – Peter Baumgartner kandidiert

Kurt Zweifel (FDP) tritt aus der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der politischen Gemeinde Mosnang zurück. Während rund zehn Jahren hatte sich der Bauführer und Fachschätzer der Gebäudeversicherung in der GPK engagiert. Kurt Zweifel konnte mit seinem fundierten Bauwissen und seiner Führungserfahrung eine überaus wertvolle Sichtweise in die Prüfungstätigkeit der GPK einbringen und überzeugte durch seine seriöse und stets korrekte Arbeitsweise, schreibt die FDP Mosnang in einer Mitteilung.
Die FDP-Ortspartei ist erfreut, mit Peter Baumgartner eine ausgewiesene Persönlichkeit als Nachfolger von Kurt Zweifel präsentieren und der Bürgerschaft zur Wahl vorschlagen zu können. Der zweifache Familienvater war bis zum 31. Januar 2026 im Range eines Brigadiers Kommandant des Lehrverbands Infanterie der Schweizer Armee und damit verantwortlich für sämtliche Infanterieschulen. Peter Baumgartner machte zunächst eine Ausbildung zum Landwirt und trat 1990 in das Berufsoffizierskorps ein, absolvierte den Lehrgang für Generalstabs- und Admiralstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und erwarb an der ETH Zürich einen Master in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement. Der 60-Jährige lebt seit über zwanzig Jahren in Mosnang, wo auch seine beiden Söhne zur Schule gegangen sind, und ist hier bestens verankert. (pd)
09:31 Uhr
DOnnerstag, 28. Mai
Kirchberg hat einen neuen Kunstrasenplatz

Nach dem offiziellen Spatenstich im November des vergangenen Jahres wurde die Sportanlage Sonnmatt umfassend saniert und modernisiert. Die bedeutendste Neuerung auf der Sportanlage ist der neue Kunstrasenplatz, der anstelle des stark sanierungsbedürftigen Allwetterplatzes erstellt wurde. Das schreibt die Gemeinde Kirchberg im aktuellen Mitteilungsblatt.
Das neue Kunstrasenspielfeld entspricht den Ausführungsbestimmungen des Schweizerischen Fussballverbands und wurde als 9er-Fussballfeld für die Juniorenkategorie D realisiert. Das Feld misst 66 x 50 Meter, inklusive Sicherheitsbereich 72 x 56 Meter. Für die Beleuchtung des neuen Kunstrasenfeldes wurden vier Masten angebracht.
Am 12. Mai 2026 konnte das neue Kunstrasenfeld feierlich eröffnet werden. Gemeindepräsident Roman Habrik und Ruben Schönenberger, Präsident des FC Kirchberg, durchschnitten dazu das Eröffnungsband. Auch zahlreiche Juniorinnen und Junioren des FC Kirchberg nahmen an der Eröffnung teil.
Die modernisierte Sportanlage Sonnmatt umfasst neben dem Kunstrasenfeld zwei Naturrasenfelder. Im Rahmen des Gesamtprojekts wurden die Beleuchtungen dieser beiden Naturrasenfelder auf moderne LED-Technologie umgerüstet sowie je eine automatische Bewässerungsanlage installiert. Verantwortlich für die Planung der Bauarbeiten der Sportanlage ist die Fässler Freiraumplanung AG. Im nächsten Schritt werden die Abschlussarbeiten der Einfriedung ausgeführt. Mit der Fertigstellung der Arbeiten auf der Sportanlage Sonnmatt kann das gesamte Bauprojekt rund um die beiden Sportanlagen Sonnmatt in Kirchberg und Ifang in Bazenheid erfolgreich abgeschlossen werden. Es folgt die Fertigstellung der Bauabrechnungen. (pd)
16:51 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Neckertal hat ein Mobility-Auto

Ab sofort steht in Neckertal ein Elektroauto von Mobility zur geteilten Nutzung bereit. Die Gemeinde ermöglicht damit eine einfache und nachhaltige Mobilität für alle Einwohnerinnen und Einwohner, wie sie mitteilt.
Das Elektroauto wurde zusammen mit der Mobility-Genossenschaft am Standort Brunnadern platziert. Es steht sowohl der Gemeindeverwaltung als auch allen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung. Das Auto ist für Kurzmieten von wenigen Stunden oder Tagesausflüge geeignet. Voraussetzung ist eine Anmeldung und ein Abo bei Mobility unter www.mobility.ch. (pd)
15:10 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Verkauf Elektrizitätsnetz Wolfertswil ist besiegelt

Die Dorfkorporation Wolfertswil und die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) haben heute Mittwoch den Kaufvertrag für das Elektrizitätsnetz in Wolfertswil unterzeichnet. Mit dem Vertragsabschluss ist der Verkauf formell besiegelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die operative Übernahme durch die SAK erfolgt per 1. Januar 2027. Vorausgegangen war die Zustimmung der Stimmberechtigten an der Bürgerversammlung.
Das Elektrizitätsnetz versorgt rund 140 Liegenschaften im Korporationsgebiet und umfasst Mittel- und Niederspannungsleitungen, Trafostationen, Verteilkabinen sowie die öffentliche Beleuchtung. Per Ende 2025 waren 33 Photovoltaikanlagen an das Netz in Wolfertswil angeschlossen. Sie speisten im vergangenen Jahr rund 300’000 Kilowattstunden Strom ein. Der gesamte Strombedarf in Wolfertswil liegt bei rund 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags setzt die Dorfkorporation Wolfertswil den Beschluss der Bürgerversammlung um und schafft eine langfristige Lösung für den Betrieb ihres Elektrizitätsnetzes. Ausschlaggebend waren insbesondere die steigenden Anforderungen an Technik, Regulierung und Betriebsführung sowie die Sicherstellung von Versorgungssicherheit und Weiterentwicklung des Netzes.
Bereits in der Vergangenheit arbeitete die SAK mit der Dorfkorporation und übernahm den Pikettdienst sowie weitere Aufgaben. Im übrigen Gemeindegebiet von Degersheim ist die SAK bereits heute Netzbetreiberin und das Mittelspannungsnetz Korporation ist bereits jetzt an jenes der SAK angebunden. «Zudem könnte durch zusätzliche von der SAK in Aussicht gestellte Massnahmen die Versorgungssicherheit für Wolfertswil weiter erhöht werden», heisst es in der Mitteilung der SAK. Das Energieunternehmen investiert mit der Übernahme in eine zukunftsfähige Energieinfrastruktur für Bevölkerung und Unternehmen in Wolfertswil.
«Mit der Übernahme des Elektrizitätsnetzes der Dorfkorporation Wolfertswil stärken wir die Versorgungssicherheit vor Ort und schaffen die Grundlage, das Netz gezielt auf künftige Anforderungen auszurichten», wird Jürg Solenthaler, Leiter Geschäftsbereich Netz SAK, in der Medienmitteilung vom Mittwoch zitiert. (pd)
11:55 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Baustart bei Bahnhalle Lichtensteig Anfang Juli

Die erste Theatersaison unter der Ägide der Stiftung Zukunft Bahnhof geht zu Ende. Ein letzter Höhepunkt im alten Theatersaal läuft noch bis Ende dieser Woche mit der Eigenproduktion des Chössi Theater. Anschliessend, genauer am 6. Juli, startet der Umbau der Bahnhalle.
Im Wesentlichen wird in der Bahnhalle ein neues Theater in den alten Fassaden gebaut, schreibt die Stiftung in einem Newsletter. Erneuert werden Boden, Wände und Decke, die Theater-, Haus- und Sicherheitstechnik sowie Foyer und Künstlergarderobe. Gleichzeitig wird die ursprüngliche Höhe des historischen Ballsaals wieder hergestellt. Die Wiedereröffnung ist für Herbst 2027 mit einem Festival geplant. Danach soll die Bahnhalle wieder regelmässig zum Ort für Bühnenkunst aller Genres und Stile werden.
«Wir verneigen uns vor dem, was das Chössi Theater in den letzten 45 Jahren aufgebaut hat, und freuen uns darauf, diese Geschichte gemeinsam weiterzuschreiben – mit neuen Räumen, neuen Möglichkeiten und weiterhin viel Chössi-Geist in der Bahnhalle», schreibt die Stiftung im Newsletter weiter.
Für den teuren Umbau des denkmalgeschützten Hauses hat die Stiftung beim Amt für Kultur des Kantons St.Gallen eine Unterstützung aus dem Lotteriefonds für die Kulturinfrastruktur des neuen Theatersaals beantragt. Im Newsletter heisst es: «Der Regierungsrat ist uns wohlgesinnt, der finale Entscheid fällt Anfang Juni im Kantonsrat.» (pd)
10:09 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Neues Projekt für Sanierung Hochmoor Chellen

Das Hochmoor Chellen beim Bendel in der Gemeinde Ebnat-Kappel gehört zu den ökologisch wertvollsten Hochmooren der Region und ist gar im Inventar der national bedeutenden Hochmoore aufgeführt. Doch der Zustand des Gebiets auf rund 1104 m ü. M. ist seit Jahren kritisch und eine Sanierung ist notwendig. Nun gibt es einen wichtigen Fortschritt: Die überarbeiteten Sanierungspläne wurden am 20. April von allen Beteiligten unterzeichnet und zur Prüfung eingereicht, wie die Gemeinde Ebnat-Kappel mitteilt.
Die Gemeinde setzt das Projekt als Bauherrin um. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Kanton, den Grundeigentümern und weiteren Beteiligten konnte bei der Überarbeitung eine tragfähige Lösung erarbeitet werden. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich über Biodiversitätsgelder des Bundes und des Kantons.
Ziel der Massnahmen ist es, den Wasserhaushalt zu stabilisieren, die Austrocknung zu stoppen und die typischen Moorlebensräume langfristig zu erhalten und wiederherzustellen. Das Hochmoor kann dann auch wieder als wichtiger CO2-Speicher zum Klimaschutz beitragen.
In der Vergangenheit wurde im Hoochmoor Chellen mehrere Meter tief der Torf abgebaut. Diese Eingriffe haben den natürlichen Wasserhaushalt stark gestört. Dadurch entstanden Bedingungen, die für die sehr seltenen Moorarten zu trocken sind. Statt eines zusammenhängenden Moorgebiets existieren heute nur noch drei voneinander getrennte, hydrologisch isolierte Teilbereiche. Besonders betroffen ist das Moorzentrum, das zunehmend austrocknet und sich in einem schlechten Zustand befindet. (pd)
22:54 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Der FC Kirchberg ergreift den Strohhalm und siegt bei Neckertal mit 2:1

Drittligist Kirchberg scheint doch noch auf den letzten Drücker die Kurve zu kriegen. Nachdem vor Wochenfrist mit Glarus der Leader der Gruppe 4 dran glauben musste, kann das Team nachdoppeln und schlägt am Dienstagabend im Duell der Abstiegskandidaten Neckertal-Degersheim mit 2:1.
Das hat Auswirkungen auf die Tabelle. Erstmals seit Monaten liegt die Mannschaft um das Trainerduo Obrist/Hollenstein nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Diesen nimmt nun das punktgleiche Wattwil Bunt ein, das aber die deutlich schlechtere Fairnesswertung aufweist.
Bei Halbzeit sah es allerdings nicht nach einem Kirchberger Erfolg aus. Die Gastgeber führten durch einen von Roberto Manzo verwandelten Hands-Penalty mit 1:0. Und mit Ausnahme einer Riesenchance von Aaron Ress, der einen Verteidiger auf der Linie anschoss, blieb die Kirchberger Offensive ziemlich harmlos.
Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nun waren auf Kirchberger Seite Bemühungen erkennbar, die Partie zu wenden – es gelang. Nach einem Eckball stieg Sandro Loser am höchsten und vollendete ins weite Eck zum Ausgleich. Vier Minuten später war es Captain Mario Kuhn, der Kirchberg zum zweiten Mal jubeln liess. Den knappen, aber nicht unverdienten Vorsprung verteidigten die Gäste problemlos.
Während Kirchberg die Abstiegsplätze verlassen hat, ist Neckertal bei noch drei ausstehenden Runden und mit neun Zählern Rückstand nicht mehr zu retten. Für Kirchberg geht es bereits am Freitag in Bronschhofen weiter. Neckertal-Degersheim empfängt tags darauf Wattwil Bunt. (bl)
15:33 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Wattwil: Kinderbaustelle ist geöffnet

Die Kinderbaustelle Wattwil hat am Samstag nach Auffahrt die Tore für die neue Saison geöffnet. Der Start ist gelungen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Das Angebot der Kinderbaustelle ist für Kinder bis zwölf Jahre. Kinder bis zur zweiten Klasse müssen in Begleitung einer erwachsenen Person sein. Ältere Kinder dürfen das Angebot auch alleine nutzen.
Auf dem Areal stehen Holz, Schrauben, Nägel, Farbe und noch mehr Material bereit. Die Kinder dürfen nach ihren Ideen Hütten, Schiffe, Autos oder sonstige Fantasiegebilde bauen. Für kleinere Arbeiten ist eine Werkbank eingerichtet. Auch steht eine Bastelecke für allerlei künstlerische Ideen zur Verfügung. Wer keine Lust auf Bauen hat, kann sich im Sandkasten verweilen oder in den gebauten Hütten spielen. Während des Betriebes ist ein kleines Beizli mit Getränken und kleinen Snacks geöffnet. Wer eine schöpferische Pause braucht, darf sich auch gerne in die Lounge unter den Bäumen zurückziehen.
Das Angebot ist kostenlos und ohne vorgängige Anmeldung nutzbar. Das Gelände der Offenen Kinderbaustelle liegt beim Schulhaus Wis an der Churfirstenstrasse. In einem Holzpavillon ist eine kleine Werkstatt für die kleinen und grösseren Gäste eingerichtet. Samstags gibt es die Möglichkeit zu grillieren, sei dies mit Selbstmitgebrachtem oder eine Kleinigkeit vom Beizli (Fleisch oder Vegan).
Die Baustelle ist während der Schulzeit bis Samstag, 19. September 2026, folgenden Tagen geöffnet: Mittwoch von 14.00 – 18.00 Uhr und am Samstag von 10.00 – 16.00 Uhr. Während den Sommerferien ist die Baustelle ab Samstag, 11. Juli 2026, bis Dienstag, 4. August 2026, geschlossen. (pd)
10:40 Uhr
DIenstag, 26. Mai
Unterhaltsarbeiten auf den Toggenburger Umfahrungen

In den kommenden Wochen stehen die alljährlichen Unterhaltsarbeiten auf Toggenburger Umfahrungen an. Das gibt das Bau- und Umweltdepartement des Kantons in einer Mitteilung bekannt. Das kantonale Tiefbauamt nimmt im Juni auf den Umfahrungen im Toggenburg Strassenunterhaltsarbeiten, die Tunnelreinigungen sowie die Sicherheitsschnitte vor. Für diese Arbeiten sind die Umfahrungen in den betroffenen Abschnitten gesperrt. Die Umfahrungen werden abschnittsweise gesperrt, jeweils von 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr:
Umfahrung Ebnat-Kappel, Stegrüti bis Gieselbach: Dienstag, 2. Juni und Mittwoch, 3. Juni.
Umfahrung Bütschwil, Engi bis Dietfurt: Montag, 8. Juni und Dienstag, 9. Juni.
Umfahrung Wattwil, Brendi bis Stegrüti: Mittwoch, 10. Juni und Donnerstag, 11. Juni.
Umfahrung Wattwil, Flooz bis Brendi: Dienstag, 23. Juni und Mittwoch, 24. Juni.
Umfahrung Lichtensteig, Neudietfurt bis Flooz: Donnerstag, 25. Juni und Freitag, 26. Juni. (pd)
09:31 Uhr
Dienstag, 26. Mai
FDP Lütisburg empfiehlt Thomas Rüegg

Am 14. Juni findet in Lütisburg der zweite Wahlgang für die Vakanz im Gemeinderat statt. Für die FDP-Ortspartei ist klar: Die wahl wird die Zukunft von Lütisburg lenken. Denn es stehen neben der finanziellen Herausforderung viele grosse Projekte an.
Die FDP Lütisburg empfiehlt Thomas Rüegg zur Wahl, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Rüegg sei tief in der Region verwurzelt und bringe eine klare, pragmatische Haltung mit. Er setze sich seit vielen Jahren aktiv für das Dorfleben ein und als langjähriger Präsident des Verkehrsvereins Lütisburg habe Thomas Rüegg bewiesen, dass er Projekte führen, Menschen zusammenbringen und Verantwortung übernehmen kann. (pd)
17:18 Uhr
Montag, 25. Mai
Gähwil: Schon wieder ein Unfall auf der Murgstrasse

Am Montagmorgen ist ein Mann mit seinem Rennvelo auf der Murgstrasse gestürzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der 60-Jährige fuhr mit seinem Rennvelo auf der Murgstrasse von Mühlrüti kommend in Richtung Fischingen.
Nach der Verzweigung Murgstrasse/Hüsliweidstrasse kam der Mann mit dem Velo aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen die angrenzende Felswand. Dadurch stürzte der Mann zu Boden und wurde eher schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es war der zweite Unfall mit Verletzungsfolge binnen weniger Stunden auf dieser Strasse (siehe untenstehende Meldung von Montag, 12.00 Uhr). (kapo/lus)
16:53 Uhr
Montag, 25 Mai
Wattwil: Motorrad prallt gegen Steinmauer
Am Montagmorgen ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Motorrad im Bereich Eggberg zwischen Hemberg und Ricken auf Wattwiler Gemeindegebiet gegen eine Steinmauer geprallt. Der Motorradfahrer wurde dabei laut Polizeiangaben eher schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann kurz nach 10 Uhr mit seinem Motorrad auf der Hembergstrasse von Hemberg in Richtung Ricken. Im Bereich Eggberg prallte das Motorrad aus bislang unbekannten Gründen im Bereich einer Linkskurve gegen eine Steinmauer. Dabei wurde der Lenker eher schwer verletzt. Die Rega flog den Mann ins Spital. Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)
10:53 Uhr
Montag, 25. Mai
Töfflenker gestürzt – Unbeteiligter verletzt

Am Sonntagabend ist ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Murgstrasse in Gähwil in einer Kurve gestürzt. Der Töff rutschte daraufhin gegen einen 21-jährigen Mann, der am Strassenrand stand. Der Fussgänger wurde unbestimmt verletzt, der Rettungsdienst musste ihn ins Spital fahren.
Der Töfflenker war laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei gegen 19.45 Uhr auf der Murgstrasse in Richtung Fischingen unterwegs. In einer Linkskurve auf Höhe Vorderer Gadenwis stürzte er aus bislang unbekannten Gründen. Sein Fahrzeug rutschte über den rechten Strassenrand hinaus und prallte dort gegen einen dastehenden Mann. Anschliessend rutschte der Töff weiter und kam auf der Murgstrasse zu liegen.
Der Motorradfahrer begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Am Töff entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken, wie die Kantonspolizei schreibt. (kapo/dwa)
21:11 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Volley Toggenburg: Eraldo Buonavita ist neuer Cheftrainer

Volley Toggenburg präsentiert einen neuen Trainer für sein NLA-Frauen-Team. Es handelt sich um Eraldo Buonavita aus Italien. Buonavita bringt Erfahrung als Trainer in der NLA mit. So führte er einst Lugano und Cheseaux. Zudem hat er mehrere Jahre als Nachwuchstrainer im Tessin gearbeitet. In Italien betreute der Sardinier verschiedenen Ligen Frauen-Teams. Dies berichtet Volley Toggenburg auf seiner Homepage. Buonavita wird Nachfolger von Detlev Schönberg. Mit ihm war die Zusammenarbeit nach einem Jahr zum Ende der abgelaufenen Saison nicht verlängert worden. (pd/sdu)
10:29 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Motorrad stürzt nach Unfall in Mühlrüti Abhang hinunter

Am späten Samstagabend ereignete sich zwischen Passhöhe und Mosnang ein Unfall. Verkehrsteilnehmende meldeten der Polizei kurz vor 23.30 Uhr, dass ein Motorrad auf der Hulfteggstrasse einen Abhang hinuntergerutscht sei. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort jedoch keine Unfallstelle finden.
Wie sich später herausstellte, war das Motorrad von Privatpersonen geborgen worden, teilt die Polizei in einem Communiqué mit. Ein Spital meldete zudem eine verletzte Person nach einem Motorradunfall. Die Polizisten konnten den 18-jährigen Fahrer im Spital antreffen. Er wurde beim Unfall leicht verletzt. Der junge Mann wird nun angezeigt. (kapo/nat)
23:34 Uhr
Samstag, 23. Mai
St.Galler Schwinger holen in Ebnat-Kappel 89 Zweige

Bei schönstem Pfingstwetter fand am Pfingstsamstag in Ebnat-Kappel das St.Galler Kantonale Nachwuchsschwingfest statt. Organisiert wurde es vom Schwingclub Wattwil und Umgebung. Rund 1100 Zuschauer fanden den Weg zum Oberstufenzentrum Wier, um die künftigen Spitzenschwinger zu bestaunen.
Dabei wurde im Obertoggenburg ein Teilnehmerrekord gebrochen. Seit über 15 Jahren gab es noch nie so viele Jungschwinger am St.Galler Kantonalschwingfest wie in diesem Jahr. Die 445 Jungschwinger präsentierten sich von ihrer besten Seite. Der Kanton St.Gallen war mit 239 Jungschwingern auf Platz und erkämpfte sich von 175 Zweigen deren 89.
Einteilungschef Hans Trummer zeigte sich am Abend mit dem Fest zufrieden. Er sagte: «Die St.Galler Jungschwinger präsentierten sich von ihrer besten Seite. Sie waren motiviert und erkämpften sich dadurch die meisten Zweige.» Die Festsiege mussten sich die St.Galler Schwinger jedoch mit den Gästen aus Appenzell sowie aus dem Kanton Glarus teilen. Die Sieger heissen: Sandro Fitze, Gais, Manuel Albin, Büriswilen und Nino Marti, Haslen GL, Jamiro Brägger, Ebnat-Kappel, Joel Hässig, Flawil, sowie Tijs Fässler, Appenzell. (ps)
Die Schlussgänge
Kat. A - 2009/2010 - Sandro Fitze gewinnt gegen Marco Graf nach 5 Minuten mit Kurz.
Kat. B - 2011/2012 - Manuel Albin gewinnt gegen Nino Streuli nach 5:30 Minuten mit Kurz. Nino Marti klassiert sich mit Manuel Albin punktgleich auf Rang 1b.
Kat. C - 2013/2014 - Jamrio Brägger gewinnt gegen Gian Beck nach 2:01 Minuten mit Bodenhüfter.
Kat. D - 2015/2016 - Joel Hässig gewinnt gegen Marco Tschiermer nach 1:32 Minuten mit Gammen.
Kat. E - 2017/2018 - Tijs Fässler gewinnt gegen Sandro Brülisauer nach 2:34 Minuten mit Armschlüssel.
12:26 Uhr
Samstag, 23. Mai
Wahlen Kirchberg: SP unterstützt Scheidegger nicht mehr

An der Jahresversammlung der SP Alttoggenburg war die Gemeinderats-Ersatzwahl in Kirchberg ein Thema. Der Parteivorstand hat im Vorfeld des ersten Wahlgangs Gespräche mit den Kandidaten Christoph Kauz (Mitte) und Myriam Scheidegger (parteilos) geführt. Beide Persönlichkeiten hätten einen engagierten und kompetenten Eindruck hinterlassen, heisst es in einer Meldung der SP Alttoggenburg. Im ersten Wahlgang sprach die SP Scheidegger ihre Unterstützung aus. Für den zweiten Wahlgang beschloss sie Stimmfreigabe. In diesem kandidiert neben Scheidegger und Kauz auch der parteilose Dominik Schönenberger. Gewählt wird am 14. Juni. Nicht mehr antreten wird Ronny Roth, der im ersten Wahlgang am meisten Stimmen gemacht hatte. Er zieht aus Kirchberg weg.
Zudem hat die SP Alttoggenburg an ihrer Hauptversammlung Dominik Agosti einstimmig als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Lütisburg nominiert. Agosti, Jahrgang 1976, lebt seit 2011 in Lütisburg Station. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von 10, 13 und 15 Jahren. Er ist ausgebildeter Schreiner, Polizist und Sozialpädagoge FH und arbeitet heute in einem 80‑Prozent‑Pensum als Mitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Zürichsee‑Linth. Zuvor war er während zehn Jahren als Geschäftsführer tätig gewesen. Bei der Gemeinderats-Ersatzwahl von Lütisburg geht es am 14. Juni darum, einen vakanten Sitz zu besetzen, nachdem Werner Scherrer (Mitte) bereits im vergangenen Sommer aus persönlichen und familiären Gründen zurückgetreten war. Es kommt zu einer Kampfwahl zwischen Agosti und SVP-Vertreter Thomas Rüegg. Dies im Rahmen des zweiten Wahlgangs. Im ersten Wahlgang hatten weder Rüegg noch Marianne Burger Studer das Absolute Mehr erreicht. Burger Studer tritt nun nicht mehr an. (pd/red)
10:11 Uhr
Samstag, 23. Mai
Mosnang/Wattwil: Zweimal alkoholisiert, einmal Unfall
Am Freitagabend um 20.15 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Unfall im Bereich Bitzi bei Mosnang gemeldet. Ein 22-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto von der Fahrbahn in die Wiese abgekommen und dieses hatte einen Randleitpfosten touchiert. Eine beim Mann durchgeführte Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 0.37 mg/l, was umgerechnet rund 0,7 Promille entspricht. Der Mann wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt. Er war unverletzt geblieben und es entstand Sachschaden laut Polizeiangaben von rund 1000 Franken.
Bereits am Freitagmorgen um kurz nach 1.20 Uhr war anlässlich einer Verkehrskontrolle ein 24-jähriger Autofahrer auf der Wilerstrasse in Wattwil angehalten worden. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 0.51 mg/l, was umgerechnet rund einer Promille entspricht. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Beide Lenker werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt. (kapo)
17:00 Uhr
Freitag, 22. Mai
Semistationäre Messanlagen in den Regionen Toggenburg und Wil
Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Die Liste dient der Verkehrssicherheit. Die Aktualität der Angaben wird nicht garantiert, da einzelne Anlagen zwischen den Publikationsdaten verschoben werden können.
Aktuell aufgeführte Standorte in den Regionen Toggenburg und Wil:
Ebnat-Kappel, Kantonsstrasse
Dicken, Schwellbrunnerstrasse
Hoffeld, Hoffeldstrasse
Schwarzenbach, Wilerstrasse
15:05 Uhr
Freitag, 22. mai
Neckertal setzt auf Transparenz und klare Rollen
Vertretungen des Gemeinderats, der Verwaltung und der Schule Neckertal haben sich im vergangenen Monat zur halbjährlichen Klausurtagung getroffen. Im Zentrum stand die Zusammenarbeit innerhalb der Einheitsgemeinde. Dabei ging es um die Frage, ob die gesetzten Ziele erreicht und wie rechtmässiges Handeln sichergestellt werden kann.
Der Gemeinderat beurteilt die Zusammenarbeit mit der Verwaltung als vertrauensvoll und respektvoll. Bewährt hätten sich direkte Absprachen zwischen den Verantwortlichen. Auch der Informationsfluss wurde als transparent beschrieben. Nach Ansicht des Gemeinderats unterstützt diese Arbeitsweise die Zusammenarbeit zwischen strategischer und operativer Ebene.
Ein Thema war zudem die Kommunikation mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat möchte an Bürgerversammlungen weiterhin sichtbar präsent sein. Unter dem Motto «Wer etwas zu sagen hat, soll berichten» sollen verantwortliche Personen ihre Themen selbst vorstellen. Damit will die Gemeinde den Austausch mit der Bevölkerung stärken.
Ein Thema war zudem die Kommunikation mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat möchte an Bürgerversammlungen weiterhin sichtbar präsent sein. Unter dem Motto «Wer etwas zu sagen hat, soll berichten» sollen verantwortliche Personen ihre Themen selbst vorstellen. Damit will die Gemeinde den Austausch mit der Bevölkerung stärken.
Die Schulkommission plant eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihren Aufgaben und Zuständigkeiten. Dazu soll ein Projekt gestartet werden. Gleichzeitig hat der Gemeinderat seine Grundsätze der Zusammenarbeit geschärft. Im Vordergrund stehen Vertrauen, Verlässlichkeit und Kollegialität. (pd/red)
13:47 Uhr
Freitag, 22. Mai
Neckertal: Lehmbergbach-Durchlass wird saniert

Das Ausserrhoder Tiefbauamt saniert ab Juni 2026 den Bachdurchlass des Lehmbergbachs an der Strasse zwischen Schönengrund und Hemberg. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr einspurig geführt.
Der Lehmbergbach quert ausserorts die Strasse von Schönengrund nach Hemberg. Gleichzeitig bildet der Bach die Gemeindegrenze zwischen Schönengrund und Neckertal sowie die Kantonsgrenze zwischen Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen. Das Projekt und die Bewilligungsverfahren wurden deshalb mit der Gemeinde Neckertal und dem Kanton St.Gallen koordiniert.
Der bestehende Bachdurchlass weist altersbedingte Schäden auf und muss instandgesetzt werden. Vorgesehen sind Betoninstandsetzungen an Wänden, Sohle und Gewölbe. Zudem werden die Ein- und Auslaufbauwerke mit den Flügelmauern neu erstellt oder vorbetoniert und teilweise erhöht.
Geplant sind auch neue Absturzsicherungen. Auf den Flügelmauern und Brüstungen werden Röhrengeländer montiert. Zusätzlich entsteht im Durchlass ein einseitiges Kleintierbankett. Dieses wird in den Anschlussbereichen weitergeführt, damit Kleintiere den Bachbereich künftig queren können.
Die Gesamtkosten für Planung und Realisierung betragen 575'000 Franken. Die Gemeinde Neckertal beteiligt sich anteilsmässig an den Kosten, da die Strasse auf St.Galler Seite eine Gemeindestrasse ist. Das Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat Projekt und Kredit genehmigt. Die Arbeiten sind vergeben, der Baustart ist ab Juni 2026 vorgesehen. Während der Bauzeit wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch die Baustelle geführt. (pd/red)
12:01 Uhr
Freitag, 22. Mai
St. Peterzell: Mitwirkung am Bushaltestellen-Projekt

Die Gemeinde Neckertal legt das Strassenbauprojekt bei den Bushaltestellen Dorf in St.Peterzell öffentlich auf. Die Bevölkerung kann sich bis 8. Juli 2026 zum Vorhaben äussern.
Für das Strassenbauprojekt bei den Bushaltestellen Dorf in St.Peterzell wird das gesetzlich vorgeschriebene Planverfahren durchgeführt. Dieses ersetzt gemäss Strassengesetz das Baubewilligungsverfahren. Gleichzeitig eröffnet die Gemeinde Neckertal die Mitwirkung der Bevölkerung.
Die Unterlagen liegen vom 8. Juni bis 8. Juli 2026 im Gemeindehaus Mogelsberg bei der Bauverwaltung auf. Zusätzlich können die Dokumente auf der Website www.neckertal.ch eingesehen werden.
Während der Mitwirkungsfrist sind schriftliche Stellungnahmen möglich. Diese können per Post an die Bauverwaltung Neckertal an der Lettenstrasse 3 in 9122 Mogelsberg oder per E-Mail an bauverwaltung@neckertal.ch eingereicht werden.
Fragen zum Projekt beantwortet Simon Schlumpf, Leiter Bauverwaltung. Er ist unter der Telefonnummer 058 228 33 14 oder per E-Mail erreichbar. (pd)
09:09 Uhr
Freitag, 22. Mai
Autofahrer erfasst Mädchen in Neu St.Johann und flüchtet
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Toggenburgerstrasse in Neu St.Johann zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Das elfjährige Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Die Person, welche mit dem Auto unterwegs war, ist geflüchtet. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

In der Zeitspanne zwischen 14.20 und 14.50 Uhr querte ein elfjähriges Mädchen von der Johanneumstrasse her die Toggenburgerstrasse in Richtung Sidwaldstrasse. Gleichzeitig fuhr eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Toggenburgerstrasse in Richtung Krummenau. Dabei kam es zum Zusammenprall zwischen dem Auto und dem Mädchen. Dieses wurde dabei zu Boden geschleudert und leicht verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand dürfte die unbekannte Person im Auto kurz angehalten, dann aber die Unfallstelle in Fahrtrichtung Krummenau verlassen haben, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben machen können zum Unfallhergang, zum gesuchten Auto oder zur Person, die am Steuer sass, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Schmerikon, Tel. 058 229 52 00, zu melden. Gemäss den vorliegenden Erkenntnissen dürfte es sich dabei um ein eher dunkles Auto gehandelt haben. (kapo/wol)
10:03 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Totalschaden nach einem Selbstunfall in Mühlrüti

Am Mittwochabend, 20. Mai, ist es auf der Staatsstrasse in Mühlrüti zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 27-jähriger Mann landete mit seinem Auto im Wiesland. Er wurde laut Kantonspolizei nicht verletzt, das Auto erlitt Totalschaden.
Der Mann fuhr kurz nach 22 Uhr mit seinem Auto von der Hulftegg-Passhöhe Richtung Dreien. Auf Höhe Toggenburger Höhenweg kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet ins angrenzende Wiesland, wo es nach einigen Metern frontal in ein Bachbett prallte und zum Stillstand kam. (pd)
07:52 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Die Hospizgruppe Toggenburg-Neckertal hat eine neue Präsidentin gewählt
Am 7. Mai fand die jährliche Hauptversammlung der Hospizgruppe Toggenburg-Neckertal statt. Weil die an der letzten Versammlung gewählte Präsidentin ihr Amt nach kurzer Zeit wieder abgab, musste eine neue Lösung gefunden werden.
Lea Guggisberg aus Hemberg stellte sich zur Wahl und erhielt die Zustimmung der Stimmberechtigten. Gewählt wurde mit Walter Kroiss auch der neue Vertreter der katholischen Kirche.
Den Abend rundete ein Vortrag des Spitalseelsorgers Sepp Koller ab. Titel des Referats: «Spirituelle und seelsorgliche Begleitung am Krankenbett, von Sterbenden und Angehörigen». (pd)
14:35 Uhr
Mittwoch, 20. MAi
IG empfiehlt Ausbau des Hallenbads Bütschwil

Die IG Erweiterung Hallenbad Bütschwil spricht sich klar für die Variante «Sanierung mit Erweiterung» aus. Sie sieht darin die langfristig sinnvollere Lösung für Bevölkerung, Schulen und Vereine.
Die heutige Wasserfläche des Hallenbads Bütschwil ist aus Sicht der IG bereits zu klein. Während laut Richtwerten des Bundes für die Region 750 bis 880 Quadratmeter nötig wären, stehen aktuell rund 400 Quadratmeter zur Verfügung. Mit der Erweiterung würde die Fläche um rund 40 Prozent auf etwa 560 Quadratmeter wachsen. Eine reine Sanierung würde die Kapazitätsprobleme dagegen nicht lösen. Bereits heute bestehen Nutzungskonflikte zwischen Schulschwimmen, Vereinen, Kursen und öffentlichem Badebetrieb.
Entscheid mit Wirkung für Jahrzehnte
Da das Hallenbad seit 1978 besteht und die nächste Lösung die Region für weitere 40 bis 50 Jahre prägen dürfte, spricht die IG von einem «Generationenentscheid». Ein Entscheid allein aufgrund der aktuellen Finanzlage greife zu kurz.
Die Erweiterungsvariante verbinde die notwendige technische Sanierung mit zusätzlichem Nutzen. Geplant sind mehr Angebote für Schulen, Vereine, Familien und ältere Menschen. Mit einem neuen Hubbodenbecken könnten zusätzliche Kurse stattfinden. Gleichzeitig entstünde erstmals ein Bereich für Familien mit kleinen Kindern – ein Angebot, das bisher fehle.
Langfristig wirtschaftlicher
Gemäss Businessplan bietet nur die Erweiterung zusätzliches Ertragspotenzial durch mehr Besucher, neue Kurse und eine bessere Auslastung. Die Unterschiede bei den laufenden Betriebsbeiträgen seien dagegen vergleichsweise gering. Deshalb fordert die IG, nicht nur die Investitionskosten zu betrachten, sondern auch langfristigen Nutzen und Standortattraktivität.
Die IG zählt nach eigenen Angaben rund 430 Mitglieder aus der Region. Rückmeldungen aus Bevölkerung, Schulen und Vereinen hätten die Überzeugung gestärkt, dass eine Sanierung mit Erweiterung die zukunftsfähigere Lösung sei. (pd/ahi)
11:40 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Wattwil: Campus-Steg wird Ende Juni eingebaut

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Wattwil entsteht auch ein neuer Campus-Steg über die Thur. So wird es künftig eine direkte Fussverbindung zwischen dem Berufs- und Weiterbildungszentrums und der neuen Kantonsschule geben, die im August 2026 öffnen soll.
Der Wattwiler Gemeinderat teilt nun mit, dass die Campus-Brücke am Dienstag, 30. Juni 2026, eingesetzt werden soll. «Dies stellt einen wichtigen Meilenstein des Projekts dar», schreibt der Gemeinderat. Verlaufen die Vorbereitungen nach Plan und lassen es die Witterungsverhältnisse zu, starte der öffentlich verfolgbare Brückeneinhebungs-Event ab 9 Uhr. Der Gemeinderat Wattwil wird zu gegebener Zeit über weitere Details informieren. (pd)
11:28 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Wattwil: Dorfplatz wird umgestaltet

Das kantonale Tiefbauamt beginnt am Montag, 29. Juni, mit Sanierungsarbeiten an der Kreuzung Poststrasse, Wilerstrasse und Ebnaterstrasse beim Dorfplatz Wattwil. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen und dauern voraussichtlich bis Ende September 2026. Dies schreibt der Wattwiler Gemeinderat in den aktuellen Mitteilungen. Im Zuge der Arbeiten wird die Verkehrsführung im Bereich der betroffenen Kreuzung angepasst und optimiert. Gleichzeitig werden der Strassenoberbau, die Entwässerung sowie die öffentliche Beleuchtung erneuert.
Während der Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen sowie Umleitungen zu rechnen, so der Wattwiler Gemeinderat. Der Verkehr wird während den Arbeiten einspurig geführt, und einzelne Zu- und Wegfahrten sind zeitweise eingeschränkt oder gesperrt, ebenso die Ein- und Ausfahrt in die Poststrasse. Auch im öffentlichen Verkehr sind temporäre Anpassungen vorgesehen. Detaillierte Informationen zum Bauablauf, zu den einzelnen Bauetappen sowie zur Verkehrsführung werden mit der ausführlichen Medienmitteilung zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. (pd)
10:58 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Lütisburg: Verkehrsunfall mit fünf Autos

Am Dienstagmorgen, 19. Mai, ist es auf der Neugonzenbach in Lütisburg zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.
Kurz vor 7 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann auf der Neugonzenbach von Wattwil Richtung Wil. Als vor ihm ein Auto nach links abbog, verlangsamte er seine Fahrt. Daraufhin kam es hinter ihm zu einer Auffahrkollision mit insgesamt vier weiteren beteiligten Autos, wobei drei Männer im Alter von 27, 44 und 60 Jahren und eine Frau im Alter von 29 Jahren beteiligt waren.
Auch das Auto des 35-Jährigen wurde dabei beschädigt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden im Wert von rund 30'000 Franken. Während der Dauer der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. (kapo)

10:40 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Neckertal: Neue Schiessanlage im Aachboden offiziell eröffnet

Die Sportschützen Neckertal haben am Freitag, 15. Mai 2026, ihre neue Schiessanlage Aachboden der Öffentlichkeit vorgestellt und am Abend zusammen mit Sponsoren, Gönnern, Behörden und Verbänden formell eröffnet. Der Tag der offenen Tür war mit über 80 Besucherinnen und Besuchern sehr gut besucht. Besonders die Präsentation der verschiedenen Disziplinen sowie die begleiteten Probeschüsse wurden rege genutzt.
«Die Anlage führt die olympischen Distanzen 10 Meter, 25 Meter und 50 Meter an einem Standort zusammen und schafft damit zeitgemässe Trainings- und Wettkampfbedingungen für den Schiesssport im Neckertal», schreiben die Sportschützen Neckertal in einer Mitteilung. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat der Verein die Schiessanlage Aachboden für 1,2 Millionen Franken umgebaut und erweitert.
Der nächste öffentliche Anlass folgt bereits am Samstag, 23. Mai: Von 13:30 bis 20:00 Uhr findet ein weiterer Tag der offenen Tür auf der Schiessanlage Aachboden statt. Höhepunkt ist das Probetraining für Juniorinnen und Junioren mit Weltmeister Jan Lochbihler um 14:30 Uhr auf der 10-Meter-Luftgewehranlage mit anschliessender Autogrammstunde. (pd)

10:06 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Geplanter Windpark: SP kritisiert Vorgehen von «Pro Lebensraum Kirchberg»

Die SP Alttoggenburg hat in einer Medienmitteilung Stellung zum geplanten Windpark in Kirchberg bezogen. Dies nach Aufforderung der Gruppierung «Pro Lebensraum Kirchberg», die sich vehement gegen die geplanten Windräder wehrt.
Die SP Alttoggenburg unterstütze die Idee eines Windparks grundsätzlich, selbstverständlich begrüsse sie aber auch eine gründliche Abklärung im Vorfeld, die im Bewilligungsverfahren des Kantons jedoch vorgesehen sei. Die SP Alttoggenburg schreibt: «Die Windenergie ist unerlässlich, um den Schweizer Strombedarf – insbesondere im kritischen Winterhalbjahr – zu decken, die Klimaziele zu erreichen und das Land langfristig unabhängiger von ausländischen Energieträgern zu machen.»
Aus Sicht der Ortspartei laufe das Verfahren bisher absolut korrekt und der Gemeinderat verhalte sich angemessen neutral und informiere die Bevölkerung laufend. Die SP Alttoggenburg verweist zudem darauf, dass ein Mitwirkungsverfahren in der Bevölkerung vorgesehen ist.
Dass die Gegenseite – besonders «Pro Lebensraum Kirchberg» – nicht akzeptieren wolle, dass der gesetzlich vorgegebene Prozess nur wenig Spielraum für eine Mitbestimmung des Gemeinderats vorsieht, führe immer wieder zu aufwendigen und ergebnislosen Auseinandersetzungen. «Der wiederholte Vorwurf, der jetzige Prozess werde ungenügend demokratisch und intransparent geführt, greift zu kurz», schreibt die SP-Ortspartei, hinsichtlich der mehrfachen Gelegenheiten der Bevölkerung, auf nationaler und kantonaler Ebene an der Urne über die Energiepolitik zu entscheiden.
Auch die wiederholten, penetranten Störaktionen von «Pro Lebensraum Kirchberg» an öffentlichen Anlässen würden einen konstruktiven Dialog keineswegs fördern, so die SP Alttoggenburg weiter. Sie schreibt: «Eine kritische Haltung zur Windenergie ist durchaus legitim. Wer sich jedoch auf der Homepage von ‹Pro Lebensraum Kirchberg› umsieht, stellt schnell fest, dass die Gruppierung zumindest eine offenkundige Nähe zu Klimaleugnern und wissenschaftsfernen Behauptungen aufweist.» Insbesondere werde auf der Homepage mehrfach auf das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) verwiesen. Der Verein wurde von Wissenschaftern mehrfach der deutschen Klimaleugnerszene zugewiesen. (pd/alr)
16:05 Uhr
Dienstag, 19. MAi
Stephan K. Haller überraschend verstorben

Der Toggenburger Kunstschaffende Stephan K. Haller ist vor wenigen Tagen am 11. Mai völlig unerwartet 58-jährig verstorben. Stephan K. Haller hat im Toggenburg tiefe Spuren hinterlassen, vor allem im kulturellen Bereich. Er war Mitinitiant und Geschäftsleiter der Klangwelt Toggenburg, die nun das Klanghaus betreibt. Er war auch Programmverantwortlicher des Klangfestivals Naturstimmen, welches es mittlerweile nicht mehr gibt. Beim Chössi-Theater Lichtensteig zeichnete er für die Intendanz und das Marketing verantwortlich. Haller war später Mitinitiant und Präsident des Gofechössi und der Jungen Bühne Toggenburg. Ferner war er im Opernverein Zürich Mitinitiant sowie Vorstandsmitglied und auch Inhaber der Agentur Kultur Esprit. Man kannte ihn als Mitgründer und Geschäftsleiter des Büro für Ideen und Lösungen sowie des Büro Toggenburg. Ferner war er Manager und künstlerische Begleitung von Urs Wehrli in dessen Projekt «Kunst aufräumen».
Der einstige Chefredaktor des Toggenburger Tagblatt war auch Chefredaktor des Toggenburger Magazin. Später zog es ihn in den Aargau, um als Pädagoge tätig zu sein.
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die öffentliche Abdankung ist auf den kommenden Pfingstsamstag, 23. Mai um 14 Uhr in der katholischen Kirche St.Gallus in Lichtensteig anberaumt. (sdu)
14:27 Uhr
dienstag, 19. Mai
Wattwil: Auflage der Sondernutzungspläne Thurraum

Der Gemeinderat hat den neuen Sondernutzungsplänen Thurraum zugestimmt. Während der Mitwirkung im Zeitraum vom 27. Februar bis 18. März waren neun schriftliche Anträge und Eingaben zuhanden der Gemeinde eingereicht worden. Diese wurden bearbeitet bzw. beurteilt, wie dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist.
Daraus ergeben sich punktuelle Ergänzungen der Besonderen Vorschriften für die Sondernutzungspläne Thurraum Flooz, Nord und Süd. Insbesondere die Bestimmungen zu Bebauung und Gestaltung in Artikel 4 wurden überarbeitet: Die baulichen Möglichkeiten sowie die Einschränkungen im Planperimeter sind nun neu gegliedert, ergänzt und präziser formuliert. Die Anträge und Eingaben aus der Mitwirkung wurden schriftlich beantwortet und die Mitwirkung formell abgeschlossen.
Die Änderungen des Rahmennutzungsplans und des Gemeindestrassenplans sowie die Sondernutzungspläne Thurraum werden vom 26. Mai bis 24. Juni 2026 öffentlich aufgelegt.(pd)
10:58 Uhr
DienstAg, 19. Mai
Toggenburger holen Podestplätze in Hünikon

Am bereits fünften Motocross in Hünikon bei Amlikon-Bissegg TG sicherten sich die Toggenburger zwei Podestplätze. Pepe DeSimone (#100), der zweifache Oldtimer-250-Schweizermeister der Jahre 2023 und 2024, gewann auf seiner KTM 250 aus dem Jahr 1979 die Oldtimer-Klasse.
Randy Büchler (#134) aus Lütisburg eroberte auf der 1,7 Kilometer langen Motocross-Strecke im Mittelthurgau den dritten Platz in der Quad-Klasse. Im ersten Lauf belegte er Rang drei, im zweiten Lauf fuhr er auf den starken zweiten Platz. Der erste Sieg scheint in Reichweite.

In der Clubklasse CCT Cross Team Toggenburg erreichte Roman Scheiwiller (#32) aus Ulisbach den fünften Rang. Philip Oberholzer (#48) aus Dietfurt fuhr auf Rang sechs. Larina Wiedemeier (#991) aus Lichtensteig belegte in der Kategorie MX-Woman Rang acht.
Die nächsten Motocross-Rennen finden am 30./31. Mai in Sézegnin GE sowie am 20./21. Juni in Feldkirch (A) statt.
08:37 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Bütschwil-Ganterschwil: Kanton saniert Wilerstrasse

Ab Dienstag, 26. Mai, saniert das kantonale Tiefbauamt die Wilerstrasse in Bütschwil-Ganterschwil im Abschnitt Tierhag bis Knoten Engi. Es werden die Randabschlüsse instand gestellt und die Fahrbahnbeläge erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli.
Die Arbeiten finden etappenweise statt. Während der Bauzeit regelt eine Lichtsignalanlage oder ein Verkehrsdienst den Verkehr. Die Strasse bleibt jederzeit passierbar. Während der Stosszeiten wird auf den Berufsverkehr, soweit es der Baufortschritt zulässt, Rücksicht genommen. Der Geh- und Radweg ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Die angrenzenden Liegenschaften bleiben grundsätzlich mit Fahrzeugen zugänglich.
Der Belagseinbau findet dann an zwei Wochenenden im Juli statt. Für diese Arbeiten wird der Strassenabschnitt gesperrt. Die baulichen Massnahmen sind aufgrund des Alters und des Zustandes der Wilerstrasse notwendig. (pd)
10:12 Uhr
Montag, 18. Mai
Hallenbad Bütschwil: SVP fordert Sanierung und Einsparungen

Die SVP-Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lütisburg und Neckertal bekennen sich zum Hallenbad Bütschwil. Um dieses zu erhalten, müsse die Sanierungsvariante zur Abstimmung kommen. Nur sie finde in allen vier Gemeinden eine Mehrheit. Dies schreibt die SVP in einer aktuellen Mitteilung.
Alle vier Zweckverbandsgemeinden müssen der Variante «Sanierung» oder der Variante «Erweiterung inklusive Sanierung» bei der Abstimmung im Herbst 2026 zustimmen. Bei beiden Varianten fallen deutlich höhere Kosten an als ursprünglich geplant. Bei der Sanierung 13,9 Millionen Franken statt 1,28 Millionen und bei der Sanierung mit Erweiterung 20,2 Millionen statt 6,46 Millionen Franken. Doch die Gemeinden sind derzeit knapp bei Kasse, speziell Lütisburg.
Da die Sanierung sowohl bei den Baukosten als auch beim jährlichen Defizit deutlich günstiger ist, hat nur die Sanierung eine Chance auf vier Ja-Entscheide aus Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lütisburg und Neckertal, schreibt die SVP. Sie empfiehlt dem Verwaltungsrat somit, im Herbst den Bürgern die Sanierungsvariante des Hallenbades Bütschwil vorzulegen.
SVP fordert Einsparungen von 2,7 Millionen Franken
Das Hallenbad Bütschwil wird technisch sowie energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch bei einer Sanierung erhalten die Kinder eine neue Rutschbahn. Die SVP schlägt ausserdem vor, die Sanierung so zu planen und umzusetzen, dass eine spätere Erweiterung baulich und technisch einfach realisiert werden kann.
Zudem fordert die SVP bei der Sanierungsvariante Einsparungen von mindestens 2,7 Millionen Franken. Insbesondere sollen beim Café die Betriebsabläufe optimiert werden. Zudem soll auf den grosszügigen Ausbau des Eingangsbereichs verzichtet werden.
Weitere Kostenoptimierungen sollen bei der Beleuchtung sowie bei der Audio- und Telefonanlage erfolgen. Wie vom Verwaltungsrat selbst vorgeschlagen, soll auf den Ausbau der Saunalandschaft für eine Million Franken verzichtet werden. Die SVP erwartet zudem vom Verwaltungsrat, dass er die Öffentlichkeit bis zum 28. Mai 2026 detailliert über das bisher nicht erläuterte «separate Projekt Heizungsanlage» informiert. (pd)
12:51 Uhr
Freitag, 15. Mai
Kein spätes Saisonende auf dem Chäserrugg

Trotz der Schneefälle dieser Tage wird auf dem Chäserrugg in diesem Frühjahr kein Skibetrieb mehr möglich sein. Wie die Toggenburg Bergbahnen gegenüber dieser Zeitung mitteilen, sei der Schnee deutlich schneller geschmolzen als erwartet. Selbst auf dem Gipfel liege inzwischen zu wenig Schnee auf dem Lifttrasse.
In früheren Jahren war der Skilift auf dem Chäserrugg teils noch im Mai oder sogar im Juni kurzfristig geöffnet worden. Dieses Jahr reicht die Schneelage dafür jedoch nicht mehr aus. Die Verantwortlichen halten sich zwar offen, flexibel auf Wetteränderungen zu reagieren, rechnen derzeit aber nicht mehr mit einer Wiederaufnahme des Skibetriebs im laufenden Halbjahr. Für Ausflugsgäste bleibt der Chäserrugg dennoch weiterhin täglich geöffnet. (pd)
11:13 Uhr
Freitag, 15. Mai
Wildhaus-Unterwasser gewinnt Tennisderby

Der TC Wildhaus-Unterwasser hat im Derby der Nationalliga A 65+ gegen den TC Sevelen einen wichtigen 4:2-Sieg gefeiert. Das berichtet die Zeitung «Werdenberger & Obertoggenburger». Mit dem Sieg sicherten sich die Toggenburger Rang drei in ihrer Gruppe und treffen im entscheidenden Abstiegsspiel nun auf Thun.
Für die Punkte sorgten Andy Hämmerli, René Bolliger und Werner Staub bereits in den Einzeln. Besonders Bolliger dominierte seine Partie klar. Mit der 3:1-Führung war der dritte Gruppenrang bereits gesichert, dennoch wurden auch die Doppel engagiert zu Ende gespielt.
Dank des Erfolgs wartet im Kampf um den Ligaerhalt nun die aus Sicht der Toggenburger günstigere Ausgangslage. (pd)
09:18 Uhr
Freitag, 15. Mai
Mosnang regelt Nutzung von Schulanlagen neu

Die Gemeinde Mosnang führt ein neues Benützungsreglement für ihre Schul- und Sportanlagen ein. Das geht aus dem aktuellen Gemeindeblatt hervor. Gleichzeitig hat der Gemeinderat auch den Gebührentarif überarbeitet, weil die bisherigen Ansätze laut Mitteilung nicht mehr kostendeckend und teilweise veraltet waren.
Das Reglement gilt für sämtliche Anlagen in Mosnang, Mühlrüti und Libingen – darunter Turn- und Mehrzweckhallen, Spezialräume sowie Aussenanlagen. Vereine und weitere Interessierte können die Infrastruktur weiterhin ausserhalb des Schulbetriebs nutzen, benötigen dafür jedoch eine Bewilligung. Priorität haben schulische Veranstaltungen, danach folgen Anlässe der Gemeinde sowie lokale Vereine. Weitere Nutzungen behandelt die Gemeinde nachrangig. Für jede ausserschulische Nutzung braucht es eine vorgängige Bewilligung vom Schulpräsidium.
Neu geregelt werden auch Haftungsfragen, Sicherheitsvorgaben und Zuständigkeiten bei Veranstaltungen. Zudem unterscheidet der Tarif künftig stärker zwischen lokalen und auswärtigen Nutzenden sowie zwischen Vereins-, Privat- und kommerziellen Anlässen. (pd)
15:58 Uhr
Donnerstag, 14. Mai
Lichtensteig: Pascal Brändle für das Schulpräsidium an Hauptversammlung nominiert

Am 11. Mai 2026 führte die FDP Wattwil-Lichtensteig ihre jährliche Hauptversammlung durch. Die Mitglieder nominierten an der Hauptversammlung Pascal Brändle einstimmig als Kandidaten für die am 27. September 2026 anstehende Ersatzwahl für das Schulpräsidium in Lichtensteig. Für den führungserfahrenen und entscheidungsfreudigen Kantonspolizisten, welcher als Leiter der Polizeistation Uznach-Schänis arbeitet, ist eine intakte Schule in Lichtensteig ein wichtiger Identitäts- und Standortfaktor für Lichtensteig.
Pascal Brändle steht für eine Schule, in der die Kinder und deren positive Entwicklung im Zentrum stehen, schreibt die FDP Wattwil-Lichtensteig in einer Mitteilung. «Dafür müssen Lehrpersonen gute Rahmenbedingungen erhalten und den Bildungsauftrag konsequent erfüllen.» Ebenso ist ihm eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern wichtig. (pd)
06:23 Uhr
Donnerstag, 14. Mai
Neckertal-Degersheim schöpft im Abstiegskampf wieder Hoffnung

Drittligist Neckertal-Degersheim gibt ein starkes Lebenszeichen von sich und schlägt im Derby Flawil mit 2:0. Es war ein etwas hitziges Spiel, in dem die Entscheidung erst in der zweiten Halbzeit fiel. Beide Tore schoss Routinier Roberto Manzo, wobei er beim zweiten vom Elfmeterpunkt aus traf.
Spieler und Präsident Stephen Bosshard sprach danach von einer guten Leistung, die mit drei Punkten belohnt wurde. Wobei der Abend für ihn nicht zu hundert Prozent befriedigend verlaufen ist. Nach 75 Minuten war für ihn der Arbeitstag beendet. Nachdem er schon zuvor Gelb hatte, schickte ihn der Unparteiische nach einem weiteren Foul mit Gelb/Rot vorzeitig unter die Dusche.
Nach dem dritten Saisonsieg schöpfen die Neckertaler im Abstiegskampf plötzlich wieder Hoffnung. Bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 10, den Uzwil 3 zurzeit inne hat, noch sieben Punkte. Dazu Bosshard: «Klar sieht die Situation weiterhin nicht gut aus, wir haben den Kampf aber noch nicht aufgegeben.»
Nach dem vorgezogenen Spiel gegen Flawil hat das Team am Wochenende Pause. Weiter geht es am Mittwoch, 20. Mai, mit dem Gastauftritt beim Tabellenachten Aadorf. (bl)
16:53 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
SP Alttoggenburg ist für Erweiterung des Hallenbads Bütschwil

Die SP Alttoggenburg bekennt sich in einer Medienmitteilung klar zum Erhalt des Hallenbads Bütschwil. Das Hallenbad sei für das Schulschwimmen unverzichtbar und stelle gleichzeitig ein zentrales Sport- und Freizeitangebot für die Bevölkerung der Region dar. Aus Sicht der SP Alttoggenburg muss alles darangesetzt werden, diese wichtige Infrastruktur langfristig zu sichern.
Die SP Alttoggenburg spricht sich für die Variante Sanierung und Erweiterung aus. «Eine reine Ertüchtigung eines Baus aus den 1980er-Jahren greift zu kurz», schreibt die Partei. Die dringend notwendige Sanierung soll genutzt werden, um das Hallenbad zeitgemäss und massvoll zu erweitern und damit zukunftsfähig zu machen. Nur mit einer Erweiterung könnten bestehende Defizite – insbesondere das fehlende Angebot für Kleinkinder – behoben werden. Auch brauche es heute mehr Wasserfläche, da die Bevölkerung deutlich gewachsen ist. Die Mehrkosten für die Erweiterung bewegen sich aus Sicht der SP Alttoggenburg in einem vertretbaren Rahmen und stehen in einem guten Verhältnis zum zusätzlichen Nutzen für Schulen, Familien und die gesamte Bevölkerung.
Sparmassnahmen am falschen Ort lehnt die SP Alttoggenburg ab. Weder bei der notwendigen Asbestsanierung noch bei zentralen Angebotsbestandteilen wie dem Sport-Café oder einem Sauna-Angebot sollte gespart werden. Diese Elemente tragen für die Partei zur Attraktivität des Hallenbads und zur Reduktion des laufenden Betriebsbeitrags bei. Die SP Alttoggenburg sieht entsprechend kein wesentliches Sparpotenzial.
Die SP Alttoggenburg ist sich bewusst, dass die Kosten für die Sanierung und Erweiterung hoch sind und es eine Herausforderung sein wird, eine Mehrheit der Bevölkerung in allen Zweckverbandsgemeinden zu überzeugen. Entsprechend brauche es viel Überzeugungsarbeit aller Beteiligten. Den Bürgerinnen und Bürgern müsse aufgezeigt werden, dass es um eine sinnvolle Investition mit einer vernünftigen und massvollen Erweiterung gehe, die wir uns zugunsten von uns allen und der nächsten Generation leisten sollten. (pd)
15:48 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
Nesslau lädt zum Empfang für Andrea Abderhalden

Die Nesslauer Kantonsrätin Andrea Abderhalden wird an der Juni-Session zur Kantonsratspräsidentin gewählt. Als «höchste St.Gallerin» vertritt sie während eines Jahres den Kantonsrat nach aussen und nimmt repräsentative Aufgaben wahr.
Am Dienstag, 9. Juni, bereitet die Gemeinde seiner Kantonsrätin und Schulratspräsidentin auf dem Büelenareal einen herzlichen Empfang. Die Bevölkerung ist zum Apéro mit Beginn um 17 Uhr eingeladen, wie dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Bei trockener Witterung findet der Apéro auf dem roten Sporthartplatz statt, bei schlechter wird in die Sporthalle ausgewichen. (pd)
13:50 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
Zwei 100. Geburtstage in Bazenheid
In den vergangenen Wochen durften gleich zwei Einwohnerinnen von Bazenheid ihren 100. Geburtstag feiern. Am 10. April erreichte Adelheid Stillhard ihr 100. Lebensjahr und am 20. April 2026 feierte Paulina Ammann ihren 100. Geburtstag. Anlässlich dieser besonderen Jubiläen überbrachte Gemeindepräsident Roman Habrik den beiden Jubilarinnen die besten Wünsche. Dies ist dem Kirchberger Mitteilungsblatt zu entnehmen. (pd)
11:41 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
Neuer Schulleiter für Kirchberger Primarschule Sonnenhof

Ab August übernimmt Dominik Bayer als Nachfolger von Jürg Seitter die Schulleitung im Sonnenhof, eine Primarschule der Gemeinde Kirchberg. Nach mehreren Jahren als Mittelstufenlehrer in Winterthur und Schulleiter in Aadorf sowie zuletzt als Leiter Bildung der Volksschulgemeinde Aadorf freut er sich sehr darauf, wieder nah am Schulalltag, bei den Kindern und im Team zu arbeiten. Dies ist dem Kirchberger «Gmeindsblatt» zu entnehmen.
Dominik Bayer bringe viel Erfahrung in der Schulführung und Schulentwicklung mit und lege grossen Wert auf eine offene, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schule verstehe er als gemeinsamen Lebens- und Lernort, der mit Engagement, Freude und Humor gestaltet wird. Privat lebt er mit seiner Familie in Münchwilen und findet Ausgleich beim Volleyball, Skifahren, Wandern oder Lesen. (pd)
10:02 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
Regio-Turnier für World Robot Olympiad in Degersheim

In der Mehrzweckhalle in Degersheim wurde kürzlich eifrig gebaut, getüftelt und programmiert. Die Regionalausscheidung der «World Robot Olympiad» fand in Degersheim statt. 34 Teams mit 86 Teilnehmerinnen und Teilnehmern massen sich in den verschiedenen Altersklassen von 8 bis 19 Jahren mit ihren Robotern auf dem Spielfeld.
Die Aufgaben der Roboter waren je nach Kategorie unterschiedlich. Bei den Jüngsten bestand das Ziel darin, durch automatisierte Abläufe ein Konzert zu unterstützen. So mussten beispielsweise Kabel für die Lautsprecher an den richtigen Platz gebracht, Musikinstrumente in den Backstage-Bereich transportiert oder verschiedene Noten an den korrekten Ort für das Lied verschoben werden.
In den älteren Kategorien wurde es zunehmend anspruchsvoller, schreibt der Verein Robotikfreunde Ostschweiz in einer Medienmitteilung: Dort mussten Blöcke gehoben und gestapelt sowie über ein Zufallsprinzip die richtige Farbe an einen bestimmten Ort gebracht werden.
Der Wettbewerbstag begann mit der Vorstellung einer Überraschungsaufgabe. Danach hatten die Teams 75 Minuten Zeit, ihre Roboter zu testen und ihre Programme anzupassen, bevor die Roboter zur ersten Wettbewerbsrunde zugelassen wurden. Es folgten drei weitere Wettbewerbsrunden, wobei jeweils erneut gebaut und programmiert werden konnte. Für die Schlusswertung wurden bei jedem Team die zwei besten Durchgänge berücksichtigt.
In der Kategorie Juniors holte sich am Ende des Tages das Degersheimer Team Robo Masters den zweiten Platz. Und in der ältesten Kategorie platzierte sich das Team TPP aus Degersheim auf dem dritten Rang.
Die Gewinner haben nun teilweise die Möglichkeit, sich direkt für das Schweizer Finale am 20. Juni im Kanton Aargau zu qualifizieren. Dort werden sie sich mit den besten Teams aus der ganzen Schweiz messen. (pd)
09:24 Uhr
Mittwoch, 13. Mai
Der bisherige Co-Trainer wird in Ebnat-Kappel Nachfolger von Roman Kipfer

Der FC Ebnat-Kappel hat seine Hausaufgaben betreffend Trainerfrage gemacht. Für Roman Kipfer, der den Verein auf Ende Saison verlässt, er war zwei Jahre Co- und zwei Jahre Chef-Trainer, rückt sein bisheriger Assistent Stefan Hinterberger nach. Ihm zur Seite stehen Roman Bollhalder und Dominik Schweiwiller.
Der Verein betont auf Anfrage, dass das Trio gleichberechtigt in der Verantwortung stehen wird. Stefan Hinterberger war bis vor zwei Jahren Spieler und Captain bei den Obertoggenburgern und freut sich nun, die erste Mannschaft seines Stammvereins als Headcoach führen zu dürfen.
Der 28-jährige Roman Bollhalder wäre im Grunde genommen im besten Fussballeralter, hat sich nun aber aus gesundheitlichen Gründen entschieden, vom Rasen an die Seitenlinie zu wechseln. Dritter im Bunde ist der 45-jährige Dominik Schweiwiller, der den Verein bis anhin als Juniorentrainer unterstützt hat.
Der Drittligist belegt in der Gruppe 4 zurzeit Platz 7. Gemäss Auskunft des Vereins darf es mit dem neuen Trio durchaus noch einen Schritt nach vorne gehen. Ein konkretes Ziel wird nicht genannt, ein Platz in der ersten Tabellenhälfte sei mit der jungen und ambitionierten Mannschaft aber im Bereich des Möglichen. (bl)
17:01 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Die Mitte: Ortsparteien sind für Erweiterung des Hallenbades Bütschwil
Die Mitte – Ortsparteien empfehlen dem Verwaltungsrat, den Zweckverbandsgemeinden die Variante «Sanierung mit Erweiterung» vorzulegen. Mit dieser Variante schafft der Zweckverband Zukunft für weitere 50 Jahre Hallenbad Bütschwil und für die Region Unteres Toggenburg. Das schreiben die Ortsparteien von Bütschwil-Ganterschwil, Lütisburg, Neckertal und Mosnang in einer gemeinsamen Mitteilung.
Das Hallenbad Bütschwil wurde vor rund 50 Jahren erbaut und mittlerweile besteht baulicher Handlungsbedarf. Die Variante «Sanierung mit Erweiterung» deckt mit der geplanten Vergrösserung der Wasserflächen die stetig steigenden Frequenzen im Schulschwimmen und bei der Freizeitnutzung ab. Die umfassenden technischen und energetische Arbeiten am Bau erfüllen die neuesten Standards und senken die Betriebskosten. Diese Variante fokussiert sich gezielt auf die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen. Auf den ersten Blick bringt die Variante «Sanierung mit Erweiterung» höhere Kosten und ein höheres Defizit mit. Die Mitte-Ortsparteien weisen jedoch darauf hin, dass aufgrund der hohen Attraktivität eines erweiterten Hallenbads gegenüber dem Verlust an Attraktivität eines nur sanierten Hallenbads die Mehrkosten der Erweiterung nicht stark ins Gewicht fallen werden.
Die Mitte fordert aber auch, dass im Sinne der Machbarkeit mögliche Kostenoptimierung geprüft werden. Sollte erkannt werden, dass sich einzelne Teile des Projekts wie z.B. die Sauna negativ auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs auswirken, sollte dort auf eine Erweiterung verzichtet werden. Diese Beurteilung ist mit den aktuell veröffentlichten Zahlen nur schwer vorzunehmen, weshalb dieser Entscheid vom Verwaltungsrat zu treffen ist. Zudem sind die Kosten für die Zweckverbandsgemeinden bei beiden Varianten beträchtlich. Die Mitte - Parteien erwarten deshalb, dass der Verwaltungsrat bis zur Vorlage der Abstimmung aufzeigt, welche Mittel bei Dritten über Baukostenbeiträge etc. beschafft werden können und wie schlussendlich die Nettobelastung für die Zweckverbandsgemeinden aussehen wird. (pd)
15:53 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Mühlaubrücke: Nein aus Lütisburg sei Dank
Nachdem die Bürgerversammlung Lütisburg einen Projektierungskredit zur Mühlaubrücke aus Spargründen ablehnte, wurde erst die vertiefte Überprüfung des Bauwerkes ausgelöst. «Eine Überprüfung, die sich im Nachhinein als entscheidend erwiesen hat», schreibt die FDP Lütisburg in einer Medienmitteilung. Die Ortspartei dankt daher den Antragstellern, welche die Ablehnung des Kredits beantragt haben.
Die Resultate der statischen Analyse sind eindeutig: Die Mühlaubrücke stellt ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Ohne die angestossene Überprüfung wäre dieser Zustand nicht erkannt worden, schreibt die FDP. Die Brücke könne im schlimmsten Fall spontan – sogar unter ihrem Eigengewicht – einstürzen.
Das führt die Ortspartei zu einer Frage: «Hätten wir dieses Risiko wirklich noch Jahre bis zum geplanten Neubau tragen wollen? Und falls die Brücke unerwartet eingestürzt wäre: Wer hätte die Verantwortung getragen?»
In der Medienmitteilung heisst es weiter: «Die Gemeinderäte von Lütisburg und Kirchberg haben in dieser schwierigen Situation einen mutigen, verantwortungsvollen und weitsichtigen Entscheid getroffen.» Für die Ortspartei Lütisburg ist auch klar: Es braucht jetzt eine rasche, nachhaltige und zugleich kostenbewusste Lösung, um die Verkehrssituation für Bevölkerung, Gewerbe und Landwirtschaft verlässlich zu bewältigen. (pd)
15:12 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Phenomenon Orchestra and Chorus spielte im Klanghaus Toggenburg
Mit einem ausverkauften Werkstattkonzert im Klanghaus Toggenburg hat das noch junge Phenomenon Orchestra and Chorus unter der Leitung von Matthias Ammann seine neue Konzertreihe «AufFahrt durch Hollywood» eindrucksvoll eröffnet. Das Publikum erlebte einen Abend, der musikalische Präzision, Offenheit und spürbare Nähe verband. Die Reaktionen waren überwältigend: Begeisterter Applaus und eine Standing Ovation würdigten die besondere Atmosphäre dieses Auftakts. Das schreiben die Organisatoren in einer aktuellen Mitteilung.
Das professionelle Sinfonieorchester, erweitert durch semiprofessionelle Musiker sowie einen stimmenstarken Chor mit Mitgliedern aus dem Toggenburg und der Region, bietet zudem jungen Talenten eine einzigartige Plattform, um auf hohem musikalischem Niveau zu wachsen. Charakteristisch und einzigartig ist die bewusste Entscheidung der Initianten zu Gunsten eines tieferen Kammertons. Statt der üblichen 442 Hertz spielt das Orchester auf 438 Hertz, perspektivisch 432–435 Hertz. Diese Stimmung verleiht den Streichern Wärme, den Bläsern eine goldene Rundung und dem Chor eine sinnliche Resonanz. Das Publikum erlebt dadurch einen Klang, der vertraut wirkt und doch neu – ein Klang, der nicht nur gehört, sondern körperlich gespürt werden kann.
Die dreijährige Konzertreihe widmet sich dem schottischen Filmkomponisten Patrick Doyle, dessen Musik weltweit Kinogeschichte geschrieben hat. Im Werkstattkonzert präsentierte das Ensemble erste Ausschnitte aus seinem Schaffen, darunter zwei Uraufführungen neuer Orchesterfassungen, die exklusiv für das Phenomenon Orchestra and Chorus entstanden sind.
Das Werkstattformat bot zudem Einblicke in musikalische Prozesse: klangliche Experimente, Probenmomente und Erklärungen zu künstlerischen Entscheidungen machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis. Nach diesem erfolgreichen Auftakt folgen zwei Konzerte am 13. und 14. Mai in der Tonhalle Wil, und zwei weitere am 22. und 24. Mai im Würth Haus Rorschach und im Verrucano Mels. (pd)
10:32 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Eisheilige schlagen im Obertoggenburg zu
Für einmal ist nicht Frau Holle, sondern die Herren Pankratius, Sevatius und Bonifazius für den Schneefall im Mai verantwortlich. Am Dienstagmorgen, dem Tag von Pankratius, schneite es in Wildhaus wie mitten im Winter. Als Übergang zu Servatius sagten die «Wetterfrösche» dann eine kühle Nacht voraus. Wie ein Blick auf die Wetterstatistik zeigt, ist im Mai oft mit einem Kälteeinbruch zu rechnen. Dass dies allerdings pünktlich zu den Eisheiligen passiere, komme nicht jedes Jahr vor, war von Meteorologe Thomas Bucheli zu hören.
Ein kurzer Rundgang in Wildhaus zeigte am Dienstag, dass die schon frühlingshafte Vegetation unter dem nassen Schnee litt. So wurden die Äste der Bäume und Büsche nach unten gedrückt und die blühenden Blumen liessen ihre Köpfe hängen. Wer nicht musste, verzichtete am Vormittag auf den Aufenthalt im Freien. (adi)
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