Bütschwil: Startschuss für «Trakt D» +++ Wattwil: Helen Helfenstein siegt in Hohenems
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12:20 Uhr
Donnerstag, 12. Februar
Bütschwil: Startschuss für «Trakt D»

Am Schulstandort Bütschwil kann der Erweiterungsbau «Trakt D» realisiert werden. Gegen das Bauprojekt sind keine Einsprachen eingegangen. Damit ist die formelle Grundlage für zusätzlichen Schulraum geschaffen. Schul- und Gemeinderat reagieren damit auf den steigenden Bedarf an Unterrichts- und Betreuungsflächen.
Die Bauarbeiten starten nach den Frühlingsferien und dauern voraussichtlich bis Sommer 2027. Bis zur Fertigstellung werden Übergangslösungen eingesetzt, um dem knappen Schul- und Betreuungsraum zu begegnen. Details zu diesen Provisorien werden nicht genannt. Ziel ist es, den Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit sicherzustellen.
Der Gemeinderat hat die ersten Arbeiten gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht vergeben. Die Baumeisterarbeiten (BKP 211) wurden im offenen Verfahren ausgeschrieben und an die Fust Bauunternehmung AG, Bütschwil, vergeben. Weitere Aufträge für den Montagebau in Holz (BKP 214.3), die äussere Bekleidung (BKP 214.4), die Elektroanlagen (BKP 230) sowie die Photovoltaikanlage (BKP 231.5) gingen im Einladungsverfahren an lokales Gewerbe. Die Vergaben sind bisher nicht rechtskräftig.
Während der Bauzeit wird der bestehende Spielplatz aufgehoben und das Areal für die Baustelleninstallation eingezäunt. Als Ersatz ist ein mobiler Pumptrack vorgesehen. Die Occasion-Anlage soll nach Abschluss der Bauarbeiten auch in Dietfurt und Ganterschwil eingesetzt werden. Im Frühjahr 2026 ist zudem ein Teilersatz des Spielplatzes geplant, unter anderem mit Kletterfelsen aus Schweizer Andeer-Granit und neuen Sitzgruppen entlang des Dorfbachs. (pd)
10:43 Uhr
Donnerstag, 12. Februar
Kirchberg: Tiefere Investitionen und moderates Defizit

Die Rechnung 2025 schliesst bei einem Aufwand von 63,36 Mio. Franken und einem Ertrag von 63,06 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 296’028 Franken ab. Gegenüber dem Budget resultierte dennoch eine Besserstellung – insbesondere dank einer um rund 1,46 Mio. Franken höheren Steuerabrechnung.
In mehreren Aufgabenbereichen lagen die Nettoausgaben unter dem Budget, namentlich in der Allgemeinen Verwaltung, der Bildung, im Verkehr sowie im Umweltschutz und der Raumordnung. Gründe dafür waren unter anderem tiefere Informatik- und Personalkosten, ein geringerer Beitrag an die stationäre Pflegefinanzierung sowie verzögerte Projekte im Arten- und Landschaftsschutz.
Mehrausgaben verzeichnete die Gemeinde hingegen in den Bereichen Öffentliche Ordnung und Sicherheit sowie Soziale Sicherheit. Im Sicherheitsbereich führten neue Vorgaben des Amtes für Gemeinden und Bürgerrecht zu einer Rückstellung für die Sanierung der Schiessanlage Nord. Zudem wurde die bereits über die Investitionsrechnung verbuchte Sanierung der ehemaligen Scheibenanlage Gähwil der Erfolgsrechnung belastet. Insgesamt resultierte daraus eine Mehrbelastung von rund 610’000 Franken.
Deutlich unter dem Budget lagen die Nettoinvestitionen. Statt der vorgesehenen 10,2 Mio. Franken wurden lediglich 3,48 Mio. Franken investiert. Verschiedene Projekte – darunter Strassenbauvorhaben, Beiträge an Kantonsstrassenprojekte, Investitionen bei der ARA Bazenheid sowie Massnahmen im Abwasserbereich – wurden zeitlich verschoben oder noch nicht umgesetzt. Auch zwei geplante Photovoltaikanlagen wurden nicht realisiert.
Zusätzlich belastet eine Neuschätzung von Landreserven die Rechnung: Aufgrund einer Auszonung müssen 999’000 Franken aus der Wertschwankungsreserve Liegenschaften Finanzvermögen entnommen werden. (pd)
14:51 Uhr
MittwoCH, 11. Februar
Wattwil: Helen Helfenstein siegt in Hohenems

Das letzte Hallenturnier der Saison in Hohenems wurde vom Vorarlberger Minigolfverband organisiert und stiess mit 93 Teilnehmenden aus fünf Nationen auf grosses Interesse. Auch der MC Churfirsten Wattwil war mit vier Spielerinnen und Spielern vertreten.
Für das Highlight aus Wattwiler Sicht sorgte Helen Helfenstein. Sie eröffnete das Turnier mit einer starken 19er-Runde. Nach Durchgängen mit 28 und 23 Schlägen gelang ihr in der vierten Runde mit einer perfekten 18 das Glanzresultat des Tages. Mit insgesamt 88 Schlägen sicherte sie sich den Sieg in ihrer Kategorie vor der Senioren-Weltmeisterin Susy Goglione und der Vorarlbergerin Evi Borgonio. In der Gesamtrangliste belegte sie Rang sieben.
Die weiteren Wattwiler Teilnehmenden konnten nicht ganz an ihre Trainingsleistungen anknüpfen und klassierten sich im hinteren Feld. Alle Resultate sind unter www.mcchurfirsten.ch abrufbar.
10:40 Uhr
Mittwoch, 11. Februar
Ganterschwil: Nachhaltige Wohnüberbauung am Haldenbach

Im Zentrum von Ganterschwil erstellt Nawoba (Nachhaltige Wohnbaugenossenschaft) zwei Häuser mit Eigentums- und Mietwohnungen sowie einer Tiefgarage. Anfang 2028 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.
Die qualitativ hochstehende Wohnüberbauung entsteht neben dem Haldenbach, in der Nähe des Schulareals. Insgesamt entstehen neun Wohnungen mit 3.5 bis 4.5 Zimmern. Die Nettowohnflächen reichen von 89 m² bis 136 m² und bieten Raum für unterschiedliche Lebensmodelle – vom Paar über die Familie bis hin zu Personen mit erhöhtem Platzbedarf. Für die Vollholzbauten wird einheimisches Holz eingesetzt, heisst es in einer Medienmitteilung der Wohnbaugenossenschaft. Ziel seien ein minimaler Energieverbrauch und eine hervorragende Ökobilanz.
Nawoba ist vom Bundesamt für Wohnungswesen als gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft anerkannt. Die Genossenschaft wird von Severin Ammann präsidiert. Die Baukommission steht unter der Leitung von Hansueli Roth. Aktuell zählt die Nawoba-Genossenschaft 37 Mitglieder, welche ihr Geld nachhaltig in dieses Wohnbauprojekt investieren.
Die Genossenschaft begrüsst gemäss Mitteilung weitere Mitglieder, welche an der Umsetzung des Projekts teilhaben möchten. Am Samstag, 14. Februar, um 10.15 Uhr, findet in der alten Turnhalle an der Sonnenhofstrasse 9 in Ganterschwil eine Projektvorstellung statt. Interessierte werden in Wort und Bild über die Planung und Realisierung des Projekts informiert. (pd)
09:05 Uhr
Mittwoch, 11. Februar
Clientis Bank Toggenburg weist 2,8 Mio. Franken Gewinn aus

Die Clientis Bank Toggenburg AG blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück. Sowohl die Kundenausleihungen (+2,47 Prozent auf 985,9 Mio. Franken) als auch die Kundengelder (+1,66 Prozent auf 721,9 Mio. Franken) konnten gesteigert werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich leicht auf 1,14 Mrd. Franken, das Eigenkapital wuchs auf 100,5 Mio. Franken.
Die Zinssenkungen der SNB belasteten das Zinsengeschäft; der Netto-Erfolg sank leicht auf 9,6 Mio. Franken. Positiv entwickelte sich hingegen das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+11,7 Prozent). Die Depotwerte stiegen um 16,2 Prozent auf 198,9 Mio. Franken. Gleichzeitig konnte der Geschäftsaufwand leicht reduziert werden.
Der Geschäftserfolg der Clientis Bank Toggenburg beträgt 3,95 Mio. Franken, der ausgewiesene Gewinn 2,8 Mio. Franken. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung beantragen eine Dividende von 10 Prozent.
Die Bank investierte zudem in die Digitalisierung, unter anderem mit einer neuen Mobile- und E-Banking-Lösung, KI-gestütztem Hypothekendokumentenmanagement und der Open-Banking-Plattform bLink. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen zeigt sich die Bank für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. (pd)
17:50 Uhr
Dienstag, 10. Februar
Raiffeisen Unteres Toggenburg und Neckertal: Gewinn sank 2025 leicht

Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal hat im Geschäftsjahr 2025 in einem «herausfordernden Umfeld» einen Jahresgewinn von 1,62 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr hatte dieser noch 1,74 Millionen betragen. Dies schreibt die Bank in einer Mitteilung. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte mit 2,25 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Wie erwartet sank der Erfolg im Zinsengeschäft aufgrund des tieferen Zinsniveaus um 0,66 Millionen Franken auf 12,5 Millionen Franken. Getragen wurde dieses Jahresergebnis von einem ausgewogenen Wachstum im Hypothekargeschäft und den Kundeneinlagen sowie vom Vorsorge- und Anlagebereich.
Wachstum in sämtlichen Geschäftsbereichen
Urs Wohlgensinger, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal, freut sich über das Ergebnis: «Unsere Bank verzeichnete im vergangenen Jahr in allen Geschäftsbereichen ein erfreuliches Wachstum.» Neu weist die Bank eine Bilanzsumme von knapp 1,4 Milliarden Franken aus (Vorjahr: knapp 1,3 Milliarden Franken).
Die Personalkosten stiegen um 0,2 Millionen (+4,37 Prozent), was unter anderem auf gezielte Investitionen in zusätzliche Fachkräfte zurückzuführen ist. Die Raiffeisenbank Regio Unteres Toggenburg & Neckertal beschäftigte per Ende 2025 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 4 Lernende. (pd)
11:13 Uhr
Dienstag, 10. Februar
Lütisburg nahm 2025 deutlich mehr Steuern ein als erwartet

Der Steuerabschluss der Gemeinde Lütisburg liegt 2025 um rund 320'000 Franken über dem Budget. Dies entspricht einer Abweichung von gut sechs Prozent. Die Steuereinnahmen für den Gemeindehaushalt im vergangenen Jahr betragen total rund 5,5 Millionen Franken. Dies schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.
Die einfache Steuer hat gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent zugenommen und beträgt neu total 2,8 Millionen Franken. Im Budget 2025 wurde mit einer Zunahme der einfachen Steuer in der Höhe von 2,8 Prozent gerechnet. Dieses Budget wurde lediglich um 9000 Franken unterschritten. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wurden Einnahmen in der Höhe von knapp 3,6 Millionen Franken aus den laufenden Steuern budgetiert. Man ging von Nachzahlungen von 480'000 Franken aus. Beim Ertrag aus den laufenden Steuern resultiert nun ein Plus von knapp 60'000 Franken und bei den Nachzahlungen ein Plus von 110'000 Franken. Berücksichtigt man die Erträge infolge der Steuerfusserhöhung, liegt der Ertrag aus den Einkommens- und Vermögenssteuern gesamthaft um knapp 170'000 Franken über dem Budget.
Erfreulicherweise konnten in den Bereichen Grundsteuern, Handänderungssteuern und Hundetaxen sowie bei den Steuern juristischer Personen, den Grundstückgewinnsteuern und den Quellensteuern Mehreinnahmen generiert werden. Im Bereich Erlasse/Verluste mussten 2500 Franken mehr aufgewendet werden als budgetiert. Die Rückstände der laufenden Gemeindesteuern betragen 9.54 Prozent (Vorjahr 8.17%). Die Steuerkraft je Einwohner (natürliche und juristische Personen) liegt bei 2108 Franken, womit die Gemeinde Lütisburg im kantonalen Vergleich auf dem 70. von 75 Rängen liegt. (pd)
15:22 Uhr
Montag, 9. Februar
Volley Toggenburg verliert – keine Chance auf Playoffs

Die NLA-Partie von Volley Toggenburg gegen VBC Cheseaux bot nur zu Beginn etwas Ausgeglichenheit. Danach fehlten bei den Wattwilerinnen Konstanz und Durchschlagskraft im Angriff. Sie verloren das Nachtragsspiel mit 0:3 und müssen sich als Zweitletzte der Tabelle auf die Playouts vorbereiten.
Zu Beginn des ersten Satzes zwischen Toggenburg und Cheseaux entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Die Gäste aus dem Kanton Waadt benötigten nicht weniger als vier Versuche, um den ersten Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden.
Im zweiten Durchgang erhöhte Cheseaux das Tempo im Zuspiel deutlich. Die schnellen Bälle über Aussen führten wiederholt zu direkten Punkten. Die Annahme beim Heimteam war instabil, die fehlende Wirkung im Angriff entwickelte sich zum Matchkiller. Es fehlte an Druck, Präzision und Durchsetzungsvermögen, was es Cheseaux leicht machte, die Bälle im Spiel zu halten. Der Satzgewinn der Gäste (25:18) geriet nie ernsthaft in Gefahr.
Im dritten Satz starteten die Gäste in einer neuen Formation. Nach der Führung von 7:0 für Toggenburg wechselte der Coach zur Stammformation zurück. Damit stabilisierte sich das Spiel von VBC Cheseaux, welches zum 7:7 ausgleichen konnte. Die eigenen Angriffe der Wattwilerinnen blieben zu oft in der Verteidigung der Waadtländerinnen hängen. Diese punkteten weiterhin fleissig über die Position 4 (links aussen). Die Ballwechsel wurden länger, allerdings nahm die Qualität des Spiels eher ab. In der Schlussphase konnte sich Cheseaux absetzen und gewann mit 25:21.
In der Qualifikation ist noch eine Runde zu spielen, Toggenburg empfängt kommenden Samstag um 17.30 Uhr Tabellennachbar Genf. Doch die Wattwilerinnen können sich nicht mehr für die Playoffs qualifizieren. Am 21. Februar starten die Playouts gegen die Volley Academy Zürich, welche in einer Best-of-5 Serie gespielt werden. (pd)
14:35 Uhr
Montag, 9. Februar
Nesslauerin Helen Eicher feiert 100. Geburtstag

Am 9. Februar feierte Helen Eicher ihren 100. Geburtstag im Nesslauer Alterszentrum Churfirsten (AZC) im Kreise ihrer grossen Familie. Der Gemeindepräsident, Kilian Looser, überbrachte ihr einen Blumenstrauss und gratulierte zu diesem Ehrentag, wie das AZC mitteilt. Helen Eicher genoss mit ihren Angehörigen einen Apéro und ein feines Mittagessen. Wie üblich im AZC gab es ihr persönliches Lieblingsessen: Rindssauerbraten, Kartoffelgratin, Rüebli und Bohnen und eine selbst gemachte Schwarzwäldertorte.
Die Geschäftsleiterin des Heims, Gabriella Wiss, sowie das ganze Churfirsten-Team gratulieren Helen Eicher herzlich zu ihrem Ehrentag und wünschen ihr weiterhin gute Gesundheit sowie schöne Momente im neuen Lebensjahr. (pd)
11:49 Uhr
Montag, 9. Februar
Auch Damian Ott musste Lichtmess-Schwinget verletzungsbedingt absagen

Am Wochenende fand in Gais das Lichtmess-Schwinget statt. Nachdem Vorjahressieger Samuel Giger auf einen erneuten Start verzichtete und der Toggenburger Werner Schlegel seine Teilnahme aufgrund einer Verletzung abgesagt hatte, zählte Damian Ott zu den grossen Favoriten. Der Eidgenosse aus Dreien vom Schwingclub Wil hatte angekündigt, in Gais in seine Saison starten zu wollen. Doch auch er musste aufgrund einer Fingerverletzung kurzfristig auf das Lichtmess-Schwinget verzichten, wie das Portal Sport.ch meldete. Stattdessen will er seinen ersten Ernstkampf nun beim Toggenburger Verbandsschwingfest Ende März bestreiten.
Das Lichtmess-Schwinget gewann der erst 19-jährige Bündner Josias Müller. Es war sein erster Sieg bei den Aktiven. (lsf)
09:35 Uhr
Montag, 9. Februar
Fabian Rütsche erhält Comedy-Award
Die 3. St.Galler Comedy-Nacht war ein voller Erfolg. Das schreiben die Organisatoren in einer Medienmitteilung. Die über 300 Gäste im «Einstein» erlebten am Freitag einen Abend im Zeichen des Humors.

Julia Steiner, Stefan Büsser, Fabian Rütsche sowie die australische Comedy-Legende Rob Spence unterhielten das Publikum. Mit Charme und Witz führte Aline Rutishauser durch das Programm. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Comedy-Awards 2026. Die Entscheidung fällte das Publikum per Live-Voting. Das Resultat war gemäss Mitteilung deutlich: Den Award entgegennehmen durfte der Toggenburger Fabian Rütsche.
Michael Vogt, General Manager des Hotel Einstein, zeigte sich begeistert vom Anlass: «Alle Comedians waren hervorragend. Der Abend war erneut ein voller Erfolg und stiess auf grosse Begeisterung. Umso mehr freuen wir uns bereits auf die nächste St.Galler Comedy-Nacht am 12. Februar 2027.» (pd/arc)
13:35 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Mosnang: Radball-Cracks erreichen Cupfinal

Am Samstag bestritt das Mosnanger Radball-Team mit Björn Vogel und Rafael Artho den Cup-Halbfinal in Winterthur. Die Gegner hiessen Möhlin, Schöftland und Altdorf aus der Nat. B, dazu Winterthur und Altdorf 3 aus der Nat. A. Auf dem Papier eine klare Sache, ist doch Mosnang 1 aktueller Tabellenführer der Nat. A. Und Vogel und Artho liessen nichts anbrennen und konnten alle fünf Partien für sich entscheiden.
Die Partien gegen Schöftland und Altdorf 2 mit je 8:2, den Match gegen Altdorf 3 mit 5:2, gegen Winterthur mit 5:3 und gegen Möhlin aus der Nat. B gar mit 16:7. So zieht der RMV Mosnang mit fünf Siegen aus fünf Spielen in den Cupfinal ein, wo er ebenfalls als Favorit gilt.
Auch Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti spielte in Altdorf um den Einzug ins Cupfinal. Artho und Mutti unterlagen Mosnang 1. Liga und Altdorf 1 Nat. B mit 2:4 und 3:4, gewannen jedoch gegen Altdorf 2 Nat. A und Möhlin Nat. A mit 4:3 respektive 8:2. Gegen den Gastgeber aus Altdorf schaute bei einem 3:3-Remis noch ein Punkt heraus, wodurch die Mosliger den Cup-Halbfinal auf dem dritten Platz abschlossen und damit ebenfalls in den Cupfinal einziehen.
Der Schweizer Cupfinal findet am 28. Februar 2026 ab 13.30 Uhr in der Radballhalle in Altdorf statt. (pd/alr)
10:33 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Fahrunfähig durch Ebnat-Kappel

In Ebnat-Kappel wurde am Samstagabend um 21.50 Uhr eine 60-jährige Frau mit ihrem Auto zur Kontrolle angehalten. Dabei stufte die Polizeipatrouille die Lenkerin als fahrunfähig ein und ordnete die Abnahme einer Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihr auf der Stelle abgenommen. Dies berichtet die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag. (kapo)
10:07 Uhr
Samstag, 7. Februar
Bewaffneter Raubüberfall auf Lebensmittelgeschäft in Alt St.Johann
Am Freitag um 16.30 Uhr ging laut Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen die Meldung ein, dass ein Mitarbeiter in einem Lebensmittelgeschäft soeben von einem Mann mit vorgehaltener Schusswaffe dazu aufgefordert wurde, Bargeld aus der Kasse herauszugeben. Im Anschluss sei der Mann mit mehreren hundert Franken Beute in ein Auto gestiegen und in Richtung Wattwil weggefahren.
Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen aus und leiteten eine Fahndung ein. Wenige Minuten später konnte das Auto in Ebnat-Kappel gesichtet und angehalten werden, wie es im Polizeicommuniqué weiter heisst. Dabei konnten der Beschuldigte sowie zwei weitere Männer und eine Frau festgenommen werden.
Bei den vier Personen im Auto handelt es sich um eine 35-jährige Kosovarin, einen 28-jährigen Brasilianer und zwei Schweizer im Alter von 23 und 26 Jahren. Die Kantonspolizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen und klärt den Tathergang sowie die Tatbeteiligung der Festgenommenen. (kapo/stm)
17:55 Uhr
Freitag, 6. Februar
Toggenburg mit höchstem Zuwachs an Stellensuchenden
In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, nirgends allerdings so hoch wie im Wahlkreis Toggenburg (+24,1 Prozent). Ebenfalls über dem kantonalen Mittel von 13,4 Prozent ist die Zunahme im Werdenberg (+22,7 Prozent), im Sarganserland (+21,0 Prozent) sowie im Rheintal (+18,9 Prozent). Weniger ausgeprägt ist die Entwicklung in den Wahlkreisen Rorschach (+8,9 Prozent), St.Gallen (+8,5 Prozent) und Wil (+7,1 Prozent). Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.
Ende Januar waren aus dem Kanton St.Gallen 12'067 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 1428 mehr als vor Jahresfrist und 306 mehr als Ende Dezember. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'140. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind 2'061 Beschäftigte.
Ende Januar 2026 waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 3140 offene Stellen gemeldet. Das sind 158 weniger als vor Jahresfrist und 104 mehr als im Vormonat. Rund 56 Prozent davon stammen aus meldepflichtigen Berufen. Deren Anteil hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was mit der Ausweitung der meldepflichtigen Berufe auf Anfang 2026 zusammenhängt. Am stärksten gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. (pd)
17:47 Uhr
Freitag, 6. Februar
Steuereinnahmen 2025 von Wildhaus-Alt St.Johann liegen über dem Budget
Der Steuerabschluss der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann reiht sich ein in die übrigen Gemeinden des Thurtals. Laut Mitteilungsblatt zeigt er ein erfreuliches Bild. Die Einnahmen über alle Steuerarten belaufen sich auf rund 10,6 Millionen Franken. Somit sei das Budget um rund 700'000 Franken übertroffen worden.
Hauptverantwortlich für diese positive Abweichung seien insbesondere die Mehreinnahmen aus der Grundstückgewinnsteuer von rund 300'000 Franken, der Handänderungssteuer von rund 200'000 Franken sowie den Steuern der juristischen Personen von 140'000 Franken. Bei den Quellensteuern wurde die Rechnung gegenüber dem Budget von 355'000 Franken um rund 40'000 Franken überschritten.
15:02 Uhr
Freitag, 6. Februar
Volleyball NLA: Fünfte Niederlage in Folge für Volley Toggenburg

Volley Toggenburg zeigte am Donnerstagabend auswärts gegen VC Kanti Schaffhausen zunächst eine ansprechende Leistung in der NLA. Doch über die gesamte Spieldistanz fehlte dem jungen Team die Konstanz. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Favoritinnen aus der Munotstadt die Kontrolle.
Volley Toggenburg startete konzentriert und mit vergleichsweise tiefer Fehlerquote. Das Angriffsspiel war variabel angelegt, auch wenn nicht jeder Abschluss mit genügend Druck vorgetragen wurde. Kanti hielt mit Tempo und stabiler Blockarbeit dagegen. Drei direkte Eigenfehler in Serie kippten den Satz, der mit 25:22 an Schaffhausen ging.
Nach dem ausgeglichenen Auftakt veränderte sich das Spiel deutlich. Kanti erhöhte den Druck im Service und agierte insgesamt entschlossener und aggressiver. Gleichzeitig nahm die Fehlerquote bei Toggenburg merklich zu. Die Annahme geriet unter Druck, der Spielaufbau wurde unpräziser und im Angriff fehlten Lösungen gegen den gut organisierten Block der Gastgeberinnen. VC Kanti zog zum 16:6 davon und verlegte sich danach auf die Verwaltung des Vorsprungs.
Auch im dritten Satz geriet Volley Toggenburg zu rasch in die Defensive und konnte nur noch phasenweise mithalten. Vor allem Mittelblockerin Katerina Holaskova prägte nun das Offensivspiel der Schaffhauserinnen. Ihre schnellen Angriffe bescherten dem Heimteam einige Punkte. Gleichzeitig blieb die Toggenburger Offensive immer häufiger in der gegnerischen Abwehr hängen. So ging auch der dritte Satz mit 25:15 ans Heimteam, welche damit die Partie deutlich mit 3:0 gewann.
In der NLA-Tabelle bleibt Volley Toggenburg nach der 14. Niederlage im 16. Meisterschaftsspiel auf dem vorletzten Platz kleben. Und es bleibt auch dabei, dass nur gegen Schlusslicht Academy Zürich Punkte gesammelt werden können. Noch sind zwei Spiele in der Qualifikationsphase ausstehend – beide zuhause. Schon am Sonntag um 13 Uhr wird das Spiel gegen Cheseaux nachgetragen. Die Partie hatten im Januar verschoben werden müssen, weil zu viele Spielerinnen bei Volley Toggenburg verletzt waren. (pd)
14:22 Uhr
Freitag, 6. Februar
ZAB: Provisorischer Parkplatz im Ifang Bazenheid

Seit vergangenem August ist das Gelände des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) eine Baustelle. Einerseits wird am neuen Turbinengebäude und der Energiezentrale gebaut, andererseits soll im März mit dem Bau einer Tiefgarage mit entsprechender Ladeinfrastruktur für die E-Sammelfahrzeugflotte begonnen werden. Diese Zeitung hatte berichtet.
Während der rund einjährigen Bauzeit müssen die 16 Sammelfahrzeuge des ZAB deshalb anderweitig untergebracht werden. Wie der ZAB nun in einer Meldung mitteilt, wird dies auf einem provisorischen Parkplatz im Ifang Bazenheid erfolgen. Das Grundstück wurde dem ZAB von der Dorfkorporation Bazenheid grosszügigerweise zur Verfügung gestellt, so die Meldung weiter.
Mittlerweile liegt die Bewilligung zum Bau dieses provisorischen Parkplatzes im Ifang Bazenheid vor und mit dem Bau soll noch in den kommenden Tagen begonnen werden. Dort werden während der Bauzeit die dieselbetriebenen Sammelfahrzeuge untergebracht, während die elektrisch betriebenen Fahrzeuge auf dem Gelände des ZAB bleiben. (pd)
12:02 Uhr
Freitag, 6. Februar
Stellensuchende im Januar: grösster Anstieg im Toggenburg

Ende Januar waren aus dem Kanton St.Gallen 12'067 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet. Das sind 1428 mehr als vor Jahresfrist und 306 mehr als Ende Dezember. Die Zahl der offenen Stellen beträgt aktuell 3'140. Für Kurzarbeit vorangemeldet sind 2'061 Beschäftigte. Das schreibt das Volkswirtschaftsdepartement in einer Mitteilung.
In allen Wahlkreisen ist die Zahl der Stellensuchenden im Vorjahresvergleich gestiegen, zwischen 7,1 Prozent im Wahlkreis Wil und 24,1 Prozent im Toggenburg. Ebenfalls über dem kantonalen Mittel von 13,4 Prozent ist die Zunahme im Werdenberg (+22,7 Prozent), im Sarganserland (+21,0 Prozent) sowie im Rheintal (+18,9 Prozent). Weniger ausgeprägt ist die Entwicklung in den Wahlkreisen Rorschach (+8,9 Prozent) und St.Gallen (+8,5 Prozent).
Ende Januar 2026 waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 3140 offene Stellen gemeldet. Das sind 158 weniger als vor Jahresfrist und 104 mehr als im Vormonat. Rund 56 Prozent davon stammen aus meldepflichtigen Berufen. Deren Anteil hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen, was mit der Ausweitung der meldepflichtigen Berufe auf Anfang 2026 zusammenhängt. Am stärksten gesucht sind Hilfsarbeitskräfte, Personen in Dienstleistungsberufen, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Personen in Handwerks- und verwandten Berufen. (pd)
09:54 Uhr
Freitag, 6. Februar
Mosnang: Über eine Million Franken besser, als budgetiert
Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Mosnang schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 88’388.80 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 971’300 Franken, was einer Besserstellung von 1’059’688.80 Franken entspricht. Der Bilanzüberschuss der Gemeinde verbleibt somit bei knapp 12 Millionen Franken. Das schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.
Die Erfolgsrechnung 2025 resultierte grundsätzlich mit einem Einnahmenüberschuss von gut 510'000 Franken. Auf ausdrücklichen Wunsch der Revisionsstelle OBT AG und der Geschäftsprüfungskommission hat der Gemeinderat eine Abwertung des zusätzlichen Darlehens an das Ärztezentrum vorgenommen – dies aufgrund der Tatsache, dass das Darlehen von 420'000 Franken inklusive nachschüssigen Zinsen unter Rangrücktritt steht. Diese Wertberichtigung trägt zu einer Reduktion des Ertragsüberschusses bei, verändert jedoch nichts an den Vertragsbedingungen mit dem Ärztezentrum.
Die Aufwände von Gemeinde- und Schulrat fielen höher aus als budgetiert. Aufwand und Ertrag der Verwaltung bewegen sich in etwa im Rahmen der budgetierten Erwartungen. Deutliche Besserstellungen konnten in den Bereichen Feuerwehr und Grundbuch (insbesondere durch Rückerstattungen) realisiert werden. Im Bereich Bildung tragen insbesondere Minderausgaben für die Primar- und Oberstufe zur Besserstellung bei.
Der Zweckverband Hallenbad Bütschwil benötigte im vergangenen Jahr einen Sonderbeitrag, was wesentlich zum Ergebnis im Bereich Sport beiträgt. Deutliche Minderkosten bei der Pflegefinanzierung reduzieren die durch die Abwertung des Darlehens für das Ärztezentrum verursachte Schlechterstellung im Bereich Gesundheit.
Im Geschäftsbericht 2025 werden Interessierte ausführlich über das Rechnungsergebnis informiert. (pd)
08:27 Uhr
Freitag, 6. Februar
Präsident des Spitexvereins Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang im Amt verstorben
Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Mosnang informiert der Spitexverein Bütschwil-Ganterschwil-Mosnang über den Tod des langjährigen Präsidenten Balz Wielatt. Seit 2016 hat er den Spitexverein als Präsident mit Fachwissen und Menschlichkeit geführt und mitgeprägt. Das Wohl des Vereins und dessen Zweck war für Balz Wielatt eine Herzensangelegenheit und auch die Geselligkeit kam mit ihm nicht zu kurz.
Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er in der Vorweihnachtszeit die Verantwortung über die Vereinsführung abgeben und am 26. Januar 2026 ist Balz Wielatt für immer eingeschlafen. Wielatt hinterlässt eine gut funktionierende Organisation mit einem motivierten Team. Die Vereinsführung wird bis auf Weiteres durch Vizepräsidentin Rosy Brändle unter Unterstützung des ganzen Vorstandes wahrgenommen. Die Nachfolgeregelung wird im Hinblick auf die Hauptversammlung vom 27. April 2026 vorbereitet. (pd)
15:24 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Damian Ott steigt in Gais ins Sägemehl

Am Samstag steht das traditionelle Lichtmess-Schwinget des Schwingklubs Gais auf dem Programm. Das Team der Gastgeber wird von Teilverbandskranzer Thomas Kuster angeführt. Mit dabei sind zudem die beiden Kranzer Marcel Mösli und Flavio Sutter.
Doch die Appenzeller haben an ihrem eigenen Schwingfest starke Konkurrenz. Mit dem Toggenburger Eidgenossen Damian Ott vom Schwingklub Wil sowie Sven Lang vom Gastschwingklub Rothenburg sind zwei weitere Hochkaräter am Lichtmess-Schwinget mit dabei. Sicher ist, dass es in diesem Jahr einen neuen Festsieger geben wird, da Vorjahressieger Samuel Giger nicht am Schwingfest teilnehmen wird. Auch der Toggenburger Werner Schlegel, der im Vorjahr in Gais Schlussgang-Gegner von Giger war, musste seine Teilnahme dieses Jahr verletzungsbedingt absagen.
Für Damian Ott aus Dreien stellt das Lichtmess-Schwinget den Start in die Saison 2026 dar. Wie er auf seiner Instagram-Seite bekannt gibt, will er auch im Jahr 2026 an zwei Teilverbandsfesten teilnehmen. In der Saison 2025 gewann Ott sowohl das Nordostschweizer als auch das Nordwestschweizer. Dieses Jahr stehen das Nordostschweizer (Güttingen, 28. Juni) und das Südwestschweizer (Freiburg, 26. Juli) in der Agenda. Dazu kommen vier Kantonale (Thurgauer, 3. Mai; Zürcher, 17. Mai; Glarner-Bündner, 25. Mai; St.Galler, 31. Mai).
Gastauftritte wird der Toggenburger am Stoos-Schwinget (14. Juni) und am Weissenstein-Schwinget (11. Juli) haben. Und neben dem Schwägalp-Schwinget (16. August) nimmt er sich auch das Kilchberger Schwinget (5. September) vor. Die Saison ausklingen lassen wird Ott am Toggenburger Herbstschwinget in Bütschwil (13. September). Und auch eines der ersten Schwingfeste der Saison wird er in der Heimat bestreiten: das Toggenburger Verbandsfest in Degersheim (26. April). (elm/lsf)
13:55 Uhr
DOnnerstag, 5. Februar
Obertoggenburg: Schiessanzeige für den März

Auch im März übt die Schweizer Armee wieder im Obertoggenburg und den Säntisalpen. Strassen und Wanderwege können zeitweise gesperrt sein. Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Geschossen wird vom Montag, 9. März bis Freitag, 13. März; Montag, 16. März bis Freitag, 20. März sowie am Montag 30. März und Dienstag 31. März.
Das Betreten des gefährdeten Gebietes ist lebensgefährlich und daher verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten. Während des Schiessens werden an gut sichtbaren Stellen am Rand des gefährdeten Gebietes rot/weisse Fahnen, rot/weisse Ballons oder (bei Nacht) drei rote Lampen in Dreiecksform aufgezogen oder aufgestellt. Die strafrechtliche Ahndung nach Art. 225 oder anderen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches bleibt vorbehalten. Für Schäden, die aus Nichtbefolgen der Weisungen der Absperrorgane und der Schiessanzeigen entstehen können, wird jede Haftung abgelehnt. (pd)
09:45 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Weniger Gäste für Ostschweizer Seilbahnen

Die Schweizer Seilbahnen hatten bisher eine gute Wintersaison 2025/26. Zwar liegen die Gästezahlen zum Saisonbeginn um 4 Prozent unter dem ausserordentlich guten Vorjahr, gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt jedoch um 17 Prozent höher. Das schreibt Seilbahnen Schweiz in einer Mitteilung. Im schweizweiten Vergleich stellen die Ostschweizer Betriebe jedoch das Schlusslicht. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Gästezahlen um 13 Prozent. Am schwierigsten ist die Saison für kleine Seilbahnunternehmen mit unter 2 Millionen Franken Bilanzgrösse und für Betriebe bis 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Eine positive Entwicklung können hingegen grössere Betriebe (+ 4 Prozent) und Betriebe über 2000 Metern über Meer ausweisen (+ 3 Prozent).
Das gegenüber dem Vorjahr verhaltene Bild relativiere sich, sobald der Winter 2025/26 in einen längeren zeitlichen Kontext gestellt wird, schreibt der Verband. Im Vergleich zum 5-Jahresdurchschnitt (in dem auch ein Coronawinter enthalten ist) fällt die Saison insgesamt positiv aus. So lagen die Ersteintritte in der Ostschweiz um 8 Prozent über dem Fünf-Jahresschnitt. Trotz wenig natürlichen Schnees beurteilt der Branchenverband den bisherigen Winter insgesamt als erfolgreich. (pd)
10:03 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Dario Cologna auch zu Gast in Alt St. Johann

Wie beim «Dario Cologna Fun Parcours» auf dem Ricken, über den diese Zeitung berichtete, machte der Langlaufsport auch in Alt St. Johann Schule. Während einer Woche nutzten rund 550 Schulkinder aus dem Obertoggenburg das kostenlose Angebot, um erste Erfahrungen auf den Langlaufski zu sammeln oder bestehende Fähigkeiten zu vertiefen.
Begleitet wurden die Klassen von sieben Leiterinnen und Leitern des SSC Toggenburg sowie der Schweizer Langlaufschule Toggenburg.

Dank bestens präparierter Loipen standen neben Technikübungen auch Staffetten und spielerische Wettkämpfe auf dem Programm. Bei idealen Schnee- und Wetterbedingungen war die Begeisterung auf und neben der Loipe deutlich spürbar – und für viele Kinder dürfte der Funparcours ein nachhaltiger Einstieg in den Langlaufsport gewesen sein. (pd)
16:15 Uhr
Dienstag, 3. Februar
Wattwil: Velounterstand soll ersetzt werden

Die katholische Kirchgemeinde und die Politische Gemeinde Wattwil erneuern und erweitern das bestehende Veloparkplatzangebot. Dies teilt der Wattwiler Gemeinderat mit. Der bestehende, niedere Velounterstand soll durch einen grösseren und komfortableren Velounterstand mit Platz für 15 bis 20 Fahrrädern ersetzt werden.
Der Standort befindet sich direkt an der Grundstücksgrenze zur Kirche und in der Nähe zum Treppenaufgang ist sowohl von den Nutzern der Kirche als auch vom Gemeindehaus gut erreichbar. Mit einem gemeinsamen Velounterstand können Kirche und Gemeinde Synergien nutzen, schreibt der Gemeinderat. Die Weiterbearbeitung sei Sache der Gemeinde. Der neue Veloparkplatz wurde in den Voranschlag 2026 aufgenommen und wird, vorbehältlich der Budget-Genehmigung anlässlich der Bürgerversammlung, im Frühling realisiert. (pd)
14:42 Uhr
Dienstag, 3. Februar
Krinau: Einsprachen verzögern Umgestaltung der Friedhofanlage

Der Wattwiler Gemeinderat hat Anfang Jahr entschieden, dass die Friedhofanlage in Krinau aufgewertet werden soll. Dies ist im Krinauer Mitteilungsblatt zu lesen. Die Aufenthaltsqualität soll durch die Förderung von Biodiversität sowie der Schaffung einer parkähnlichen Atmosphäre gesteigert werden. Die Wiler Firma Fässler Freiraumgestaltung AG erarbeitete ein Gestaltungskonzept.
Aufgrund einer Einsprache durch die kantonale Denkmalpflege sowie einer Privatperson muss das Gestaltungskonzept jedoch überarbeitet werden. Dadurch verzögert sich die Umsetzung auf unbestimmte Zeit. (pd)
10:43 Uhr
Dienstag, 3. Februar
Wattwil: Mit vereisten Scheiben Mann angefahren

Am Montagmorgen, gegen 7.20 Uhr, fuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Auto von Wattwil in Richtung Ulisbach. Auf der Wilerstrasse übersah sie einen 32-jährigen Mann, der die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überquerte. Er wurde beim Zusammenprall eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Beim Auto der 24-Jährigen wurden bei der Unfallaufnahme durch die Kantonspolizei St.Gallen vereiste und im Innenraum angelaufene Scheiben festgestellt.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass vor der Fahrt zumindest die vereiste Front- und die vorderen Seitenscheiben freigekratzt sein müssen. Auf das Enteisen der hinteren Seiten- sowie der Heckscheibe kann verzichtet werden, wenn zwei Aussenspiegel vorhanden sind, die nicht beschlagen oder vereist sind und damit die Sicht nach hinten ermöglichen. Mehr dazu ist im Ratgeber «Strassenverkehr im Winter» der Kantonspolizei zu finden.(kapo)
10:04 Uhr
Dienstag, 3. Februar
Gähwil: Mystische Morgenstimmung bei der Iddaburg

Am Dienstagmorgen um kurz nach 8 Uhr nahm Leser Roland Hof dieses Bild in Gähwil in Richtung Iddaburg auf. Nebel, Wolken, blauer Himmel und Morgenrot sorgten für eine mystische Morgenstimmung. (red)
18:20 Uhr
Montag, 2. Februar
Internationales Zirkustheater in Lichtensteig

Mit «Dance Me To The Ball» bringt die Artistin Jeanine Ebnöther Trott ein poetisches Zirkussolo ins Chössi Theater in der Bahnhalle Lichtensteig. In ihrem international erfolgreichen Stück verbindet sie Artistik mit Tanz, Objektspiel und feinem Humor. Entstanden ist ein leichtfüssiges, zirzensisches Spiel, in dem Jonglage, Akrobatik, Tanz und Puppenspiel ineinanderfliessen.
Jeanine Ebnöther Trott ist Bewegungskünstlerin und Zirkusartistin. Ausgebildet an der École Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel, arbeitet sie seit vielen Jahren an der Schnittstelle von zeitgenössischem Zirkus, Tanz und Bewegungsforschung. Ihr Solostück «Dance Me To The Ball» tourt seit 2020 erfolgreich durch Europa.
Vor der Vorstellung am Samstag, 7. Februar, lädt das Restaurant in der Bahnhalle zu einem Abendessen ein, das vorab reserviert werden muss und in Kombination mit dem Theaterbesuch gebucht werden kann. Die Bar öffnet um 19:30 Uhr und bietet Raum zum Ankommen und Verweilen – vor und nach der Vorstellung. Das Stück beginnt um 20.15 Uhr. Tickets unter www.zukunftbahnhof.ch/programm. (pd)
09:28 Uhr
Montag, 2. Februar
Skispringen: OSSV-Athleten überzeugen in Tschagguns

Vom Samstag 24. Januar bis Sonntag 25. Januar fand in Tschagguns ein Skisprungwettkampf der Swiss Nordic Trophy statt, der vom Ostschweizer Skiverband (OSSV) gemeinsam mit dem Skiclub am Bachtel organisiert wurde. Der zweitägige Anlass überzeugte sowohl sportlich als auch organisatorisch und bot den Athletinnen und Athleten eine ideale Bühne für starke Leistungen, wie die Organisatoren in einer Mitteilung festhalten.
Die OSSV-Springerinnen und -Springer präsentierten sich in guter Form und konnten in verschiedenen Kategorien beachtliche Resultate erzielen. In den Nachwuchsklassen machten insbesondere Théodore Ammann (SSC Toggenburg) sowie Nils Lemmenmeier (SSC Toggenburg) mit soliden Sprüngen auf sich aufmerksam. Auch Elin Künzle (SSC Toggenburg) zeigte bei den Mädchen konstante Leistungen und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.
In den älteren Nachwuchskategorien bestätigten Dario Lemmenmeier (SSC Toggenburg) und weitere OSSV-Athleten ihre positive Entwicklung und hielten mit der nationalen Konkurrenz gut mit. In der Allgemeinen Klasse der Herren zeigte Ronny Dürr (SC Gams) an beiden Wettkampftagen starke Sprünge auf der Grossschanze und gehörte zu den leistungsstärksten Athleten seines Feldes.
Neben den sportlichen Erfolgen überzeugte auch der Teamzusammenhalt innerhalb des OSSV. Trainer, Betreuer und Athleten traten als geschlossene Einheit auf und sorgten für eine positive Stimmung während des gesamten Wochenendes. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem OSSV und dem SC am Bachtel trug wesentlich zu einem reibungslosen Ablauf des Wettkampfs bei. (pd)
16:28 Uhr
Sonntag, 1. FEbruar
Radball: Mosnang 1 übernimmt die Spitze

Schlag auf Schlag ging es in der 2. Qualifikationsrunde der Radball Schweizermeisterschaft in Altdorf. Für den RMV Mosnang 1 mit Rafael Artho und Björn Vogel standen vier Topspiele auf dem Programm.
Gleich zum Auftakt besiegten sie Winterthur 4:3, es folgte ein 5:5-Remis gegen Altdorf 2. Im Highlight-Spiel gegen den Schweizermeister 2025 Altdorf 1 trennten sich die beiden Teams 3:3 – ein intensives Duell mit vielen Chancen und spektakulären Szenen. Den Abschluss bildete ein überzeugender 8:3-Sieg gegen Altdorf 3, bei dem Björn Vogel mit mehreren Toren brillierte. Nach dieser starken Runde führt Mosnang 1 mit 7 Punkten die Tabelle an.
Mosnang 2 sammelt Erfahrungen im Mittelfeld
Das neu formierte Team Mosnang 2 mit Roger Artho und Manuel Mutti hatte drei Spiele zu absolvieren. Gegen Altdorf 1 gab es eine 1:5-Niederlage, gegen Altdorf 2 verloren sie 3:6. Einen Lichtblick bot das Duell gegen Altdorf 3: Mit 6:4 sicherten sich die Mosliger den ersten Sieg der Runde. Mit insgesamt 3 Punkten liegt Mosnang 2 nach der 2. Runde im Mittelfeld auf Platz 4. (pd)
14:05 Uhr
Sonntag, 1. Februar
Bazenheid: Gemeinschaftsgarten startet in neue Saison

Seit Februar 2025 gibt es in Bazenheid einen Gemeinschaftsgarten, getragen von der evangelischen Kirchgemeinde und dem Familienzentrum. Der Garten bietet Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Gärtnern – zum Arbeiten, Lernen, Kochen oder einfach Verweilen.
Interessierte können sich bis 6. Februar anmelden. Die neue Saison startet am 6. Februar um 9.30 Uhr mit einem Treffen im Familienzentrum an der Neugasse. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 50 Franken. Anmeldung bei Brigitte Witzig (077 534 60 53, brigitte.witzig@refkirchberg.ch) oder Livia Dietrich (079 522 86 34, livia.dietrich@kirchberg-schulen.ch). (pd)
09:27 Uhr
sonntag, 01. februar
Zwei Verletzte und Sachschaden bei Unfall in Nassen

Am Samstagabend ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Kurz nach 23 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Neckertalstrasse von Brunnadern herkommend in Richtung Ganterschwil. Gleichzeitig fuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Auto auf derselben Strasse in entgegengesetzter Richtung. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.
Als dieser sein Fahrzeug über die Gegenfahrbahn in die Neckerstrasse lenkte, kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos. Der 25-jährige Mann und seine 21-jährige Mitfahrerin auf dem Rücksitz wurden durch den Unfall unbestimmt verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Beim Unfall entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken. (kapo/aro)
08:14 Uhr
Sonntag, 1. Februar
Lütisburg: Start der Bauarbeiten an der Letzistrasse

An der infolge eines Hangrutsches seit August 2024 gesperrten Letzistrasse beginnt nun die Umsetzung der permanenten Sicherungsmassnahmen: Morgen Montag, 2. Februar, starten die Einrichtungsarbeiten der Baustelle. Dies teilt die Gemeinde Lütisburg mit.
Bereits im Oktober 2024 war zur Stabilisierung des Hangs eine filterstabile Schüttung eingebaut worden. Parallel dazu wurden die dauerhaften Massnahmen projektiert. Nach intensiver Planung unter Einbezug von Umweltverbänden und weiteren betroffenen Stellen konnte das Baugesuch eingereicht und anschliessend von Kanton und Gemeinde bewilligt werden.
Den Zuschlag für die Bauarbeiten in der Höhe von rund 4,25 Millionen Franken erhielt die Toneatti AG, Jona. Der eigentliche Baubeginn ist für Anfang März 2026 vorgesehen. Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Frühsommer 2027. (pd)
13:21 Uhr
Samstag, 31. Januar
In Wattwil eingebrochen

Am Freitagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr gelangte eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Churfirstenstrasse in Wattwil und drang anschliessend gewaltsam über die Wohnungstür in eine Wohnung ein. Die Täterschaft durchsuchte die Räumlichkeiten und stahlen Bargeld sowie weiteres bislang unbekanntes Deliktsgut. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag mit. (kapo)
08:14 Uhr
Samstag, 31. Januar
Lichtensteig: Steuererträge deutlich über dem Budget

Die Steuererträge der Gemeinde Lichtensteig für das Jahr 2025 belaufen sich auf rund 32,3 Millionen Franken und liegen damit insgesamt 4,75 Prozent über dem Budget. Gegenüber 2024 ergeben sich Mehreinnahmen von rund 2,58 Millionen Franken. Dies ist dem aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.
Die Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen erreichen 21,7 Millionen Franken und liegen damit knapp 395’000 Franken über dem Voranschlag. Aus Einkommens- und Vermögenssteuern früherer Jahre flossen rund 1,8 Millionen Franken, budgetiert waren 1,5 Millionen Franken. Insgesamt ergeben sich aus diesen Steuern Mehreinnahmen von rund 705’000 Franken gegenüber dem Budget.
Deutlich höher als geplant fielen die Gewinn- und Kapitalsteuern juristischer Personen aus: Mit Einnahmen von rund 3,19 Millionen Franken liegt der Ertrag fast eine Million Franken über Budget, vermutlich einmalige Mehreinnahmen. Auch die Grundsteuern (+ 27’300 Franken) und Grundstückgewinnsteuern (+ 101’700 Franken) übertreffen die Prognosen. Bei den Handänderungssteuern (- 276’000 Franken) und Quellensteuern (- 45’600 Franken) wurden die Budgetzahlen hingegen unterschritten.
Die durchschnittliche Steuerkraft pro Einwohner stieg um rund 258 Franken auf 2’452 Franken. Im kantonalen Vergleich liegt Lichtensteig damit auf Rang 49 von 75 Gemeinden und unter dem Kantonsdurchschnitt von 2’941 Franken. (pd/ahi)
16:54 Uhr
Freitag, 30. Januar
Hiking Sounds findet wieder in Wildhaus statt

Im Sommer 2026 verbindet das Migros Hiking Sounds erneut Live-Musik mit Bewegung in der Natur. Die Tour führt durch verschiedene Wanderregionen der Schweiz und macht an neun alpinen Standorten Halt. Zwischen dem 6. Juni und dem 20. September sind insgesamt 18 Eventtage geplant. Der Anlass findet auch in Wildhaus statt, und zwar am 22. und 23. August.
Jeder Eventtag beginnt in einem Start-Village und führt anschliessend auf eine rund zweistündige Wanderung. Entlang der Route treten auf einer Talentbühne Nachwuchskünstlerinnen und -künstler auf und begleiten das Publikum musikalisch durch die Landschaft. Am Ziel bildet die Migros Hiking Sounds Stage den Abschluss des Tages.
Dort stehen jeweils zwei bis drei bekannte Acts auf der Bühne. Für 2026 ist ein breites Line-up angekündigt, darunter Milow, Vanessa Mai, Gentleman, The Baseballs, Lo & Leduc, Kunz, Bastian Baker, Stubete Gäng, Luca Hänni, Dodo, Zian, Remo Forrer und 77 Bombay Street. Vertreten sind verschiedene Stilrichtungen von Pop über Rock bis Hip-Hop. (pd)
14:28 Uhr
Freitag, 30. Januar
Lichtensteig: Zweite Mini-Pride im April

Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr geht die Mini.Pride in die zweite Runde. Am Samstag, 25. April 2026, veranstaltet der Verein Queer.Toggenburg erneut das Mini.Pride Festival in Lichtensteig. Ziel ist es, queeres Leben im ländlichen Raum sichtbar zu machen und Begegnungen über alle Bevölkerungsgruppen hinweg zu ermöglichen.
Die erste Mini.Pride fand am 26. April 2025 statt und zog mehrere hundert Teilnehmende an. Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Lebensbereichen nahmen am Anlass teil. Das Festival bot Raum für Austausch, Dialog und gemeinsames Feiern und wirkte nach Angaben der Veranstaltenden über den eigentlichen Festivaltag hinaus. Die Nominierung für den Swiss Diversity Award 2025 verlieh der Veranstaltung auch über die Region hinaus Aufmerksamkeit.
Stefan Schär, Co-Präsident des Vereins Queer.Toggenburg, sagt: «Die Mini.Pride hat gezeigt, dass queere Sichtbarkeit und Gemeinschaft auch abseits der Städte wachsen können. Die erneute Durchführung sei Ausdruck der lokalen Verankerung sowie der Unterstützung durch Gemeinde, Behoerden, Vereine und regionale Unternehmen.
Rund um die Mini.Pride haben sich im vergangenen Jahr weitere Angebote entwickelt. Dazu gehören der monatliche Mini.Pride Stammtisch, Mini.Pride Sports sowie der Wandertag «Rainbow.Hike». Diese Formate verfolgen das Ziel, Begegnungen im Alltag zu fördern und queeres Leben selbstverständlich in der Gesellschaft zu verankern.
Auch 2026 setzt das Festival auf ein vielseitiges Programm. Geplant sind eine Parade durch die Altstadt, ein Marktplatz, queere Städtliführungen sowie eine Afterparty. Das Podiumsgespräch widmet sich in diesem Jahr dem Thema Queer im Sport. (pd)
11:42 Uhr
Freitag, 30. Januar
Ski Alpin: Bestes Ergebnis der Saison

Josua Mettler zeigte in der ersten von zwei Europacup-Abfahrten von Verbier am Donnerstag eine solide Leistung. Mit einer konstanten Fahrt – er verlor auf jedem Streckenabschnitt etwas Zeit auf die Schnellsten, fiel aber in keinem Sektor ab – klassierte er sich letztlich auf Rang 19. Dies stellt in der laufenden Saison die beste Klassierung in einem Europacuprennen dar. Auf die Schweizer Teamkollegen Lenz Hächler und Livio Hiltbrand, die in der laufenden Saison bereits im Weltcup gestartet sind, verlor er lediglich wenige Zehntel.
An der Europacup-Abfahrt am Freitag auf der gleichen Piste belegte er Rang 22. Sein Rückstand auf den Sieger und Landsmann Philipp Kälin betrug 1,25 Sekunden. Im Vergleich zum Vortag hat sich Josua Mettler etwas schlechter klassiert. (kuc/ab)
08:34 Uhr
Freitag, 30. Januar
Toggenburg: Erfolgreicher Ski-Alpin-Nachwuchs

An den letzten beiden Wochenenden standen Toggenburger JO-Skirennfahrer – JO steht für Jugendorganisation – bei Interregionrennen (IR) in Horn und Malbun sowie bei nationalen JO-Rennen in Andermatt im Einsatz. Die Rennen fanden bei guten Bedingungen statt und boten eine Standortbestimmung im regionalen und nationalen Vergleich. Besonders erfolgreich verliefen die Wettkämpfe für den SSC Toggenburg. Mehrere Fahrer klassierten sich in den vorderen Rängen.
Elian Rüdlinger vom SSC Toggenburg erzielte an den Interregionrennen zwei Siege im Riesenslalom und einen 7. Rang im Slalom. Beim nationalen Vergleich in Andermatt erreichte er im ersten Riesenslalom den 3. Rang. Im zweiten Riesenslalom klassierte er sich auf Platz 10. Im Slalom lag er nach dem ersten Lauf auf Rang 7 und schied im zweiten Lauf aus.
Nino Hüberli vom SC Uelisbach fuhr in Malbun in beiden Riesenslaloms auf den 4. Rang. An den nationalen Rennen in Andermatt schied er nach zwei Fahrten aus. Noah Rusch vom SSC Toggenburg erreichte in Andermatt im Slalom mit Rang 15 sein Bestresultat. In Horn schied er im ersten Riesenslalom kurz vor dem Ziel aus und belegte im Slalom den 9. Rang.
Dejan Oehri vom SSC Toggenburg klassierte sich im Interregion-Slalom in Horn auf Rang 10. Fabio Looser, ebenfalls SSC Toggenburg, erreichte in Malbun die Ränge 16 und 19 im Riesenslalom. Rennfahrerinnen aus dem Toggenburg waren keine am Start. Die Trainer zeigten sich mit den gezeigten Leistungen zufrieden. (pd)
15:56 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Neckertal: Gemeindepräsident Christian Gertsch tritt zurück

Der Gemeindepräsident von Neckertal, Christian Gertsch, hat auf Ende des Jahres 2026 seinen Rücktritt eingereicht. Dies schreibt er im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Er verweist dort auf seine bevorstehende Pensionierung – er wird Ende 2026 das 64. Altersjahr vollendet haben – und auf die Ermöglichung einer möglichst optimalen Nachfolgeplanung in Verwaltung und Behörde.
Gertsch (SP) war zuerst sechs Jahre Gemeindepräsident von Hemberg, bevor er bei der Fusion der Gemeinden Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal per Anfang 2023 der erste Präsident der neuen Gemeinde wurde. «Christian Gertsch prägte den gesamten Fusionsprozess als Präsident des Projektteams entscheidend mit. In konsequenter Fortführung dieses Engagements begleitete er anschliessend auch die ersten Schritte der neu entstandenen Gemeinde», schreibt der Gemeinderat.
Gertsch selbst schreibt: «Ich bin überzeugt, dass nun eine neue, jüngere Generation die schöne und verantwortungsvolle Aufgabe der Gemeindeführung übernehmen kann.» Die Ersatzwahl für die Restamtsdauer bis Ende 2028 wird am 16. August stattfinden. Wahlvorschläge müssen bis am 30. April, 11.30 Uhr, eintreffen. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 29. November statt. (pd)
16:13 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Die Stadt Lichtensteig wird 2028 800 Jahre alt
Zum 800-Jahr-Jubiläum im Jahr 2028 erhält Lichtensteig laut Mitteilung der Gemeinde ein aktualisiertes Geschichtsbuch. Das bestehende Werk von Armin Müller stammt aus dem Jahr 1978 und sei dann fünfzig Jahre alt. Eine Neubearbeitung sei daher angezeigt. Die Gemeinde hat nun das junge Autorenteam Isabel Schenk und Johannes Wahl evaluiert, das bereits für andere Gemeinden ein Jubiläumsbuch erstellt hat.
Geplant sei eine rund 200-seitige, wissenschaftlich fundierte und gut lesbare Stadtgeschichte mit zahlreichen Abbildungen. Für die Erarbeitung wurde eine Begleitgruppe eingesetzt aus lokalen Wissensträgerinnen und -trägern. (pd)
13:44 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Im April werden die neuen Räumlichkeiten in Lichtensteig eröffnet

Das Toggenburger Museum und die Städtli-Bibliothek Lichtensteig spannen zusammen. Mit dieser Meldung informierten die beiden Institutionen im Sommer 2024, dass sie inskünftig in den Räumlichkeiten des einstigen Möbelhauses Bleiker gemeinsam auftreten.
Bevor der Zusammenschluss vollzogen werde, sei allerdings ein Umbau der Räumlichkeiten geplant. Die Einweihung sei dann auf Anfang 2025 vorgesehen. Weil das Projektteam allerdings mit unvorhergesehenen Hürden konfrontiert war, verzögerte sich die Eröffnung.
In den letzten Wochen sei es nun sichtbar vorwärts gegangen. Die Räume würden bereits eine ihrem Zweck gemässe Ausstrahlung entfalten. Nach und nach würde jetzt die Inneneinrichtung montiert.
Nach der langen Verzögerung stehe nun auch definitiv fest, dass die Räumlichkeiten ab nächstem April der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (pd)
13:05 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Joëlle Schmid übernimmt ab August 2026 die Leitung des RDZ in Wattwil

Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) betreibt Regionale Didaktische Zentren (RDZ) in Sargans, Rorschach, Gossau, Wattwil und Rapperswil-Jona. Diese bieten verschiedene Dienstleistungen für Schulgemeinden und Lehrpersonen an. Die Standorte Wattwil und Rapperswil-Jona werden derzeit von Christof Peter geführt, der sich entschieden hat, auf das Schuljahr 2026/2027 hin eine Vollzeitstelle als Schulleiter anzunehmen.
Für die Leitung der beiden RDZ konnten gemäss Mitteilung interne Nachfolgelösungen gefunden werden. Die Leitung des RDZ Wattwil übernimmt Joëlle Schmid. Die ausgebildete Lehrperson für Kindergarten und Unterstufe sowie Schulentwicklerin ist seit 2023 als Lernbegleiterin im RDZ Wattwil tätig und zudem für standortübergreifende Aufgaben der RDZ verantwortlich. Seit 2024 ist sie auch als Dozentin für Berufs- und Studienkompetenzen sowie im Mentorat an der PHSG tätig. Die Leitung des RDZ Rapperswil-Jona übernimmt Stephanie Eugster. (pd)
12:25 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Bütschwil-Ganterschwil nimmt gut 800'000 Franken mehr Steuern ein

Nachdem schon die Gemeinden Wattwil und Kirchberg die Öffentlichkeit mit einem positiven Steuerabschluss informierten, zieht Bütschwil-Ganterschwil nach. Gemäss Meldung fällt der Steuerabschluss 2025 gegenüber dem Budget um insgesamt 6.31 Prozent besser aus als budgetiert.
Die einfache Steuer der natürlichen Personen sei gegenüber dem Vorjahr um 3.61 Prozent gestiegen und betrage knapp 10,4 Millionen Franken. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern resultiere gegenüber dem Budget ein Mehrertrag von 837'000 Franken.
Bei den juristischen Personen und den Quellensteuern mussten hingegen Mindereinnahmen hingenommen werden. Bei den Grundstückgewinnsteuern, den Handänderungssteuern sowie den Grundsteuern liege man hingegen bei den Einnahmen über dem Budget. Die Steuerkraft je Einwohner (natürliche und juristische Personen) liege im Jahr 2025 bei 2'154 Franken, womit die Gemeinde im kantonalen Vergleich auf dem 68. von 75 Rängen liegt. (pd)
11:36 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Schulpräsidentin Petra Stump tritt auf Ende Jahr zurück

Ende 2026 wird nach zehnjähriger Tätigkeit Petra Stump das Amt als Schulpräsidentin abgeben. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt des Städtli hervor. Es sei ein spannendes, lehrreiches, aber auch anspruchsvolles Amt, schreibt Stump.
Die vielen guten Begegnungen, intensiven Gespräche, aber auch gemütlichen Stunden möchte sie nicht missen. Dennoch spüre sie, dass nun die Zeit gekommen sei, die Aufgabe neuen Händen zu übergeben. Mit Freude und Elan werde sie die Jost Bürgi Schule noch bis Ende Dezember 2026 begleiten. (pd)
10:21 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Ein 31-Jähriger prallt in Ebnat-Kappel mit seinem Auto in die Leitplanke

Am Mittwochabend, 28. Januar, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Umfahrungsstrasse in Ebnat-Kappel gegen eine Leitplanke geprallt. Der unverletzt gebliebene Autofahrer wurde gemäss Kantonspolizei als fahrunfähig eingestuft. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Kurz vor 20.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Auto von der Ebnaterstrasse herkommend über die Umfahrungsstrasse in Richtung Krummenau. Beim Befahren des Kreisverkehrs Stegrüti brach das Heck des Autos aus. Das Auto schleuderte und prallte gegen die Leitplanke auf der Gegenfahrbahn. Am Auto und der Strassenanlage entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (pd)
07:47 Uhr
Donnerstag, 29. Januar
Toggenburger Spitzenränge an den Luftgewehr-Meisterschaften

Die Ostschweizer Meisterschaften Luftgewehr 10 m vom vergangenen Wochenende in Gais wurden für die 10-Meter-Schützen aus Ebnat-Kappel zu einem sportlichen Höhepunkt. Insbesondere dank der herausragenden Leistungen des Nachwuchses. Die jungen Athletinnen und Athleten konnten auf der ganzen Linie überzeugen.
Der Höhepunkt aus Ebnat-Kappler Sicht war der Jugend-Einzelfinal. In diesem sorgten die Nachwuchsschützinnen des Vereins für einen historischen Erfolg und belegten sämtliche Podestplätze. Lena Jordi sicherte sich mit einer nervenstarken Finalleistung den Ostschweizer Meistertitel, gefolgt von Tanja Schilliger, die hinter der neuen Meisterin die Silbermedaille gewann. Alessia Santoro komplettierte den Erfolg mit der Bronzemedaille.
Auch in der Gruppenmeisterschaft Elite wusste Ebnat-Kappel zu überzeugen. Das Elite-Team mit Nina Suter, Mirjam Künzli, Larissa Bösch und Hanspeter Künzli zeigte einen konstant starken Wettkampf und sicherte sich die Silbermedaille. Geschlagen nur vom Team Gossau 1. Im Auflageschiessen gewann Daniel Brägger die Bronzemedaille,
Mit insgesamt sieben Medaillen (zwei Gold, drei Silber, einmal Bronze) belegten die 10-Meter-Schützen Ebnat-Kappel im Medaillenspiegel den hervorragenden zweiten Rang.
Die Ostschweizer Meisterschaften haben gezeigt, dass die 10-Meter-Schützen Ebnat-Kappel gut aufgestellt sind. Besonders die Erfolge im Nachwuchsbereich – gekrönt durch den Dreifachsieg im Jugendfinal – lassen für die Zukunft hoffen. (pd)
17:49 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
«Flirt Evo» verkehrt weiter zwischen Wattwil und Wil

Während zwei Wochen sollten die neuen Flirt-Evo-Züge von Thurbo zwischen Wattwil und Wil probefahren, hiess es Anfang Januar. Am Mittwochmorgen jedoch zeigte sich, dass die Züge aus der Werkstatt von Stadler Rail weiterhin auf der Strecke der S9 unterwegs sind. Der Grund dafür ist, dass laufend weitere Fahrzeuge bei Thurbo abgeliefert werden, schreibt Thurbo-Sprecher Christian Baumgartner auf Anfrage. Die neuen Fahrzeuge müssten die gleichen Testprogramme durchlaufen.
Zudem wolle man dem Lokpersonal ermöglichen, weitere Erfahreungen auf dem Fahrzeug zu gewinnen. Auch im Februar und darüber hinaus würden deshalb Flirt Evos auf der Strecke fahren. Inzwischen werde der Zug auch auf weiteren Strecken erprobt, etwa im Zürcher Tösstal, auf der Seelinie zwischen Schaffhausen und Romanshorn, oder auch auf der S10 zwischen Wil und Romanshorn. Der Schwerpunkt bleibe aber auf der S9.

Wie lange der neue Zug, der bis 2034 die aktuellen Gelenktriebwagen ersetzen soll, auf der Strecke getestet wird, kann Baumgartner noch nicht sagen. Er schreibt: «Thurbo will so lange Erprobungsfahrten durchführen, bis die erforderliche Zuverlässigkeit des Fahrzeugs im täglichen Betrieb erreicht ist und die Fahrzeuge ohne Vorbehalte in reguläre Fahrzeug-Umläufe eingeplant werden können.» Auch nach den Testfahrten würden die Farzeuge möglichst häufig eingesetzt, «um allfällige Mängel frühzeitig erkennen zu können».
Bisher würden die Flirt Evos im gelenkten Betrieb zuverlässig verkehrten, schreibt Baumgartner. «Sie haben bereits eine hohe Betriebsreife erreicht und ein uneingeschränkter Einsatz ist möglich.» Besonders erfreut sei man über «viele positive Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden zu Fahrverhalten, Ambiente und Raumgefühl». (rop/sdu)

13:57 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Nesslau: Neues Gemeinschaftsgrab und Feuerwehrauto

Neben einem neuen Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots plant die Gemeinde Nesslau für das Jahr 2026 zwei weitere Investitionen. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt steht, soll zum einen auf dem Friedhof Hüpp ein Gemeinschaftsgrab realisiert werden. Der Friedhof befindet sich als einziger der sechs Friedhöfe in der Gemeinde im Eigentum der politischen Gemeinde.
Das Projekt wurde vom Architekten Jörg Rüesch ausgearbeitet und sieht eine rund 50 Quadratmeter grosse, quadratische Anlage vor, die teilweise von einer Steinmauer eingefasst ist. Die Namen der Verstorbenen sollen in die Mauer integriert werden. Zudem ist eine Grabstätte für Sternenkinder vorgesehen. Der Gemeinderat beantragt dafür an der Bürgerversammlung vom 20. März einen Kredit von 275’000 Franken. An der Versammlung wird das Projekt auch vorgestellt.
Zum anderen plant die Feuerwehr den Ersatz des Atemschutzfahrzeugs aus dem Jahr 1998. Das neue Fahrzeug soll acht Plätze bieten, davon sechs mit Atemschutzgeräten. Für die Ersatzbeschaffung wird ein Kredit von 185’000 Franken beantragt. Über das neue Mehrzweckgebäude und den Ausbau des Feuerwehrdepots wird am 8. März an der Urne abgestimmt. (pd/rop)
13:44 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Josua Mettler kommt noch nicht auf Touren

Die Rückkehr in den Ski-Alltag gestaltet sich für den lange Zeit verletzten Josua Mettler schwierig. Im Europacup fährt er zwar in die Punkteränge – doch für jemanden, der schon vier Europacuprennen für sich entscheiden konnte und im Weltcup in die Punkte fuhr, ist dies zu wenig. Zumal er aktuell der nationalen Konkurrenz hinterherfährt.
In den Super-G-Rennen von Verbier fuhr der aus Unterwasser stammende Mettler am Montag und am Dienstag auf die Ränge 25 und 26. Was auffiel: Der zweite Streckenabschnitt behagte dem Obertoggenburger. Er fuhr hier mit den Allerschnellsten mit. Doch sowohl am Montag als auch am Dienstag büsste er im obersten und untersten Streckenteil viel Zeit ein. Hier gehörte Mettler in beiden Rennen nicht einmal zu den Top 40.
Noch am selben Standort erhält der 27-Jährige aber die Gelegenheit, sein Können aufzuzeigen und neue Saisonbestresultate herauszufahren. Denn am Donnerstag und Freitag finden zwei Europacup-Abfahrten statt. Also in jener Disziplin, in welcher er heuer am besten fuhr (zweimal Rang 24). (kuc)
12:07 Uhr
Mittwoch, 28. Januar
Lichtensteig: «Zukunft Bahnhof» will 100-Mitglieder-Grenze knacken
Die Lichtensteiger Wohnbaugenossenschaft Zukunft Bahnhof treibt die Planung für sozialen und nachhaltigen Wohnraum weiter voran. Auf dem Bahnhofsareal, wo früher Züge einfuhren, soll ein Ort für gemeinschaftliches Leben, Kultur und Gastronomie entstehen. Das Projekt wurde 2021 ins Leben gerufen.
Derzeit arbeitet «Zukunft Bahnhof» gemäss einer Mitteilung an der Finanzierung. Erste Gespräche mit Banken laufen, ebenso Abklärungen zu öffentlichen Förderinstrumenten. Zur Stärkung der Eigenmittel soll die Mitgliederzahl von aktuell 78 bis zum Finanzierungsentscheid auf mindestens 100 erhöht werden. Eine Mitgliedschaft kostet 1000 Franken und ist als zinsloses, jederzeit rückforderbares Darlehen ausgestaltet.
Ziel der Genosschenschaft ist es gemäss Eigenbeschrieb, bezahlbares Wohnen mit hoher Lebensqualität zu verbinden und mit einem Mehrgenerationen-Konzept den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern. Gemäss Website der Genossenschaft sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen, damit im Jahr 2028 die ersten Bewohnenden einziehen können.
In den kommenden Monaten startet zudem der Bewohnendenprozess mit dem Ziel, frühzeitig künftige Bewohnerinnen und Bewohner zu finden. Am 7. Mai findet ab 18 Uhr in der Bahnhalle die zweite Generalversammlung statt. Neben dem Jahresabschluss wird erstmals der Bewohnendenprozess vorgestellt. (pd/rop)
19:26 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Die Verbandsfahne der Schwinger ist nun im «Sternen» in Nesslau
Am vergangenen Freitag wurde im Hotel-Restaurant Sternen in Nesslau der neue Fahnenkasten der Verbandsfahne des Toggenburger Schwingverbandes eingeweiht. Eingeladen hatte die Verbandsführung mit Präsident Werner Gähler zusammen mit Gastgeber Roland Hofstetter.
Erschaffen wurde der neue Fahnenkasten vom ehemaligen Spitzenschwinger Urban Götte. Der 43-Jährige aus Stein wurde kürzlich zum neuen Technischen Leiter des Nordostschweizer Schwingverbandes gewählt. Die Materialkosten für den Fahnenkasten übernahm Gastgeber Roland Hofstetter. Er ist ein langjähriger Schwingerfreund und grosszügiger Sponsor.
Hierzu sagt Hofstetter: «Es ist für mich eine grosse Freude, die Verbandsfahne im Sternen zu haben und sie den Gästen präsentieren zu dürfen. Es soll auch meine Verbundenheit zum Schwingsport und zu unseren Schwingern zeigen.»
Zufrieden zeigt sich auch Verbandspräsident Werner Gähler: «Es ist schön, dass unsere Verbandsfahne wieder ein würdiges Zuhause bekommen hat und nicht irgendwo in einem dunkeln Keller ihr Dasein fristen muss.» (pd)
16:34 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Wattwil: Steuereinnahmen sieben Millionen über Budget
Der Steuerabschluss der Politischen Gemeinde Wattwil präsentiert sich äusserst positiv. Ausschlaggebend dafür waren einmalige und aussergewöhnlich hohe Nachzahlungen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, wie die Gemeinde mitteilt. Das Budget wurde dadurch um sieben Millionen Franken übertroffen.
Die Einnahmen aus den Einkommens- und Vermögenssteuern für das Jahr 2025 bewegen sich hingegen im Rahmen der budgetierten Zielwerte als Punktlandung. Die Steuererträge der juristischen Personen blieben mit rund einer Million Franken weniger Einnahmen deutlich unter den Erwartungen. Diese Entwicklung lässt erkennen, dass sich die Konjunkturlage zunehmend auf die Unternehmen auswirkt und entsprechend negative Effekte auf die Steuererträge hat, stellt die Gemeinde fest.
Die budgetierten Werte aus den Grundstückgewinnsteuern konnten erreicht werden. Demgegenüber wurde das Budget-Ziel der Handänderungssteuern nicht erreicht. Die Anzahl der Handänderungen lag unter dem Durchschnitt der Vorjahre, wodurch auch die massgebende Gesamtkaufpreissumme und damit die daraus resultierenden Steuereinnahmen tiefer ausfielen. Insgesamt liegt die Steuerrechnung 2025 mit einer Abweichung von rund plus 20 Prozent deutlich über dem Budget. Dieser Mehrertrag ist insbesondere auf ausserordentliche Nachsteuerzahlungen zurückzuführen.
15:40 Uhr
Dienstag, 27. Januar
«Blitzer» in Wolfikon und an der Rickenstrasse
Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht als Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit jeweils die Standorte der semistationären Messanlagen im Kanton St.Gallen. Aktuell werden fehlbare Automobilistinnen und Automobilisten auf folgenden Strecken «geblitzt»: Rickenstrasse (St. Gallenkappel und Gommiswald) sowie Wolfikon (Kirchberg). (red)
13:51 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Lichtensteig: Christof Gasser ist neuer Culinarium-Geschäftsführer
Christof Gasser aus Lichtensteig wird per 1. März 2026 neuer Co-Geschäftsführer des Regionalmarketing-Trägervereins Culinarium. Er übernimmt die Nachfolge von Urs Bolliger und leitet den Verein gemeinsam mit Elisabeth Federer.
Gasser ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen, arbeitete danach im Detailhandel und verfügt über einen Studienabschluss in Wirtschaft, Management und Tourismus. In den vergangenen Jahren konnte er wertvolle Erfahrungen als Projektmanager und Geschäftsführer bei verschiedenen Organisationen, unter anderem bei der ChääsWelt Toggenburg, der Made in St.Gallen Initiative sowie der kraut und rüben gmbh sammeln. (pd)
10:09 Uhr
Dienstag, 27. Januar
Kirchberg/Lütisburg: Bauprojekt für Mühlaubrücke-Ersatz steht an
Wie dem Mitteilungsblatt von Lütisburg zu entnehmen ist, liegt zum geplanten Ersatzneubau der Mühlaubrücke zwischen Kirchberg und Lütisburg der Mitwirkungsbericht vor. Die Brücke muss aufgrund statischer Mängel ersetzt werden. Das Mitwirkungsverfahren zum Vorprojekt wurde von Juli bis August 2025 in beiden Gemeinden durchgeführt; acht Personen, Organisationen und Firmen beteiligten sich daran.
Der Bericht kommt zum Schluss, dass keine schwerwiegenden Mängel am Vorprojekt festgestellt wurden. Die Eingaben betrafen mehrheitlich Fragen, Hinweise und Verbesserungsvorschläge. Diese wurden von den Gemeinderäten geprüft und beantwortet und sollen im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.
Die Gemeinderäte beider Gemeinden halten am Ersatzneubau fest und treiben das Projekt weiter voran. Als nächster Schritt wird das Bauprojekt ausgearbeitet und die Ingenieurleistungen für die Projektierung öffentlich ausgeschrieben. (pd/ahi)
08:18 Uhr
Dienstag, 27. Januar
IG kämpft für 200 Bäume in der Wattwiler Thurallee
Die Interessengemeinschaft «Vernünftige Thursanierung Wattwil» stellt sich gegen die geplante Fällung von rund 200 Bäumen in der geschützten Wattwiler Thurallee. Die Allee mit ihren rund 450 Bäumen gelte als einzigartiges Wahrzeichen der Gemeinde und sei ein bedeutendes Naherholungsgebiet, hält sie in ihrer Medienmitteilung fest. Zudem leiste sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie im Sommer Schatten spende sowie die Luft und das Wasser der Thur merklich kühle.
Aus Sicht der IG steht das Vorgehen des Kantons im Widerspruch zu den eigenen ökologischen Zielen. So zeige der kantonale Geodatensatz «Beschattung Fliessgewässer» von 2024, dass die Thur in Wattwil bereits heute ungenügend beschattet sei. Gleichzeitig plane der Kanton, Fliessgewässer auf insgesamt 100 Kilometern Länge durch Neupflanzungen besser zu beschatten. Die Thurallee stehe zudem unter einer kommunalen Schutzverordnung.
Die geplanten Fällungen im Rahmen der Thursanierung würden diesen Schutz unterlaufen, kritisiert die IG. Zwar sei eine Ersatzpflanzung vorgesehen, doch brauche es Jahrzehnte, bis Jungbäume die ökologische Leistung ausgewachsener Bäume erreichen. Während dieser Zeit entstehe eine erhebliche ökologische Lücke, die die Klimaerwärmung zusätzlich begünstige.
Die IG spricht von einem kostspieligen und unverhältnismässigen Eingriff, der weit von einer «ökologischen Aufwertung» entfernt sei. Sie fordert stattdessen eine Sanierung, die Hochwasserschutz, Klimaschutz und den Erhalt der Thurallee miteinander vereinbart. (pd/red)
17:15 Uhr
Montag, 26. Januar
Lichtensteig: Neuer Vor-Kindergarten der Kita Mühleli
Ab dem kommenden Frühlingssemester bietet die Kita Mühleli in Lichtensteig neu eine Vor-Kindergartengruppe an. Diese bietet eine gezielte, naturverbundene Vorbereitung auf den Kindergartenstart, wie die Kita in einer Mitteilung schreibt. Das Konzept legt besonderen Wert auf Sprachförderung, die Entwicklung von Alltagsfertigkeiten und das spielerische Lernen in und mit der Natur.
Der neue Vor-Kindergarten versteht sich als ideale Ergänzung oder Alternative zur traditionellen Spielgruppe. Das Konzept habe sich in Bazenheid schon seit einigen Jahren bewährt und wird neu auch in Lichtensteig angeboten.
Der Vor-Kindergarten reagiert auf die Bedürfnisse moderner Familien und bietet flexible Betreuungszeiten an. Eltern können zwischen der ganztägigen Betreuung oder der Betreuung nur am Vormittag mit oder ohne Mittagessen wählen. «Wir möchten Familien entlasten und gleichzeitig den Kindern den bestmöglichen Start in ihre Schulzeit ermöglichen», wird David Mächler, Geschäftsführer der Kita Mülheli Toggenburg, in der Mitteilung zitiert. (pd)
14:45 Uhr
Montag, 26. Januar
Anwaltskosten gegen Flüchtlingsheim: Gemeinde Neckertal veröffentlicht Gutachten
Die Gemeinde Neckertal beteiligt sich doch nicht mit 30'000 Franken an den Anwaltskosten der Anwohnenden, die sich gegen die neue Flüchtlingsunterkunft Auboden in Brunnadern wehren (diese Zeitung berichtete). Ein entsprechender Antrag an der Bürgerversammlung war zwar vergangenen Herbst mit überwältigender Mehrheit angenommen worden. Doch ein externes Gutachten zeigte: Der Antrag hätte nicht zur Abstimmung gebracht werden dürfen. Auch war der Inhalt des Antrags rechtswidrig: Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde festzulegen, wer Anwaltskosten zu tragen hat.
Die sechs Kantonsräte der Toggenburger SVP, welche die Anwohnenden in dieser Thematik unterstützen, forderten unter anderem, dass das Rechtsgutachten offengelegt wird. Dem kommt der Neckertaler Gemeinderat nun nach. Am Montag veröffentlichte er das Gutachten auf der Gemeindewebsite und informierte diese Zeitung. Das siebenseitige Gutachten eines Rechtsanwalts der Kanzlei Advokatur Staub AG in St.Gallen kostete 1700 Franken. (lsf)
10:41 Uhr
Montag, 26. Januar
Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider im Klanghaus
Das Konzert «Die Welt ist Klang» mit Andreas Vollenweider vom 27. Juni 2026 im Klanghaus der Klangwelt Toggenburg ist ausverkauft. Aufgrund der grossen Nachfrage findet am selben Tag ein Zusatzkonzert um 14 Uhr statt.
Wie die Klangwelt in einer Medienmitteilung schreibt, waren im vergangenen Jahr zahlreiche Produktionen und Konzerte vollständig ausgebucht; darunter Fritz Hausers «Trommelhaus», die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen mit «Klangtanz», Claudia Masika und Ruedi Roth mit «Kenia trifft Toggenburg» sowie das Konzert von Nadja Räss mit dem «Trio-Pulkkinen-Räss-Sadovska». «Auch 2026 setzt sich dieser Trend fort», schreibt die Klangwelt, die so auf die hohe Auslastung des Klanghauses hinweist.
Tickets für das Zusatzkonzert von Andreas Vollenweider sind ab sofort auf der Website der Klangwelt erhältlich. Der Schweizer Harfenist, Komponist und Klangforscher widmet sich in seinem Programm den Zusammenhängen von Schwingung, Resonanz und Klang. Er führt das Publikum in Wort und Musik an unterschiedliche Aspekte seines künstlerischen Schaffens heran.
Mirjam Hadorn, CEO der Klangwelt Toggenburg, verweist in der Mitteilung zudem auf das Klangfest an Pfingsten, das zu den Höhepunkten des Jahresprogramms zählt. Während drei Tagen entsteht ein vielfältiges Angebot aus Workshops, zwei Doppelkonzerten, einem Filmerlebnis, Führungen sowie einer Festwirtschaft für Besucherinnen und Besucher und die heimische Bevölkerung. Das Klangfest schafft Raum für Begegnungen und Austausch. Mit Angelite – Les Voix Bulgares, Jütz, dem Churfirstenchörli und der Jodlergruppe Stockberg verbindet es traditionelle und zeitgenössische Ausdrucksformen. «Erfahrungsgemäss ist auch dieses Format sehr gefragt», so die CEO. (pd)
18:44 Uhr
Sonntag, 25. Januar
Präsidentenwechsel beim Bauernverein Toggenburg
Beim Toggenuberger Bauernverein kommt es anlässlich der Hauptversammlung am 23. Februar dieses Jahres zu einem Wechsel an der Spitze. Präsident Hansruedi Thoma aus Müselbach, der seit Juni des vergangenen Jahres auch Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes ist und zwischenzeitlich dem Kantonsrat angehörte, gibt das Amt ab. Als Nachfolger steht Beat Wickli aus Ennetbühl zur Wahl.
Der Bauernverein Toggenburg wurde im Frühjahr 2007 in der Markthalle Toggenburg in Wattwil gegründet. Zum Ziel hat sich der Verein gesetzt, die Landwirtschaft im gesamten und ihren verschiedenen Betriebszweigen beruflich, wirtschaftlich, politisch und kulturell zu fördern. (pd/sdu)
14:21 Uhr
Samstag, 24. Januar
SCU Ski- und Snowboard-Cup: Auch Dreijährige fuhr mit
In Alt St. Johann wurde unlängst der traditionelle SCU Ski- und Snowboard Cup durchgeführt. Am Ruestel-Hang gingen insgesamt 147 ski- und snowboardbegeisterte Kinder an den Start und zeigten ihr Können. Teilnahmeberechtigt waren Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2010 bis hin zur jüngsten Starterin mit Jahrgang 2022. Das Rennen verlief unfallfrei und die bestens präparierte Piste präsentierte sich das ganze Rennen in sehr gutem Zustand.
Die Tagesbestzeit erzielte Vera Niederberger in der Kategorie Mädchen Jahrgang 2012 bis 2013 mit einer Zeit von 54.12 Sekunden. Die vollständige Rangliste sowie Fotos sind auf der Homepage des Skiclub Ulisbach unter www.sculisbach.ch abrufbar. (pd)
15:49 Uhr
Freitag, 23. Januar
Ebnat-Kappel: Wechsel in der Geschäftsleitung der Dorfkorporation
Bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel steht per 1. Januar 2026 ein Wechsel in der Geschäftsleitung an. Thomas Rütsche übergibt nach 27 Jahren an der Spitze die operative Führung an Marco Müller. Damit endet eine langjährige Prägephase der Dorfkorporation. Gleichzeitig wird der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt.
Ganz verabschieden wird sich Thomas Rütsche nicht. Er bleibt für rund zwei Jahre mit einem Pensum von 50 Prozent im Betrieb tätig. In dieser Zeit wird er laufende Projekte abschliessen und den neuen Geschäftsleiter unterstützen. Seine Erfahrung und seine Kenntnis der betrieblichen Abläufe sollen weiterhin genutzt werden.
Marco Müller ist seit zwei Jahren bei der Dorfkorporation Ebnat-Kappel tätig und bringt Führungserfahrung sowie Kenntnisse in der Stromversorgung mit. Die offizielle Übergabe der Geschäftsleitung findet im Rahmen der Korporationsversammlung vom 8. April statt. (pd)
07:41 Uhr
FreitAG, 23. jANUAR
Mosnang setzt weiter auf gemeinsame Tourismusarbeit
Der Gemeinderat Mosnang hat beschlossen, die per Ende 2025 auslaufende Vereinbarung mit Toggenburg Tourismus zu verlängern. Der Tourismus-Satellit stellt die Verbindung zwischen der regionalen Tourismusorganisation und den touristischen Leistungserbringern im unteren und mittleren Toggenburg sicher. Er fungiert als zentrale Anlaufstelle für touristische Anliegen und unterstützt die Gemeinden bei der Weiterentwicklung ihres Angebots.
Zu den Aufgaben gehören das Anfragemanagement sowie der regelmässige Austausch mit Gemeinden und Verkehrsvereinen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Angebotsentwicklung und einer zeitgemässen Gästeinformation, etwa im Rahmen von Erlebnisangeboten und regionalen Programmen. Zudem sorgt die Organisation für die Vernetzung und Pflege der touristischen Anbieter sowie für den Informationsfluss zu Angeboten und Veranstaltungen. Weitere Aufgaben sind die Begleitung touristischer Projekte. Die fortgesetzte Zusammenarbeit soll die Sichtbarkeit der Region langfristig sichern. (pd)
Mosnang nahm 2025 deutlich mehr Steuern ein als erwartet
18:01 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Die Gemeinde Mosnang verzeichnete vergangenes Jahr deutlich höhere Steuereinnahmen, als sie budgetiert hatte. Dies teilt das kommunale Steueramt mit. Im Jahr 2025 konnten demnach Mehreinnahmen von knapp 680'000 Franken gegenüber dem budgetierten Betrag von 8,1 Millionen Franken generiert werden. Die erfreuliche Entwicklung aus den Vorjahren mit steigenden Steuereinnahmen setze sich damit fort.
Der grosse Zuwachs sei auf ein sehr gutes Jahr bei den Grundstückgewinnen und Handänderungssteuern zurückzuführen. Auch die Einkommens- und Vermögenssteuern des laufenden Jahres (2025) schliessen über Budget. Sie betrugen fast 6,6 Millionen Franken und schliessen damit rund 180'000 Franken über Budget ab. Die Nachzahlungen für Vorjahre schliessen mit gut 440'000 Franken leicht über Budget. Dieser Betrag hat sich gegenüber dem Vorjahr (Fr. 720’000) wieder normalisiert und ist auf einer erwartbaren Grösse.
Im Gegenzug schliessen die Gewinn- und Kapitalsteuern der Juristischen Personen schlechter ab als erwartet. Die Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern sind laut Steueramt jeweils schwierig abzuschätzen. Beide Posten seien im 2025 aber ausserordentlich gut gelaufen. Die Grundstückgewinnsteuer schliesst mit knapp 570'000 Franken bei einem budgetierten Betrag von lediglich 200’000 Franken, die Handänderungssteuern mit 220'000 Franken bei einem Budget von 130’000. Die Grundstückgewinnsteuer ist damit nochmals um mehr als 100’000 Franken höher als im Rekordjahr 2023. Insgesamt ergibt sich ein Plus von 460'000 Franken aus den Steuern aus Grundbuchgeschäften. (pd)
12:55 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Die Partie Volley Toggenburg – Cheseaux wurde kurzfristig abgesagt
Die Frauen von Volley Toggenburg werden zurzeit vom Verletzungspech verfolgt. Dies führte sogar so weit, dass das Heimspiel vom Mittwochabend gegen Cheseaux abgesagt werden musste, wofür allerdings das Entgegenkommen des Gastteams erforderlich war.
Auf Anfrage erklären die Verantwortlichen von Volley Toggenburg: Beide Zuspielerinnen sind zurzeit nicht einsatzfähig. Die erste Passeuse habe sich am Sonntagabend im Spiel gegen Franches-Montagnes bei einer Aktion am Block an der Hand verletzt. Untersuchungen hätten ergeben, dass ein Einsatz in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht möglich ist. Vorerst gehe es darum, die Verletzung gut auszukurieren, damit keine Folgeschäden entstehen und der weitere Karriereverlauf nicht gefährdet ist.
Das ist aber nicht die einzige Hiobsbotschaft. Die zweite Passeuse ist seit letzter Woche krankgeschrieben und wird bis mindestens Ende Januar ausfallen. Was machen in solch einer Situation? Volley Toggenburg hat die Gründe dargelegt und eine Spielverschiebung beantragt. Die Verantwortlichen von Cheseaux hätten dem Antrag sofort zugestimmt, wofür Volley Toggenburg sehr dankbar ist.
Die abgesagte Partie gegen Cheseaux findet nun voraussichtlich am Sonntag, 8. Februar, 13 Uhr, in der Sporthalle Rietstein statt. Wegen der dünnen Personaldecke bemüht sich Volley Toggenburg zurzeit darum, für den Rest der Saison, also noch während rund zwei Monaten, einen Ersatz auf der Zuspielposition zu verpflichten. Man sei zuversichtlich, die Vollzugsmeldung in den kommenden Tagen vermelden zu können.
Ob es bereits für das nächste Spiel am 31. Januar zu Hause gegen Sm’Aesch Pfeffingen klappt, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gesagt werden. (pd/bl)
11:48 Uhr
Donnerstag, 22. Januar
Verlosung: Tickets für Dodo in der Eintracht Kirchberg zu gewinnen
Dodo ist ein Garant für «Good Vibes», für Mitsing-Momente, für unvergessliche Live-Konzerte. Als Erfolgsproduzent hinter den preisgekrönten Alben von Stars wie Lo&Leduc, Nemo oder Steff La Cheffe weiss Dodo genau, was einen guten Song ausmacht. Seine sechs eigenen Studioalben sind allesamt vollgespickt mit Klassikern, seinen grössten Hit «Hippie-Bus» kennt die ganze Schweiz, seine letzten Alben erreichten Goldstatus.
Dodo, der Gastgeber von «Sing meinen Song –Das Schweizer Tauschkonzert» brennt darauf, am 31. Januar seine zahlreichen Hits live in der Eintracht Kirchberg zu präsentieren, das Publikum zum Tanzen zu bringen und gute Laune zu versprühen. Für das Konzert verlost das Toggenburger Tagblatt 1x2 Tickets.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Dodo» an wettbewerb@toggenburgmedien.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Januar, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)
17:29 Uhr
Mittwoch, 21. Januar
Kantonspolizei sucht Zeugen nach Kollision auf der Skipiste in Wildhaus
Am Mittwochmorgen, 21. Januar, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer erhalten. Bei der Kollision wurde der Skifahrer eher schwer verletzt. Die Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gemäss bisherigem Kenntnisstand kam es auf der Familienpiste in Wildhaus zu einer Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Snowboard und einem Skifahrer. Durch die Kollision wurde der 65-jährige Skifahrer eher schwer verletzt. Er wurde nach der Erstbetreuung durch den Pistenrettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen. Die unbekannte Person auf dem Snowboard flüchtete von der Unfallstelle.
Die Person auf dem Snowboard trug einen hellen Helm, eine blaue Jacke und dunkle Hosen. Der/die Snowboardfahrer/-in oder Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder der Person auf dem Snowboard und deren Fluchtrichtung machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Mels, Telefon 058 229 78 00, zu melden. (pd)
13:12 Uhr
Mittwoch, 21. Januar
Reger Zulauf beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil
Andere lösen sich auf, der Männerchor Dietfurt-Ganterschwil hingegen hat regen Zuwachs. Jahrelang bereitete das Thema Mitgliederwerbung beim Männerchor Dietfurt-Ganterschwil Sorgen. Die Sorgen scheinen vorerst aber verflogen. An der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung konnten elf neue Sänger aufgenommen werden. Somit beträgt die Mitgliederzahl neu nun 27.
Auch die Beständigkeit altgedienter Kräfte konnte gefeiert werden. Dirigentin Regula Bürge ist seit zehn Jahren Chorleiterin, Karl Breitenmoser ist seit 30 Jahren dabei, Hans Jung wurde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.
Nun bereitet sich der Männerchor auf die Unterhaltungsanlässe vom 7. und 8. März vor. Getreu dem Motto «Wo Jung und Alt sich trifft», wird der Schülerchor Dietfurt das Liederprogramm des Männerchors bereichern. Neben Liedern, die einzeln von den Chören vorgetragen werden, werden auch zwei Lieder gemeinsam gesungen. Im eingeübten, traditionellen Einakter «Paket im Aaflug» trifft Altbewährtes auf neue Herausforderungen. (pd)
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Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
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Redaktion Vaterland.li
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