Skilift Tanzboden im Toggenburg stellt Betrieb ein
Der Skilift Tanzboden in Ebnat-Kappel wird nicht mehr weiterbetrieben. Dies teilt der Verwaltungsrat der Skilift-Genossenschaft in einem Newsletter an die Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit. Ausschlaggebend seien die «wirtschaftliche und klimatische» Situation.
Vor der vergangenen Wintersaison hatte der Verwaltungsrat Alarm geschlagen. Nach drei Wintern mit gesamthaft nur gut 20 Betriebstagen erlaube die finanzielle Lage keine Rückschläge mehr, hiess es damals. Verwaltungsrat Alex Blatter sagte: «Wir brauchen wieder einmal einen Winter mit genügend Schnee.»
Bereits im letzten Newsletter hatte Verwaltungsrat über die schwierige Lage informiert und um Ideen sowie mögliche Unterstützungsangebote gebeten. Die Zahl der Rückmeldungen sei jedoch gering gewesen.
Die eingegangenen Reaktionen hätten jedoch mehrheitlich Verständnis für die Situation und das Vorgehen des Verwaltungsrats gezeigt. Neue tragfähige Alternativen oder Finanzierungsmöglichkeiten seien nicht eingegangen. «Der Betrieb des Skilifts wird daher leider eingestellt», hält der Verwaltungsrat im Newsletter fest.
Wie es mit der Genossenschaft weitergeht, soll an der Generalversammlung vom Samstag, 31. Oktober, entschieden werden. Der Verwaltungsrat will dort entsprechende Anträge vorlegen. Die Versammlung beginnt um 11 Uhr in der Aula Wier in Ebnat-Kappel. (pd/rop)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.