Wohnwagen explodiert und vollständig ausgebrannt – technische Ursache vermutet
Am Samstagnachmittag um 14.45 Uhr gingen bei der Landespolizei Liechtenstein mehrere Meldungen ein, wonach in Schaan eine Explosion zu hören gewesen sei. Kurz darauf wurde ein brennendes Wohnmobil gemeldet. Die Feuerwehr Schaan, die Landespolizei sowie der Rettungsdienst des Liechtensteinischen Roten Kreuzes rückten umgehend zur Planknerstrasse aus.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte laut Medienmitteilung einen auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus abgestellten Motorwohnwagen der Marke Iveco vor, der bereits in Vollbrand stand. Der Feuerwehr gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und schliesslich zu löschen.
Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Explosion im hinteren Bereich des Wohnaufbaus ihren Ursprung hatte. Dort waren Lithium-Batterien installiert, die der Stromversorgung des Wohnbereichs dienten.
Durch die Wucht der Explosion wurden Teile der Batteriezellen sowie Bestandteile des Wohnaufbaus über eine erhebliche Distanz weggeschleudert. Da die Batterien trotz intensiver Kühlung weiterhin Rauch entwickelten, wurden sie mithilfe eines Lastwagenkrans geborgen. Anschliessend brachte die Feuerwehr Schaan die Batterien zur weiteren Überwachung an einen sicheren Ort, wo sie weiterhin gekühlt wurden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einer technischen Ursache im Bereich des Batteriesystems auszugehen. Die genauen Umstände werden durch die Landespolizei abgeklärt. (pd/hol)
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