Kein Schweizer mauert besser: Der Toggenburger Robin Hollenstein will WM-Gold
Zwischen dem 22. und dem 27. September finden in Shanghai in China die diesjährigen Worldskills, also die Berufsweltmeisterschaften, statt. In 38 Berufen buhlen insgesamt nicht weniger als 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 60 Ländern um die begehrten Goldmedaillen.
Aus der Schweiz wird eine Delegation von 42 Berufstalenten anreisen. Einer von ihnen ist Robin Hollenstein aus Bütschwil. Er ist als Maurer bei der Firma Oberhänsli in Mosnang beschäftigt. An den Swissskills 2025 in Bern wurde er vergangenen September Schweizermeister. Damit qualifizierte er sich für die Worldskills 2026. In ein paar Wochen wird Hollenstein nun die Möglichkeit haben, sich mit den besten Maurerinnen und Maurern der Welt zu messen. «Bis jetzt bin ich noch überhaupt nicht nervös. Das kommt dann aber schon noch, wenn ich in Shanghai bin», sagte Hollenstein unlängst gegenüber dem Fernsehsender TVO.
Er wird diesen Sommer nicht allzu lange Ferien machen. Denn seit der Selektion bereitet sich das Berufsnationalteam auf den internationalen Vergleich vor. Die Vorlaufzeit bei Hollenstein beträgt alles in allem sieben Wochen. Diese Vorbereitung kann während der Arbeitszeit erfolgen. Der Wettkampf wird dann laut TVO 22 Stunden dauern, verteilt auf vier Tage.
Das klare Ziel der Schweizer Delegation in China lautet, erneut eine Top-3-Platzierung in der Nationenwertung zu erreichen. Rund 1000 Trainingsstunden pro Talent sollen den Weg an die Weltspitze ebnen, lässt die Organisation Swissskills in einer Mitteilung verlauten. Die Worldskills gelten als grösster internationaler Vergleich im Bereich der Berufsbildung. Es stehen auch Aspekte wie mentale Stärke, Teamgeist und Durchhaltevermögen im Fokus. Für die Schweiz ist dies eine Gelegenheit, das duale Bildungssystem international sichtbar zu machen. (sdu/nin/pd)
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