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Tödliche Falle: Vor hundert Jahren starben neun Menschen im Rickentunnel

Ein Zug fährt in den Tunnel – und kommt nie auf der anderen Seite an: Vor genau hundert Jahren kamen im Rickentunnel neun Menschen auf tragische Weise ums Leben. Das Unglück ist, gemessen an der Zahl der Toten, die schwerste Katastrophe der Ostschweizer Eisenbahngeschichte.
Jochen Tempelmann
Als der Wattwiler Bahnhofsvorsteher Hans Zobrist am Mittag des 4. Oktober 1926 in den Rickentunnel fährt, weiss er noch nicht, dass er sich in Todesgefahr begibt. Er weiss nur: Ein Güterzug ist nicht angekommen.

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