Matthias Rüegg schiesst den FC Bütschwil in Sirnach zum Sieg
Der FC Sirnach ist eine Wundertüte. Am 12. April kassierte der Zweitligist bei Gossau 2 eine peinliche 1:15-Niederlage. Am letzten Sonntag holte sich das Team dann beim 1:1 gegen den überlegenen Leader Frauenfeld in der 17. Runde (!) völlig überraschend den ersten Saisonpunkt.
Die Bütschwiler waren somit für das Nachtragsspiel vom Mittwochabend gewarnt und traten entsprechend konzentriert an. Dass es letztlich nur zu einem knappen 1:0-Auswärtssieg reichte, lag nicht an der Stärke der Einheimischen, sondern an der Abschlussschwäche der Toggenburger.
Sirnach in der Offensive harmlos
Routinier Marc Ott sagte nach den neunzig Minuten: «Es war ein cleverer Sieg, bei dem wir nie Gefahr liefen, etwas anbrennen zu lassen.» Sirnach sei lediglich bei Standards zweimal gefährlich geworden. Ansonsten sei die Bütschwiler Defensive aber sicher gestanden.
«Das Resultat täuscht auch über den wahren Spielverlauf hinweg, weil wir viele Chancen hatten und mindestens 4:0 oder noch höher hätten gewinnen müssen.» Es war Torjäger Matthias Rüegg, der mit seinem Treffer in der 12. Minute den Gästen drei wichtige Punkte sicherte. Das Schlussfazit von Marc Ott fällt entsprechend positiv aus: «Wir haben in den fünf Spielen in diesem Jahr viermal gewonnen, ich denke, auf diese Bilanz dürfen wir schon etwas stolz sein.»
Das Bütschwiler hoch widerspielgelt sich auch in der Tabelle. Die Mannschaft hat sich eine Reserve von sieben Punkten auf die Abstiegsplätze erarbeitet und belegt Rang 6. Weil sich aber mehr als die halbe Liga mit dem Thema Abstieg auseinandersetzen muss, ist weiterhin Vorsicht geboten. Für das Eisenhut-Team geht es am Sonntag um 16 Uhr beim Tabellendritten Rapperswil-Jona 2 weiter. In der Hinrunde mussten sich die Toggenburger wegen eines «Last-Minute-Treffers» zu Hause mit 1:2 geschlagen geben.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben



Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.