Chefredaktor Dumeni Casaulta verlässt TVO
Dumeni Casaulta verlässt den Ostschweizer Regionalfernsehsender TVO per Ende April 2025. Er arbeitet seit 2011 in verschiedenen Funktionen für Radio FM1, FM1Today und TVO. Seit 2021 verantwortet er die Inhalte des Ostschweizer Regional-TV-Senders als Chefredaktor. Nun schlägt der 37-jährige St.Galler einen neuen beruflichen Weg ein, schreibt TVO in einer Mitteilung. Er wechselt zum international tätigen Schienenfahrzeughersteller Stadler und wird dort die interne Kommunikation der Schweizer Division verantworten, heisst es weiter.

Zu seinem Entscheid sagt Casaulta: «TVO und dieses leidenschaftliche, enorm engagierte Team zu verlassen, fällt mir schwer. Und doch spüre ich nach über 13 Jahren im Tagesjournalismus den Drang, einen neuen Weg einzuschlagen.» Er bleibe aber Zuschauer und Fan.
Als Chefredaktor habe Casaulta TVO inhaltlich stark weiterentwickelt und damit massgeblich zum Publikums- und Marktanteilswachstum der letzten Jahre beigetragen. Wie TVO schreibt, habe er darüber hinaus mit seinem engagierten Einsatz einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Neukonzessionierung geleistet.
Nachfolge noch nicht bekannt
«Mit Dumeni Casaulta verlieren wir einen kreativen, mutigen und vielseitigen Chefredaktor. Sein Verdienst ist es, TVO zusammen mit seinem Team wieder erfolgreich in der Ostschweiz positioniert zu haben», sagt Dominique Lammer, CEO von TVO.
Seine journalistische Karriere startete Casaulta nach einem ZHAW-Studium in Journalismus und Organisationskommunikation als Redaktor bei Radio FM1. Von 2016 bis 2021 war er als Redaktionsleiter von Radio FM1 und FM1Today tätig. In der Folge übernahm er als Chefredaktor die publizistische Verantwortung für TVO. Dem TVO-Publikum ist er zudem als Moderator der Diskussionssendung «Zur Sache» und von verschiedenen Sondersendungen bekannt. Über seine Nachfolge informiert TVO zu gegebener Zeit. (TVO/ame)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.