Lü: Billiger darf's nicht sein
«Ich melde mich bei Ihnen, da wir zum ersten Mal außerhalb Deutschlands einen Ultra Hike im Fürstentum Liechtenstein veranstalten.» – Ein Hike im Fürstentum innerhalb Deutschlands wäre noch spannender.
«Nach Unfall ins Spital geflogen» – Das Auto lief nicht mehr.
«Winterthur ist wiffer, wacher und scheint den Sieg mehr zu wollen.» – Aber am Ende verlieren die Wifferen doch gegen die Viferen.
Im November 2024 genehmigten die Romanshornerinnen und Romanshorner einen Kredit von 3,1 Millionen Franken zur Aufwertung der unteren Bahnhofstrasse. Ein Stimmrechtsrekurs und eine Einsprache verhinderten den sofortigen Baustart. Nach den Sommerferien geht es nun los. Die Verzögerung hat einen hohen Preis. Der Stadt sind Agglo-Gelder in der Grössenordnung von 200’000 Franken entgangen. Der Einsprecher hat bis jetzt nicht zugesagt, dass er den Betrag übernimmt.
Im St.Galler Parkhaus «Central» ist das Parkieren ab der zweiten Stunde billiger als anderswo. Daran gibt es Kritik von der Konkurrenz, denn in der Baubewilligung von 2016 hatte die Stadt fürs «Central» festgelegt, dass die Tarife nicht tiefer als in den umliegenden Parkhäusern oder auf den öffentlichen Parkplätzen in der Gegend sein dürfen. – Höchste Zeit, dass die Stadt den Grossverteilern vorschreibt, dass ihr Pfünderli nicht billiger sein darf als in den umliegenden Bäckereien.
«Eisheilige schlagen im obersten Toggenburg zu» – Heimtückisch, wie sie sind, suchen sie sich abgelegene Regionen aus.
«Holzasche setzt Schrebergarten in Brand» - Lauch, Rüebli und Spinat ein Raub der Flammen.
«Am heutigen ordentlichen Parteitag haben die Mitglieder der SP Kanton St.Gallen eine Aus- und Weiterbildungsinitiative gegen den Fachkräftemangel lanciert, eine Resolution gegen antimuslimischen Rassismus und Diskriminierung verabschiedet und sich erneut zu ihrem Vielfaltsleidbild bekannt.» – Eine Partei gibt zu: Wir leiden am eigenen Leitbild.
«Endlich brennen die Füsse von Koch Scherrer nicht mehr» – Endlich kein Rauch mehr aus der Küche.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.