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Kürbissaison ohne Suppe: Probieren Sie diese cremige Pasta aus

Bei Kürbis denken immer alle gleich an Suppe. Damit ist spätestens Schluss, wenn man sich erst einmal in Kürbispasta verliebt hat.
Einfach und lecker: Kürbispasta. (Bild: Diana Hagmann)
Nach dem Backen schmeckt der Kürbis süss. Er hat in der Hitze karamellisiert. (Bild: Bild. Diana Hagmann)
Ostbröckli-Redaktorin Diana Hagmann-Bula. (Bild: Benjamin Manser)

Wer Abwechslung mag, hat genug von einem Herbst voller Kürbissuppen. Natürlich schmeckt jede etwas anders, irgendwann reicht es trotzdem. Der Herbst wird dennoch lecker.

Auch dem Kürbis bekommt Abwechslung. Er schmeckt mild, nussig und süsslich und hält sich zurück, deshalb zieht er Gegensätze an. Er verträgt sich gut mit dem säuerlichen Feta, mit scharfen Zwiebeln und intensivem Knoblauch, mit Honig und Gewürzen wie Thymian und Rosmarin. Im neuen Lieblingsgericht kommt alles zusammen.

Kürbis entfaltet während des Backens seinen vollen Geschmack. Deshalb: rüsten, in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden, mit etwas Öl marinieren und ab in den Ofen damit, fast egal, wie man ihn nachher weiterverarbeitet.

Gut möglich, dass sich die Hände nun trocken oder schuppig anfühlen, je nachdem wie stark man auf den Saft reagiert, der aus dem Kürbis austritt. Das Phänomen ist bekannt und hat sogar einen Namen: Squash Hands, nennen Hautärzte es. Seife hilft leider kaum, eine Handbürste oder ein Bimsstein schon eher. Dann: gut eincremen und beim nächsten Mal Handschuhe tragen, lauten die Ratschläge.

Nach dem Backen schmeckt der Kürbis süss. Er hat in der Hitze karamellisiert. (Bild: Bild. Diana Hagmann)

Kürbis hilft dem Immunsystem

8 Grad morgens, 24 Grad am Nachmittag: Kein Wunder, sind plötzlich alle erkältet. Natürlich hilft Tee. Aber auch Kürbis soll mit seinem Beta-Carotin (es gibt ihm seine orange Farbe), Vitamin C, Kalium und den Ballaststoffen gut sein für das Immunsystem, wie es heisst. Ein weiterer Grund, der für Kürbispasta spricht.

In erster Linie überzeugt das Essen aber mit seinem Geschmack. Es ist herrlich cremig und trotzdem nicht fade. Obwohl extraviel davon zubereitet ist, leert sich der Topf schnell. Es steht nun neu auf unserer Soulfood-Liste. Ein ideales Gericht für jene Tage, an denen sich zum ersten Mal nach dem Sommer etwas Melancholie ins Herz schleicht und man sich für einen Abend auf dem Sofa entscheidet statt einer spätsommerlichen Aussenaktivität. Wie früh es plötzlich dunkel ist! Fehlt nur noch die Wolldecke. Fast sicher, dass Sie die Kürbissuppe kein bisschen vermissen werden.

Ostbröckli-Redaktorin Diana Hagmann-Bula. (Bild: Benjamin Manser)
 
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