Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg: Eine neue Kirchenvorsteherin und eine neue Stelle
Werner Bleiker, Präsident der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) Mittleres Toggenburg konnte 88 anwesende Stimmberechtige zur Kirchgemeindeversammlung (KGV) begrüssen. Sie fand kürzlich in der Kirche Lichtensteig im Anschluss an den Gottesdienst statt.
Mit der 37-jährigen Monika Schnurrenberger wurde eine neue Kirchenvorsteherin einstimmig gewählt. Die verheiratete zweifache Mutter ist Bäcker-Konditorin und wird das Ressort Familie, Kind und junge Erwachsene übernehmen. «Als Mutter kleiner Kinder liegt mir besonders die Arbeit mit Familien am Herzen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Angebote sind, die Familien stärken, Gemeinschaft fördern und Kindern positive Begegnungen mit Kirche ermöglichen», stellte sie sich vor.
Ausbildungsplatz in Sozialdiakonie und Gemeindeanimation
Neu ist auch, dass es ab dem 1. August 2026 einen Ausbildungsplatz in Sozialdiakonie und Gemeindeanimation im Mittleren Toggenburg geben wird. «Wir sind auf gutem Weg, diese Stelle zu besetzen», sagte Werner Bleiker. Die gewählte Person wird parallel zur Anstellung eine Ausbildung an der Höheren Fachschule Theologie, Diakonie, Soziales in Aarau absolvieren.
Auch in die Synode, dem 180-köpfigen kantonalen Kirchenparlament, braucht es aufgrund von Rücktritten Neuwahlen. Beatrice Zweifel, Mitarbeitende im Sekretariat der Kirchgemeinde, und Kirchenvorsteher Christian Zwingli komplettieren neu die fünfköpfige Vertretung des Mittleren Toggenburg.
KGV für Baukredit Kirche Wattwil im Oktober?
Werner Bleiker äusserte sich zudem zum Bauprojekt der Kirche Wattwil mit Sanierung und Nutzungserweiterung. Nach der Zustimmung zum Projektierungskredit laufe derzeit die Ausarbeitung des Annexbaus für die Nutzungserweiterung. Dabei seien die kantonale Denkmalpflege und die Baukommission der Gemeinde Wattwil ebenfalls involviert. Laufe alles wie geplant, lade die Kivo zu einer ausserordentlichen KGV am 29. Oktober 2026 für den Ausführungskredit ein.
Eine Überraschung gab es bei der Rechnung 2025. Anstelle der Gelder aus dem Finanzausgleich, welche das Mittlere Toggenburg aufgrund seiner Finanzlage braucht, resultierte aus den Steuereinnahmen ein kleiner Überschuss. Dieser wird dem Eigenkapital zugeschrieben und ist aufgrund einer einmaligen Nachsteuer zustande gekommen. Für das Jahr 2026 rechnet die Budgetierung wieder mit Geldern aus dem Finanzausgleich. (pd)
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