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Eine Doppeltorschützin und eine Rückkehrerin lieferten beim Sieg von FF Toggenburg die Schlagzeilen

Am Mittwoch stand bei den Frauen in der 1. Liga das Nachtragsspiel zwischen FF Toggenburg und Effretikon auf dem Programm. Siri Bucherini und Corinna Hasler standen beim 3:0-Sieg der Toggenburgerinnen besonders im Fokus.
Siri Bucherini, rechts, war von der gegnerischen Defensive nicht unter Kontrolle zu bringen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Frauen von FF Toggenburg bleiben im neuen Jahr makellos. Das 3:0 am Mittwochabend im Nachtragsspiel gegen Effretikon ist schon der dritte Sieg in Serie.

Somit setzt sich das Team auch immer weiter von der Abstiegszone ab. Die Reserve auf den Strich beträgt nun fünf Punkte. Allerdings haben die Toggenburgerinnen bereits ein Spiel mehr als Staad ausgetragen, das zusammen mit Effretikon und Zürisee United die Abstiegsplätze einnimmt.

Als nächstes trifft die Mannschaft am kommenden Sonntag auf den Tabellenzweiten Baar. Das Spiel beginnt um 13.30 Uhr auf dem Ebnat-Kappler Untersand.

Siri Bucherini ragt heraus

Die Nummer 22 von FF Toggenburg stach aus dem starken Kollektiv besonders heraus. Siri Bucherini stellte mit ihrer Schnelligkeit die Defensive von Effretikon vor unlösbare Probleme. Zwei Tore schoss sie selbst, das dritte von Amira Baumgartner bereitete sie mit einer perfekt getimten Flanke mustergültig vor. Auf die Frage, wann ihr zum letzten Mal ein Doppelpack gelungen ist, kam sie lange ins Studieren. Sie sagte: «Wenn überhaupt, dann muss es Jahre her sein.» Sie sei halt in der Regel nicht so die Knipserin.

Nicht minder glücklich über ihren Auftritt war Corinna Hasler. Erstmals nach ihrer vor 14 Monaten erlittenen Knorpelverletzung im rechten Knie, stand sie wieder für knapp 20 Minuten auf dem Platz. «Es hat Spass gemacht», sagte sie nach dem Schlusspfiff mit einem zufriedenen Lächeln.

Beim Gespräch der Zürcherinnen zugehört

Es hätten sogar noch mehr als nur drei Tore für FF Toggenburg sein können – Chancen dazu waren vorhanden. Dieser Meinung waren auch die Nummer 11 sowie die Torhüterin von Effretikon. Nach der nicht ganz regelkonformen Intervention im Zürcher Strafraum an Alexandra Brändle in der 26. Minute, sagte Nayelli Pfister zu Torfrau Shannon Bärtschi: «Jetzt bin ich aber richtig happy, dass der Schiri nicht gepfiffen hat.» Darauf antwortete Bärtschi: «Ich habe auch mit einem Pfiff gerechnet.» Die Unterhaltung war am Spielfeldrand hinter dem Tor deutlich zu hören.

Seis drum, die Toggenburgerinnen zeigten sich auch ohne Mithilfe des Unparteiischen in Torlaune. Darüber war auch Trainer Vitor Domgjoni zufrieden. Er sagte: «Wir haben in der Winterpause viel gearbeitet, schön, wenn wir jetzt für unsere Anstrengungen belohnt werden.»

Nun gilt es am eingeschlagenen Weg festzuhalten, denn auch in der Vorrunde startete das Team mit drei Siegen, bevor der Absturz kam, der die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz überwintern liess. Dieses Szenario gilt es nun zu verhindern.

 
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