Sechster Sieg im sechsten Spiel – Bazenheid ist nicht zu stoppen
Die Bilanz hat sich etwas eingetrübt. So haben die Toggenburger am Wochenende gespielt:

FF Toggenburg: Talsohle noch nicht durchschritten
Jetzt ist Erstligist FF Toggenburg in eine Krise geschlittert. Nach dem Startsieg gegen Balerna warten die Frauen seit drei Runden auf einen Sieg. Dabei hatte es am Sonntag bei den Zürcher Blue Stars gut ausgesehen. Laura Keller brachte die Toggenburgerinnen nach 23 Minuten in Führung. Das Resultat hatte lange Bestand, als sich die Ereignisse in der Schlussphase überstürzten.

Die Zürcherinnen wendeten das Blatt innert drei Minuten. Dann schaffte Fabienne Brändle in der Nachspielzeit den vielumjubelten Ausgleich. Das wars noch nicht. Der direkte Gegenstoss führte zum 3:2 für die Blue Stars. FF Toggenburg blieb nach diesem Auftritt nur eine grosse Portion Frust. In der Tabelle ist das Team auf Rang 9 abgestürzt. Weiter geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten Baar.
FC Bazenheid: Die Siegesserie geht weiter
Wer soll diesen FC Bazenheid in der 2. Liga stoppen? Am Sonntagmorgen schlugen die Alttoggenburger Henau mit 7:1 und festigten Position 1. Schwächen kann sich das Team nur selbst. Zum Beispiel mit unbedachten Aktionen wie der Tätlichkeit von Torhüter Elisei Todosa. Das war völlig unnötig, zumal es bereits 4:0 stand. Mit zehn Mann liess sich das Heimteam nicht aus dem Konzept bringen und schoss nach dem Seitenwechsel drei weitere Tore.
Doppelt trafen jeweils Rabil Islami, Silvano Teixeira und Adis Mamuti. Das schönste Tor des Tages gelang hingegen Yannic Porchet mit einem strammen Weitschuss. Der Treffer für Henau fiel als die Einheimischen schon mit 5:0 vorne lagen. Für die Bazenheider geht es am Samstag um 17.30 Uhr zu Hause im Cup gegen Arbon weiter.
FC Bütschwil: Uzwil 2 war glücklicher
Nach drei Siegen in Serie mussten sich die Bütschwiler am Sonntagmorgen beim 1:2 bei den Uzwiler Serben wieder einmal geschlagen geben. Spielerisch und technisch führten die Einheimischen die etwas feinere Klinge, das Gästeteam konnte kämpferisch aber wie gewohnt dagegenhalten. Trotzdem waren sie beim 0:1 machtlos. Salvatore Genovese bewies mit seinem Schlenzer aus 14 Metern, wie viel Gefühl er in seinen Füssen hat. Schlussmann Noah Oswald war machtlos.

Der Ausgleich zwanzig Minuten später durch Flavio Gmür war ähnlich schön. Aus halbrechter Position hämmerte er das Leder zum 1:1 unter die Latte. Als die Bütschwiler mit den Gedanken wohl noch in der Kabine waren, kassierten sie prompt kurz nach Wiederbeginn das zweite Gegentor. Obwohl noch genügend Zeit verblieb, gelang der Ausgleich nicht mehr. Auch für die Bütschwiler geht es vorerst im Cup weiter. Am Sonntag gastieren sie in Montlingen (2.).
FC Kirchberg: Weitere drei Punkte in Flawil
Der FC Kirchberg kommt immer besser in Fahrt und übernimmt nach dem vierten Saisonsieg die Tabellenspitze in der Gruppe 8 der 4. Liga. Trainer Dave Obrist zeigte sich nach dem 2:0-Sieg bei Flawil 2 sehr erfreut. Er sagte: «Das war wohl die bisher beste Saisonleistung. Wir hatten das Spiel über neunzig Minuten komplett im Griff.»

Sie hätten schon bei Halbzeit höher als nur 1:0 durch das Tor von Adrian Oberholzer führen müssen. «In den zweiten 45 Minuten spielten wir mit Geduld weiter und wurden mit dem 2:0 von Aaron Schweizer belohnt.» Was Obrist besonders freut: «Die Defensive stand bombensicher und hat keine Torchance zugelassen.» Nun haben die Kirchberger am Samstag das Cupspiel gegen den Drittligisten Teufen vor der Brust. Anpfiff auf der Sonnmatt ist um 18 Uhr.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben









Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.