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Feiern – aber mit Vernunft: Was die Kantonspolizei St.Gallen während der WM erlaubt

Hupkonzerte, Fahnen aus dem Autofenster, nächtlicher Lärm: Zur Fussball-WM erinnert die Kantonspolizei St.Gallen die Fans daran, wo die Grenzen des Feierns liegen.
Nächste Woche startet die Fussball-WM. Die Kantonspolizei St.Gallen appeliert an die Vernunft der Feiernden. (Bild: Kapo)

Ab nächstem Dienstag beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft und damit auch das ausgelassene Feiern nach Spielen. Die Kantonspolizei St.Gallen ist dabei «grosszügiger als sonst», wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Sie appelliert aber gleichzeitig an die Vernunft der Fans. Trotz der Freude über ein gewonnenes Spiel dürfe das Feiern keine Personen gefährden oder belästigen. Laut gefeiert werden darf bis eine Stunde nach Spielende, maximal jedoch bis Mitternacht. Hupkonzerte seien grundsätzlich verboten.

Nach Mitternacht gelte: «Kein unnötiges Herumfahren mit dem Auto und kein Aufdrehen des Radios.» Ruhestörungen und Belästigungen seien während der Nacht zu vermeiden. Sachbeschädigungen jeglicher Art toleriere die Kantonspolizei genauso wenig wie Körperverletzungen oder Tätlichkeiten.

Nulltoleranz bei Sicherheit

Wenn es um die Sicherheit geht, gilt laut Mitteilung Nulltoleranz. Im Auto dürften nur die zugelassene Personenzahl mitfahren, Sicherheitsgurte seien für alle Mitfahrenden Pflicht, Kinder unter zwölf Jahren müssten vorschriftsmässig gesichert sein. Wer sich nicht daran halte, riskiere eine Busse. Wer sich aus dem Fahrzeug lehnt, Gegenstände hinauswirft oder Fahnen aus dem Fenster schwenkt, müsse mit einer Verzeigung rechnen. Gegenstände dürfen nicht auf dem Fahrzeugdach platziert werden. Auf dem Dach oder der Motorhaube dürfe sich niemand befinden, auch nicht bei langsamen Tempo. Die Lenkerin oder der Lenker müsse die Aufmerksamkeit stets auf die Strasse richten. Es gelte wie immer: keine Ablenkung, kein Alkohol, keine Drogen.

Auch Polizisten sind Fussballfans

Die Kantonspolizei fasst ihre Haltung so zusammen: «Im Kleinen tolerant, im Grossen konsequent.» Auch bei der Polizei arbeiteten Fussballfans, schreibt sie. Dennoch müssten die Regeln durchgesetzt werden, da die Freude über Spielergebnisse niemandem schaden dürfe. Die Kantonspolizei appelliere deshalb an die Vernunft der Feiernden und bittet um Rücksicht, beispielsweise auf Personen, die im Schichtdienst arbeiten und auf ihren Schlaf angewiesen sind. So stehe einer unvergesslichen Fussball-Weltmeisterschaft und vielen harmonischen Feiern nichts im Wege. (Kapo/wol)

 
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