Bunte Drinks für Kinder und ewige Kinder: Erdbeeren, Mango und Papaya in flüssig
Weshalb auf die grossen Momente warten? Eigentlich ist doch jeder schöne Frühlingstag ein Fest. Und deshalb darf auch an einem simplen, sonnigen Montag ein aussergewöhnlicher Zvieri auf den Tisch. Manche denken nun an Waffeln mit Pistaziencreme oder Pancakes mit Ahornsirup und Heidelbeeren.
Mein Herz schlägt gerade für fruchtige Drinks. Die ersten reifen Erdbeeren aus der Region landen unverarbeitet in den Mund. Ungeschriebenes Essgesetz! Bleiben für den nächsten Tag einige Früchte übrig - ab ins Glas mit ihnen. Der Mixer verwandelt sie mit etwas Milch, Buttermilch und Vanillezucker in Erdbeermilch. Eine Kindheitserinnerung, die bis heute schmeckt. Frisch und gesund und unbeschwert.

Ewige Kinder fiebern der Erdbeermilch schon im März entgegen, wenn der Winter sich allmählich lang und zäh anfühlt. In flüssiger Form lassen sich Vitamine auch Früchtemuffeln schmackhaft machen. Das ist eine willkommene Nebenerscheinung. Natürlich aber ist Erdbeermilch viel zu lecker, um sie nur als Trick anzuwenden.
Erdbeermilch für 4 Gläser (etwa 12 dl)
Zutaten: 300 g reife Erdbeeren, 50g Zucker, 1 TL Vanillepaste, 7dl Milch, 2,5 dl Buttermilch nature
Zubereitung: Erdbeeren waschen, rüsten und in Stücke schneiden. Mit dem Zucker und der Vanillepaste mischen und für rund eine halbe Stunde stehen lassen. Danach im Mixer pürieren. Milch und Buttermilch dazugeben und noch einmal mixen. In Gläser füllen und kalt servieren.
Es lohnt sich, für die Drinks reife, qualitative Früchte zu verwenden - auch wenn der Mixer sie in winzigste Teilchen zerkleinert. Das Aroma der Früchte wandert direkt in das Getränk. Sind die Erdbeeren noch sauer, ist es die Erdbeermilch auch. Und das wäre schade.

Wem das zu viel Kindheit und zu wenig Erwachsenenleben ist, dem sei Mangolassi empfohlen. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Getränk mit Joghurt aus Indien.
Seinen Ursprung soll es im 16. Jahrhundert haben, zur Zeit der Mogulherrschaft. Die Menschen reichten es nach schweren oder scharfen Mahlzeiten. Noch heute gehört es zur ayurvedischen Küche. Ein Mangolassi rege die Verdauung an und kühle den Körper, heisst es. Perfekt also auch für den Sommer. Erwachsene experimentieren mit Kardamom, Rosenwasser und Mandelmus, die Kindervariante kommt mit etwas Honig aus.
Mangolassi für 4 Gläser
Zutaten: 2 Mangos, 4 El Zitronensaft, 500 g Joghurt nature, 300 ml Milch oder Wasser, 2 EL Honig oder Mandelmus, etwas Kardamom (je nach Geschmack) , 1 EL Rosenwasser
Zubereitung: Mangos schälen und das Fruchtfleisch würfeln. Mangos mit allen Zutaten im Mixer pürieren, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist. In Gläser füllen und servieren.

Kochästhetinnen gefällt die Pastellfarbe beider Drinks. Fehlt zwischen Hellgelb und Rosa nur noch Hellorange, denken sie sich. Dafür eignet sich das in Brasilien beliebte Dessert Creme de Papaya. Es leuchtet wie der Sonnenuntergang. Mit etwas mehr Vanilleglace als üblich und einem Schuss Wasser verwandelt sich die Creme in einen Drink.
Papayadrink für vier Gläser
Zutaten: 2 Papayas, 250 Gramm Vanilleglace, etwa Wasser
Zubereitung: Papayas halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit der Vanilleglace in den Mixer geben und pürieren. Mit etwas Wasser verdünnen, falls die Masse noch zu dickflüssig ist, um sie zu trinken. In Gläser füllen und servieren.

Die Erdbeermilch schmeckt süsslich, der Mangolassi säuerlich, der Papayadrink cremig. Aufgrund der Farbe auswählen oder aufgrund des Aromas? Eine klitzekleine Frage nebst all den grossen anderen im Leben. Deshalb: Es sich einfach machen und von allen Varianten probieren.

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