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Bunte Drinks für Kinder und ewige Kinder: Erdbeeren, Mango und Papaya in flüssig

So schmecken Früchte allen: Gemischt mit Joghurt, Milch oder Vanilleglace und im Glas serviert. Ein etwas anderer Zvieri.
Vitaminreicher Zvieri aus dem Glas. (Bild: Diana Hagmann-Bula)
Die Zutaten für Erdbeermilch. (Bild: Diana Hagmann-Bula)
Die Zutaten für Mangolassi. (Bild: Diana Hagmann-Bula)
Die Zutaten für den Papayadrink. (Bild: Diana Hagmann-Bula)
Pastellfarbener Zvieri: Mangolassi, Papayadrink und Erdbeermilch (v. l.). (Bild: Diana Hagmann-Bula)
Ostbröckli-Autorin Diana Hagmann-Bula. (Bild: Benjamin Manser)

Weshalb auf die grossen Momente warten? Eigentlich ist doch jeder schöne Frühlingstag ein Fest. Und deshalb darf auch an einem simplen, sonnigen Montag ein aussergewöhnlicher Zvieri auf den Tisch. Manche denken nun an Waffeln mit Pistaziencreme oder Pancakes mit Ahornsirup und Heidelbeeren.

Mein Herz schlägt gerade für fruchtige Drinks. Die ersten reifen Erdbeeren aus der Region landen unverarbeitet in den Mund. Ungeschriebenes Essgesetz! Bleiben für den nächsten Tag einige Früchte übrig - ab ins Glas mit ihnen. Der Mixer verwandelt sie mit etwas Milch, Buttermilch und Vanillezucker in Erdbeermilch. Eine Kindheitserinnerung, die bis heute schmeckt. Frisch und gesund und unbeschwert.

Die Zutaten für Erdbeermilch. (Bild: Diana Hagmann-Bula)

Ewige Kinder fiebern der Erdbeermilch schon im März entgegen, wenn der Winter sich allmählich lang und zäh anfühlt. In flüssiger Form lassen sich Vitamine auch Früchtemuffeln schmackhaft machen. Das ist eine willkommene Nebenerscheinung. Natürlich aber ist Erdbeermilch viel zu lecker, um sie nur als Trick anzuwenden.

Es lohnt sich, für die Drinks reife, qualitative Früchte zu verwenden - auch wenn der Mixer sie in winzigste Teilchen zerkleinert. Das Aroma der Früchte wandert direkt in das Getränk. Sind die Erdbeeren noch sauer, ist es die Erdbeermilch auch. Und das wäre schade.

Die Zutaten für Mangolassi. (Bild: Diana Hagmann-Bula)

Wem das zu viel Kindheit und zu wenig Erwachsenenleben ist, dem sei Mangolassi empfohlen. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Getränk mit Joghurt aus Indien.

Seinen Ursprung soll es im 16. Jahrhundert haben, zur Zeit der Mogulherrschaft. Die Menschen reichten es nach schweren oder scharfen Mahlzeiten. Noch heute gehört es zur ayurvedischen Küche. Ein Mangolassi rege die Verdauung an und kühle den Körper, heisst es. Perfekt also auch für den Sommer. Erwachsene experimentieren mit Kardamom, Rosenwasser und Mandelmus, die Kindervariante kommt mit etwas Honig aus.

Die Zutaten für den Papayadrink. (Bild: Diana Hagmann-Bula)

Kochästhetinnen gefällt die Pastellfarbe beider Drinks. Fehlt zwischen Hellgelb und Rosa nur noch Hellorange, denken sie sich. Dafür eignet sich das in Brasilien beliebte Dessert Creme de Papaya. Es leuchtet wie der Sonnenuntergang. Mit etwas mehr Vanilleglace als üblich und einem Schuss Wasser verwandelt sich die Creme in einen Drink.

Pastellfarbener Zvieri: Mangolassi, Papayadrink und Erdbeermilch (v. l.). (Bild: Diana Hagmann-Bula)

Die Erdbeermilch schmeckt süsslich, der Mangolassi säuerlich, der Papayadrink cremig. Aufgrund der Farbe auswählen oder aufgrund des Aromas? Eine klitzekleine Frage nebst all den grossen anderen im Leben. Deshalb: Es sich einfach machen und von allen Varianten probieren.

Ostbröckli-Autorin Diana Hagmann-Bula. (Bild: Benjamin Manser)
 
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