Ikea investiert 65 Millionen in neues Möbelhaus in Dornbirn
Bei einem Medientermin im Planungsstudio im Messepark, hat das Management von Ikea Österreich am Mittwoch über die Zukunft des Unternehmens in Vorarlberg informiert. Laut «ORF.at» wurde seit mehr als einem Jahr spekuliert, dass es in Dornbirn ein neues Einrichtungshaus geben soll. Nun hat der schwedische Möbelriese das ehemalige Kika-Gebäude gegenüber des Einkaufzentrums Messepark gekauft.
Obwohl die Pläne für das neue Haus in Dornbirn «Ikea Small Store» heissen, soll ein vollwertiges Einrichtungshaus entstehen. Jedoch deutlich kleiner als die bekannten Ikea-Häuser. So soll das Möbelhaus in Dornbirn auf fünf Stockwerke verteilt und insgesamt 16'000 Quadratmeter gross sein, schreibt «ORF.at» weiter. Drei Stockwerke sollen dabei für den Verkauf zur Verfügung stehen, die anderen beiden für Logistik und Administration.
Laut den Verantwortlichen werden die meisten Produkte zum direkten Verkauf angeboten, unter anderem auch grössere Schränke. Neben Möbeln wird es eine Markthalle mit Wohnaccessoires, eine Selbstbedienungshalle sowie ein Restaurant geben.
Baustart im Sommer und 170 neue Arbeitsplätze
Erste Arbeiten sollen bereits diesen Sommer beginnen und für September oder Oktober, abhängig von den Genehmigungen, plant das Ikea-Management den definitiven Start der Bauarbeiten. Die Struktur des bestehenden Kika-Gebäudes soll erhalten bleiben. Ein schonender Umgang mit Ressourcen und Baukosten und CO2-Emissionen sparen sei besonders wichtig, sagt Ikea-Managerin Alesancra Dürr gegenüber «ORF.at».
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mit dem geplanten Umbau des Messeparks Dornbirn zusammenfallen. Somit ist mit einer riesigen Baustelle rund um die Messekreuzung für mindestens ein Jahr zu rechnen.
Die Eröffnung soll dann im Herbst 2027 erfolgen, womit auch automatisch 170 neue Arbeitsplätze entstehen. Im Frühjahr 2027 will Ikea Österreich die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern starten. Bewerben können sich Interessierte für die Bereiche Verkauf, Logistik und Gastronomie. Auch Teilzeitstellen sollen laut Markt-Managerin Petra Gidebratt Kaindl angeboten werden. (vat)
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