Damals im Toggenburg: Als ein neues Feuerwehrauto aus dem Nebel auftauchte
Vor 100 Jahren
9. April 1926: Wattwil. Die Gewerbeschule Wattwil hat die Arbeiten der Schüler öffentlich ausgestellt. Eine eingehende Prüfung dieser Veranstaltung berechtigt zum summarischen Urteil, dass die Ausstellung in quantitativer und qualitativer Beziehung das Höchste ist, was die Schule bisher der Öffentlichkeit zeigen konnte. Jeder Gewerbler musste mit Freude erfüllt werden, wenn er die Arbeiten alle gründlich ansah und auf ihre praktische Zweckdienlichkeit prüfte. Aber wie könnte es auch anders sein? Unterrichten doch an unserer Gewerbeschule nicht weniger als zehn Lehrmeister, Lehrmeisterinnen und Techniker. Die Aufteilung der Schule in Fachklassen hat sich bewährt, und nach dem Urteil des eidgenössischen Experten ist sie auf eine Stufe emporgestiegen, wie man sie in Landgemeinden selten findet.
Vor 50 Jahren
9. April 1976: Toggenburg. Seit einiger Zeit sieht man im Toggenburg grosse «Vögel» am Himmel dahingleiten. Bei einem Gespräch mit den Delta-Seglern, denn um solche handelte es sich, versprachen sie, noch mehrere Male zu starten, da die Verhältnisse einmalig für diese Gegend seien. Zuerst wurden die Windverhältnisse nochmals gemessen, denn Sicherheit ist oberstes Gebot. Danach machte sich der Erste zum Start bereit: nach vier Schritten schwebte er schon in der Luft.
Vor 20 Jahren
10. April 2006: Nesslau. Die Jubiläumsfeier des Männerchors Laad im Nesslauer Büelensaal widerlegte eindrücklich die Befürchtungen des ersten Dirigenten Niklaus Feurer aus dem Jahr 1906. «Er sah, dass dasselbe keine kleine Aufgabe sei, aus solchen Bergklötzen Sänger zu ziehen», heisst es im Gründungsprotokoll. Dass die Laader Männer singen können, haben die 20 aktiven Mitglieder des Männerchors Laad an ihrem Jubiläumsfest bewiesen. Im Zentrum der Feier stand der Gesang, die Tradition und die Gemütlichkeit, ganz nach dem Motto des Männerchors. «Die Kameradschaft ist uns ebenso wichtig wie der Gesang», bestätigt Heinz Rust, der amtierende Präsident.
Vor 10 Jahren
12. April 2016: Ebnat-Kappel. Die Choreographie stimmte kurz nach 17 Uhr vor der Badi. Eng gedrängt stand das Publikum hinter den Abschrankungen, als von den Verantwortlichen der Feuerwehr zuerst das ausgemusterte Fahrzeug verabschiedet wurde. Mit Applaus und Sirenengeheul verschwand es nach 23 Jahren treuem Dienst. Dann der grosse Moment. Aus künstlich erzeugten Nebelschwaden tauchte plötzlich das neue Gefährt auf, blau blinkend, kurz seine Sirene aufheulen lassend. Und dann stand es da, bewundert von allen. (red)
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben





Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.