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Kanton St.Gallen senkt Zinssatz für Covid-Kredite

Per Ende März 2026 hat der Bundesrat die Zinsen für Covid-19-Kredite gesenkt. Der Kanton St.Gallen zieht mit dem Bund gleich und senkt die Zinssätze für Kredite aus den kantonalen Programmen ebenfalls. Die Anpassung erfolgt auf den 1. Juni 2026.
Der Kanton St.Gallen folgt beim Zinssatz dem Bundesrat. (Bild: Symbolbild: Kazuma Seki)

Der Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beträgt seit dem 20. Juni 0 Prozent. Der Bundesrat hat im Rahmen der jährlichen Anpassung beschlossen, die Zinssätze für ausstehende Covid-19-Kredite per 31. März 2026 auf 0 Prozent, beziehungsweise 0,5 Prozent zu senken. Nun hat auch die St.Galler Regierung die Zinssätze für Kredite aus den kantonalen Programmen neu festgelegt. Das schreibt die Staatskanzlei St.Gallen in einer Medienmitteilung von Mittwochmorgen.

Sowohl auf den durch Solidarbürgschaften besicherten Krediten aus dem Programm «Ergänzende Kredite infolge des Coronavirus» als auch auf den Krediten aus dem Härtefallprogramm wird die Verzinsung per 1. Juni 2026 einheitlich auf 0 Prozent (bisher: 0,25 Prozent) angepasst. Damit entspricht die Verzinsung der Kredite zum Zeitpunkt des Entscheides neu dem SNB-Leitzins.

An den allgemeinen Rückzahlungsmodalitäten ändert sich für die Kreditnehmenden mit dieser Zinsanpassung nichts, heisst es weiter im Communiqué. Die Kredite stehen den Unternehmen unverändert für die ursprünglich festgelegte Laufzeit zur Verfügung. Die Senkung des Zinssatzes wie beim Bund erachtet die St.Galler Regierung als sachgerecht, trägt zur Gleichbehandlung der betroffenen Kreditnehmenden bei und stärkt das Vertrauen in die kohärente Kreditpolitik von Bund und Kanton. (SK)

 
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