Clientis Bank Thur verabschiedet sich von zwei Mitgliedern des Verwaltungsrats
Mit inzwischen über 3’200 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern bleibt die starke Verankerung in der Region ein zentrales Merkmal der Clientis Bank Thur. Das schreibt die Bank in einer aktuellen Mitteilung betreffend ihre Generalversammlung vom vergangenen Freitag. «Dieses erfreulich starke Wachstum ist dem grossen Kundenvertrauen in unsere Bank und dem persönlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken», betonte Thomas Bösch, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Die Clientis Bank Thur durfte im vergangenen Jahr 149 neue Genossenschafterinnen und Genossenschafter willkommen heissen, welche insgesamt netto 3’581 neue Anteilscheine zeichneten.
An der 136. Generalversammlung standen auch Wahlen an. Im Rahmen der Wahlen für die Amtsperiode 2026–2029 stellen sich die bisherigen Verwaltungsräte Thomas Nüesch (Präsident), Arthur Tobler (Vizepräsident), Michael Kauf und Martin Vetsch für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren zur Verfügung. Gleichzeitig verabschiedet sich das Gremium von zwei langjährigen Mitgliedern: Andrea Abderhalden (10 Jahre im Verwaltungsrat) sowie Thomas Gassler (30 Jahre im Verwaltungsrat). Neu und einstimmig in den Verwaltungsrat gewählt wurde Pamela Brunner.
Stabiles Wachstum und gestärkte Eigenmittel
Thomas Bösch, Vorsitzender der Geschäftsleitung, erläuterte das Geschäftsjahr 2025. Die Bank verzeichnete ein starkes Wachstum: Kundenausleihungen stiegen um 6,1 Prozent auf knapp 488 Millionen Franken, Kundengelder um 11,5 Prozent. Dadurch konnten Verpflichtungen gegenüber anderen Banken reduziert werden.
Die Eigenkapitalbasis wurde weiter gestärkt, insbesondere das Genossenschaftskapital (+7,6 Prozent auf 25,2 Millionen Franken). Die Bilanzsumme wuchs um 5,5 Prozent auf 575,4 Millionen Franken. Der Nettoerfolg im Zinsengeschäft lag trotz sinkender Zinsen 2,2 Prozent über dem Vorjahr, während andere Erträge zunahmen (ausser Handelsgeschäft). Der Geschäftsaufwand stieg um 6,6 Prozent, blieb jedoch unter Budget. Insgesamt resultierte ein Geschäftserfolg von 1,78 Millionen Franken (-4,9 Prozent) und ein Jahresgewinn von 852’000 Franken.
Die zentralen Änderungen im Rahmen der Statutenrevision wurden in einer kompakten Zusammenfassung klar und verständlich «auf den Punkt gebracht». Dem Antrag des Verwaltungsrats folgend, genehmigten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter einstimmig die neuen Statuten 2026. (pd)
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