Bundesrat Beat Jans besucht die Redaktion des «St.Galler Tagblatts»
Im Vorfeld der Abstimmung über die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» reiste Bundesrat Beat Jans am Mittwoch in die Ostschweiz. Am Abend nahm er an der Podiumsdiskussion des «St.Galler Tagblatts» zur Zuwanderungsinitiative teil, zuvor stellte sich der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements noch den Fragen von Moderator und «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid in der «TVO»-Sendung «Zur Sache».
Bevor die beiden sich jedoch der Initiative widmeten, unterhielten sie sich zunächst über Fussball. Beat Jans, der selbst im FC Nationalrat spielt, komme als Bundesrat nur noch selten dazu, ins Stadion zu gehen. Immerhin schaffte es der frühere Regierungspräsident von Basel-Stadt in der vergangenen Saison zu zwei Spielen des FC Basel. «Dann bin ich auch lieber in den Rängen bei den Fans als in einer VIP-Lounge», sagt der Justizminister.
In der «TVO»-Sendung wollte Chefredaktor Stefan Schmid vom Basler Bundesrat wissen, ob er einen Bezug zur Ostschweiz habe. Beat Jans verwies dabei spontan auf die reizvollen Obstbaumlandschaften der Region. Im Jahr 2000 habe er den Verein Hochstamm Suisse mitbegründet, der sich für eine faire Entlöhnung von Obstbäuerinnen und -bauern sowie für die Biodiversität einsetzt.
Im Anschluss besuchte Bundesrat Beat Jans die Redaktionen des «St.Galler Tagblatts» und seinen Regionalausgaben sowie von «TVO» und «FM1». Chefredaktor Stefan Schmid erläuterte ihm dabei die Aufteilung der Region in einzelne Ressorts sowie den Redaktionsalltag. Zum Abschluss richtete sich der Bundesrat an die anwesenden Journalistinnen und Journalisten und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg in dieser herausfordernden Branche: «Ihre Arbeit ist nicht nur wichtig für die Demokratie, sondern auch für die Gesellschaft, Kultur und Identität der Region.»
Am Abend ging es für den Bundesrat schliesslich weiter in die Aula der Kantonsschule am Burggraben zur «Tagblatt»-Podiumsdiskussion zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Den Bericht über die Veranstaltung lesen sie auf tagblatt.ch.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben






Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.