Schräger, schriller, lauter und noch mehr Konfetti: Bütschwiler Fasnacht lockte mehrere tausend Begeisterte an
Den Nachtumzug mit der Startnummer 1 eröffnete der Trychlerclub aus Dreien. Was eher gemächlich begann, wurde von Gruppe zu Gruppe lauter, schräger, schriller und pompöser. Entlang der Route zogen auffallend viele Konfettibadewannen. Die Gruppen holten sich immer wieder, meist jüngere Zuschauer ab, um sie von oben bis unten in Konfetti zu tauchen.
Guggenformationen aus Mosnang, Dicken, Henau, Gossau, Wiezikon sowie das einheimische Sprengkommando sorgten mit ihrer Kakophonie und ihren einstudierten Choreografien für abwechslungsreiche Unterhaltung. Dichtgedrängt verfolgten mehrere tausend Besucher das Nachtspektakel. Davon gab es kaum jemand, der vom stets wiederkehrenden Konfettiregen verschont blieb.

Die Sicherheit wird gross geschrieben
Auch die Sicherheit an einem solchen Umzug, mit seinen gigantischen Wagen, wird grossgeschrieben. Vor den Traktoren und hinter den Anhängern sorgten zahlreiche, von den Gruppen auserkorene, Verantwortliche für ein sicheres Durchkommen der Fasnachtswagen.
Ausserdem führen immer mehr Fasnachten regelmässige Alkoholtests bei den Fahrern durch, so etwa die Sirnacher Fasnacht, die am kommenden Wochenende stattfinden. Diese Zeitung hat bei den Verantwortlichen der Bütschwiler Fasnacht nachgefragt, was sie für die Sicherheit – auch an den zwei Maskenbällen – unternehmen, dies auch infolge der verheerenden Brandkatastrophe in Crans Montana vom ersten Jahrestag.

Armin Sennhauser, Präsident des Fasnachtskomitees Bütschwil, sagte: «Für den freitäglichen Schwanenball und den Kostümball am Samstagabend haben wir unser Sicherheitsdispositiv überprüft und sind frühzeitig mit dem Brandschutzverantwortlichen der Bewilligungsbehörde in Kontakt getreten. Die Sicherheit der Besucher liegt uns am Herzen, daher haben wir schon in den vergangenen Jahren ständig und wo nötig Anpassungen im Sicherheitskonzept vorgenommen.» Sennhauser betonte zudem, dass nach dem Fall Crans Montana das Hauptaugenmerk betreffend Anpassungen insbesondere auf den Schwerpunkt der Brandverhütung gelegt wurde.
Was die Sicherheit am Fasnachtsumzug betrifft, erklärte OK-Mitglied und Vorstandsmitglied des organisierenden Sprenkommandos Bütschwil, Tobias Bachmann, dass auf dieses Jahr keine speziellen Änderungen vorgenommen wurden. Bachmann sagt: «Wir richteten uns schon immer nach den umfassenden Vorgaben der kantonalen Bewilligungsinstanz.»

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