Erfolgreiche Toggenburger Rennfahrer am schnellsten Bergrennen Deutschlands
Das Bergrennen Mickhausen bei Augsburg ist eine traditionsreiche Motorsportveranstaltung. Das Rennen entlang des Kurvenlabyrinthes von Münster nach Birkach ist im deutschen Bergrenn-Kalender fest etabliert. Auf der 2,2 Kilometer langen Strecke findet jährlich das Finale der deutschen Bergmeisterschaft, der bayrischen Bergmeisterschaft und des KW-Berg Cup statt. Es ist Deutschlands schnellstes Bergrennen. Die schnellsten Fahrer erreichen in ihren Sportwagen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h.
Wegen der Nähe zur Schweiz – von St. Margrethen sind es 152 Kilometer – starten auch viele Schweizer Fahrer am Deutschen Bergrennen Finale in Mickhausen. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit und das Wetter zeigte sich in den Stauden von Mickhausen von der schlechtesten Seite. Schon am Samstag konnten durch die vielen Unterbrüche im Regen nur zwei Trainings gefahren werden. Auch am Sonntag wurden nur zwei statt drei Rennläufe ausgetragen.
Starke Leistungen von zwei Toggenburgern

Insgesamt 18 Eidgenossen standen am Start. Davon zwei Toggenburger. Auf Platz zwei fuhr Michi Widmer aus Mühlrüti, vom Rennclub Untertoggenburg, in seinem Hyundai TCR i30 in der Gruppe 3 der Klasse 7. Dabei musste sich der Unternehmer nur dem bärenstarken Porsche 997 Cup GT3 Cup des Deutschen Patrick Orth geschlagen geben. «Ich war auch der zweitschnellste Schweizer», sagt der 62-jährige Widmer. Nur der Berner «Speedmaster» Martin Bürki im 4,4 Liter BMW M3 GT3 mit über 500 PS war schneller.

Eine grossartige Leistung zeigte auch Stefan Brunner aus Hemberg im internationalen Feld der etablierten Bergrennfahrer. Der gelernte Zimmermann und Dachdecker startete schon zum zweiten Mal in Mickhausen. In seinem 200 PS kräftigen Renault Clio RS 3, Baujahr 2009, fuhr der 26-Jährige auf den sechsten Rang in der Klasse 11 bis 2000. Das ist bis jetzt auch seine beste Klassierung an einem internationalen Bergrennen.

Nach der Siegerehrung sagten beide, sie werden auch im nächsten Jahr wieder an der Schweizer Bergmeisterschaft und bei einigen Rennen zur Deutschen Bergmeisterschaft am Start stehen.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben









Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.