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Erfolgreiche Toggenburger Rennfahrer am schnellsten Bergrennen Deutschlands

Am legendären Bergrennen Mickhausen in der Nähe von Augsburg nahmen dieses Jahr auch zwei Toggenburger teil: Michi Widmer aus Mühlrüti und Stefan Brunner aus Hemberg.
Der TCR Hyundai i30 von Michi Widmer. (Bild: zvg/myrally.ch)
Michi Widmer. (Bild: zvg/myrally.ch)
Stefan Brunner. (Bild: zvg/myrally.ch)
Der Renault Clio RS3, Baujahr 2009, von Stefan Brunner. (Bild: zvg/myrally.ch)

Das Bergrennen Mickhausen bei Augsburg ist eine traditionsreiche Motorsportveranstaltung. Das Rennen entlang des Kurvenlabyrinthes von Münster nach Birkach ist im deutschen Bergrenn-Kalender fest etabliert. Auf der 2,2 Kilometer langen Strecke findet jährlich das Finale der deutschen Bergmeisterschaft, der bayrischen Bergmeisterschaft und des KW-Berg Cup statt. Es ist Deutschlands schnellstes Bergrennen. Die schnellsten Fahrer erreichen in ihren Sportwagen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h.

Wegen der Nähe zur Schweiz – von St. Margrethen sind es 152 Kilometer – starten auch viele Schweizer Fahrer am Deutschen Bergrennen Finale in Mickhausen. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit und das Wetter zeigte sich in den Stauden von Mickhausen von der schlechtesten Seite. Schon am Samstag konnten durch die vielen Unterbrüche im Regen nur zwei Trainings gefahren werden. Auch am Sonntag wurden nur zwei statt drei Rennläufe ausgetragen.

Starke Leistungen von zwei Toggenburgern

Michi Widmer. (Bild: zvg/myrally.ch)

Insgesamt 18 Eidgenossen standen am Start. Davon zwei Toggenburger. Auf Platz zwei fuhr Michi Widmer aus Mühlrüti, vom Rennclub Untertoggenburg, in seinem Hyundai TCR i30 in der Gruppe 3 der Klasse 7. Dabei musste sich der Unternehmer nur dem bärenstarken Porsche 997 Cup GT3 Cup des Deutschen Patrick Orth geschlagen geben. «Ich war auch der zweitschnellste Schweizer», sagt der 62-jährige Widmer. Nur der Berner «Speedmaster» Martin Bürki im 4,4 Liter BMW M3 GT3 mit über 500 PS war schneller.

Stefan Brunner. (Bild: zvg/myrally.ch)

Eine grossartige Leistung zeigte auch Stefan Brunner aus Hemberg im internationalen Feld der etablierten Bergrennfahrer. Der gelernte Zimmermann und Dachdecker startete schon zum zweiten Mal in Mickhausen. In seinem 200 PS kräftigen Renault Clio RS 3, Baujahr 2009, fuhr der 26-Jährige auf den sechsten Rang in der Klasse 11 bis 2000. Das ist bis jetzt auch seine beste Klassierung an einem internationalen Bergrennen.

Der Renault Clio RS3, Baujahr 2009, von Stefan Brunner. (Bild: zvg/myrally.ch)

Nach der Siegerehrung sagten beide, sie werden auch im nächsten Jahr wieder an der Schweizer Bergmeisterschaft und bei einigen Rennen zur Deutschen Bergmeisterschaft am Start stehen.

 
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