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Sapperlot

«Das Erdöl muss im Boden bleiben», fordert Ina Shikongo, Aktivistin von Fridays for Future (FFF) in Windhoek.

Melanie Steiger
Melanie Steiger

Dieser Aufruf richtet sich an die Ölkonzern im Nordosten Namibias und im Okavangodelta in Botswana, wo Vorkommen von Erdöl und Gas vermutet werden. Kommt die Förderung zustande, bedeutet dies eine Katastrophe für Namibias trockene Savannen, für die grosse Artenvielfalt im Okavangodelta (die Schatzkammer Afrikas) und für die einheimische Bevölkerung. Das Okavangodelta zählt zum Unesco-Weltnaturerbe und ist zugleich die Lebensader für Mensch und Tier sowie das grösste noch intakte Feuchtgebiet in Afrika. Die lokalen Umweltschützer sowie FFF befürchten, dass sich im südlichen Afrika dasselbe wiederholt wie im Nigerdelta. Dort richtete die Ölförderung durch mehrere Konzerne eine ökologische und soziale Katastrophe an. Die Folgen davon werden auch wir in irgendeiner Weise, meist indirekt, zu spüren bekommen.

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