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Unfreiwillige Solidarität

Sehr geehrter Herr Hoch, in Ihrem Leserbrief vom 12. September im «Volksblatt» mit demselben Titel hinterfragen Sie die eine Million Franken, welche der Landtag als Aufstockung der humanitären Hilfe für die ärmeren Länder wegen der Coronapandemie gesprochen hat.
Autor
Pepo Frick, Schaan

Sie schreiben den bemerkenswerten Satz: «Eine unfreiwillige ‹kollektive Solidarität› untergräbt die wahre Solidarität». Ihre Wortschöpfung «unfreiwillige Solidarität» ist meiner Meinung nach in diesem Kontext mehr als erklärungsbedürftig. Unsere Volksvertretung hat freiwillig und grossmehrheitlich diese Gelder gesprochen und damit die Solidarität mit diesen benachteiligten Menschen betont. Was ist hier falsch? Sind Sie der Meinung, dass unsere Frauen und Männer im Landtag unfreiwillig und unsolidarisch gehandelt haben? Sie stellen die staatliche Entwicklungszusammenarbeit expertenhaft in stärkste Zweifel. Ich kenne Ihre persönliche entwicklungspolitische Erfahrungswelt nicht. Ich stehe aber für eine öffentliche Diskussion mit Ihnen jederzeit zur Verfügung. Ich darf dann mein entwicklungspolitisches Engagement und meine langjährige praktische Erfahrung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit einbringen.

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